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Optimierung des Stauregimes der Havel und Spree im Rahmen des Nationalen Hochwasserschutzprogramms (NHWSP)

BfG-Bericht: Holl, S.; Hatz, M.; Promny, M. (2022): Optimierung des Stauregimes der Havel und Spree im Rahmen des Nationalen Hochwasserschutzprogramm. Projektabschluss-bericht der Modellierungen 2016 – 2020. Bundesanstalt für Gewässerkunde. Bericht BfG-2102. DOI: 10.5675/BfG-2102

Synergien des Nationalen Hochwasserschutzprogramms (NHWSP) mit naturschutzfachlichen, gewässerökologischen und klimapolitischen Zielsetzungen', kurz 'Synergien NHWSP'

Ziel des Vorhabens ist es, für ausgewählte Maßnahmen des NHWSP die Auswirkungen auf den Auenzustand, die Biodiversität in Auen, den ökologischen Zustand gemäß WRRL und die Anpassung an den Klimawandel zu ermitteln und zu bewerten, um die Entwicklungspotenziale hin-sichtlich Natur-, Gewässer- und Klimaschutz exemplarisch aufzuzeigen. Damit soll das Bewusstsein für die erreichbaren Synergien verstärkt werden. Die Maßnahmen werden in Absprache mit dem LAWA AH ausgewählt. Es ist zu untersuchen, welche Unterkriterien und ggf. Methoden für die drei o. g. Kriterien der LAWA im Hinblick auf die naturschutzfachlichen, gewässerökologischen und klimapolitischen Zielsetzungen in den Ländern angewendet werden oder geeignet sind.

Optimierung der Nutzung der Havelpolder (inkl. Begutachtung der Flutung der Havelpolder im Juni 2013)

Veranlassung Die Havelniederung unterhalb von Rathenow stellte seit jeher ein durch Hochwasser der Elbe gefährdetes Gebiet dar. Durch Deichbaumaßnahmen, den Bau der Wehrgruppe Quitzöbel und des Einlasswehrs Neuwerben sowie den Gnevsdorfer Vorfluter wird die Havelniederung vor regelmäßigen Elbehochwassern geschützt. Gleichzeitig ermöglichen die Bauwerke bei außergewöhnlichen Ereignissen, die Wassermassen der Elbe kontrolliert in das Flussbett der Havel sowie von dort über Deichbreschen in sechs Flutpolder (Gesamtretentionsvolumen 285 Mio. m³) zwischen Havelberg und Rathenow zu leiten und so den Hochwasserscheitel der Elbe um bis zu mehrere Dezimeter zu kappen. Eine Flutung der Havelpolder erfolgte bisher bei den Hochwassern 2002 und 2013. Nach dem Hochwasser 2013 beschlossen die Bundesländer und der Bund, die durchgeführte Kappung zu untersuchen und Möglichkeiten für eine Optimierung der Flutung zu erarbeiten. Für die Untersuchung wurde ein numerisches 2D-Strömungsmodell (Open Source Software Delft3D FM) der Havel unterhalb von Rathenow sowie der Havelpolder eingesetzt und mit dem bereits existierenden 2D-Modell der Elbe der BfG gekoppelt. Ziele - Erstellung eines hydrodynamisch-numerischen 2D-Modells der Havelniederung zur Untersuchung von Optimierungspotenzial - Dokumentation des Handlungsablaufs beim Hochwasser 2013 - Optimierung der Steuerung des Wehrs Neuwerben für die Elbescheitelkappung - Optimierung der Polderdeichbreschen - Schaffung von Grundlagen für eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit Die derzeit gültigen Regelungen zum Einsatz der Havelniederung für den Hochwasserschutz an der Elbe werden im ‘Staatsvertrag über die Flutung der Havelpolder’ aus dem Jahr 2008 festgehalten. Im Rahmen einer 2015 beschlossenen und bis Ende 2020 laufenden Kooperation zwischen der BfG und den in der für die Flutung zuständigen ‘Koordinierungsstelle’ arbeitenden Partnern (Bundesländer, Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes) werden mithilfe eines großräumigen hydrodynamisch-numerischen 2D-Modells Möglichkeiten zur Optimierung der Nutzung der Havelpolder bei großen Hochwassern an der Elbe erarbeitet und untersucht. Im Projekt ‘Optimierung der Nutzung der Havelpolder’, das als Maßnahme im Rahmen des Nationalen Hochwasserschutzprogramms (NHWSP) gemeldet ist, werden Optimierungsmöglichkeiten des für die Elbe bedeutenden Rückhalteraums in der Havelniederung (Havelpolder) untersucht.

