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Einrichtung und Betreuung von Lysimeterversuchen für die Untersuchung des Stoffpfades Boden-Grundwasser beim Einsatz von gereiftem Baggergut aus der IAA Rostock zur Bodenverbesserung in der Landwirtschaft

Versuche zur Wirkung der differenzierten Anwendung von 'gereiftem' Nassbaggergut (unterschiedliche Aufwandmengen, einmalige bzw. wiederholte Ausbringung, Ausbringungszeit Frühjahr oder Herbst, differenziertes Corg.-Niveau im Ausgangsboden und variierte Mineralddüngung) im Landbau eingerichtet. Die Versuchsanstellungen sind darauf ausgerichtet zu ermitteln ob, wie und wann sich unter den o.g. Versuchsbedingungen der Sickerwasseranfall und die Sickerwasserzusammensetzung (Nähr- und Schadstoffionen) verändern und ab wann und auf welchem Niveau sich die Verhältnisse wieder stabilisieren. Somit sind praxisrelevante Aussagen bezüglich der Stofffrachten (differenziert nach Stoffen und in welchen Zeiteinheiten) zum Grundwasser und deren Auswirkungen auf die Grundwasserqualität bei unterschiedlichen Szenarien der Art und Mächtigkeit des geologischen Aufbaus möglich. Die Ergebnisse sollen Grundlage für die einzelfallbezogene Berechnung der zulässigen Aufwandmenge bei der Verwertung von Baggergut im Land- und Landschaftsbau sein.

Nutzung von Schlick und Umweltvertraeglichkeit von Spuelfeldern im Kuestenbereich Mecklenburg-Vorpommern

Schlickhaltiges Nassbaggergut aus Haefen und Wasserstrassen darf entsprechend der Ostseekonvention nicht in der See verkippt werden. Stetiger bzw. z.T. ansteigender Baggergutanfall und zunehmende Verknappung geeigneter Bodenflaechen fuer entsprechende Absetzbereiche (Spuelfelder) erfordern Untersuchungen ueber Anfall, Inhaltsstoffe (insbesondere Schad- und Naehrstoffe), Reifung und Setzung des Schlicks nach der Ausspuelung sowie ueber seine Verwertungsmoeglichkeiten und die Rekultivierung von Spuelfeldern.

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