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Vorbereitung und Durchführung des 38. Deutschen Naturschutztages 2026 / Weiterentwicklung der Konzeption der Deutschen Naturschutztage

'Wochen Europaeischer Kulturlandschaften'-Praesentation modellhafter europaeischer Kulturlandschaften im Rahmen des Europaeischen Naturschutzjahres

Deutscher Naturschutztag (DNT)

Der Deutsche Naturschutztag richtet sich an im Naturschutz Engagierte aus Ehrenamt, Politik, Praxis, Planung, Verwaltung und Wissenschaft sowie alle am Naturschutz Interessierten.

Berlin feiert 111 Jahre Dauerwaldvertrag und präsentiert „Waldvision 2065“

Mit einem Festakt im Deutschen Historischen Museum ist am Freitagabend das Jubiläum des Berliner Dauerwaldvertrages gefeiert worden. Vor 111 Jahren – am 27. März 1915 – erwarb der damalige Zweckverband Groß-Berlin vom preußischen Staat rund 10.000 Hektar Wald – mit der vertraglichen Verpflichtung, diese dauerhaft zu erhalten und für die Erholung der Bevölkerung bereitzustellen. Damit wurde der Grundstein dafür gelegt, dass die Hauptstadt bis heute über große zusammenhängende Waldflächen verfügt. Den Festakt im Rahmen des Deutschen Naturschutztages nutzten die Berliner Forsten gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt zugleich für einen Blick nach vorn: Erstmals wurden die neuen Waldentwicklungsgrundsätze sowie die langfristige Waldvision 2065, also zum 150. Jubiläum des Dauerwaldvertrags, der Öffentlichkeit präsentiert. Beide sind Ergebnis eines umfassenden Evaluationsprozesses, den die Forstverwaltung im Jahr 2024 angestoßen hat. Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Der Wald der Stadt Berlin umfasst inzwischen mehr als 28.000 Hektar. Fast ein Fünftel der Stadtfläche ist bewaldet. Er prägt das Landschaftsbild der Metropole, bietet Raum für Erholung und Naturerfahrung und ist zugleich ein bedeutender Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Gerade angesichts der Klimakrise gewinnt der Wald weiter an Bedeutung. Ich danke den Berliner Forsten für ihr großartiges Engagement – gemeinsam wappnen wir unsere Wälder für die Herausforderungen der Zukunft.“ Vor dem Hintergrund zunehmender Trockenheit, Hitze und Extremwetterereignisse haben die Berliner Forsten ihre Ansätze für eine klimaresiliente und multifunktionale Waldentwicklung überarbeitet, entstanden sind neue Waldentwicklungsgrundsätze sowie die Waldvision 2065. Die Berliner Wälder werden vorausschauend, entschlossen und zugleich behutsam und kleinräumig umgebaut und entwickelt, Ziel ist ein klimaresilienter Dauerwald. Das bedeutet: mehr Mischwald statt Reinbestände, mehr Strukturvielfalt, natürliche Verjüngung auf großer Fläche, alte und junge Bäume nebeneinander, mehr Biotopbäume und Totholz als Lebensraum. Mit der Waldvision 2065 beschreiben die Berliner Forsten darüber hinaus ein langfristiges Zukunftsbild für den Berliner Wald: einen vielfältigen, klimaangepassten Dauerwald, der auch für kommende Generationen Erholungsraum, Lebensraum für Arten und ein zentraler Bestandteil der grünen Infrastruktur der Metropole bleibt. Detaillierte Informationen finden Sie hier:

38. Deutscher Naturschutztag: Berlin begrüßt mehr als 1.500 Gäste

Der Deutsche Naturschutztag (DNT) ist der größte und älteste Naturschutzkongress für Praxis, Wissenschaft und Politik – erstmalig fand er 1925 in München statt, mehr als 100 Jahre später nun in Berlin. Die Bundeshauptstadt ist ab Dienstag stolze Gastgeberin dieses herausragenden Ereignisses. Erwartet werden bis zu 1.600 Teilnehmende sowie 150 Expertinnen und Experten, die sich über Probleme und Lösungen sowie zur Fortbildung im Naturschutz austauschen wollen. Der DNT wird alle zwei Jahre in einem anderen Bundesland veranstaltet. Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt : „Der diesjährige DNT steht unter dem Motto “Natur, Mensch, Zukunft“, es geht um Biodiversität und Klimaresilienz in urbanen Räumen. Berlin hat in den vergangenen Jahren wichtige Weichen gestellt: Unsere Strategie zur Biologischen Vielfalt 2030+ verbindet den Schutz von Lebensräumen mit den Zielen der Stadtentwicklung. Urbane Räume sind nicht nur Teil des Problems, sondern auch Teil der Lösung – sie können zur Sicherung globaler Biodiversität beitragen. Der Deutsche Naturschutztag hier in Berlin zeigt, wie effektiv Städte, Forschung und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten können. Lassen Sie uns gemeinsam zeigen, welche Kraft im urbanen Naturschutz steckt!“

38. Deutscher Naturschutztag eröffnet

Der 38. Deutsche Naturschutztag (DNT) ist heute in Berlin feierlich eröffnet worden. Noch bis zum Freitag treffen sich im Henry-Ford-Bau der Freien Universität 1.600 Teilnehmende und über 150 Expertinnen und Experten, um sich beim größten Naturschutzkongress im deutschsprachigen Raum auszutauschen. Der DNT findet alle zwei Jahre in einem anderen Bundesland statt. Veranstalter sind der Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN), das Bundesamt für Naturschutz (BfN), der Deutsche Naturschutzring (DNR) und in diesem Jahr die Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. Im Mittelpunkt des Fachkongresses unter dem diesjährigen Motto “Natur, Mensch, Zukunft“ stehen die vielfältigen Beziehungen zwischen Mensch und Natur, die unsere planetare Zukunft entscheidend beeinflussen. Thematisiert werden unter anderem sowohl Biodiversität und Klimaresilienz in urbanen Räumen als auch die gesellschaftliche Dimension des Naturschutzes. Denn erfolgreicher Naturschutz lebt von Beteiligung, Dialog und transparenten Aushandlungsprozessen und stärkt somit die Demokratie. Der DNT 2026 diskutiert darüber hinaus, inwiefern Instrumente und Strategien des Naturschutzes angesichts veränderter politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen noch zukunftsfähig sind und wie sie weiterentwickelt werden müssen, um dauerhaft wirksam zu bleiben. Mit Fachvorträgen, einer begleitenden Ausstellung, zahlreichen Informationsständen sowie aufschlussreichen Exkursionen setzt der DNT 2026 Impulse für einen fachlich fundierten und gesellschaftlich getragenen Naturschutz. Ergänzend bietet das Berufsfeldforum Naturschutz insbesondere Jugendlichen und jungen Erwachsenen Orientierung bei der Berufswahl. Sabine Riewenherm, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz (BfN): „Es sind herausfordernde Zeiten für den Naturschutz: Biodiversitätsverlust, Klimawandel, intensive Landnutzung und Finanzierungsfragen sind nur einige der drängenden Themen. Zugleich beobachtet auch das Bundesamt für Naturschutz eine zunehmende Polarisierung in den gesellschaftlichen Debatten rund um den Naturschutz. Gerade in diesen Zeiten gewinnen Veranstaltungen wie der Deutsche Naturschutztag eine große Bedeutung. Ich freue mich sehr darauf, beim 38. Deutschen Naturschutztag die zahlreichen aktuellen Themen im Naturschutz mit vielfältigen gesellschaftlichen Akteuren zu diskutieren und das Engagement sowie die Leidenschaft der vielen ehrenamtlichen und beruflichen Naturschützerinnen und Naturschützer mit Zuversicht und Wertschätzung zu würdigen.“ Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Berlin ist eine Stadt voller Natur: Parks, Wälder, Flüsse, Kleingärten und mehr als 50 Schutzgebiete durchziehen unsere Metropole. Diese grünen Orte sind Erholungsräume, Lebensräume und Oasen gegen Hitze zugleich – sie machen unsere Stadt lebenswert. Naturschutz ist in Berlin kein Randthema, sondern Teil unserer urbanen Identität. Der Deutsche Naturschutztag hier in Berlin zeigt, wie effektiv Städte, Forschung und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten können. Die Stadt Berlin ist stolze Gastgeberin dieses wichtigen Kongresses.“ Florian Schöne, Geschäftsführer Deutscher Naturschutzring (DNR): „In der politischen Debatte auf europäischer und nationaler Ebene wird zunehmend der Eindruck vermittelt, dass der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen einer wirtschaftlichen Entwicklung im Wege steht und zurückgefahren werden sollte. Wer aus kurzsichtigen politischen Gründen das Natur- und Artenschutzrecht grundlegend in Frage stellt, gefährdet jedoch unseren Wohlstand und verkennt, dass gesunde Ökosysteme unsere Lebensversicherung darstellen. Ob Nahrungsmittel, Rohstoffe, sauberes Wasser oder Klimaanpassung – eine gesunde Natur schützt uns, beugt zukünftigen Krisen vor und lohnt sich auch volkswirtschaftlich. Daher wollen wir mit dem Deutschen Naturschutztag ein klares Signal aussenden: Naturschutz ist kein “nice to have” und keine Verhandlungsmasse für eine wahllose Deregulierung. Wir brauchen die Natur als Verbündete und müssen sie schützen, damit sie uns schützt!“ Christof Martin, Bundesvorsitzender Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN): „Gerade vor dem Hintergrund der weltweiten Biodiversitätskrise, die durch den Klimawandel noch verstärkt wird, ist es widersinnig, dass im Rahmen des sogenannten “Bürokratiebeschleunigung” durch die Bundesregierung ein Personalabbau bei den Naturschutzbehörden geplant ist, diesen dann aber noch zusätzliche Aufgaben, die sich aus internationalen Verpflichtungen oder auch aus dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz ergeben, aufgebürdet werden sollen. Eine Umsetzung des in Artikel 20a Grundgesetz formulierten Staatszieles erfordert vielmehr eine Stärkung des Natur- und Umweltschutzes auf allen Ebenen, damit auch zukünftigen Generationen eine intakte artenreiche Umwelt mit unbelasteten Böden, sauberem Wasser und klarer Luft zur Verfügung steht.“ Der DNT ist der größte und älteste Naturschutzkongress für Praxis, Wissenschaft und Politik – er feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Er ist die zentrale Plattform zum aktuellen Austausch über Probleme und Lösungen sowie zur Fortbildung im Naturschutz. Eine ausführliche Übersicht zu allen Programmpunkten des DNT 2026 in Berlin gibt es hier: Deutscher Naturschutztag .

