Liebe*r Leser*in, haben Sie im ausgehenden Jahr Ruhe und Stille genießen können? Das Knirschen des ersten Schnees unter den Schuhen oder Vogelstimmen bei einer Winterwanderung? Ruhig und besinnlich war es bei uns im nationalen Zentrum für Umwelt- und Naturschutzinformationen eher weniger, denn wir waren viel unterwegs. Wir haben die Abschlussveranstaltung des Projektes E-Valuate besucht und dort viel positive Stimmung erlebt, genauso wie bei unserem Science Slam zum halleschen Silbersalzfestival. Jede Menge Austausch und Kommunikation gab es außerdem bei der konstituierenden umwelt.info-Beiratssitzung Ende Oktober. Über diese und kommende spannende Veranstaltungen sowie weitere Entwicklungen bei umwelt.info lesen Sie in diesem Newsletter. Wir freuen uns über Ihr Feedback unter umwelt.info@uba.de . Wenn Sie noch öfter von uns lesen möchten, besuchen Sie doch gerne unseren Blog mit Neuigkeiten oder unseren neuen Mastodon-Account. Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit, ein friedliches Weihnachtsfest und einen wunderbaren Start in das Jahr 2026. Das umwelt.info -Team Neuer Beirat unterstützt umwelt.info Der neue Beirat des Nationalen Zentrums hat sich Ende Oktober in Dessau konstituiert. Quelle: Martin Stallmann / Umweltbundesamt Wir freuen uns über ein neues Gremium, das unsere Arbeit in Zukunft für strategische Fragen unterstützen wird: Ende Oktober hat sich der Beirat für umwelt.info konstituiert. Dazu sind am Umweltbundesamt in Dessau 15 Personen aus Bund, Bund-Länder-Organisationen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft aus ganz Deutschland zusammengekommen. Während der Sitzung ging es in den zwei Tagen vor allem um die aktuelle Entwicklung des Portals umwelt.info und des Nationalen Zentrums für Umwelt- und Naturschutzinformationen. Fachliche Impulse haben Stefan Kaufmann von wikimedia e.V. (Mitglied des Beirats) zum Thema Linked Open Data und Benedikt Göller (Agora Digitale Transformation und Gast der Sitzung) zum Thema Wirkungsorientierung gegeben. Im Rahmen der Konstituierung des Beirats wurden außerdem die Geschäftsordnung verabschiedet sowie ein Vertreter des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) einstimmig als Vorsitzender gewählt. Der Beirat wird in Zukunft zweimal im Jahr zusammenkommen, die nächste Sitzung ist für April 2026 geplant. Die Beiratsmitglieder kommen unter anderem aus dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS), dem Umweltbundesamt (UBA), dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) sowie dem Lenkungsgremium GDI-DE. Zudem sind Vertreter*innen aus den Bundesländern und von NDFI4Earth, NFDI4Biodiv sowie der Helmholtz Metadata Collaboration und dem Museum für Naturkunde Berlin dabei. Wichtig ist für uns auch, dass die Bereiche Zivilgesellschaft und Kommune vertreten sind, so sind etwa die Open Knowledge Foundation und der Wikimedia e.V. Teil des Beirats. Auf ins Fediverse: umwelt.info jetzt bei Mastodon Vernetzung, Austausch, Diskussion: Wir wollen noch näher mit Interessierten und Nutzenden in Kontakt treten. Seit ein paar Wochen sind wir deshalb auf dem Social-Media-Kanal Mastodon unterwegs. In unserem Kanal erwartet Sie Wissenswertes zu unserem Portal, unseren Datenquellen und Datensätzen. Wir geben außerdem Veranstaltungs-Tipps und teilen positive Nachrichten, folgen Sie uns jetzt im Fediverse unter: https://social.bund.de/@umwelt_info Kooperation mit NFDI4Earth ist mit einem Letter of Intent bestätigt Anja Reineke, Leiterin Zentrum, und Jörg Seegert, Projekt NFDI4Earth, mit dem Letter of Intent. Quelle: umwelt.info / UBA Ebenfalls um Austausch und Vernetzung geht es bei unserer Kooperation mit dem Konsortium NFDI4Earth. Ende Oktober 2025 wurde die Zusammenarbeit zwischen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur für Erdsystemwissenschaften ( NFDI4Earth ) und dem Nationalen Zentrum für Umwelt- und Naturwissenschaften mit einem Letter of Intent zur Zusammenarbeit schriftlich fixiert. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit beabsichtigen wir, gemeinsam mit dem Konsortium in Projekten zusammenzuarbeiten und in den Austausch zu gehen, unter anderem auch zur Verfügbarkeit von umweltbezogenen Daten. Wir freuen uns sehr über diese Vereinbarung zwischen beiden Seiten. Offene Umweltdaten für Alle: Am Mittwoch 17. Dezember ein gemeinsames Thema für umwelt.info und FragDenStaat (Online) Die KI-Ideenwerkstatt für Umweltschutz des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) hat den Climate Helpdesk von FragDenStaat und umwelt.info im November 2025 zu einem Themennachmittag in Berlin eingeladen. Gemeinsam zeigten unsere Vorhaben, inwieweit wir dazu beitragen, Umweltdaten aus der öffentlichen Hand für jede Person offen zur Verfügung zu stellen und uns damit gegenseitig wertvoll zu ergänzen. So unterstützt und berät FragDenStaat Bürger*innen dabei, Umweltinformationen von Behörden im Rahmen von Informationsfreiheitsgesetz und Umweltinformationsgesetz anzufragen oder über Klagen der Öffentlichkeit bereitzustellen. Das Portal umwelt.info bündelt die öffentlich verfügbare Umweltinformationslandschaft Deutschlands in einer Metadatensuchmaschine und informiert mithilfe von Artikeln zu umweltthemenbezogener Datenverfügbarkeit. Hierfür haben wir unter anderem eine Recherche von FragDenStaat als Inspiration für eine eigene Datenanalyse genutzt. Am Mittwoch, 17. Dezember 2025 (10-12 Uhr), wird das Format online wiederholt. Wer Interesse daran hat, kann sich dafür auch kurzfristig anmelden . Aus dem Arbeitskreis datenhaltender Stellen wird das Netzwerk NeDUNa Rund 40 Teilnehmende konnten wir zum Online-Auftakttreffen unseres neuen Formates „Netzwerk Daten für Umwelt und Naturschutz“ (NeDUNa) begrüßen. In dem ursprünglich als „Arbeitskreis datenhaltende Stellen“ gestarteten Format wollen wir vor allem einen Austausch mit Open-Data-Begeisterten aus Verwaltung, Forschung, Zivilgesellschaft und Lehre sowie Interessierten an öffentlich verfügbaren Daten organisieren. Nach dem Auftakttreffen werden im Januar zunächst zwei Arbeitsgruppen starten. In der Ersten wird es allgemein um Datenflüsse, Exportstandards und Portalinfrastruktur gehen. Damit Datenhaltende aus unterschiedlichen Bereichen in den Austausch gehen können, sind dazu zwei Impulse geplant. Die zweite Gruppe wird sich mit Systemen und Prinzipien zur Anreicherung von Metadaten beschäftigen. Wenn Sie sich beteiligen möchten, schreiben Sie uns gerne per Mail oder tragen sich in den Mailverteiler ein. Branchentreff für offene