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Found 35 results.

Entwicklung eines Kontaminations- und Inkorporationmonitors fuer Feldmessungen

Entwicklung eines netzunabhaengigen tragbaren Geraetes zur nuklidspezifischen Messung der Radioaktivitaet in der Umwelt bei Freisetzung radioaktiver Spaltprodukte bei unvorhersehbaren Ereignissen.

CLIENT II - TRANSPOND; Grenzüberschreitendes Monitoring- und Informationssystem für radioaktive Kontamination bei Naturrisiken, Vorhaben: Leitfaden und Benefit-Sharing Strategien für das grenzüberschreitende Wasser- und Landmanagement

Im Teilvorhaben erfolgt die Entwicklung stark vereinfachter, mit den technischen und organisatorischen Möglichkeiten in Kirgistan kompatibler, aber hinreichend genauer Methoden zur Bestimmung natürlicher Radionuklide im Wasser und auf Sedimenten im Abstrom von Tailings und Halden des Uranerzbergbaus. Damit können Umweltauswirkungen bei Naturrisiken (Erdbeben, Schlammlawinen etc.) schnell ermittelt, zwischen Kirgistan und Usbekistan ausgetauscht und gemeinsame Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Es werden Standardverfahrensanweisungen (SOP) für die Radionuklidbestimmung erstellt und in den Zielländern getestet. Im Gesamtvorhaben erfolgt die Einbindung in ein länderübergreifendes Monitoring- /Datenmanagement sowie in einen Leitfaden zu Integriertem Management von Bergbauaktivitäten in Naturrisikogebieten zur Konfliktlösung im grenzüberschreitenden Land-/Wassermanagement. Alle Projektpartner sind seit 2005 in die Bewertung/Sanierung zentralasiatischer Uranerzbergbaustandorten involviert und verfügen über einen genauen Überblick über die begrenzten Möglichkeiten bei Radioanalytik, Monitoring/Datenmanagement sowie das grenzübergreifende Konfliktpotential in den Zielländern, woraus die Notwendigkeit von TRANSPOND abgeleitet wurde. TAP 3.1 Abstimmung mit administrativen Entscheidungsträgern, einzeln TAP 3.2 Analyse und Modellierung des Bergbau-Umwelt-Systems in KG/UZ mit Hilfe eines DPSIR-Modells sowie Entwicklung eines Indikatorensystems (theoretische Fundierung) TAP 3.3 Abstimmung zum grenzüberschreitender Informations- und Datenaustausch TAP 3.4 Erstellung des Leitfadens zu Integriertem grenzüberschreitenden Land-/Wassermanagement in Naturrisikogebieten mit radioaktiven Rückständen des Uranbergbaus TAP 3.5 Erarbeitung von Benefit-Sharing-Strategien und zur Konfliktprävention/-lösung zwischen KG und UZ TAP 3.6 Einführung des Leitfadens in den Partnerländern TAP 3.7 Ausbildungsmodule für Teilnehmer aus Kirgistan und Usbekistan in Deutschland.

FP2-RADPROT 7C, Behaviour of Cs and Sr in natural ecisystems and the potencial raiation exposure in their extensive use