25. Berliner Naturschutztag: Salz in der Suppe des politischen Diskurses

Anlässlich des heutigen 25. Berliner Naturschutztages zollte Umweltstaatssekretär Andreas Kraus dem NABU Landesverband Berlin e.V. Respekt für den kontinuierlichen und den selbstbewussten Einsatz für die Stadtnatur. „Stadtnatur und Artenvielfalt sind keine Dekoration, sondern unverzichtbarer Teil der Daseinsvorsorge. Sie unterstützen uns mit konkreten Maßnahmen beim Erhalt der Stadtnatur, sind aber auch kritischer Begleiter des politischen Diskurses“, so Kraus. Gleichzeitig mahnte er neben der Kritik auch Selbstkritik an: „Mit Expertise und Deutungshoheit, kommt Macht. Mit Macht kommt Verantwortung.“, führte er aus. In der Demokratie Kompromisse zu finden sei schmerzhaft. Man müsse aber auch zu der Erkenntnis gelangen, dass man nicht jeden mühsamen gefundenen Kompromiss vor Gericht stoppen und zu Fall bringe könne, sondern auch seiner Verantwortung gerecht werden müsse. Kraus: „Sonst gewinnt man vor Gericht in der kleinen Sache, aber man verliert das große Ganze.“ In diesem Jahr stand das eintägige Fachtreffen am heutigen Samstag unter dem Motto „Natur findet Stadt – Artenschutz vor der Haustür“. Ort der Veranstaltung war das Umweltforum in Friedrichshain. Expertinnen und Experten tauschten sich dabei u.a. über die Herausforderungen einer naturverträglichen Wohnumfeldgestaltung aus. Diskutiert wurden praktische Beispiele wie „Animal Aided Design“ in der Stadtplanung, Gründächer, Entsiegelung und umweltfreundliche Beleuchtung. Kraus dankte dem Berliner NABU-Landesverband für zahlreiche gemeinsam verwirklichte Projekte. So unterstützt der NABU Berlin die SenMVKU schon seit vielen Jahren beim Projekt „Artenschutz am Gebäude“ und sensibilisiert Akteurinnen und Akteure für den Schutz von Gebäudebrütern und Fledermäusen. Ein weiteres Gemeinschaftsprojekt ist der Berliner Hymenopterendienst. Er widmet sich streng geschützten Arten wie Wildbienen und Hornissen und bietet bei Konflikten im städtischen Raum qualifizierte Beratung und Unterstützung. So trägt er zum Erhalt dieser wichtigen Insekten und zum praktischen Artenschutz in Berlin bei.