Geoinformationssysteme: Wir sind in Göttingen dabei Bei dem Branchentreff für offene Geoinformationssysteme (GIS) sowie Open Source sind wir Ende März 2026 dabei. Für die FOSSGIS wurden zwei eingereichte Beiträge angenommen. So werden wir in einem Vortrag am 25. März 2026 über die Umsetzung des neuen Metadatenkatalogs des Umweltbundesamtes im Rahmen unserer Datenstrategie berichten und mit einem Poster die Arbeit an unserem Portal umwelt.info erläutern. Wir freuen uns auf den Austausch mit verschiedenen Personen aus Wissenschaft, Behörden und Wirtschaft sowie über Feedback. Umweltdaten für Grundwasser-Fachleute – Tagung zur Wassersicherheit in Leipzig Die Fachsektion Hydrologie in der Deutschen Geologischen Gesellschaft (FH-DGGV) bringt in Leipzig vom 10. bis 13. März 2026 die Grundwasser-Fachleute Deutschlands zusammen. Ein zentrales Thema der FH-DGGV-Tagung ist der offene Zugang zu Daten über Grundwasser, Wasserverfügbarkeit und Extremereignisse für Forschung, Behörden und die Öffentlichkeit. umwelt.info bringt dabei seine Perspektive als offene Plattform ein und zeigt, wie transparente, nachnutzbare und standardisierte Umweltdaten eine zukunftsfähige Wasserversorgung unterstützen können. Mit etwa 100.000 erfassten Grundwassermessstellen sowie den Daten von über 16.000 Flussmessstellen bietet umwelt.info einen zentralen Einstiegspunkt in öffentlich verfügbare Messdaten. Das Fachpublikum der Tagung erfährt am Stand in Live-Demos und Datensessions, wie moderne Dateninfrastrukturen die wasserwirtschaftliche Praxis und Forschung vernetzen. Wirkungsmessung für umwelt.info verbessert Positive Energie und Aufbruchstimmung – das haben wir immer wieder mit dem Think Tank der Agora Digitale Transformation im Forschungsprojekt E-Valuate erlebt. Diese Energie war auch bei der Abschlussveranstaltung des Projekts Ende November in Berlin zu spüren. Knapp 250 Gäste waren zusammengekommen, um die zweieinhalb Jahre Arbeit Revue passieren zu lassen. Im E-Valuate Projekt ging es um eine wirkungsorientierte Ausrichtung der Ministerialverwaltungen. Dazu wurden vom Agora-Team theoretisches Wissen und praktische Empfehlungen vermittelt, die wir als E-Valuate-Pilotprojekt praxisorientiert in unsere Arbeitsweise integrieren konnten. Mit der Projektteilnahme lernten wir unsere Arbeit am Portal methodisch und wirkungszentriert zu messen und zu verbessern, um den Mehrwert von umwelt.info für Nutzende konstant zu steigern. Auf der E-Valuate-Abschlussveranstaltung konnten wir im Rahmen eines Gallery-Walk zeigen, welche konkreten Maßnahmen umwelt.info bereits wirkungsorientiert umgesetzt hat und künftig umsetzen möchte. So arbeiten wir beispielsweise an einem Programm (Shiny App), mit deren Hilfe wir messen, wie oft welche Bereiche des Portals genutzt werden. Science Slam: umwelt.info zu Gast auf dem Silbersalzfestival in Halle/Saale Unser Portal umwelt.info und unsere Ziele auf eine unterhaltsame Art und Weise präsentieren, das wollten wir – im Rahmen der OpenAcademy – gemeinsam mit einer Gruppe engagierter Nachwuchs-Kommunikatorinnen*Kommunikatoren erreichen. Das Ergebnis ist ein fünfminütiger Science Slam , den wir am 1. November 2025 im Rahmen des Silbersalz-Festivals in Halle mit anderen (Forschungs-)Projekten gezeigt haben. Das Publikum im sehr gut gefüllten Saal fühlte sich offenbar unterhalten, das zeigten zumindest Reaktionen und Applaus. Danke, dass wir dabei sein durften! Neugierig geworden? Wer nicht vor Ort dabei sein konnte, der kann sich den Livestream noch einmal anschauen . Praktisches Ausprobieren: umwelt.info beim „Praxis-Freitag“ des Bundesverbandes Klimaschutz Live-Demo, Austauschen und umwelt.info als Portal kennen lernen, darum ging es im Oktober 2025 beim „Praxis-Freitag“ des Bundesverbandes Klimaschutz . Einmal im Monat kommen Vertreter*innen des Verbandes zusammen, in dem unter anderem kommunale Klimamanager*innen organisiert sind. Wir von umwelt.info konnten nicht nur unser Portal vorstellen und live mit den Teilnehmenden ausprobieren, wir haben uns auch zu den Themen Öffentlichkeitsarbeit und Datenharmonisierung ausgetauscht. Einmalig können auch Personen ohne eine Mitgliedschaft an der Veranstaltung des Bundesverbandes teilnehmen, dafür ist eine Anmeldung notwendig. Ende-zu-Ende-Ansatz für Machine-Learning-Verfahren Sukzessive haben wir bei umwelt.info mit der Nutzung von Machine-Learning (ML)-Verfahren begonnen. Damit lässt sich zum Beispiel eine automatisierte Sprachverarbeitung umsetzen, die wir aktuell in der Bewertung von Titeln von Datensätzen nutzen. Die Verwendung von ML-Verfahren zur Sprachverarbeitung ist vergleichsweise einfach, unter Nutzung gängiger Bibliotheken wie Huggingface Transformers oder der API der großen KI-Anbieter. Aber wenn diese Prozesse im alltäglichen Betrieb zum Einsatz kommen, können rechenaufwendige Verfahren zu einem erhöhten Ressourcenaufwand in der IT führen. Dieser Aufwand würde vor allem dann entstehen, wenn wir erhöhte Hardware-Anforderungen zur Durchführung der ML-Verfahren hätten oder die API entsprechender Anbieter nutzen. Wir haben uns daher für einen Ende-zu-Ende-Ansatz entschieden: Wir nutzen kleine Modelle (DistilBERT) mit Fine Tuning für eng definierte Aufgabenstellung anstatt allgemeiner Large Language Modelle, da es dadurch von vornherein einen geringeren Ressourcenverbrauch gibt. Diesen Betrieb bestreiten wir ausschließlich mit CPU-Ressourcen aus bestehender Infrastruktur. Wichtig dabei ist eine deterministische Auswertung mittels Task Head, einerseits für eine Reproduzierbarkeit, andererseits ist dadurch effektives Caching möglich. Für die gleiche Eingabe und das gleiche Modell können wir das immer gleiche Ergebnis unbegrenzt cachen. Bei einer neuen Modellversion im Rahmen eines konfigurierbaren CPU-Budgets führen wir eine Inferenz durch, ansonsten nutzen wir das Ergebnis der Vorversion aus dem Cache. Damit wir im Rahmen unserer Kapazitäten bleiben, erfolgt beispielsweise das Rollout eines neuen Modells zur Titelbewertung im Rahmen der normalen Harvester-Läufe innerhalb einer Woche, damit wir nicht den kompletten Index von umwelt.info auf einmal verarbeiten müssen. Erweiterte Suchfunktionen: komplexe Suchanfragen einfach zusammenstellen Mithilfe des neuen Suchformulars können Nutzende verschiedene Suchelemente kombinieren. Quelle: umwelt.info / UBA Ab sofort finden Sie an unserem Suchfenster einen Button, mit dem sich ein erweitertes Suchformular öffnet. Dort können Sie verschiedene Sonderfunktionen, die unsere Suche ermöglicht, durch