Objective: The Chernobyl accident led to an enormous amount of measurements of 134Cs and 137Cs activities in, for example, wild berries and mushrooms. These data, which vary widely, are helpful for evaluating actual radiation exposure to man, but they are of no help in understanding the behaviour of radionuclides in forest ecosystems. The project Cycling of Radiocaesium and Strontium in Natural Ecosystems, investigates the fate of radiocaesium and strontium 90 in natural ecosystems in Belgium, Germany, Sweden and Italy, in order to improve the knowledge of the cycling mechanisms and the understanding of their short and long term behaviour. General Information: Seven laboratories from Belgium, Italy, Sweden and Germany are involved in this research project. The investigations take place in different forests sites in their countries. For joint investigations, boreal forests in Sweden and beech forests in the Italian Alps have been chosen. The experimental strategy is focusing on the fate of radiocaesium and strontium 90 after their deposition in forest ecosystems. One major point is the uptake of caesium and strontium from soil to plants. Until now it is not completely understood why the uptake rates of caesium in natural ecosystems are significantly higher than on agriculturally used areas. Natural ecosystems are characterized by undisturbed soils with organic and mineral horizons. In a first step, the distribution of radiocaesium and strontium 90 within the different layers are measured. To improve the knowledge of the plant availability, soil parameters like nutrient concentration, exchange capacity, kd values, etc. are determined. Additionally, plant parameters such as mycelium and rooting depths, potassium and calcium distribution within the plants are analyzed. The importance of various parameters on the transfer of caesium and strontium will be analyzed by statistical methods. The plant and herbivore interactions are analyzed by a special programme on moose. Moose meat contributes to about 5 per cent to 10 per cent of the average meat consumption in Sweden and is therefore of radiological interest. To obtain the radionuclide intake rate, the migration of single moose is observed during the year as well as their seasonal consumption habits. Later they are shot and caesium 134 and 137 activities in meat are measured. The correlation of radiocaesium and potassium intake rates will be tested. For long term considerations, the loss of radionuclides from the ecosystems by migration and runoff is analyzed. Further studies are concerned with the distribution of caesium and strontium within the ecosystems, the antagonisms of caesium and potassium as well as strontium and calcium, etc. ... Prime Contractor: Bundesamt für Strahlenschutz, Fachbereich Strahlenschutz, Institut für Strahlenhygiene; Oberschleißheim; Germany.

SPACES2: Südafrika Landdegradationsmonitor (SALDi), Teilprojekt 3: Langfristige Erosionsprozesse

Im Rahmen dieses Teilprojekts (TP3) des Verbundprojektes SALDi (Südafrika Landdegradationsmonitor) wird mit Hilfe von innovativen Methoden ein Beitrag zum einem verbesserten Monitoring der Landdegradation in Südafrika geleistet. Es werden Abschätzungen über natürliche langfristige Erosionsraten in dieser Pilotstudie ermittelt. Hierzu werden kosmogenen Nuklidkonzentration von Flusssedimenten in ausgewählten Regionen in Südafrika bestimmt. Die so ermittelten Erosionsraten ermöglichen die Entwicklung der Erdoberfläche über die letzten ca. 100 ka zu rekonstruieren. Kleinräumige und/oder kurzfristige Veränderungen der Erdoberfläche, z.B. durch Veränderung der landwirtschaftlichen Nutzung in den letzten Jahrzehnten oder der Klimawandel haben keinen Einfluss auf die gemessenen Nuklidkonzentrationen. Die aus den Nuklidkonzentrationen ermittelten Erosionsraten entsprechen somit dem prä-anthropogenen natürlichen Hintergrund und können mit Abschätzungen der anthropogen-beeinflussten Abtragung verglichen werden. Unter der Annahme das Bodenneubildungsraten in etwa den langfristigen Erosionsraten entsprechen zeigt eine negative Bilanz (kurzfristige Abtragung übersteigt langfristige Erosion) effektive Bodenerosion an. Der Abgleich der hier gewonnenen Daten, mit denen der Fernerkundung und Erdsystemmodellierung der anderen SALDi Teilprojekte ermöglicht ein verbessertes Monitoring der Landdegradation in Südafrika, und stellt wichtige Informationen für ein nachhaltiges Bodenmanagementsystem in Südafrika zur Verfügung. Der Tandempartner dieses Teilprojektes wird der ARC-ISCW (Agricultural Research Council - Soil, Climate and Water) sein, zudem werden wir eng mit SANParks und der Universität Stellenbosch zusammenarbeiten.

