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Tagung 'Benefits beyond boundaries, Ergebnisse des 5. Weltschutzgebietskongresses in Durban 2003 und ihre Bedeutung für die deutschen Schutzgebiete' 10. bis 13. Februar 2004, Internationale Naturschutzakademie Insel Vilm

Naturschutzrelevante Geodaten in Service Learning-Projekten auswerten - das Beispiel Besenderungsdaten pfälzischer Störche

Weltottertag 2026: Warum Rheinland-Pfalz wieder Otterland werden kann

Am 27. Mai ist Weltottertag. Weltweit machen Naturschutzorganisationen, Forschungseinrichtungen und Otterfreundinnen und -freunde auf den Schutz der Otter aufmerksam. Auch Rheinland-Pfalz ist Teil der internationalen Otterwelt. Am 27. Mai 2026 ist Weltottertag. Der internationale Aktionstag wird jedes Jahr am letzten Mittwoch im Mai begangen und wurde vom International Otter Survival Fund (IOSF) ins Leben gerufen, um weltweit Aufmerksamkeit für Otter und ihren Schutz zu schaffen. Otter faszinieren Menschen auf der ganzen Welt. Sie gelten als verspielt, geschickt und anpassungsfähig. Gleichzeitig sind sie anspruchsvolle Bewohner von Gewässerlandschaften – und damit wichtige Botschafter für den Zustand von Flüssen, Bächen, Seen, Feuchtgebieten und Küsten. Die IUCN SSC Otter Specialist Group bündelt internationales Fachwissen zum Schutz aller heute lebenden Otterarten und ist für die weltweite Bewertung der Otterarten im Rahmen der IUCN-Arbeit zuständig. Weltweit gibt es 14 heute lebende Otterarten . Sie gehören zur Familie der Marder und leben je nach Art an Flüssen, Seen, in Feuchtgebieten, Mangroven oder an Meeresküsten. Ihre Nahrung ist vielfältig: Fische, Krebse, Muscheln, Amphibien und andere Wassertiere stehen je nach Lebensraum auf dem Speiseplan. In Rheinland-Pfalz steht vor allem eine Art im Mittelpunkt: der Europäische Fischotter ( Lutra lutra ). Der Fischotter war einst ein typischer Bewohner unserer Gewässer. In vielen Regionen Deutschlands verschwand er jedoch durch Bejagung, Gewässerverschmutzung, Lebensraumverlust und die Zerschneidung von Fluss- und Bachlandschaften. Heute breitet sich die Art langsam wieder aus. Damit sie dauerhaft zurückkehren kann, braucht sie mehr als einzelne naturnahe Gewässerabschnitte: Entscheidend sind zusammenhängende, sichere und strukturreiche Gewässerlandschaften. Genau hier setzt das bundesweite Verbundprojekt „Deutschland wieder Otterland – Die bundesweite Vernetzung von Gewässerlandschaften für den Fischotter“ an. Das Projekt begleitet die Wiederausbreitung des Fischotters in südwestlicher Richtung und möchte durch die Wiedervernetzung von Gewässerlandschaften den Erhaltungszustand der Population verbessern. In neun Modellregionen werden Maßnahmen zur Verbesserung der Habitatqualität, der Vernetzung sowie zur Reduktion von Gefährdungen und Konflikten identifiziert und umgesetzt. Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz betreut in diesem Rahmen das Projekt „Otterland Rheinland-Pfalz“ . Ziel ist es, die mögliche Rückkehr des Fischotters fachlich zu begleiten, Hinweise zu dokumentieren, Gefährdungen zu erkennen und gemeinsam mit Fachstellen, Behörden, Verbänden und weiteren Akteurinnen und Akteuren Lösungen zu entwickeln. Otter-Facts: Was den Fischotter besonders macht Der Fischotter ist hervorragend an das Leben im und am Wasser angepasst. Sein dichter Pelz schützt ihn vor Kälte, seine Schwimmhäute helfen beim Tauchen und Schwimmen, und sein langer, kräftiger Schwanz dient im Wasser als Steuer. Als dämmerungs- und nachtaktives Tier bleibt er meist unbemerkt. Häufig verraten eher Spuren seine Anwesenheit als direkte Sichtungen. Typische Hinweise sind zum Beispiel Trittsiegel , also Fußabdrücke im Schlamm oder Sand, und Losung , die der Fischotter oft an auffälligen Stellen absetzt. Diese Spuren sind für das Monitoring besonders wichtig. Sie helfen dabei, die Ausbreitung der Art nachzuvollziehen, ohne die Tiere zu stören. Fischotter sind außerdem echte Wanderer. Sie nutzen Gewässer nicht nur als Jagdrevier, sondern auch als Wege durch die Landschaft. Dabei bewegen sie sich entlang von Flüssen, Bächen, Gräben, Teichen und Auen. Problematisch wird es dort, wo Gewässer durch Straßen, verbaute Ufer, Wehre, fehlende Uferstreifen oder andere Hindernisse unterbrochen werden. Gerade Straßenquerungen können für Otter gefährlich werden, wenn sichere Durchlässe oder naturnahe Uferpassagen fehlen. Ein Fischotter braucht also nicht nur Wasser. Er braucht verbundene Gewässerräume . Warum Gewässerzusammenhänge so wichtig sind Gewässer sind keine isolierten Linien in der Landschaft. Ein Bach ist mit seinen Ufern verbunden, mit Auen, Feuchtwiesen, Seitenarmen, Gräben, Quellen und angrenzenden Lebensräumen. Für Arten wie den Fischotter zählt dieser Zusammenhang. Naturnahe Gewässerlandschaften bieten Nahrung, Deckung, Ruheplätze und sichere Wanderkorridore. Sie sind zugleich Lebensraum für Fische, Amphibien, Libellen, Muscheln, Wasserpflanzen, Vögel und viele weitere Arten. Wo Gewässer renaturiert, Ufer strukturreicher gestaltet und Auen wieder stärker angebunden werden, profitiert deshalb nicht nur der Fischotter. Auch für uns Menschen sind intakte Gewässerlandschaften wertvoll. Sie können Wasser in der Landschaft zurückhalten, Hochwasserspitzen abmildern, Grundwasserneubildung unterstützen, Hitzeeffekte reduzieren und zur Klimaanpassung beitragen. Gewässerschutz, Artenschutz und Klimaanpassung greifen hier direkt ineinander. Der Fischotter ist deshalb ein guter Botschafter für ein größeres Ziel: lebendige, durchgängige und widerstandsfähige Gewässerlandschaften. Ein Blick in die internationale Otterwelt Der Weltottertag macht deutlich, dass Otterschutz weltweit sehr unterschiedliche, aber oft miteinander verwandte Herausforderungen hat. In manchen Regionen stehen Lebensraumverlust, Wasserverschmutzung oder Konflikte mit Fischerei und Aquakultur im Vordergrund. In anderen Regionen spielen illegaler Handel, Störungen, Infrastruktur oder Klimawandelfolgen eine große Rolle. Die IUCN SSC Otter Specialist Group nennt Forschung, Bildung, Kommunikation und politische Arbeit als wichtige Bausteine, um Otter und ihre Lebensräume weltweit zu schützen. Ob Riesenotter in Südamerika, Seeotter an den Küsten des Pazifiks, Glattotter in Asien oder Fischotter in Europa: Otter zeigen, wie eng Artenvielfalt und Gewässerqualität miteinander verbunden sind. Ihr Schutz beginnt oft ganz konkret vor Ort – an einem Bachlauf, einer Brücke, einem Uferstreifen oder einer Aue. Auch Rheinland-Pfalz ist Teil dieser Otterwelt. Wenn Gewässer wieder durchgängiger, naturnäher und strukturreicher werden, entstehen Chancen für den Fischotter und viele andere Arten. Zum Weltottertag heißt das: Otterschutz ist Gewässerschutz. Und Gewässerschutz ist Zukunftsschutz. Wer Hinweise auf Fischotter oder mögliche Spuren entdeckt, kann helfen. Sichtungen und Spuren sollten möglichst mit Foto dokumentiert und gemeldet werden. So lässt sich die Ausbreitung der Art besser nachvollziehen und der Schutz gezielt weiterentwickeln. Weiterführende Links: Projekt Otterland Rheinland-Pfalz: https://snu.rlp.de/projekte/fischotter Deutschland wieder Otterland: https://www.otterland.info/ International Otter Survival Fund / World Otter Day: https://www.otter.org/world-otter-day IUCN SSC Otter Specialist Group: https://www.otterspecialistgroup.org/