Eingabefelder ausprobieren und komplexe Suchanfragen zusammenstellen. So lassen sich Funktionen wie die Phrasensuche, das Ausschließen von Begriffen und die Kombination bestimmter Begriffe einfach nutzen und besser nachvollziehen. Alle Suchfunktionen sind weiterhin in unserem Artikel dazu zusammengefasst. Open-Data-Netzwerktreffen für neue Impulse Nach unserer Teilnahme am 4. Open-Data-Barcamp in Erfurt sind wir inzwischen regelmäßig bei Open-Data-Netzwerktreffen der Bertelsmann Stiftung dabei. Treffen sich Open-Data-Enthusiastinnen*Enthusiasten von Behörden, Zivilgesellschaft und Wirtschaft momentan einmal pro Jahr bei einem Barcamp vor Ort, finden im Laufe des Jahres zusätzliche kurze Mini-Barcamps online statt. Dabei gibt es kurze Kennenlern-Runden und Sessions, bei denen sich die Teilnehmenden über unterschiedliche Themen mit Open-Data-Bezug austauschen. Anfang Dezember haben wir so unser neues Netzwerk Daten für Umwelt und Naturschutz vorstellen können. Von uns gibt es eine klare Empfehlung für das Netzwerk und den Hinweis: Das nächste Live-Barcamp findet im April 2026 in Hamburg statt, wir von umwelt.info sind dabei. Netzwerktreffen: Austausch über Metadatenkataloge Welche Tools kommen im Bereich Behörden für Metadatenkataloge zum Einsatz? Welche Empfehlungen gibt es, welche Tipps und Tricks? Um sich über diese Themen auszutauschen, hat sich im November der AK Metadatenkataloge zusammengefunden. Organisiert vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), wollten beide Institutionen ursprünglich einen Austausch in ihren Ressorts zu diesem Thema anstoßen. Durch großes Interesse von anderen Akteuren, darunter Bundes- und Landesbehörden und -ämter, hat sich die Gruppe nun geöffnet. Im ersten Termin ging es um ein gegenseitiges Kennenlernen und die Teilnehmenden stellten ihre Systeme vor. Bei dem Format geht es vor allem um einen Austausch auf technischer Ebene, um sich gegenseitig zu unterstützen. Neben regelmäßigen Treffen möchte sich die Gruppe über eine Plattform vernetzen und vor allem über technische Erfahrungen und Fragen in den Austausch kommen. Wer Interesse an diesem Format hat, meldet sich gerne bei umwelt.info, der Austausch in der Gruppe soll mindestens zwei Mal pro Jahr stattfinden.
In vielerlei Hinsicht besitzt Maschinelles Lernen (ML) großes Potential für die Erreichung der Pariser Nachhaltigkeitsziele. Insbesondere Supervised Machine Learning erfordert jedoch die Aufbereitung von Rohdaten in Form von Annotationen und die damit verbundene Zusammenstellung von nutzbaren Datensätzen. Dieser Prozess ist, vor allem mit Blick auf manuelle Annotationen großer und komplexer Datenmengen, besonders zeit- und arbeitsintensiv und kreiert häufig eine Lücke zwischen verfügbaren Rohdaten und der tatsächlichen Anwendung. Das Projekt LabelledGreenData4All untersucht die strategische Bedeutung annotierter Umweltdaten für den Einsatz von ML und Künstlicher Intelligenz (KI) zur Bewältigung gesellschafts- und umweltpolitischer Herausforderungen. Ziel ist es, Anwendungsbereiche mit hohem Potenzial für ML-Modelle zu identifizieren, den ML-Einsatz hinsichtlich seiner Wirkungen zu bewerten, daraus strategische und politische Empfehlungen für die sektorübergreifende Bereitstellung von (annotierten) Umweltdaten als Grundlage für künftige Fördermaßnahmen abzuleiten sowie ein Vorgehensmodell zur effizienten Datenannotation insbesondere bei wenigen verfügbaren annotierten Daten zu entwickeln und anhand von zwei Use Cases zu prototypisieren. Dabei leistet das Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur Zurverfügungstellung von qualitativ hochwertigen Umweltdaten bzw. umweltrelevanten Daten nach den 'FAIR'- Prinzipien, um moderne Verfahren des maschinellen Lernens besser sowohl für Belange des Umweltressorts als auch für Akteure aus Forschung, Wirtschaft/Industrie sowie der Zivilgesellschaft nutzbar zu machen. Der datenzentrierte Ansatz ergänzt hierbei die bereits laufenden Bereitstellungsmaßnahmen von Umweltdaten (z. B. zentrales Portal für Umwelt- und Naturschutzinformationen umwelt.info, Green Deal Dataspace und ChatClimate / ClimateBert). Mit dem Anwendungslabor für Künstliche Intelligenz und Big Data im Umweltbundesamt (KI-Lab) besitzt das Umweltressort zudem ein Eigeninteresse an der Aufbereitung von Umweltdaten für Verfahren des maschinellen Lernens, um zukunftsorientierte, digitale Technologien wirksam und wertschöpfend sowie mit direktem Nachhaltigkeitsbezug und im Sinne einer sozial-ökologischen Transformation für die Aufgabenwahrnehmung einsetzen zu können. Damit soll das Vorhaben insgesamt helfen, die besonderen Potenziale von KI im Umweltbereich zu entfalten und Lücken zwischen technisch notwendigen Grundlagen und Anwendungsbereichen für den Umwelt- und Ressourcenschutz zu schließen.
Digitale, interaktive Unterhaltungsmedien haben an Bedeutung gewonnen. Computerspiele (auch Mobile Games) sind heute ebenso kulturprägend wie Massenmedien. 'Serious Games' bezeichnet Computerspiele, die das Medium auf unterschiedliche Weise neu ausrichten, um Aktivitäten über reine Unterhaltung hinaus anzubieten. Traditionell wird damit Wissensvermittlung & Training adressiert. Das Vorhaben soll Potenziale von (Serious) Gaming für die spielerische Vermittlung von Umweltwissen eruieren (bspw. Adressierung neuer Zielgruppen, Vermittlung komplexer Zusammenhänge & Umweltwissen, Erleben von Narrativen & Szenarien), den aktuellen Forschungsstand reflektieren und weiteren Forschungsbedarf umreißen. Es sollen weiterhin möglichst konkrete Anwendungsvorschläge entwickelt und Synergien zu einem laufenden BMU-Modellprojekt, in dessen Mittelpunkt ein Serious Game zur Klimaanpassung steht, genutzt werden. Eine Anbindung an das UNIS-D und das dort zugänglich gemachte Datenportefolio soll geprüft werden. Für das experimentelle Erkunden von Szenarien & Narrativen bieten sich die Erkenntnisse im Kontext der Verknüpfung von Klimaschutz & Ressourcenschonung (RESCUE), von Gesundheit & Immissionsbelastung (Strahlung, Schadstoffe, Lärm, usw.) oder Biodiversität & Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts an. Zudem sollen Möglichkeiten aktiver Impulsgebung in die Community der Spiele(weiter)entwickler zur Einbeziehung der Themen Nachhaltigkeit & Umweltschutz in den inhaltlichen Entwicklungsprozess erkundet werden. Das Format Game-Development-Weekend-Jam (vgl. Hackathon) ist ein Beispiel, das für eine thematische Impulsgebung genutzt werden kann, ohne dass Entwicklungskosten für die Produkte entstehen.