Veranstaltungen

Frühlingsfest, Brennholztag, Weihnachtsmarkt und mehr: Wir, die Berliner Forsten, laden Sie herzlich zu unseren Veranstaltungen ein. Ob im Grunewald, Köpenicker, Pankower oder Tegeler Forst, wir freuen uns auf Ihren Besuch. Unsere Termine und die der Waldschulen finden Sie auch im Umweltkalender Berlin . Auch im Treffpunkt-Wald-Veranstaltungskalender finden Sie vielfältigste Veranstaltungen für Jung und Alt. Bild: Berliner Forsten 38. Deutscher Naturschutztag Vom 10. bis 14. März 2026 kommt der größte deutsche Naturschutzkongress nach Berlin. Auch die Berliner Forsten sind mit dabei. Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Sicher und informiert in den Wald 21. März 2026: Der Revierförster nimmt Sie mit in den Plänterwald und zeigt Ihnen, auf welche Gefahren und Besonderheiten Sie beim Waldbesuch achten sollten. Tipps für einen spannenden Waldbesuch gibt es von der Waldschule. Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Frühlingsfest Forstamt Pankow und Revierförsterei Blankenfelde 21. März 2026: Passend zum Frühlingsanfang und zum Internationalen Tag des Waldes laden das Forstamt Pankow und die Revierförsterei Blankenfelde traditionell zum Frühlingsfest ein. Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Girls’Day 23. April 2026: Erkunde verschiedene Berufe wie Försterin, Forstwirtin, Forstwirtschaftsmeisterin, Gespannführerin und Waldpädagogin in einer Berliner Revierförsterei. Weitere Informationen Bild: Rainer Keuenhof Langer Tag der StadtNatur Vom 30. bis 31. Mai 2026 rückt die Stiftung Naturschutz Berlin den Artenreichtum Berlins wieder in den Fokus. Auch die Berliner Forsten sind mit Führungen durch den Berliner Wald mit dabei. Weitere Informationen Bild: Rainer Keuenhof Waldarbeitsmeisterschaft Berlin-Brandenburg Am 30. und 31. Oktober 2026 geht es in fünf Disziplinen um Geschick und Geschwindigkeit. Es gilt, die Astung, die Baumfällung, den Kettenwechsel, den Kombinationsschnitt und den Präzisionsschnitt schnell und präzise zu meistern. Weitere Informationen Bild: Rainer Keuenhof Herbstfest Forstamt Pankow 31. Oktober 2026: Traditionell im Herbst lädt das Forstamt Pankow zu einem bunten Markttreiben ein. An zahlreichen Ständen kann gebummelt, geschlemmt und sich informiert werden. Weitere Informationen Bild: Ralf Rühmeier Umweltfestival Beim Umweltfestival am Brandenburger Tor können sich Interessierte einmal im Jahr über vielfältige Umweltthemen informieren. Die Berliner Forsten sind regelmäßig mit dabei und bieten Spannendes und Informatives zum Berliner Wald. Weitere Informationen Bild: FNR/Juliane Dabels Deutsche Waldtage 2025 Am dritten Septemberwochenende gab es Vielseitiges und Informatives rund um den Berliner Wald zu erleben. Tauschen auch Sie sich im kommenden Jahr mit Waldexpertinnen und -experten aus. Weitere Informationen Bild: Rainer Keuenhof Wild- und Brennholztag am Forstamt Köpenick Am ersten Adventssamstag öffnet das Forstamt Köpenick seine Pforten und lädt zum vorweihnachtlichen Bummeln, Schlemmen und Staunen an zahlreichen Verkaufs-, Aktions- und Informationsständen ein. Weitere Informationen Bild: Rainer Keuenhof Advent am Forstamt Tegel Alle Jahre wieder lädt das Forstamt Tegel zum weihnachtlichen Beisammensein auf seinem wunderschönen Gelände ein. Festliche Marktstände bieten Kulinarisches, Kunsthandwerk und mehr. Weitere Informationen Bild: Rainer Keuenhof Weihnachtsmarkt am Forstamt Grunewald Traditionell am dritten Advent lädt das Forstamt Grunewald zu seinem Wald-Weihnachtsmarkt mit Lagerfeuern, abwechslungsreichen Angeboten und gemütlicher Atmosphäre ein. Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Grüne Woche Jedes Jahr laden die Berliner Forsten zur Grünen Woche ein. Neben spannendem Waldwissen erwarten Sie zudem Spaß und Abwechslung sowie motivierte Mitarbeitende, die ihr Waldwissen gern mit Ihnen teilen. Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Internationales forstliches Fußballturnier Romsilva (Rumänien) hat das 51. Internationale Forstliche Fußballturnier gewonnen. Im spannenden Finale setzte sich das Team 3:1 gegen Bulgarien durch. Dritter wurde Temeshwar (Rumänien). Die Berliner Forsten belegten den 6. Platz. Weitere Informationen