Ausnahmegenehmigung zur letalen Entnahme/Entnahme des Wolfsrüden GW1896m

Widerspruch einer Naturschutzorganisation gegen Ausnahmegenehmigung zum Abschuss des Wolfs GW1896m, Beschluss des Europarats zur Herabsetzung des Schutzstatus des Wolfs, Hürden und Auflagen bei Tötung, rechtliche Anpassung für Abschüsse; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Umwelt und Forsten

H2020-EU.3.5. - Societal Challenges - Climate action, Environment, Resource Efficiency and Raw Materials - (H2020-EU.3.5. - Gesellschaftliche Herausforderungen - Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe), Mainstreaming Ecological Restoration of freshwater-related ecosystems in a Landscape context: INnovation, upscaling and transformation

Nature can be mobilised to protect itself, with nature-based solutions (NbS) being employed to transform environmental problems into opportunities. Ecosystem restoration using NbS is important; for instance, freshwaters play a big role in the restoration of streams, rivers, peatlands and wetlands. In this context, the EU-funded MERLIN project will demonstrate best practices for freshwater restoration. Bringing together 44 partners from across Europe, including universities, research institutes and nature conservation organisations, as well as stakeholders for businesses, governments and municipalities, the project will draw on successful freshwater restoration projects across Europe transforming them into beacons of innovation. Through collaborations with local communities and key economies, MERLIN will co-develop win–win solutions spearheading systemic economic, social and environmental change. Objective: Europe's environment is in an alarming state, with climate change effects aggravating. To secure economic prosperity, human wellbeing and social peace, systemic transformative change of our society is imperative. Ecosystem restoration using nature-based solutions (NbS) is key to this change, in which freshwaters hold a pivotal role. MERLIN will demonstrate freshwater restoration best-practice; implement innovative NbS at landscape-scale; upscale systemic restoration seizing green growth and private investment opportunities; mainstream restoration by co-development with local communities and economic sectors; multiply solutions for transformative restoration to key players of systemic change. MERLIN will capitalise on successful freshwater restoration projects across Europe. Success factors of 17 flagship projects will be scrutinized, generating a blueprint for proficient NbS implementation. With investments of 10 mio Euro in hands-on upscaling measures along scalability plans, MERLIN will transform these projects into beacons of innovation for systemic change. Upscaling to the European level, MERLIN will identify landscapes with high potential for transformative restoration and will analyse cost-benefits of restoration scenarios. Economic analyses of European regions will seize green growth opportunities arising from restoration. MERLIN will delineate models for private investment into restoration alongside public funding. MERLIN's initiatives will co-design win-win solutions with economic sectors (agriculture, water supply, insurance, navigation) and local communities, spearheading systemic economic, social and environmental change. The MERLIN Academy and virtual marketplace will multiply innovations to the community of practice, investors and policy makers across Europe and beyond. MERLIN is committed to a sustainable, climate-neutral and -resilient, inclusive and transformative path, mainstreaming restoration as a cornerstone for systemic change.

'Denk-mal auch an die Natur.' - Durchfuehrung einer nachhaltigen Dialogkampagne zu Themenbereich 'Denkmalschutz/Natur- und Umweltschutz'

Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Brandenburg wollen im Dreiländereck mehr als 1.500 Hektar zusätzliche Überflutungsfläche für die Elbe schaffen