Einblicke in das Portal für Umwelt- und Naturschutzinformationen
Liebe*r Leser*in, in den ersten Bundesländern haben bereits die Sommerferien begonnen. Auch in Sachsen-Anhalt ist auf den Schulhöfen bereits wieder Ruhe eingekehrt. Allerdings hören Sie in Merseburg beim Nationalen Zentrum für Umwelt- und Naturschutzinformationen die Tastaturen klappern, um die virtuellen Bauarbeiten am Portal umwelt.info für die Veröffentlichung zu Ende zu bringen. Denn es ist soweit! Wir veröffentlichen am 25.06. ein sogenanntes „Minimal Viable Product“ von umwelt.info – eine erste Version des Portals. Freuen Sie sich auf mehr Informationen zum Portal, zur Veröffentlichung und zu unseren aktuellen Aktivitäten im Zentrum. Viel Vergnügen beim Lesen und eine schöne Sommerzeit wünscht das umwelt.info-Team Die erste Version von umwelt.info geht als „Minimal Viable Product“ online! Wir, das Nationale Zentrum für Umwelt- und Naturschutzinformationen, freuen uns, mit Ihnen einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Entwicklung des Portals zu feiern. In iterativen Schritten bauen wir das Portal umwelt.info auf, das zunächst einer interessierten Fachöffentlichkeit – also Ihnen – so früh wie möglich zur Verfügung stehen soll. Denn wir brauchen Ihr Feedback, um das Portal an den Bedarfen der Nutzenden ausgerichtet weiterzuentwickeln. Deshalb wird umwelt.info als sogenanntes „Minimal Viable Product“ (MVP) – also in einem frühen Stadium der Entwicklung – am Dienstag, den 25.06.2024, veröffentlicht. Wir laden Sie ein, uns Feedback zum MVP zu geben und am Entwicklungsprozess teilzuhaben. Eine erste Gelegenheit ist die Online-Veranstaltung am 25.06.2024 (siehe unter „Unsere nächsten Veranstaltungen“). Im Portal selbst finden sich Kontaktformulare für Ihr Feedback. Weiterhin können Sie sich in unsere Projektstrukturen einbringen (mehr dazu unter „Mitmachen“). Die erste Version des Portals bietet Nutzenden bereits zwei Kernfunktionen: Zum einen enthält es eine Suchmaschine zum bundesweit öffentlich verfügbaren Wissen mit Umwelt- und Naturschutzbezug. Zum anderen bekommen die Nutzenden einen ersten Einblick in die Anfänge unserer redaktionellen Arbeit. Die aktuell verfügbaren Beiträge informieren über das Zentrum und umwelt.info sowie über Aspekte der Datenverfügbarkeit im Themenbereich Wasser. Der darauffolgende Meilenstein wird die Veröffentlichung einer offiziellen Basisversion Anfang 2025 sein. Dazu gibt es in einem der folgenden Newsletter mehr Informationen. Dann möchten wir auch vor Ort in Merseburg mit Ihnen feiern! Das Nationale Zentrum kam mit Portalinteressenten zum Bürgerfest des Umweltbundeamtes ins Gespräch. Foto 1: Antworten der Besuchenden auf dem UBA-Bürgerfest Quelle: Stefan Krämer / Umweltbundesamt Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums öffnete am 15.06.2024 das Umweltbundesamt am Hauptstandort Dessau seine Pforten. Das Umweltbundesamt lud die Besuchenden aus nah und fern ein, an Thementischen mehr über die Arbeit am Umweltbundesamt zu erfahren. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm bot einen lockeren Rahmen für die Veranstaltung. Gemeinsam mit dem Open-Data-Koordinator und den Verantwortlichen für den UBA-Metadatenkatalog informierten wir über die datenbezogenen Projekte am UBA, wie das neue Portal umwelt.info. Die Besuchenden nutzten die Gelegenheit, uns ihre Umwelt- und Naturschutzthemen zu nennen, die sie im Internet suchen (siehe Foto 1). Dirk Messner, der Präsident des Umweltbundesamts, und Lilian Busse, Vizepräsidentin des Umweltbundesamts, zeigten der Bundesumweltministerin Steffi Lemke die vielfältigen Thementische und kamen auch mit uns ins Gespräch (siehe Foto 2). Foto 2: Bundesumweltministerin Steffi Lemke informierte sich zu umwelt.info auf dem UBA-Bürgerfest Quelle: Susanne Kambor / Umweltbundesamt Neues Logo Nationales Zentrum Das neue Logo des Zentrums Quelle: Nationales Zentrum für Umwelt- und Naturschutzinformationen am Umweltbundesamt Mit dem Portal präsentiert das Nationale Zentrum für Umwelt- und Naturschutzinformationen sein neues Design. Dazu gehört auch das neue Zentrums-Logo, das wir mit Ihnen als interessierte Leser*innen des Newsletters jetzt schon teilen möchten. Dieses verdeutlicht sowohl den bündelnden Charakter des Zentrums und des entstehenden Netzwerks als auch die Vielfältigkeit und Diversität der vorhandenen Informations- und Datenangebote auf umwelt.info. Seien Sie dabei! Online-Veranstaltungen zum Launch des „Minimal Viable Products“ umwelt.info Wir laden Sie ein, am 25.06.2024 um 10:15 Uhr oder um 13:00 Uhr an der Veröffentlichung des „Minimal Viable Products“ teilzunehmen! Im Programm finden Sie alle Details (inklusive Verbindungsdaten für die Videokonferenz). In den Onlineveranstaltungen wird die erste Version des Portals umwelt.info vorgestellt. Das Programm umfasst spannende Gesprächsformate über umwelt.info zu Aspekten der Metadatensuche, der grünen Informationstechnik (Green-IT) und des webredaktionellen Angebots. In der letzten halben Stunde besteht die Möglichkeit, ein erstes Feedback in Break-Out-Sessions zu geben. umwelt.info bietet eine Bewertung der Metadatenqualität Die Suche auf umwelt.info wurde um ein Qualitätsmaß erweitert, welches auf den internationalen FAIR-Prinzipien basiert und damit den OpenData-Gedanken von umwelt.info widerspiegelt. Die FAIR-Prinzipien charakterisieren die Datensätze hinsichtlich ihrer Auffindbarkeit (Findable), Zugänglichkeit (Accessible), Interoperabilität (Interoperable) und Wiederverwendbarkeit (Reusable). Jedes dieser Prinzipien setzt sich aus mehreren Attributen zusammen, die für jeden gesammelten Metadatensatz geprüft werden. Auf umwelt.info wird die Analyse pro Metadatensatz als Qualitätsmaß graphisch aufbereitet. Die Nutzenden können so zum Beispiel erkennen, ob die Lizenzierung der Daten eine einfache Weiterverwendung erlaubt oder ob eine problemlose Verschneidung mit anderen Angeboten möglich ist. Eine detaillierte Dokumentation des Qualitätsmaßes wird über eine technische Schnittstelle von umwelt.info bereitgestellt. Das Qualitätsmaß ist derzeit noch nicht vollumfänglich umgesetzt, da unser Metadaten-Schema noch keinen Direkt-Download-Link zu den datenhaltenden Stellen enthält. Auch wenn somit eine Berechnung der Kategorie „Interoperabel“ zum jetzigen Zeitpunkt nur eingeschränkt implementiert ist, profitieren Nutzende durch das Qualitätsmaß bereits von einer detaillierten Datenmanagementübersicht pro Datensatz. Good-Practice Open-Data: Wasserportal Berlin Mit der Veröffentlichung des Portals umwelt.info werden erste redaktionelle Inhalte angeboten, die sich mit der Datenverfügbarkeit zu Wasserthemen beschäftigen. Zum Beispiel interviewte unsere Webredaktion Matthias Schroeder. Er ist Verantwortlicher für Geoinformation