Analysen zur Optimierung der Hochwasserretention an der Unteren Havel zwischen Berlin und Rathenow mittels hydrodynamischnumerischer 1D/2D-Modellierung

Veranlassung Während des Hochwassers 2013 wurde zur Entlastung der Unteren Havel und der Havelpolder der Flussschlauch oberhalb von Rathenow einschließlich der angrenzenden Auengebiete sowie Teile der Spree durch Anhebung der Stauziele als zusätzlicher Rückhalteraum genutzt. Im Rahmen des Projekts sollen Möglichkeiten zur zukünftigen Optimierung des Wasserrückhalts erarbeitet werden. Ziele - Aufbau eines zweidimensionalen hydrodynamischen Modells des Gewässersystems zwischen Berlin und Rathenow - Untersuchungen zur Optimierung der Steuerung der Havelstauhaltungen im Hochwasserfall, um die jeweiligen Betriebsregime der Stauhaltungen an der Havel und Spree dahingehend zu optimieren, dass, bei gleichzeitigem Schutz der Anlieger, der Hochwasserrückhalt von Eigenwasser in den Gewässern verbessert wird und die Havelpolder unterhalb von Rathenow bei künftigen Hochwasserereignissen entlastet werden können - Abbildung der Überflutungsflächen für statistisch häufige, mittlere und seltene Hochwasserereignisse - Analyse weiterer Szenarien (Deichbrüche, Windstau, etc.) Ein zuverlässiges Werkzeug zur Analyse von Auswirkungen von Maßnahmen an einem Gewässer, wie bspw. die Anpassung der Stauziele an einem Wehr, ist die hydrodynamisch-numerische Modellierung. Mit der Anwendung des 2D-Strömungsmodells der Havel (Berlin-Rathenow) im Rahmen des Projekts zur ‘Optimierung des Havelstauregimes’ konnten Wasserstand-Volumen-Beziehungen für die Stauhaltungen an der Havel erstellt werden. Sie bilden die Grundlagen, um Rückschlüsse zur Effektivität des in der Vergangenheit durchgeführten Wasserrückhalts an der Havel zu ziehen. Mithilfe numerischer 2D-Modellierung werden Optionen zur verbesserten Nutzung der Stauhaltungen an der Havel zwischen Berlin und Rathenow im Hinblick auf den dortigen Hochwasserrückhalt erarbeitet. Das Projekt, das als Maßnahme im Rahmen des Nationalen Hochwasserschutzprogramms (NHWSP) gemeldet ist, liefert somit einen wichtigen Beitrag zur Optimierung der Flutung der Havelpolder unterhalb von Rathenow bei außergewöhnlichen Elbehochwassern.

Untersuchungen zur Ermittlung der Wirkungen von präventiven Hochwasserschutzmaßnahmen im Rahmen des Nationalen Hochwasserschutzprogramms

Das 'Nationale Hochwasserschutzprogramm (NHWSP) -Kriterien und Bewertungsmaßstäbe für die Identifikation und Priorisierung von wirksamen Maßnahmen und Liste der prioritären Maßnahmen zur Verbesserung desPräventiven Hochwasserschutzes'wurde bei der 83. Umweltministerkonferenz am 24.10.2014 in Heidelberg beschlossen. Die Priorisierung der Maßnahmen soll jährlich durch die LAWA und Vertreter des Bundes unter anderem entsprechend den Kriterien Realisierbarkeit, Effizienz und Wirkung für den Naturraum festgelegt werden. Das Vorhaben soll dazu dienen, die von den Ländern gemeldeten Maßnahmen flussgebietsweise im Hinblick auf ihre Wirksamkeit einzeln und im Verbund zu plausibilisieren. Damit sollen gemeinsame Ansätze zur Wirkungsabschätzung der Maßnahmen bundesweit erarbeitet werden. Vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen soll eine Datengrundlage für eine mögliche Priorisierung der Maßnahmen im Zeitverlauf geschaffen werden. Darüber hinaus soll der Bund befähigt werden, eigene Vorstellungen bzgl. möglicher überregionaler Hochwasserschutzmaßnahmen zu entwickeln & ggf. im Rahmen der jährlichen Fortschreibung des Programms in den Prozess einzuspeisen.Damit ist das Projekt geeignet, wesentliche Informationen für einen effizienten Hochwasserschutz und zielgenauen Mitteleinsatz zu liefern und somit den Bund wesentlich bei der Koordinierungsfunktion im Rahmen der Umsetzung des NHWSP zu unterstützen und zu stärken. Es ist eine enge fachliche Abstimmung mit den Ländern geplant. Hierzu wird ein Projektbeirat eingerichtet.

Fortschrittsbericht zur Klimaanpassung vorgelegt

Am 16. Dezember 2015 legte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks dem Bundeskabinett den ersten Fortschrittsbericht über die Umsetzung der "Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel" (DAS) vor, die 2008 beschlossen worden war. Die Deutsche Anpassungsstrategie soll negative Auswirkungen des Klimawandels verringern und verhindern. Dazu legt die Bundesregierung derzeit 140 Maßnahmen vor. Sie betreffen unterschiedliche Politikbereiche wie Verkehr, Bauwesen, Küstenschutz, Gesundheit und Forschung. Eine wesentliche Aufgabe der Klimaanpassung ist der bessere Schutz vor Hochwasser. Dazu hat die Bundesregierung das Nationale Hochwasserschutzprogramm aufgelegt. Es sieht Deichrückverlegungen, Projekte zur gesteuerten Hochwasserrückhaltung, z. B. durch Flutpolder, sowie Maßnahmen zur Beseitigung von Schwachstellen beim den derzeitigen Hochwasserschutzanlagen vor. Vorgesehen sind außerdem umfangreiche Aktivitäten zum Erhalt des bundesweiten Schienen-, Straßen- und Wasserwegenetzes. Hier werden mögliche Gefährdungen durch den Klimawandel analysiert und die Regelwerke angepasst. Dazu gehören beispielsweise Anforderungen an die Materialeigenschaften von Asphalt für den Straßenbau um Schäden bei lang anhaltenden hohen Temperaturen vorzubeugen.