Gemeinsam gegen künftige Fluten: Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Brandenburg arbeiten beim Hochwasserschutz an der Elbe enger zusammen. Im Fokus stehen dabei drei Deichrückverlegungen im Dreiländereck. Zur Umsetzung und Finanzierung haben die Umwelt-Staatssekretäre Dr. Steffen Eichner (Sachsen-Anhalt) und Anka Dobslaw (Niedersachsen) sowie Anke Herrmann, Abteilungsleiterin im Umweltministerium Brandenburgs, heute in Iden (Landkreis Stendal) eine Vereinbarung unterzeichnet. Sie schafft auch die Basis für eine weiterhin positive ökologische Entwicklung am Fluss. Um Ortschaften und landwirtschaftliche Flächen besser vor Überflutung zu schützen, sind bei Wahrenberg (Sachsen-Anhalt), Gorleben (Niedersachsen) und westlich von Wittenberge (Brandenburg) neue Überflutungsflächen von insgesamt rund 1.560 Hektar geplant. Hier könnte sich die Elbe bei Hochwasser stärker ausbreiten, Wasser zurückhalten und anschließend gleichmäßiger abfließen. Dafür müssen neue Deiche in größerer Entfernung zum Fluss gebaut werden; die Gesamtkosten werden aktuell auf rund 120 Millionen Euro geschätzt. Die Finanzierung soll über das Nationale Hochwasserschutzprogramm zu 60 Prozent aus Bundes- und zu 40 Prozent aus Landesmitteln erfolgen. Schwerpunkte der heute unterzeichneten Vereinbarung: • Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt kooperieren bei der Rückverlegung von Elbedeichen im Dreiländereck eng miteinander und informieren sich kontinuierlich über den Stand der Umsetzung • Die Information der Öffentlichkeit soll möglichst gemeinsam erfolgen • Abstimmungen erfolgen über eine Arbeitsgruppe der Umweltressorts der Länder Dr. Steffen Eichner betonte: „Vorsorge verbindet. Gemeinsam bringen wir modernen Hochwasserschutz mit ökologischem Mehrwert im Dreiländereck voran. Das schützt Menschen vor künftigen Elbe-Hochwassern und schafft neue wertvolle Auenlebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten.“ Anka Dobslaw ergänzte: „Mit der Deichrückverlegung schaffen wir in Kooperation mit Sachsen-Anhalt und Brandenburg Überflutungsfläche bei Hochwasser und Wasserrückhalteflächen in Trockenzeiten. Damit schützen wir die Menschen an der Elbe und tragen zu einer Verbesserung der ökologischen Entwicklung des Flusses bei.“ Anke Herrmann unterstrich: „Ich begrüße es, dass die zwischen unseren drei Ländern bewährte Zusammenarbeit im vorsorgenden Hochwasserschutz wie bei den Havelpoldern fortgesetzt wird. Diese drei Maßnahmen entfalten in Kombination ein großes Potential zur Hochwasserentlastung, das besonders der Stadt Wittenberge zugutekommt.“ Die Ländervereinbarung wurde heute im Rahmen einer Infoveranstaltung für Behördenvertreter, Bürgermeister aus der Region, Naturschutzorganisationen, Landwirtschaftsvereinigungen sowie weitere Verbände unterzeichnet. Damit wollen die Umweltministerien der Länder den Dialog mit den Menschen in der Region zum Hochwasserschutz an der Elbe stärken. Vorgestellt wurden Ziele und aktuelle Planungen zur gemeinsamen Verbundmaßnahme „Deichrückverlegungen Elbe im Dreiländereck (ST-BB-NI)“ im Rahmen des Nationalen Hochwasserschutzprogramms. Details zur Verbundmaßnahme In Sachsen-Anhalt sollen durch die geplante Deichrückverlegung Wahrenberg im Landkreis Stendal nördlich des Ortsteils der Gemeinde Aland bis zu 1.300 Hektar einstige natürliche Überschwemmungsflächen der Elbe wiederhergestellt werden. Die Gesamtkosten werden aktuell auf rund 85 Millionen Euro geschätzt. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg, im äußersten Nordosten Niedersachsens, werden gegenwärtig die Voraussetzungen für eine Deichrückverlegung bei Gorleben geprüft. Mit dieser Maßnahme sollen bis zu 108 Hektar ehemaliger natürlicher Überschwemmungsflächen entlang der Elbe reaktiviert werden. Ziel ist es, die ökologische Qualität der Flusslandschaft auf diese Weise zu verbessern und gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag zum Hochwasserschutz zu leisten. Die voraussichtlichen Gesamtkosten des Projekts belaufen sich nach erster Schätzung derzeit auf ca. 12 Millionen Euro. Auf der Brandenburger Elbseite im Landkreis Prignitz ist die Deichrückverlegung Wittenberge West vorgesehen. Diese soll eine Fläche von 150 Hektar umfassen zur Wiedergewinnung ehemaliger Überschwemmungsflächen und wirkt unmittelbar entlastend auf die Deiche zum Schutz der Stadt Wittenberge sowie der elbaufwärts gelegenen Gebiete bei Hochwasser der Elbe. Die Kosten werden auf 19 Millionen Euro geschätzt. Impressum: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Leipziger Str. 58 39112 Magdeburg Tel: +49 391 567-1950, E-Mail: PR@mwu.sachsen-anhalt.de , Facebook , Instagram , LinkedIn , Threads , Bluesky , Mastodon und X

Aufbau eines bundesweiten Datenportals zur Mobilisierung von Vogelbeobachtungen aus Datenbeständen gemeinnütziger Facheinrichtungen für behördliche Verfahren und nationale Artenhilfsprogramme

