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LGRB-BW ORG: Teilgebiete

Das Arbeitsgebiet liegt im Oberrheingraben. Es umfasst dort das Verbreitungsgebiet der quartären Kiese und Sande. Sie bilden den Hauptgrundwasserleiter. Im Westen bildet der Rhein die Grenze des Untersuchungsgebietes, die östliche Grenze wird durch das Verbreitungsgebiet der quartären Lockersedimente im Oberrheingraben vorgegeben. Das Teilgebiet Süd grenzt im Süden an die Landesgrenze zur Schweiz und endet im Norden auf Höhe des Nordrandes des Kaiserstuhls. Es schließt die Freiburger Bucht im Osten mit ein. Das Teilgebiet Mitte schließt nördlich an das Teilgebiet Süd an und endet im Norden auf Höhe von Malsch - Durmersheim. Das Teilgebiet Nord schließt nördlich an das Teilgebiet Mitte an und endet im Norden an der Landesgrenze zu Hessen. Über die Attribut-Anzeiges des Themas (i-Button) ist eine PDF-Datei mit einer Auflistung der im jeweiligen Teilgebiet erarbeiteten Themen aufrufbar. Dargestellt ist der Kenntnisstand aus dem Jahr 2005. Der tektonische Bau ist veraltet und wurde im Rahmen des Projektes GeORG "Geopotenziale des tieferen Untergrundes im Oberrheingraben" vollständig überarbeitet. Der aktuelle Stand der tektonischen Linien ist in den Geofachdaten BW - Geologie enthalten. Im WMS-Dienst wird die Basis der Lockergesteine exemplarisch für die Vielzahl an abgeleiteten Themen gezeigt. Die Ergebnisse der Auswertung sind in den LGRB-Informationen 19 (https://produkte.lgrb-bw.de/docPool/c625_data.pdf) ausführlich beschrieben.

Nachhaltige Entwicklung historischer Hutewälder durch Waldweide

Zielsetzung: Seit den Anfängen der Viehhaltung in der Jungsteinzeit hat die Waldweide die Artenzusammensetzung und Struktur mitteleuropäischer Wälder geprägt. Die entstandenen Hutewälder vereinen selten gewordene Strukturelemente wie Alt- und Totholz sowie lichte Waldstrukturen und bieten einer Vielzahl seltener Arten wertvolle Lebensräume. Viele holzbewohnende Arten sind auf eine langfristige Habitatkontinuität angewiesen und können neue Standorte nur schwer besiedeln. Als Biodiversitäts-Hotspots stellen historische Hutewälder einen wertvollen Übergangsbereich zwischen Offenland- und Waldhabitaten dar. Ihr halboffener Charakter fördert Wanderbewegungen von Arten und stärkt den Biotopverbund. Weidetiere spielen dabei eine zentrale Rolle als Ausbreitungsvektoren. Besonders im Klimawandel bieten Waldweiden durch ihre Mikrohabitate und Mikroklimate Rückzugsräume für Arten, die empfindlich auf Temperaturveränderungen oder extreme Wetterereignisse reagieren. Waldweidesysteme gelten als "high nature value landscapes" - extensive Landnutzungssysteme mit hoher Biodiversität. Sie werden in verschiedenen Programmen auf Landes- und Bundesebene gefördert, darunter in der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt 2030. Neben der Bewahrung der historisch gewachsenen Artenvielfalt tragen sie auch zum Erhalt alter Nutztierrassen bei, die traditionell für diese Bewirtschaftungsform geeignet sind. Um die Grundlagen für den Schutz historischer Hutewälder zu schaffen, führte die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA) von November 2022 bis Dezember 2024 ein DBU-Projekt zur Sammlung und praxisnahen Aufbereitung historischen und aktuellen Wissens über Hutewälder in Nordwestdeutschland durch. Dazu gehörte auch eine aktuelle Flächenbilanzierung historischer Hutewälder. Das hier vorgestellte Projekt baut auf diesen Forschungsergebnissen auf. Es soll die Waldweidenutzung in historischen Hutewaldbeständen neu beleben und so die Habitatkontinuität sowie ihre sozial-ökologischen Werte bewahren. Damit bewegt es sich an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Naturschutzpraxis. Die zentralen Arbeitsschwerpunkte des Projekts sind: - Entwicklung von Konzepten zur Regeneration historischer Hutewaldflächen in Nordhessen / Südniedersachsen - Zielgruppenorientierte Öffentlichkeitsarbeit mit Praxisakteuren - Beantwortung praxisrelevanter Fragen zur Hutewaldpflege und -bewirtschaftung • Entwicklung eines Leitfadens zur Hutewaldpflege