Bund hilft beim Hochwasserschutz mit 300 Millionen

Der Bund wird bis 2018 300 Millionen Euro in den präventiven Hochwasserschutz investieren. Damit löst diser Zusagen ein, die nach der Flut im Sommer 2013 gemacht und im Nationalen Hochwasserschutzprogramm verankert worden sind. Dies gaben das Bundesumweltministerium und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in einer gemeinsamen Pressemiteilung am 28. April 2015 in Berlin bekannt.

Hochwasserschutz und Klimawandelanpassung in Österreich, Deutschland und der Schweiz

Flood-Adapt analyses how climate change adaptation is integrated in flood protection policies at and across federal and regional levels in Austria, Germany and Switzerland. We analyse and compare the three countries because the degree to which their public authorities have mainstreamed adaptation concerns in flood protection policies varies despite political and geographical similarities: While water managers in Germany lead adaptation efforts, their peers in Austria hesitate to embrace the new topic, and those in Switzerland take a middle ground. Analysing and comparing the three countries will lead to a better understanding of what determines the mainstreaming of climate change adaptation into water management, and it can facilitate learning between policy makers.

Umsetzung der Maßnahme "Deichrückverlegung Hemsendorf" Beschreibung der Maßnahme Überblick Sachstandsbericht

Das Maßnahmengebiet für die Deichrückverlegung Hemsendorf liegt westlich der Stadt Jessen und wird nördlich durch die Bundesstraße B 187 begrenzt. Das Projekt Deichrückverlegung Hemsendorf ist Bestandteil des Landesprogrammes „Fluss, Natur, Leben“ (ehem. „Mehr Raum für unsere Flüsse“ (2020)) und einer von 34 möglichen Standorten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in Sachsen-Anhalt durch die Rückverlegung von Deichen oder den Bau von Flutpoldern. Kerngedanke ist es den Flüssen wieder mehr Überflutungsfläche zur Verfügung zu stellen. Für die Anwohner wird dadurch der Wasserspiegel der Schwarzen Elster abgesenkt und die Hochwassersicherheit erhöht. Deichrückverlegungen (DRV) wie beim Elsterdeich nahe Jessen dienen des Weiteren der Wiederanbindung von ehemaligen Auenflächen zur Verbesserung des Naturhaushaltes. Aufgrund dieser überregionalen Bedeutung ist das Projekt zusätzlich zum Landesprogramm auch Bestandteil des Nationalen Hochwasserschutzprogrammes. Das ehemals natürliche Überschwemmungsgebiet wird heute überwiegend land- und forstwirtschaftlich genutzt. Angelegte Grabensysteme fassen das Binnenwasser, welche in Richtung des ehemaligen Schöpfwerks Hemsendorf abgeführt werden. Das Schöpfwerk ist seit einigen Jahren außer Betrieb. Die geplante Maßnahme umfasst den abschnittsweisen Rückbau an einem noch vorhandenen Elster-Altarm, wie der „Krummen Elster“ des Bestandsdeiches sowie die Errichtung einer neuen Deichlinie zum Schutz des Gewerbegebietes Jessen-West. Das ausgedeichte Gebiet soll bei Hochwasserereignissen natürlich geflutet werden, um die Schwarze Elster als auch die Elbe zu entlasten und damit den Wasserscheitel zu senken. Gewässer: Elbe/ Schwarze Elster Kostenschätzung: 2,5 Millionen Euro Fläche: bis 390 Hektar Sachstandsbericht für 2024 Sachstandsbericht für 2023 Sachstandsbericht für 2022 Sachstandsbericht für 2021

Sonder-Umweltministerkonferenz zum Thema Hochwasser

Am 2. September 2013 fand in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund in Berlin eine Sonder-Umweltministerkonferenz zum Thema "Hochwasser" statt. Als Konsequenz aus dem Juni-Hochwasser 2013 in Deutschland haben die Umweltminister von Bund und Ländern die Erarbeitung eines nationalen Hochwasserschutzprogramms beschlossen. Zentrum des nationalen Hochwasserschutzprogramms ist die einheitliche Identifizierung der bundesweit wichtigsten Projekte zum Hochwasserschutz insbesondere zum Wasserrückhalt durch steuerbare Flutpolder und Deichrückverlegungen und deren gemeinsame Finanzierung. Die Ministerinnen und Minister forderten die Bundesregierung außerdem auf, zusätzliche Mittel für den Hochwasserschutz in der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ bereitzustellen.

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