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Mittelwald

Auf zwei Versuchsflaechen wird diese historische Betriebsform in ihrer urspruenglichen Art betrieben. Ziel ist die Schaffung eines Anschauungs- und Studienobjektes. Daneben werden verjuengungsoekologische Fragen untersucht. Ornithologische und wildbiologische Begleituntersuchungen werden durchgefuehrt. Es wird untersucht: Zusammenhang zwischen Eichen-Naturverjuengung und Oberholzvorrat; Entwicklung der Naturverjuengung nach Lichtbedarf der Baumarten; zahlenmaessige Entwicklung nach Art, Lichtbedarf und Oberholzvorrat; Ausschlagsfaehigkeit der Stoecke im Unterholz nach Baumart, Alter des Stockes und Vitalitaet des stehenden Individuums vor der Nutzung; Entstehungsart und Ueberleben der Ausschlaege; Biomasse der Unterschicht ueber die Umtriebszeit; Kronenentwicklung und Vorratsentwicklung des Oberholzes ueber die Umtriebszeit.

Weiterbildung der Landwirte in Naturschutz und Landschaftspflege

Im Rahmen eines von der 'BIGA-Weiterbildungsoffensive' unterstuetzten Projektes soll geklaert werden: a) Welchen Bildungsbedarf haben die Landwirte im Bereich Naturschutz und Landschaftspflege? b) Welche Lehrmethoden sind geeignet, um die mit der Bildung angestrebten Qualifikationen zu erreichen? c) Wie muessen die Ausbildner in dieser Aufgabe unterstuetzt werden? d) Welcher Grundlagenbedarf besteht noch, um den Bildungsauftrag wahrzunehmen?

Comparaison de quelques methodes de regeneration et de conservation pour recreer et maintenir la diversite des milieux naturels des exemples dans la region de Geneve (FRA)

Quatre sites d'etude ont ete choisis dans le canton de Geneve. Deux des quatre sites sont genes par la fauche (site a Molinia anundinacea) et la pature par le mouton (site a Bromus erectus). Les deux autres font l'objet d'une gestion par la fauche et d'une regeneration pour une pontie de leur surface. Dans un cas, il s'agit de voir l'effet d'une plantation de Pinus sylvestris sur un pre a Bromus erectus et dans l'autre site, un pre a Molinia anundinacea riche en Gladioles paluster, il s'agit de regenerer le pre a Molinia sur une surface cultivee en mais pendant huit ans. L'analyse de Pentomafacere (Araignees, Cirthepteres) permettra d'affiner l'information apportee par la structure de la vegetation. (FRA)

Comparaison de l'effet de coupes estivales et hivernales de saules cendres et de bourdaines sur la dynamique d'embroussaillement des marais (FRA)

L'embroussaillement constitue une menace pour la perennite des prairies marecageuses. Il est communement admis que l'intervention traditionnelle de l'agriculture (fauche de flat, de litiere) a freine, sinon empeche l'embroussaillement des marais. La fauche etait estivale. La gestion actuelle a aussi recours a la fauche. Pour des raisons pratiques (solidite du substrat) et protectrices (non derangement de la faune, formation des graines), la fauche est executee en hiver. Cela a pour effet de favoriser les especes envahissantes en multipliant les rejets de souches. Le projet en cours compare, sur trois (cinq) annees consecutives, dans deux series de carres permanents, la densite et la taille des rejets ligneux, apres une coupe hivernale (fevrier) et une coupe estivale (septembre). (FRA)

Etude des communautes de macro-arthropodes dans les hauts-marais et marais de transition d'importance nationale du canton du Tessin et du Moseano (FRA)

Within the framework of the mesures taken by the Confederation to protect biotopes, 17 peat bogs of national importance have been listed in the Ticino, six in the Moseano. The main aim of this research is an eco-faunistic study of several groups of peat-bogs macro-arthropods, the analysis of their distribution from N to S Tessin. The cisalpine communities will then be compared with the better-known communities in the Jura. The results will be analysed to show the links between the typology of the peat-bogs and the communities. This study will furnish arguments to manage the cisalpine peat-bogs.

Vorprojekt zur Erfassung von Indikator-Moosen in den Hoch- und Flachmooren von nationaler Bedeutung

Moose bilden einen wichtigen Bestandteil der Vegetation in Mooren. Es gibt darunter viele Arten, die bevorzugt oder ausschliesslich an bestimmten Kleinstandorten vorkommen und somit gewisse Umweltbedingungen anzeigen koennen. In diesem Vorprojekt soll eine Auswahl von Moos-Arten gefunden werden, deren Vorkommen in daraufhin untersuchten Mooren Aussagen ueber den Zustand und die Gefaehrdung dieser Moore ermoeglicht.