Ein mal anderer Waldspaziergang

Auch in diesem Jahr sind die Berliner Forsten wieder auf der Grünen Woche (Halle 27) vertreten. Mit einer interaktiven XXL-Murmelbahn und XXL-Puzzle, die Wissen über den Wald vermitteln, stehen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch jederzeit allen Besuchern zu interessanten Gesprächen zur Verfügung. Neben praktischen Tipps für einen Besuch in unseren Berliner Wäldern, kann man sich zu vielseitigen Themen der Flora und Fauna informieren und einen lohnenden Einblick in die nachhaltige Forstwirtschaft bekommen. „Berlins Wälder sind nicht nur Erholungs- und Erlebniswelt für alle Berlinerinnen und Berliner, sondern auch stabiler Pfeiler für Arten- und Klimaschutz im Land Berlin. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Berliner Forsten machen das auch auf der Grünen Woche erlebbar“, so Bonde. „Gemeinsam können wir unseren Wald aber auch schützen und weiterentwickeln. Auch hierzu bietet die Ausstellung neue Erkenntnisse und lehrreiche Einsicht.“ Berlins Wälder hätten aber auch eine große Bedeutung als CO₂-Speicher und für den Artenschutz, so die Senatorin weiter. „Wir wollen Berlins Wald weiterentwickeln zum Dauerwald. Das Konzept für den Weg dorthin werden wir beim Deutschen Naturschutztag im März in Berlin vorstellen. Bis dahin lade ich alle Berlinerinnen und Berlin ein, unseren Wald selbst zu erleben, draußen in der Natur und in diesen Tagen auf der Grünen Woche.“

Mehr Geld für Klima- und Umweltschutz, Fortschritte bei der Wärmewende und mehr Straßenbäume: SenMVKU setzt in 2026 wegweisende Maßnahmen fort