und Geodatenmanagement in der Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. Daten werden nicht nur auf Nachfrage bereitgestellt, sondern proaktiv im Wasserportal Berlin veröffentlicht. Bei den Nutzenden kommt das sehr gut an. Schroeder zieht ein überaus positives Fazit: Vor allem die deutlich gesunkene Anzahl individueller Anfragen sei ein sehr erfreuliches Ergebnis. Schroeder kann auf Basis seiner eigenen Erfahrungen nicht bestätigen, dass zum Beispiel eine offene Bereitstellung der Daten den eigenen Tätigkeitsbereich überflüssig macht. Er betont, dass die Fachkenntnisse der Sachverständigen nach wie vor gefragt sind. Ab dem 25.06. finden Sie den vollständigen Artikel in der ersten Version des Portals umwelt.info. Wir freuen uns auf Ihr Feedback zum Artikel. Einbindung in die Nationale Forschungsdateninfrastruktur bahnt seine Wege! Im April 2024 fand in München die diesjährige NFDI4Biodiversity All Hands Conference statt. Auf der Konferenz präsentierten die Forschenden des Konsortiums die aktuellen Entwicklungsstände ihrer Tools, die unter anderem durch semantische Suche, Ontologieservices, Wissensgraphen und Datenvisualisierung die Arbeit mit Forschungsdaten unterstützen. Auf der dritten NFDI4Earth-Jahreskonferenz in Dresden wurde im Mai 2024 das Vorhaben umwelt.info vorgestellt. Die Forschenden arbeiten im Bereich der Umwelt- und Erdsystemwissenschaften und haben einen starken Fokus auf Forschungsdatenmanagement. Die Teilnehmenden zeigten großes Interesse an der Portalentwicklung und der aktuellen Arbeit am „Minimal Viable Product“ von umwelt.info, insbesondere, da NFDI4Earth gerade selbst ein Portal mit Metadatensuche aufbaut. Wir danken den Organisatoren für die Teilnahmemöglichkeit und den Teilnehmenden für die anregenden Gespräche. Beide Konferenzen verdeutlichten das große Zusammenarbeitspotenzial, um gemeinsam Lösungen für eine bessere Datenbereitstellung und -weiternutzung zu entwickeln sowie einen gegenseitigen Wissenstransfer zu etablieren. Für die nächsten Förderphasen der beiden NFDI-Konsortien werden im Laufe des Jahres die UBA-Partnerschaften verstetigt. Unterstützen Sie uns im Arbeitskreis datenhaltende Stellen Das Nationale Zentrum für Umwelt- und Naturschutzinformationen baut verschiedene Strukturen auf, um mit Akteuren und Interessierten am Portal in den Austausch zu kommen. Mit dem Arbeitskreis datenhaltender Stellen werden zukünftig Portalbetreibende, Datenbereitstellende und Open-Data-Enthusiasten angesprochen. In zeitlich beschränkten Arbeitsgruppen setzen wir uns gemeinsam mit einer umsetzungsorientierten Zielstellung auseinander, die entweder für die Weiterentwicklung des Portals wichtig ist oder einen Beitrag für das gesamte Netzwerk liefern könnte. Über eine gemeinsame Mailingliste werden wir künftig zu Aktivitäten und Aktionen informieren und das Beteiligungsinteresse abfragen. Das Team von umwelt.info hat bereits stattgefundene Austausche, Kooperations- und Kurationsgespräche mit Datenhaltenden genutzt, um erste Ideen für die neuen Arbeitsgruppen zu sammeln. So wird eine erste Arbeitsgruppe mit Akteuren aus zivilgesellschaftlichen und kommunalen Strukturen ihre Bedarfe an das Portal umwelt.info einbringen und Maßnahmen erarbeiten, die im Rahmen eines Workshops ausdefiniert oder umgesetzt werden. Sie fühlen sich angesprochen, haben Ideen oder wollen regelmäßig über die Mailingliste informiert werden? Schreiben Sie uns per Mail an umwelt.info@uba.de!
Über das Geoportal der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) sind ausgewählte Datenbestände an zentraler Stelle gebündelt und werden webbasiert sowie über Fach- und Kartenanwendungen zugänglich gemacht. Das Geoportal der BfG dient als Metadatenkatalog über den im Fachdatenbestand der BfG recherchiert werden kann. In Fach- und Kartenanwendung werden konkrete Fragestellungen aus der Gewässerkunde adressiert und so der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Liebe*r Leser*in, erinnern Sie sich noch? Am 25. Juni 2024 ist das Portal umwelt.info als sogenanntes Minimum Viable Product öffentlich gestartet. Viele von Ihnen meldeten sich bei uns mit Lob, Kritik und weiteren Ideen. Darauf aufbauend entstand innerhalb eines guten halben Jahres die Basisumsetzung des Portals, welche am 27. Januar 2025 feierlich veröffentlicht wurde. Wir danken Ihnen für das bisherige konstruktive und kontinuierliche Feedback. In diesem Newsletter werden Sie von weiteren Möglichkeiten des Austauschs und der Partizipation lesen. Hauptthema unseres zweiten Newsletters des Jahres ist ein Update zu aktuellen Veränderungen auf dem Portal. Als agiles Team erweitern wir konstant das Angebot an Datenquellen für Sie. Auch die Bedienbarkeit unserer Suchmaschine und die Nutzendenfreundlichkeit des gesamten Portals wurde aktuell verbessert. Ist Ihnen die neue Navigationsstruktur und das neue Schriftbild schon aufgefallen? Wir haben uns auch intensiver mit der Fokuszielgruppe der aktiv Forschenden beschäftigt und starten den aktuellen Newsletter mit ersten Ergebnissen unserer Befragung dieser Zielgruppe. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und freuen uns über Ihr Feedback an umwelt.info@uba.de ! Nutzen Sie auch unseren Blog mit Neuigkeiten , um über den Newsletter hinaus regelmäßig informiert zu sein. Das umwelt.info -Team Bei Nutzenden nachgefragt: Wir lernen unsere Zielgruppe der aktiv Forschenden besser kennen Nutzen Sie umwelt.info? Quelle: umwelt.info / UBA In den letzten Monaten fokussierten wir uns auf die Schärfung der Zielgruppe Wissenschaftler*innen. Aktuell arbeiten wir an der Entwicklung von Personas für „aktiv Forschende“. Personas sind fiktive, aber realitätsnahe Stellvertreter*innen einer konkreten Zielgruppe. Sie helfen, die Bedürfnisse der Nutzenden besser zu verstehen und Angebote passgenauer zu gestalten. Um unsere Annahmen zu den Personas zu verifizieren und neue Erkenntnisse zu gewinnen, initiierten wir im Juni eine Umfrage unter Forschenden als Teil unserer potenziellen und aktuellen Nutzendenschaft. Unser Ziel war es, mehr über ihre Herangehensweise bei der Informationsrecherche und ihr Suchverhalten in Datenportalen erfahren. Teilgenommen haben über 170 Personen aus dem Zielgruppenbereich der aktiv Forschenden. Ermittelt haben wir repräsentative Personas, die sich zusammensetzen aus Forschenden aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft wie auch Lernende und Lehrende an universitären Einrichtungen. Sie alle haben ein berechtigtes Interesse an der Nutzung von umwelt.info. Besser filtern und Search-UI-Optimierung Die Filterfunktionen sind auf Mobilgeräten bisher nur über ein Ausklappmenü zu erreichen. Dieses wurde von uns so gestaltet, dass die Suchergebnisse jederzeit gut zu finden sind. Die Benutzbarkeit ist nun auf