Hintergrund Für die Bewertung möglicher Umweltauswirkungen in geplanten Beschleunigungsgebieten für Windenergieanlagen an Land sowie für die Festlegung geeigneter Minderungsmaßnahmen dürfen Behörden nur noch auf bereits vorhandene Daten zurückgreifen. Artvorkommen, zu denen der Behörde keine Daten vorliegen, bleiben unberücksichtigt. Auch auf Genehmigungsebene findet keine artenschutzrechtliche Prüfung bzw. Datenerhebung mehr statt. Daher ist es für den Artenschutz entscheidend, Behörden durch Verfügbarmachung entsprechender Daten zu befähigen, geeignete Gebiete und Maßnahmen zu identifizieren. Als ‚vorhanden‘ gelten auch von Dritten (z.B. Naturschutzorganisationen oder Fachgesellschaften) erhobene Daten, sofern sie gewisse Aktualitäts- und Qualitätskriterien erfüllen und die Behörde auf diese Daten zugreifen kann. Projekt In diesem Vorhaben entwickeln die Verbundpartner DDA und Observation International gemeinsam eine Online-Plattform, über die sie validierte Daten zum Auftreten von Vogelarten zugänglich machen wollen. Legitimierte Behörden und ggf. weitere Nutzer*innen (z.B. Zuwendungsempfänger*innen im nationalen Artenhilfsprogramm) können über die Plattform in praxistauglicher Form, weitgehend automatisiert und kostenlos auf die Vorkommensdaten zugreifen. Ziel ist es, den Artenschutz mit diesen Daten – insbesondere im Kontext des Ausbaus der Erneuerbaren Energien – wirksam zu unterstützen. Bei den zugrundeliegenden Daten handelt es sich um ehrenamtlich erhobene Gelegenheitsbeobachtungen, die über die digitalen Portale des DDA und von Observation International gesammelt und von ehrenamtlichen Expert*innen validiert werden. Auch die Einbeziehung von Daten aus dem ehrenamtlichen Vogelmonitoring soll im Rahmen des Projektes geprüft werden. Die Validierung und Bereitstellung der Daten sollen mit kurzer Latenz (innerhalb eines Monats nach Beobachtung) erfolgen, um stets aktuelle und qualitätsgesicherte Daten zu gewährleisten. Die bereitgestellten Daten erfüllen die gesetzlichen Anforderungen und können daher von Behörden u.a. zur Bewertung möglicher Umweltauswirkungen im Rahmen der Ausweisung von Beschleunigungsgebieten sowie zur Identifikation geeigneter Minderungsmaßnahmen verwenden werden. Damit dies gelingt, werden in diesem Vorhaben auch die Verfahren zur Datenvalidierung technisch optimiert, Prozesse automatisiert und zentrale juristische Fragen zur Weitergabe ehrenamtlich erhobener Beobachtungsdaten an Behörden geklärt. Die Bereitstellung erfolgt zunächst in aggregierter Form. Die aggregierten Daten der verschiedenen Datenprovider (DDA und Observation International) werden in einer gemeinsamen Plattform vorgehalten, wohingegen die ortsgenauen Originaldaten bei den Datenprovidern verbleiben. In einem zweiten Schritt können legitimierte Nutzer*innen gezielt jene Beobachtungen mit maximaler räumlicher Präzision anfordern, die dann von den Datenprovidern weitgehend automatisiert zur Verfügung gestellt werden. Die Entwicklung der Plattform erfolgt in engem Austausch mit den avifaunistischen Fachverbänden sowie den potenziellen Nutzer*innen der Plattform aus dem behördlichen Bereich. Neben der Bereitstellung der Vorkommensdaten wird über die Plattform auch die Weitergabe sowie die weitere Nutzung der Daten bis zum Ergebnis des Planungsprozesses transparent dokumentiert. Ausblick Mit der Plattform werden Behörden bei der Nutzung ehrenamtlich erhobener Beobachtungsdaten unterstützt, damit diese bei Schutzvorhaben und Planungsprozessen zugrunde gelegt werden können. Die in diesem Vorhaben am Beispiel von Vogelbeobachtungsdaten erprobten Konzepte und technischen Abläufe können potenziell auf weitere Artengruppen und Datenprovider übertragen werden. Das Vorhaben adressiert darüber hinaus zentrale Fragen zur behördlichen Nutzung ehrenamtlich erhobener Daten, die über die Plattform hinaus von grundsätzlicher Bedeutung sind.

BiodivKI-2: Bürgerportal, Archiv und Analysetool für multimodale Monitoringdaten, Biodiversität, Wissenschaft & Gesellschaft