Populationsoekologische Untersuchungen an Hornmoosen (Anthocerotaceae)

Hornmoose sind in Mitteleuropa an Ackerland gebunden, wo sie durch moderne Bewirtschaftungsmethoden stark gefaehrdet sind. Die eine der beiden in der Schweiz vorkommenden Sippen, Phaeoceros laevis subsp. cardinianus wird in der Roten Liste der Moose der Schweiz (Urmi et.al. 1992, EDMZ) als vom Erloeschen bedroht (Kategorie E) eingestuft. Anhand von detaillierten Untersuchungen waehrend mehrerer Jahre an verschiedenen Fundstellen und experimentell sollen folgende Fragen beantwortet werden: 1. Wie verlaeuft die Populationsentwicklung beider Sippen in Abhaengigkeit von Standortfaktoren, Witterungseinfluessen, Bewirtschaftung? Rueckschluesse auf Populationsrueckgang? 2. Welches sind die entscheidenden Standortsbedingungen und die minimalen Populationsgroessen, die ein Ueberleben gewaehrleisten? 3. Welche Massnahmen muessen ergriffen werden, um ihre Bestaende zu sichern?

Raeumliche und zeitliche Variabilitaet einer Magerwiese

Das Pflanzenwachstum wird vor allem gesteuert durch die Naehrstoffverhaeltnisse im Bestand, durch die Wasserversorgung und durch die Witterung. Wie reagieren einzelne Magerrasenarten auf Duengerzugaben im Vergleich mit den Reaktionen auf das Wetter? Durch genaue Beobachtung der Arten in ihrem Wachstum nach unterschiedlicher Duengung wird die Wirkung von unterschiedlicher Witterung untersucht. Die meisten Magerwiesen sind kleinraeumig mosaikartig aufgebaut. Sie veraendern sich auch von Jahr zu Jahr leicht. Wie wirken sich diese kleinraeumigen Unterschiede auf die Zuverlaessigkeit pflanzensoziologischer Untersuchungen aus?

Botanische Erfolgskontrolle von Umwandlungsflaechen

Im April 1988 wurden an der suedexponierten Boeschung der N2 bei Hingen auf einer Versuchsflaeche von 31 Aren Hochhecken entfernt, um dort eine Magerwiese zu schaffen. Auf einem Drittel der Flaeche wurden Heublumen eingesaet. Alle Flaechen werden jaehrlich gemaeht, seit 1988 werden jedes Jahr im Juni nach einer speziellen Methodik Vegetationsaufnahmen gemacht. Die Datenauswertung erfolgt 1992 (oder 1997).

Entwicklung der Insektenfauna in Sturmschadenflaechen

Nach Sturmschaeden stellt sich immer wieder die Frage nach dem Risiko einer Massenvermehrung von Forstschaedlingen. Besonders Borkenkaefer stellen bei mangelndem Angebot an Brutstaetten bei grossem Populationsdruck eine latente Gefahr fuer stehende Baeume dar. Es fragt sich, ob diese Gefahren bei einer nicht aufgeraeumten Flaeche groesser sind als bei einer durch Raeumung aufgearbeiteten Flaeche. Andererseits leistet ein grosser Teil der Insektenfauna einen wichtigen Beitrag zum Abbau von totem Holz und bildet eine Bereicherung der oekologischen Vielfalt im Lebensraum Wald. In aufgeraeumten und unaufgeraeumten Sturmschaden-Teilflaechen sollen einerseits die fuer den Forstschutz relevanten Schadinsekten und ihre Antagonisten (Artenspektrum, Dynamik, Gefaehrdung des Waldbestandes) und andererseits die oekologisch-naturschuetzerisch wichtigen Arten (Artenvielfalt, Diversitaet, Zeigerarten) untersucht werden. Ziel: In aufgeraeumten und unaufgeraeumten Sturmschadenteilflaechen sollen einerseits die fuer den Forstschutz relevanten Schadinsekten und ihre Antagonisten (Artenspektrum, Dynamik, Gefaehrdung des Waldbestandes) und anderseits die oekologisch-naturschuetzerisch wichtigen Arten (Artenvielfalt, Diversitaet, Zeigerarten) untersucht werden.

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