verschiedene Bildschirmbreiten optimiert und die Filter lassen sich einzeln ausklappen. Außerdem finden Sie ihre ausgewählten Filter immer oberhalb der Übersicht, damit sie auch schnell wieder abgewählt werden können. Entdecken Sie die neue Nutzendenerfahrung selbst und besuchen Sie unsere Suchmaschine . umwelt.info mit neuem Anstrich: Schriften, Lesbarkeit und Navigation überarbeitet Wir haben unsere Navigationsstrukturen in der Kopfzeile, der Fußzeile und im Hauptmenü überarbeitet, um einen schnelleren Einstieg zu den für Sie relevanten Seiten im Portal zu ermöglichen. Auch das Schriftbild und somit die Lesbarkeit unserer textbasierten Inhalte haben wir verbessert. Wir haben uns für die frei verfügbare Schriftart „ Inter “ entschieden, die explizit für digitale Anwendungen konzipiert ist und auch auf kleinen Bildschirmen gut lesbar ist. Wir danken allen Nutzenden, die Ihre Erfahrungen bisher mit uns geteilt haben und somit zur Verbesserung beigetragen haben. Informationsveranstaltung zu unserem Arbeitskreis datenhaltender Stellen Als Teil unseres Auftrags als Nationales Zentrum für Umwelt- und Naturschutzinformationen möchten wir in unserem Netzwerk die Zusammenarbeit mit und zwischen Entscheidungsträgerinnen, Datenhaltenden, Open-Data-Engagierten und Nutzenden stärken. Hierfür etablieren wir aktuell den sogenannten Arbeitskreis datenhaltender Stellen. Am 26. September 2025 führen wir auch eine Informationsveranstaltung durch, bei der Sie mehr zur Struktur und den ersten Arbeitsinhalten erfahren können. Einige von Ihnen haben bereits eine Einladung erhalten sich aktiv einzubringen. Sie haben noch keine Information erhalten, wollen aber als datenbereitstellende oder portalbetreibende Institution bzw. als Open-Data-Engagierte*r sich registrieren? Dann melden Sie sich für unseren Mail-Verteiler an . See you in Bremen: Joint Plenary NFDI4Earth and NFDI4Biodiversity Die beiden Konsortien des gemeinnützigen Vereins Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) e.V. , NFDI4Earth und NFDI4Biodiversity haben sich entschieden, in diesem Jahr eine gemeinsame Jahreskonferenz in Bremen vom 22. bis 25. September 2025 zu veranstalten. Das Team von umwelt.info ist auch dabei. Treffen Sie uns zum Beispiel am 24. September 2025 auf dem „Software & Tool Marketplace“, wo wir unser Portal vorstellen und in den Austausch kommen möchten. Wir freuen uns auf die spannenden Fachvorträge, abwechslungsreiche Workshops, Konsortien-übergreifendes Netzwerken und Sie zu treffen. Klönsnak und Kaffee: umwelt.info beim Data Science Symposium 2025 in Geesthacht Am 03. und 04. September 2025 fand im Helmholtz-Zentrum HEREON in Geesthacht das diesjährige Data Science Symposium statt. Unter dem Motto „Building bridges between methods, applications and infrastructure“ trafen sich Datenwissenschaftler*innen, um in den Austausch zu kommen. Gemeinsam mit Partnern aus dem Helmholtz Geoforschungszentrum Potsdam (GfZ) boten wir am ersten Tag von 11:00 bis 12:00 Uhr ein sogenanntes Collaboration Coffee zur effizienten Metadatenkuration für bestmögliche Datenauffindbarkeit an. In der Postersession stellen wir dann am Nachmittag unser Portal und die Funktionsweise in einer Live Demo vor. River Recreation Workshop mit umwelt.info Vorstellung von umwelt.info auf dem Forschungsschiff MS Halle Quelle: Paul Hoffmann Das Projekt Science2Public hatte am 25.Juli 2025 die interessierte Öffentlichkeit zu einem Thinkathon auf ihr Forschungsschiff in Halle (Saale) eingeladen. Das Thema war die Wasserqualität in der Saale. Vor Ort konnten die Teilnehmenden sich erst über die Funktionalitäten von umwelt.info überzeugen und recherchierten dann selbst in der Suchmaschine zu ihren eigenen Fragestellungen. Besonders erfreulich war das breite Angebot an Daten und Informationen, welches Sachsen-Anhalt bereits zur Verfügung stellt und was über umwelt.info leicht auffindbar ist. Vielen lieben Dank an das Team von Science2Public für die Einladung und gelungene Veranstaltung! Fachtagung des Arbeitskreis Umweltinformationssysteme in Merseburg Im Mai 2025 waren wir zusammen mit der Hochschule Merseburg Gastgeber der Tagung der Fachgruppe Umweltinformationssysteme der Gesellschaft für Informatik e.V. An drei Tagen wurden 26 Vorträge aus den Bereichen Umweltinformationssysteme, Datenmanagement, KI-Methoden, virtual reality und digitale Zwillinge zu dem Schwerpunkt-Thema „Transformation und Innovation: Wie bewältigen ehemals schwer belastete Industrieregionen Veränderungsprozesse?“ präsentiert. Darunter gab es einen Impuls zu aktuellen Entwicklungen im Portal umwelt.info. Abseits der Vorträge wurde den Teilnehmenden aus ganz Deutschland vor Ort ein Stadtrundgang durch die Domstadt sowie eine Führung durch das Deutsche Chemiemuseum Merseburg angeboten. Wir bedanken uns bei der Hochschule Merseburg für die Gastfreundschaft. Transparente Datenanbindung und konstruktive Zusammenarbeit mit Datenhaltenden Zeitlicher Verlauf der Anzahl an angebundenen Datenquellen Steigerung der angebundenen Datenquellen Quelle: umwelt.info / UBA Seit Launch des Minimum Viable Products visualisieren wir den Verlauf unserer Anbindung von Umwelt- und Naturschutzwissen auf der Startseite. Ziemlich genau ein Jahr nach Start haben nun über 210 Daten- und Informationsquellen angebunden. Der zeitliche Verlauf zeigt, dass wir insbesondere in den letzten 3 Monaten an Tempogewonnen haben und in diesem Zeitraum ein Viertel der Gesamtzahl angebunden wurde. Ein Grund ist beispielsweise die konzentrierte Anbindung von Fließgewässer-Daten aus den Landesumweltverwaltungen. Der Artikel bietet nun ein vollumfängliches Bild der Datenverfügbarkeit zu Flusspegeln in Deutschland. Geben Sie uns gern eine Rückmeldung, was Ihnen am Artikel gefällt . Die Möglichkeit des Feedbacks hat auch das statistische Bundesamt (Destatis) genutzt. Seit dem Launch wurde vielfältiges Wissen mit Umwelt- und Naturschutzbezug aus den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder und Destatis eingebunden. Hierbei ist insbesondere der konstruktive Austausch mit den Verantwortlichen von Destatis und IT.NRW zu erwähnen. Wir bedanken uns für deren kontinuierliche Unterstützung bei der Darstellung der Metadaten und das starke Interesse deren Angebot in der Suche von umwelt.info repräsentiert zu wissen. Das ist ein wichtiger Motor der Zusammenarbeit mit Datenhaltenden. Werden Sie Teil unserer Coding-Community! Ihre Mitwirkung ist von unschätzbarem Wert und hilft Umwelt- und Naturschutzinformationen für alle zugänglicher zu machen. Der Aufbau und die Weiterentwicklung des Portals umwelt.info ist ein Open-Source-Projekt. Dafür teilen wir auf der Plattform openCode transparent und öffentlich verfügbar unsere Ergebnisse und Teilprodukte der Softwareentwicklung. Haben Sie noch Ideen für die Entwicklungsarbeit des Portals umwelt.info? Wir bieten Ihnen nun auch dazu ein Unterstützungsangebot und Leitlinien an. Datenquellen aller Bundesländer erfasst Kennen Sie schon unsere Liste der öffentlich verfügbaren Daten- und Informationsangebote mit Umwelt- und Naturschutzrelevanz? Die dort eingetragenen Angebote wurden von uns selbst identifiziert oder wurden uns von Nutzenden des Portals umwelt.info gemeldet. Unser Ziel ist es, alle in der Liste genannten Angebote nach und nach in unseren Index aufzunehmen und damit zukünftig über umwelt.info auffindbar zu machen. Mittlerweile haben wir auch die Angebote aller 16 Umweltverwaltungen der Länder gelistet. Podcast mit umwelt.info: „Wie kann der Staat wirksam handeln – und wie messen wir das überhaupt?