Verbrauch der Schlachtindustrie: Schnitzel statt Trinkwasser

<p><p>Schlachtkonzerne verbrauchen so viel Wasser wie eine mittelgroße Stadt. Doch genaue Zahlen dazu verweigern Wasserversorger und Behörden. Deshalb klagen wir.</p></p><p>Die wichtigsten Punkte in Kürze<ul><li>In Deutschland wird das Wasser knapper.</li><li>Industrielle Schlachtkonzerne wie Tönnies, Wiesenhof, Westfleisch oder Danish Crown sind enorme Wasserverbraucher.</li><li>Mindestens 11 Milliarden Liter pro Jahr verbrauchen die 45 größten Schlachtanlagen. Das haben wir erstmals erfasst.&nbsp;</li><li>Oft zahlen Schlachtkonzerne wenig für das Grundwasser.</li><li>Weil viele Behörden und Wasserversorger mauern, haben wir geklagt.</li></ul><p><a href="https://fragdenstaat.de/newsletter/">Keine Recherche verpassen und hier den Newsletter abonnieren!</a></p><p>Es dröhnt und rauscht. Hunderte tote Schweine hängen dicht an dicht, die Hinterbeine nach oben, den Kopf nach unten. Langsam fahren die Tierkörper an den Arbeiter*innen vorbei, die sie mit Sägen und Messern zerlegen. In Deutschland werden täglich rund 120.000 Schweine, 8.000 Rinder und 1,7 Millionen Masthühner geschlachtet. Die meisten davon in riesigen, industriellen Schlachtanlagen.</p><p>In fast jedem Produktionsschritt wird Wasser eingesetzt. Jeder Tiertransporter wird nach dem Abladen ausgespült. Die Sägen und Messer werden nach jedem Kontakt mit einem neuen Tierkörper gereinigt. 16 Stunden am Tag wird in den größten Betrieben geschlachtet. Die Nachtschicht macht acht Stunden lang sauber. Für all das wird Wasser benötigt.&nbsp;</p><p>Wir haben gemeinsam mit <em>Correctiv</em> erstmals systematisch den Wasserverbrauch der zwölf größten Schlachtkonzerne in insgesamt 45 Schlachtanlagen in Deutschland erfasst. Bei der Auswahl der Anlagen hat uns der Verein<a href="https://faba-konzepte.de/"> Faba Konzepte</a> unterstützt, der sich für eine pflanzenbasierte Ernährungsweise einsetzt. Wir haben die zuständigen Behörden und Wasserversorger auf Basis des Presserechts und der Umweltinformationsgesetze gefragt: Wie viel Wasser verbrauchen die Schlachtbetriebe jährlich – und wie viel Geld zahlen sie dafür?</p><p>Unsere Zahlen zeigen: Industrielle Schlachter wie Tönnies, die PHW-Gruppe mit ihrer Marke Wiesenhof, Westfleisch oder Danish Crown sind große Wasserschlucker. Sie nutzen enorme Mengen an Grundwasser – und zahlen dafür oft wenig Geld.</p>Dranbleiben<p>Abonniere jetzt unseren Newsletter, um keine Recherche mehr zu verpassen!</p>Bitte geben Sie hier nichts einE-MailAbonnierenSo viel Wasser wie 250.000 Menschen<p>Die 45 industriellen Schlachtbetriebe nutzen laut unserer Recherche jährlich mindestens 11,6 Milliarden Liter Wasser. Das entspricht dem Wasserverbrauch von rund 250.000 Menschen – oder der Einwohner*innenzahl von Kiel.</p><p>Das meiste Wasser nutzt der Tönnies-Betrieb am Standort Rheda-Wiedenbrück – rund zwei Milliarden Liter pro Jahr. Das ist etwa so viel wie alle Haushalte im Ort Rheda-Wiedenbrück zusammen. Sechs der größten deutschen Schlachthöfe verbrauchen jeweils mehr Wasser als die Tesla-Gigafactory in Grünheide, die immer wieder wegen ihres hohen Wasserverbrauchs in der Kritik steht.</p><p>Und das ist nur das Wasser, das für das Schlachten der Tiere verbraucht wird. Für die gesamte Fleischproduktion wird noch mehr Wasser benötigt, etwa für das Mästen oder die Herstellung von Futtermitteln.</p><p>Unsere Ergebnisse haben wir Claudia Pahl-Wostl gezeigt, Professorin für Ressourcenmanagement an der Universität Osnabrück. „Der Wasserverbrauch industrieller Schlachtbetriebe ist erheblich“, sagt sie. Besonders problematisch sei die räumliche Ballung der Schlachthöfe. „Da kann es regional zu Wassernutzungskonflikten kommen.“</p><p>&nbsp;</p>Filter−Lade...Wassernutzung:Beide QuellenNur eigene BrunnenNur TrinkwasserAllePreisinformationen:AlleAuskunft verweigertLegende−🏭SchlachtbetriebeGrundwasserstressKein Grundwasserstressℹ️Struktureller Grundwasserstressℹ️Akuter Grundwasserstressℹ️Akuter UND struktureller Grundwasserstressℹ️WassernutzungNur eigene GrundwasserbrunnenNur öffentliche TrinkwasserversorgungBeide Quellen<p>Geodaten: <a href="https://gdz.bkg.bund.de/">Geodatenzentrum</a> © GeoBasis-DE / BKG 2018 (VG250 31.12., Daten verändert)</p><strong>Lade Daten...