BruchidRESIST: Die Pannonische Wicke (Vicia pannonica) als Modellpflanze für die Entwicklung resistenter Ackerbohnen- und Wickensorten gegen Ackerbohnenkäfer-Befall

Tropinota hirta (Poda, 1761) Blatthornkäfer Gefährdet

Deutscher Name: Zottiger Blütenkäfer. Gefährdung der lokal vorkommenden Populationen durch enge Bindung an rückläufige Biotope in wärmebegünstigten Lagen. Von Südeuropa her weit nach Deutschland einstrahlende kontinentale Art, die den atlantischen Einflussbereich meidet. Lokal und vereinzelt an Wärmestellen, in Steppenbiotopen. Aktuelle Funde regelmäßig nördlich bis Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ( Bleich et al. 2020). Verbreitungsschwerpunkt im Rhein-Main-Gebiet zwischen Karlsruhe und Frankfurt, sonst eher vereinzelt. In Norddeutschland (Verbreitungsgrenze, Rößner 2005b) sehr selten oder fehlend, letzte Meldung aus Schleswig-Holstein 1953 ( Gürlich et al. 1995). Art des Offenlandes, von der Ebene bis ins Hügelland.

Regionalplan Nordhessen

Der Regionalplan Nordhessen 2009 legt die großräumigen Ordnungs- und Entwicklungsvorstellungen für den Regierungsbezirk Kassel fest. Er ist der planerische Rahmen für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region im Einklang mit ihren natürlichen Lebensgrundlagen.

Regionalplan Nordhessen

Der Regionalplan Nordhessen 2009 legt die großräumigen Ordnungs- und Entwicklungsvorstellungen für den Regierungsbezirk Kassel fest. Er ist der planerische Rahmen für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region im Einklang mit ihren natürlichen Lebensgrundlagen.

Regionalplan Nordhessen INSPIRE

Dieser Datensatz beinhaltet INSPIRE-konforme Geodaten des Regionalplans Nordhessen im Schema Planned Land Use

Regionalplan Nordhessen INSPIRE

Dieser Datensatz beinhaltet INSPIRE-konforme Geodaten des Regionalplans Nordhessen im Schema Planned Land Use

Untersuchungen der belebten und der unbelebten Umgebung des Menschen auf Helicobacter pylori

Helicobacter pylori ist ein Bakterium, das bei vielen Menschen mit Magenproblemen in der Magenschleimhaut gefunden wird; dieser Erreger wird verdaechtigt, fuer Schleimhautentzuendungen, Geschwuere und Tumoren verantwortlich zu sein. Man weiss bis zum heutigen Tage nicht, ob der Keim in Haustieren und deren Produkten vorkommt, wie die Uebertragungsmechanismen sind. Die Untersuchungen sollen diese Fragen klaeren. Zwischenergebnisse: Schweine sind nicht Traeger und Uebertraeger; die Untersuchungen an Hunden und Hauskatzen sind noch nicht abgeschlossen. Tierische Produkte: es kann nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, dass Uebertragungen moeglich sind.

Einfluss verschiedener menschlicher Belastungen auf Fliessgewaesser in Nordhessen und Suedniedersachsen

Aufeinander folgende Untersuchungen von Kuehlwassereinleitungen in Fliessgewaesser sind in der Bundesrepublik Deutschland im Freiland bisher nur in wenigen Faellen durchgefuehrt worden. Sie kamen zu z.T widerspruechlichen Ergebnissen. An der Schwalm, einem organisch maessig belasteten Mittelgebirgsfluss in Nordhessen, sollen weitere Erkenntnisse zur Waermebelastung von Fliessgewaessern gewonnen werden. Pilotstudie 1978/79: An 9 ueber die gesamte Flusslaenge verteilten Probestellen wurden physikalische und chemische Messgroessen, Plankton, Aufwuchs, Uferbewuchs, hoehere Wasserpflanzen und Makroinvertebraten erfasst. Besonderer Aspekt waren komunale Abwaesser und Waermeinleitungen. Hauptstudie I 1980 bis 1982: Kleinraeumig an 5 Probestellen im Unterlauf der Schwalm wurden physikalische und chemische Parameter, Bakterien, hoehere Wasserpflanzen und Makroinvertebraten bearbeitet. Besonderer Aspekt war der Einfluss von Kuehlwasser aus dem Braunkohlekraftwerk Borken. Hauptstudie II 1986 bis 1988: Erfassung von physikalischen und chemischen Daten, Makrozoobenthos, Emergenz (Produktionsoekologie) unter besonderer Beruecksichtigung von Kuehlwassereinleitungen im Unterlauf der Schwalm.

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