“ Unser Kollege Stefan Krämer war gemeinsam mit Benedikt Göller (Agora Digitale Transformation) Gast im Podcast „Let’ s Staat“ . Mit der Moderatorin Dorit Bosch sprachen sie über die Zukunft wirkungsorientierter Verwaltung. Im Projekt E-Valuate ist umwelt.info ein Pilot, um wirkungsorientierte Arbeitsweise in der Bundesverwaltung zu etablieren. Im Podcast wird Wirkungsorientierung als Schlüssel zu echter gesellschaftlicher Verbesserung und neuer Effizienz in der öffentlichen Verwaltung besprochen. Stefan gibt Einblicke in die Entwicklungs- und Netzwerkarbeit von umwelt.info. Hören Sie rein und holen Sie sich praktische Tipps, um selbst mit Wirkungsorientierung im eigenen Arbeitskontext starten zu können. Geodaten-Umfrage: Mitmachen und mitgestalten! Nutzen Sie Geodaten beruflich oder privat? Dann machen Sie mit bei der Online-Befragung der Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) und der Frankfurt University of Applied Sciences. Die Teilnahme ist bis zum 31. Oktober 2025 möglich. Helfen Sie dabei, die Nutzung von Geoinformationen in Deutschland besser zu verstehen und das Angebot gezielt weiterzuentwickeln. Die Befragung dient dazu, ein repräsentatives Bild der Nutzenden und deren Bedarfe zu erlangen und auf dieser Basis das Angebot an Geodaten gezielt zu verbessern. Verstärkung des Teams für Metadaten des UBA Das Nationale Zentrum für Umwelt- und Naturschutzinformationen hat zwei neue Kolleginnen im Aufgabenbereich Metadatenmanagement gewonnen. Beide unterstützen die agilen Teams von umwelt.info. Hauptsächlich sind Sie für die Weiterentwicklung des Metadatenkataloges zur Erfassung von Metadaten am Umweltbundesamt verantwortlich. Dieser stellt eine Übersicht über die Gesamtheit der am UBA vorhandenen Daten bereit. Damit wird die Nachnutzung durch bessere Auffindbarkeit unterstützt. Herzlich willkommen im Team!
Liebe*r Leser*in, unser Highlight war ja gleich zu Beginn des Jahres, deshalb blicken Sie in dieser Ausgabe mit uns auf den feierlichen Launch von umwelt.info zurück. Seitdem entwickeln wir das Portal unter anderem mit Unterstützung von zahlreichen Feedback-Gebenden weiter. Erfahren Sie, wie wir die Suche unseres Portals weiter verbessert haben und wie wir die Zielgruppe der Wissenschaftler*innen in diesem Jahr in den Fokus nehmen. Viel Spaß beim Lesen! Das umwelt.info-Team Unser Portal umwelt.info ist offiziell gelauncht Nutzen Sie umwelt.info? Quelle: umwelt.info / UBA Über 120 Gäste haben am 27. Januar 2025 den offiziellen Launch von umwelt.info gefeiert. Mit einem Festakt im Ständehaus in Merseburg ist umwelt.info offiziell an den Start gegangen. Mit dabei waren vor Ort Gäste aus ganz Deutschland, darunter die ehemalige Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Präsident des Umweltbundesamtes Prof. Dr. Dirk Messner, die beide Grußworte an die Gäste richteten. Auch Merseburgs Oberbürgermeister Sebastian Müller-Bahr wünschte dem Team von umwelt.info viel Erfolg. Diejenigen, die nicht in Merseburg dabei sein konnten, verfolgten den feierlichen Launch im Livestream , der nach wie vor abrufbar ist. Nach dem Festakt konnten die Gäste an verschiedenen Thementischen nicht nur umwelt.info testen, sondern auch mit Kooperationspartnern ins Gespräch kommen. Neben dem Bundesamt für Naturschutz sowie dem Nationalen Monitoringzentrum zur Biodiversität, stellten sich auch das Umweltportal Sachsen-Anhalt, das Kooperationsprojekt Wasser-DE, das Umweltprüfungsportal (UVP-Portal) des Bundes, das UVP-Verbundportal der Bundesländer sowie die Organisation H2Org vor. Hier finden Sie die Pressemitteilung zum offiziellen Start von umwelt.info. Natürlich-sprachliche Suchfunktion liefert präzisere Ergebnisse Screenshot: Suchanfrage und Teilergebnisliste zur Anfrage "Otter in Deutschland" auf umwelt.info Quelle: umwelt.info / UBA Wir haben unsere Suchfunktionalität für Nutzende weiter verbessert. Nutzende können nun ganze Phrasen absetzen, um präzisere Suchanfragen zu stellen, die spezifischere Ergebnisse liefern. Hierfür ist die Verwendung kombinierter, in- oder exkludierter Begriffe mit den Operatoren „und“, „nicht“ oder „in“ möglich. Dabei können diese Operatoren einfach ohne Anführungszeichen im Fließtext eingefügt werden. Beispielsweise liefert die Suchanfrage „ Otter in Deutschland “ nur Suchergebnisse, bei denen beide Suchbegriffe „Otter“ und „Deutschland“ vorkommen. Auch der Suchalgorithmus wird stetig verbessert und liefert nun noch passgenauere räumliche und zeitliche Ergebnisse. Lesen Sie alles über die neuen Funktionalitäten gerne auch in unseren Artikeln zur Suche und zum Ranking nach. umwelt.info goes international We are excited to now offer umwelt.info in English . Browse through our How-to articles and search our more than 160,000 environmental related data and information in English from and about Germany. umwelt.info wird international Wir freuen uns, Ihnen umwelt.info nun auch auf Englisch anbieten zu können. Entdecken Sie unsere „Wie funktioniert’s?“-Artikel und recherchieren Sie in über 160.000 englischsprachigen Umweltdaten und Informationen aus und über Deutschland. Grund zum Feiern – 1 Million Datensätze sind erfasst Wir haben am 11. April 2025 einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Unser Metadatenindex hat über 1 Million Daten erfasst. Insbesondere die Einbindung einer großen Anzahl chemischer Datensätze aus dem Informationssystem Chemikalien des Bundes und der Länder ( ChemInfo ) und weiterer wissenschaftlicher Datenquellen haben dazu beigetragen, dass wir das Ziel erreichen konnten. Wie wir weiterwachsen, kann in der Skala der erfassten Datensätze im Dashboard auf der Startseite von umwelt.info beobachtet werden. Wir sind dabei: Neues Format mit dem Verein science2public Wie werden wissenschaftliche Erkenntnisse bekannter? Dazu hat der Verein science2public das Format Open Academy entwickelt. Ende April 2025 startete das Projekt mit einer Spring School in Halle (Saale). Wir sind eines von zehn Projekten, für das eine