Distribute - Grüne Kiez-Lieferketten für die Stadt von morgen ist ein ganzheitliches Logistikkonzept zur Etablierung umwelt- und klimafreundlicher Lieferketten in Quartieren. Ziel des Projekts ist die Effizienzsteigerung in der Zustellung auf der 'letzten Meile', die Reduzierung lokaler Lieferverkehre und ihrer Emissionen, die Förderung lokaler Produktionsketten, die Aktivierung lokaler Akteure (insb. KMU), die Identifikation neuer Sharing- und Value-in-use-Konzepte sowie als Ergebnis die Erhöhung der Lebensqualität in Kiezen. Zur nachhaltigen Entwicklung von Geschäfts- und Leihmodellen für lokale Lieferungen mit Elektro-Lastenfahrrädern werden Ko-Kreationsprozesse eingesetzt, die durch Online-Tools unterstützt werden.
Ziel des Teilvorhabens BA-CW ist die Umsetzung von Zielsetzungen der Berlin Strategie, wie die Steigerung von Umweltgerechtigkeit und Gesundheit durch reduzierte Umweltbelastungen sowie die Sicherung einer ressourcenschonenden Nahversorgung. Die Entwicklung eines kiez-bezogenen GVZ inkl. Betriebsabläufe und Betreibermodell, die bedarfsgerechte Weiterentwicklung von Lastenfahrrädern zu vielfach einsetzbaren FlexBikes sowie der Test in zwei Quartieren ermöglichen die unmittelbare, raumbezogene Weiterentwicklung von Mobilitätsangeboten für lokale Gewerbetreibende, Produzenten und AnwohnerInnen und machen neue Mobilitätsformen erlebbar. Dafür werden im Rahmen des Projekts verschiedene FlexBikes entwickelt und getestet. Die Transporträder stehen allen zur Verfügung. Die individuelle Gestaltung und die Erarbeitung eines Ausleihsystems ist auch ein Teil des Projekts. Es wird untersucht, wie die Anforderungen an solche Logistikstationen aussehen und wie sie gestaltet werden müssen, damit sie für jeden nutzbar sind. Auch Fragen nach Größe, Ort und dem Buchungssystem sind Ziele des Projekts. Abschließend wird geprüft, ob stadtweit skaliert werden kann und ob rechtliche Bestimmungen im Rahmen der Umsetzung und Nutzung einzuhalten sind. Das BA sieht die Notwendigkeit eines zugeschnittenen Handelns für eine nachhaltige Mobilität und die Chancen, die sich daraus ergeben. Das BA ist die Schnittstelle zwischen dem öffentlichen Raum, dem Projekt und seinen Partnern und begleitet die Pilotierung. Aufgaben sind:
- Unterstützung der Partner bei Planung
- Umsetzung vor Ort - Suche nach weiteren Partnern im Quartier
- Aufbau eines Kieznetzwerkes
- Teilnahme an Workshops
- Unterstützung des Projekts vor Ort (z.B. Klärung rechtlicher Fragen )
- Klärung von Sachfragen, sich neuer ergebender Probleme, durch Aktion im öffentlichen Raum
- Informationstransfer (Webseite, Newsletter, Pressemitteilungen). Das BA braucht Projektpartner - sogenannte Kümmerer - vor Ort, um den Erfolg des Projekts sicherzustellen. Mit ipb ist ein Partner für die Mierendorffinsel gefunden und mit der Fahrschule InnoM einer im Klausenerplatz.
Over the last decades, as a consequence of the effects of climate change, cultural heritage has been impacted by an increasing number of climate related hazards, posing new challenges to conservators and heritage managers. SHELTER aims at developing a data driven and community based knowledge framework that will bring together the scientific community and heritage managers with the objective of increasing resilience, reducing vulnerability and promoting better and safer reconstruction in historic areas. The first step to enhance resilience is associated to the improvement in understanding the direct and indirect impacts of climatic and environmental changes and natural hazards on historic sites and buildings, by linking concepts commonly used in disaster risk management and climate change adaptation with cultural heritage management, in order to provide inclusive and informed decision-making. Comprehensive disaster risk management plans need to be drawn up, based on the specific characteristics of cultural heritage and the nature of the hazards within a regional context, taking into account the diverse heritage typologies as well as the specific socioeconomic conditions, since this directly affect the vulnerability of such systems. By a deep understanding of the hazard, the exposure and the vulnerability of the historic area, the local dynamics and the provision of innovative governance and community based models, it is possible to provide useful methodologies, tools and strategies to enhance resilience and secure sustainable reconstruction. Due to the information complexity and the diverse data sources, SHELTER framework will be implemented in multiscale and multisource data driven platform, able to provide the necessary information for planning and adaptive governance. All the developments of the project will be validated in 5 open-labs, representative of main climatic and environmental challenges in Europe and different heritage's typologies.