</strong><br>Bitte warten<strong>Fehler beim Laden der Daten</strong><br><a href="https://fragdenstaat.de"></a>ℹ️Hinweis×<p>Es gibt keine wissenschaftlich belegbare Kausalität zwischen den Wasserentnahmen von Schlachtbetrieben und dem Grundwasserstress in einem Landkreis. Grundwassersysteme sind komplex, neben großen Entnahmen spielen etwa Niederschläge oder die Bodenversiegelung wichtige Rollen. Die Karte soll verdeutlichen, dass Schlachtbetriebe mit großem Wasserverbrauch auch in Landkreisen angesiedelt sind, in denen jetzt schon Wasserstress herrscht. Mehr Infos in der <a href="https://www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/grundwasser-in-gefahr-bund-legt-studie-zur-wasserknappheit-vor/">Grundwasserstress-Studie des BUND</a></p>Standortdetails×<p>Klicken Sie auf einen Schlachtbetrieb, um Details anzuzeigen.</p>Hotspots: Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen&nbsp;<p>Jahrzehntelang gab es in Mitteleuropa scheinbar unbegrenzt Wasser. Doch das hat sich geändert. Europas Gewässer und das Grundwasser seien unter Druck wie nie zuvor, warnt <a href="https://www.eea.europa.eu/en/analysis/publications/europes-state-of-water-2024">die Umweltagentur der EU</a>. Laut dem kanadischen Water Security Institute ist die <a href="https://www.daserste.de/unterhaltung/film/unser-wasser/deutschlands-wasser-verschwindet-daten-satellitenmission-grace100.html">Lage in Deutschland besonders bedrohlich</a>: In den vergangenen zwanzig Jahren sei Wasser in der Dimension des Bodensees verloren gegangen. Deutschland ist damit eines der Länder mit dem weltweit größten Wasserverlust.</p><p>Einige der größten Schlachtbetriebe Deutschlands liegen in Regionen, in denen es jetzt schon immer weniger Wasser gibt – wie im sogenannten Schweinegürtel in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Im Herzen der deutschen Fleischproduktion leben mehr Masttiere als Menschen und die Schlachtbetriebe liegen dicht beieinander. Die PHW-Gruppe etwa schlachtet in Lohne täglich rund 180.000 Masthähnchen, unter anderem für die Marke Wiesenhof. Knapp hundert Kilometer weiter südlich werden in der Tönnies-Schlachtanlage in Rheda-Wiedenbrück täglich bis zu 30.000 Schweine getötet.</p><p><a href="http://correctiv.org/aktuelles/kampf-um-wasser/2022/10/25/klimawandel-grundwasser-in-deutschland-sinkt/">Eine Studie der Naturschutzorganisation BUND</a> zeigt, dass viele Grundwasserpegel in der Region rund um den sogenannten Schweinegürtel in den vergangenen Jahren signifikant gesunken sind. Dieser akute Wasserstress herrscht etwa in den Landkreisen Cloppenburg, Vechta und Diepholz, wo insgesamt sechs große Schlachtanlagen stehen.</p><p>Grundwassersysteme sind komplex, dass allein die Schlachthöfe schuld an der Wasserknappheit sind, kann man so nicht sagen. Eine wichtige Rolle spielen auch Niederschläge, die Bodenversiegelung oder die Entnahmen der Landwirtschaft. Die von uns recherchierten Daten zeigen jedoch, wo die Situation besonders angespannt ist. Und an einigen Orten wächst auch der Widerstand.</p><p>In Lohne etwa klagt die <a href="https://www.atmo-magazin.de/artikel/billiges-wasser-fuer-billiges-fleisch">Naturschutzorganisation Nabu</a>, weil sie durch die Wasserentnahmen des Geflügelschlachtbetriebs der PHW-Gruppe die Artenvielfalt in der Region bedroht sieht. In Kellinghusen nördlich von Hamburg fordern Bürger*innen, dass der Schlachtbetrieb von Tönnies mehr Geld für die Abwasserreinigung in der örtlichen Kläranlage zahlt. In Königs Wusterhausen in Brandenburg <a href="https://weact.campact.de/petitions/erweiterung-der-wiesenhof-schlachtfabrik-stoppen">versucht eine Bürgerinitiative aktuell zu verhindern, dass ein weiteres Wiesenhof-Schlachtwerk die Produktion erhöht.</a></p>Grundwasser gratis&nbsp;<p>Rund die Hälfte der Schlachtbetriebe sind an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen, ähnlich wie ein Privathaushalt. Dafür zahlen sie Gebühren an den lokalen Wasserversorger, der das Grundwasser fördert, aufbereitet und über Rohre verteilt. Andere Schlachtbetriebe fördern selbst Grundwasser in eigenen Brunnen und bereiten es auf. Für die Entnahme von Grundwasser aus den Brunnen wird in den meisten Bundesländern ein Entgelt fällig, das im Vergleich zu den Gebühren des Wasserversorgers viel geringer ist. Meist sind es wenige Cent pro Kubikmeter. In <a href="https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/fluesse/Wasserentnahmeentgelte-Laender-Bericht-BUND-2025.pdf">Bayern, Hessen und Thüringen </a>dürfen Brunnenbesitzer*innen sogar umsonst Trinkwasser fördern.