Kampagne im Kontext von Wissenschaftskommunikation entwickelt wird. In unserem Neuigkeiten-Blog und im nächsten Newsletter berichten wir mehr hierzu. Moortagung Am 8. und 9. Mai 2025 konnten wir auf der Fachtagung „Moor messen“ im Erzgebirge teilnehmen, um unser Portal vorzustellen und im engen Austausch mit der wissenschaftlichen Community zu erörtern, wie umwelt.info dazu beitragen kann, die Datenverfügbarkeit im Bereich Moorschutz weiter zu verbessern. Open Data Barcamp Erfurt umwelt.info auf dem Open Data Barcamp in Erfurt Quelle: Anne Nicolay-Guckland / umwelt.info Am 9. April 2025 fand das 4. Open Data Barcamp in Erfurt statt, veranstaltet durch die Bertelsmann-Stiftung. umwelt.info bot zwei Sessions zum Thema Datenvielfalt und Linked Open Data an. Beim Barcamp konnten wir viele neue Kontakte zu Kommunen, Ländern, Zivilgesellschaft und vielen weiteren Akteuren knüpfen. Es zeigt sich, dass die Bereitstellung von öffentlichen Daten eine größere Akzeptanz benötigt. Tag der Spurenstoffe Am 8. April 2025 fand in Dessau am Umweltbundesamt die Vernetzungsveranstaltung „Tag der Spurenstoffe“ statt. Ein zweiköpfiges Team von umwelt.info betreute dabei einen Workshop, bei dem unsere Datensuche vorgestellt und den Teilnehmenden die Rolle und Wichtigkeit von Metadaten vermittelt wurde. Begleitforschung umwelt.info zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren Im Januar dieses Jahres fand eine Auftaktveranstaltung zum Vorhaben „Begleitforschung umwelt.info zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren“ statt. Ziel des Vorhabens ist es, für eine transformationsrelevante rechtliche Kategorie von Planungs- und Genehmigungsverfahren entsprechende Zielgruppen zu identifizieren, die von der Recherchemöglichkeit und dem Angebot in umwelt.info profitieren. Durch Interviews werden Bedarfe erhoben und entsprechende Umsetzungsmaßnahmen für das Portal identifiziert und priorisiert. Das Ergebnis hilft, konkrete und umsetzbare Beiträge von umwelt.info zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren zu erhalten. Das Vorhaben läuft bis März 2026 und wird von ifok GmbH und Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) e.V. durchgeführt. Bei Interesse am Vorhaben können Sie sich gern bei uns melden, um mehr zum Vorhaben zu erfahren. Suche nach wissenschaftsrelevanten Daten 2025 erweitert umwelt.info das Datenangebot um zahlreiche neue Einträge aus dem Bereich Wissenschaft und Forschung. Für das gezielte Auffinden dieser Inhalte haben wir die facettierte Suche um das Feld " Quelle: Wissenschaft " erweitert. Aktuell finden Sie bereits die umweltrelevanten Inhalte der Forschungszentren aus der Helmholtz-Gemeinschaft (Forschungszentrum Jülich, GFZ, UFZ) und der Leibniz-Gemeinschaft (z. B. Institut für Ostseeforschung). In hoher Frequenz binden wir weitere Datenquellen an. Chemie: neues naturwissenschaftliches Feld erfasst Mit dem zentralen, im Umweltkontext wissenschaftlich bedeutenden Informationssystem für Chemikalien (ChemInfo) hat das umwelt.info-Team eine Datenquelle integriert, deren knapp 120.000 Einträge nun unter dem neuen Datentyp "Chemische Verbindung" zu finden sind. Durch diese Erweiterung kann nach chemischen Stoffen direkt über die CAS-Nummer (Chemical Abstracts Service) gesucht werden. Im Sinne der Linked Open Data ist zukünftig eine verbesserte semantische Verknüpfung chemisch relevanter Datensätze möglich. Einbindung von Wikidata Wikimedia Deutschland-Logo Quelle: Jon Harald Søby / Cc by-sa/3.0 reative-Commons Als umwelt.info-Team möchten wir stetig zum Linked Open Data-Gedanken beitragen. Dafür haben wir unser Suchangebot mit Wikidata vernetzt. Suchergebnisse mit hinterlegten Organisationsnamen sind nun mit den entsprechenden Wikidata-Einträgen verlinkt. Das ermöglicht eine leichte, eindeutige und maschinenlesbare Zuordnung. Der Neuigkeiten-Blog von umwelt.info Verpassen Sie keine Neuigkeiten mehr rund um die Entwicklung unseres Portals. Auf unserer Website finden Sie in unserem Neuigkeiten-Blog spannende Einblicke in die Fortschritte unserer Arbeit und Hinweise auf Veranstaltungen, auf denen wir entweder anzutreffen sind oder zu denen wir selbst einladen. Ebenso teilen wir dort mit, wenn wir offene Stellen haben und das Team vergrößern wollen. Das Nationale Zentrum für Umwelt- und Naturschutzinformationen sucht am Standort Merseburg für das Vorhaben umwelt.info eine*n neue*n Mitarbeitende*n: Wissenschaftliche Mitarbeiter*in Semantischer Netzwerkservice (SNS) (Bewerbungsfrist: 18.06.2025) Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
The GEMStat Dashboard visualizes the water quality of global water bodies on different spatial and temporal scales, based on data from the GEMStat Database . Available data includes the parameters dissolved oxygen, nitrogen, phosphorus and pH, all core parameters of the UN SDG 6.3.2 water quality indicator. The data are voluntarily provided by countries and organizations worldwide within the framework of the GEMS/Water Programme of the United Nations Environment Programme (UNEP) .
Umweltbezogene Daten und Informationen sollen leicht auffindbar, gut zugänglich und möglichst frei verfügbar sein. Dafür führt das Umweltbundesamt ein Projekt zum “Umwelt- und Naturschutz-Informationssystem für Deutschland” (umwelt.info) durch. Ziel ist ein Web-Portal als zentraler Zugriffspunkt aller in Deutschland verfügbaren Daten und Informationen zu umweltbezogenen Themen. Die vorliegende Studie liefert ein Konzept zum Aufbau des Portals umwelt.info. Dieses Portal soll in seiner finalen Ausbaustufe die Metadaten zu Umweltdaten und -informationen aller Art umfassen. Hierbei sollen die Metadaten eine Prüfung auf Qualität, Aktualität sowie Vollständigkeit der beschriebenen Quellen erlauben und Informationen zur Rechtssicherheit von Daten liefern. Das Portal soll den Zugang zu Umweltdaten und -diensten gewährleisten und aggregierte und redaktionell aufbereitete Informationen zu ausgewählten Umweltthemen anbieten, womit eine Vielfalt an Zielgruppen angesprochen werden soll. Veröffentlicht in Texte | 79/2023.
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 55 |
| Land | 14 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 2 |
| Förderprogramm | 2 |
| Text | 32 |
| unbekannt | 19 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 36 |
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| unbekannt | 13 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 49 |
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| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 18 |
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| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 20 |
| Lebewesen und Lebensräume | 34 |
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| Weitere | 55 |