Berlin setzt neue Maßstäbe bei der Finanzierung des Klima- und Umweltschutzes: Für diese wichtigen Aufgaben stehen der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) in den kommenden beiden Jahren mehr als 570 Millionen Euro zur Verfügung. Die Summe setzt sich aus Mitteln des kürzlich beschlossenen Doppelhaushalts sowie des Sondervermögens des Bundes zusammen. Hinzu kommen Mittel in Höhe von 2,3 Milliarden Euro, die das Land Berlin bis 2030 für den Klimapakt zur Verfügung stellt. Mit dem Geld sollen die landeseigenen Unternehmen ihre Kohlendioxidemissionen senken und damit beitragen, dass Berlin seine Klimaschutzziele erreicht. Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Wir tätigen mit diesem Haushalt, diesem Sondervermögen und dem Klimapakt Ausgaben in Rekordhöhe. Dieser Haushalt orientiert sich an Realitäten und dem Wählerwillen. Und er stellt die richtigen Weichen für eine noch besser funktionierende, klimaresiliente und lebenswerte Stadt auch in Zukunft.“ Ziel bleibt, den Ausstoß von Kohlendioxid bis 2030 um 70 Prozent zu reduzieren. Die SenMVKU setzt dafür mit der Umsetzung des Baumentscheids zusätzliche Impulse. Im Mai wird dazu eine umfassende Planung für die Umsetzung des Klimaanpassungsgesetz vorgelegt, im November dann fristgerecht eine ganzheitliche Klimaanpassungsstrategie und ein umfassendes Klimaanpassungsprogramm für Berlin. Trotz großer finanzieller Herausforderungen und notwendiger Konsolidierungen bleiben die Klimaschutzprogramme BEK und BENE 2 erhalten. Damit sind auch weiterhin EU-Fördermittel für Berlin gesichert. Ein weiterer wichtiger Punkt bleibt die Dekarbonisierung der Wärme: Der Senat wird im Juni 2026 den Wärmeplan für Berlin beschließen, der Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümern Orientierung für eine klimaneutrale Wärmeversorgung gibt. Zentraler Baustein ist hierbei die Geothermie – Erdwärme . Erst vor wenigen Wochen hat die SenMVKU den Zugang zu dieser umweltfreundlichen Alternative erleichtert: Inzwischen dürfen Erdwärmesonden in der Oberflächennahen Geothermie in Berlin tiefer als bislang gebohrt werden – die bisherige Begrenzung auf 100 m Tiefe wurde aufgehoben. Die SenMVKU hat die vom Senat beschlossene „ Roadmap Tiefe Geothermie Berlin “ im Jahr 2025 mit Leben gefüllt und wird sie 2026 weiter vorantreiben. Möglich machen das die in 2025 erlangte bergrechtliche Genehmigung und die entsprechenden Haushaltsmittel für Probebohrungen. Im Juli 2025 wurden in Marzahn und Lichtenberg Messungen per 2D-Seismik durchgeführt, um das dortige Potenzial von Erdwärmebohrungen zu erfassen. Die Ergebnisse sind vielversprechend und liefern wichtige Erkenntnisse für die geplante stadtweite 3D-Seismik. Hierfür wird das Vergabeverfahren für die Nutzungsüberlassung voraussichtlich im Frühjahr 2026 abgeschlossen, so dass Probebohrungen in 2028 parallel zu den Ergebnissen der 3D-Seismik realisiert werden können. Die SenMVKU wird auch in 2026 Berlin weiter zur klimaangepassten Schwammstadt umgestalten. Ein Vorreiter ist der Gendarmenmarkt. Seit März 2025 verfügt Berlins weltberühmter Platz über ein wirtschaftlich effizientes und innovatives Regenwassermanagement. Gleiches gilt für die Moorrenaturierung . Gemeinsam mit der Stiftung für Naturschutz Berlin wird seit Mai 2025 das ehemalige Moor im Versunkenen See in Rahnsdorf renaturiert. Aktuell werden die Neuen Wiesen in Köpenick in ihren einstigen moorigen Zustand zurückversetzt. Im Frühjahr 2026 werden weitere mögliche Standorte ermittelt. Denn Moore leisten einen wichtigen Beitrag für den Klima- und Artenschutz. Sie sind wichtige Rückzugsorte für seltene Tier- und Pflanzenarten und speichern in ihrem Torf große Mengen Kohlenstoff. Gleich im ersten Quartal setzt Berlin ein erstes Highlight und wird zum Schaufenster für Klimaschutz und Biodiversität: Vom 10. bis 14. März findet der Deutsche Naturschutztag (DNT) in Berlin statt. 101 Jahre nach seiner Gründung tritt der bundesweit größte und bedeutendste Fachkongress für Naturschutz in der Bundeshauptstadt zusammen. Unter dem Motto „Natur – Mensch – Zukunft“ bringt der DNT 2026 bundesweite Aufmerksamkeit nach Berlin, fördert den fachlichen Austausch und macht zentrale Themen von Natur, Gesellschaft und Stadtentwicklung auch für die Berlinerinnen und Berliner sichtbar. Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches neues Jahr!

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