</p><p>Unsere Recherche zeigt: Schlachtbetriebe zahlen oft günstige Preise für ihr Wasser: Die PHW-Gruppe hat im niedersächsischen Lohne eigene Brunnen und zahlt rund 5 Cent pro Kubikmeter. Wie hoch die Kosten für die Förderung und Aufbereitung sind, darüber schweigt PHW. Zum Vergleich: Die Bürger*innen in der Region, die ihr Trinkwasser vom örtlichen Wasserversorger beziehen, zahlen 1,56 Euro pro Kubikmeter – mehr als das Dreißigfache.</p><p>Die Betriebe, die an die örtliche Wasserversorgung angeschlossen sind, zahlen in vielen Fällen dieselben Preise wie Privathaushalte. Es gibt jedoch Ausnahmen. In mindestens drei Fällen haben Schlachtbetriebe Sonderverträge mit dem örtlichen Wasserversorger geschlossen, das zeigt unsere Recherche. Über den genauen Preis geben jedoch weder die Schlachtbetriebe noch die Wasserversorger Auskunft.</p>So gehst du vor, wenn du herausfinden willst, wie viel Wasser Unternehmen bei dir vor Ort verbrauchen<ol><li><strong>Trinkwasser oder Grundwasser?</strong><br> Einige Unternehmen sind an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen, ähnlich wie Privathaushalte. Andere zapfen mit eigenen Brunnen das Grundwasser an oder entnehmen Oberflächenwasser aus Flüssen und Seen. Für beide Bereiche sind unterschiedliche Stellen zuständig. Die Zahlen kannst du am Ende addieren.<br> &nbsp;</li><li><strong>Trinkwasser: Wasserversorger finden</strong><br> Frag bei deinem zuständigen Wasserversorger nach dem Verbrauch und den gezahlten Preisen des Betriebs. Der Wasserversorger ist in der Regel nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG) auskunftspflichtig. Journalist*innen können sich auch auf das Presserecht berufen. Am einfachsten stellst du Anfragen über <a href="https://fragdenstaat.de/anfrage-stellen/">FragDenStaat.de</a>. Bei Fragen oder Beratungsbedarf zu Umweltinformationsanfragen kannst du dich gerne an den <a href="https://fragdenstaat.de/aktionen/climate-helpdesk/">FragDenStaat Climate Helpdesk</a>&nbsp;wenden.<br> &nbsp;</li><li><strong>Grundwasser: Zuständige Aufsichtsbehörde finden </strong><br> Die Bundesländer überwachen die Entnahme von Grund- und Oberflächenwasser&nbsp;und geben Auskunft über die maximalen und tatsächlichen Entnahmemengen großer Betriebe und die dafür fälligen Entgelte. Meist sind die Umweltministerien zuständig, doch es gibt Ausnahmen. In Bayern oder in Mecklenburg-Vorpommern haben wir Auskunft von den Kreisverwaltungen bekommen. Es ist nicht schlimm, wenn du unsicher bist: Die Umweltministerien müssen deine Anfrage weiterleiten, wenn sie nicht zuständig sind, oder dir sagen, wer zuständig ist. Auch hier kannst du <a href="https://fragdenstaat.de/anfrage-stellen/">Anfragen über FragDenStaat.de stellen</a>.<br> &nbsp;</li><li><strong>Widerspruch formulieren und klagen&nbsp;</strong><br> Behörden haben laut Umweltinformationsgesetz (<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/uig_2005/">UIG</a>) einen Monat Zeit, um deine Anfrage zu beantworten. In einem Bescheid steht, ob sie die erfragten Informationen zusenden oder auf welcher rechtlichen Grundlage sie die Auskunft verweigern. Wenn du mit der Entscheidung nicht einverstanden bist, kannst du gegen diesen Bescheid innerhalb von vier Wochen Widerspruch einlegen und gegebenenfalls klagen. Der <a href="https://fragdenstaat.de/aktionen/climate-helpdesk/">Climate Helpdesk von FragDenStaat</a> berät auch bei rechtlichen Fragen.</li></ol>Wir klagen gegen einen großen Wasserverband<p>Und nicht nur diese drei Wasserwerke mauern. Mehr als ein Dutzend Behörden und Wasserversorger wollen auch nach zahlreichen E-Mails keine Auskunft über Verbräuche oder Preise geben. Der tatsächliche Wasserverbrauch der Schlachtindustrie liegt also vermutlich noch höher als die von uns berechneten 11,6 Milliarden Liter jährlich.&nbsp;</p><p>Wasser ist ein Allgemeingut und für uns alle lebensnotwendig. Wir haben ein Recht darauf zu erfahren, wer die großen Wassernutzer in Deutschland sind. Deshalb haben wir gegen den Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband geklagt, der im Schweinegürtel das Zentrum der deutschen Fleischindustrie mit Wasser versorgt.</p><p><a href="https://fragdenstaat.de/dokumente/272668-klage-oowv-geschwaerzt/">→ Zur Klage&nbsp;</a></p><p><a href="https://correctiv.org/?p=231271">→ Zur Recherche von Correctiv&nbsp;</a>&nbsp;</p><p><em>Die Recherche wurde unterstützt durch das Olin-Stipendium von Netzwerk Recherche e.V.</em></p><p>&nbsp;</p></p>

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