CLIENT II - TRANSPOND; Grenzüberschreitendes Monitoring- und Informationssystem für radioaktive Kontamination bei Naturrisiken, Leitantrag; Vorhaben: Entwicklung angepasster SOPs

Im Teilvorhaben der IAF erfolgt die Entwicklung angepasster, mit den technischen und organisatorischen Möglichkeiten in Kirgistan und Usbekistan kompatibler, aber hinreichend genauer Methoden zur Bestimmung natürlicher Radionuklide im Wasser und auf Sedimenten im Abstrom von Tailings und Halden des Uranerzbergbaus. Im Gesamtzusammenhang des Verbundprojektes können Umweltauswirkungen bei Naturrisiken (Erdbeben, Schlammlawinen etc.) am Beispiel schnell ermittelt, zwischen Kirgistan und Usbekistan ausgetauscht und gemeinsame Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Es werden Standardverfahrensanweisungen (SOP) für die Radionuklidbestimmung erstellt und in den Zielländern getestet. Im Gesamtvorhaben erfolgt die Einbindung in ein länderübergreifendes Monitoring-/Datenmanagement sowie in einen Leitfaden zu Integriertem Management von Bergbauaktivitäten in Naturrisikogebieten zur Konfliktlösung im grenzüberschreitenden Land-/Wassermanagement. Die Notwendigkeit des Vorhabens wurde aus den Erfahrungen der Verbundpartner in Zentralasien seit 2005 abgeleitet. Arbeitspakete des Gesamtvorhabens: AP1: Entwicklung von angepassten SOPs für Radioanalytik in Wasser/Sedimenten (Federführung: IAF) AP2: Konzeption/Implementierung eines Umweltinformationssystems (Federführung WISUTEC, Mitarbeit IAF) AP3: Leitfaden zu Integriertem grenzüberschreitenden Land-/Wassermanagement in Naturrisikogebieten mit radioaktiven Rückständen des Uranbergbaus, Benefit-Sharing-Strategien und zur Konfliktprävention/-lösung zwischen Kirgistan und Usbekistan (HS MD-SDL, Mitarbeit IAF) Meilensteine im Teilvorhaben von IAF: 1.1 Ist-Standsbewertung und Detailplan für SOP-Entwicklung 1.2 Entwicklung und Test SOP in gemeinsamen Feldversuchen, 1.3 Gemeinsame Probenahmen und Laborarbeiten 1.4 Praxistests der SOPs, ggf. Anpassung 1.6 Schulungen an den SOPs 0.1 Projektkoordination 0.4 Verbindung zu Projekt DUB-GEM und Einbindung von Mappingdrohnen.

CLIENT II - TRANSPOND; Grenzüberschreitendes Monitoring- und Informationssystem für radioaktive Kontamination bei Naturrisiken, Vorhaben: Entwicklung Umweltinformationssystem

Das Gesamtziel des Vorhabens besteht in der Entwicklung der methodischen, wissenschaftlichen und technischen Grundlagen für den Aufbau eines eigenen Monitoring-, Datenbank- und Managementsystem (kurz Umweltinformationssystem UIS) in den beteiligten Partnerländern. Im Ergebnis des Projektes stehen - die Bereitstellung der methodischen und technischen Grundlagen und innovativen Technologieanwendungen sowie Produktlinien - die Erarbeitung regional angepasster Beprobungs- und Radioanalytikmethoden (SOPs) für relevante radioaktive Komponenten in Wasser und Sediment sowie die Strategie für ein grenzübergreifendes Monitoringsystem - die Bereitstellung einer datenbankgestützten Auswertungsmethodik und prototypischen Software für ein UIS für die Speicherung und Verfügbarmachung für Behörden und die Öffentlichkeit, - die Erarbeitung technischer und administrativ-organisatorischer Lösungen für Datenaustauschdienste zwischen den Partnerländern Kirgistan und Usbekistan - die Erstellung eines länderübergreifenden Leitfadens zum Flussgebietsmanagement bei Naturrisiken im Zusammenhang mit radioaktiven und toxischen Kontaminationen aus Bergbauabfällen, mit denen die Auswirkungen von radioaktiven und toxischen Kontaminationen aus bergbaulichen Abfällen schnell, sicher und grenzüberschreitend bewertet und Maßnahmen abgestimmt werden können. Die WISUTEC Umwelttechnik GmbH bearbeitet das AP 2 Entwicklung eines grenzüberschreitenden Umweltinformationssystems, das Teilarbeitspaket 1.5 und sie arbeitet im koordinierenden AP 0 anteilig mit. Das AP 2 - Entwicklung des Umweltinformationssystem (UIS) gliedert sich in die folgenden Teilarbeitspakete: AP 2.1 Analyse des gegenwärtigen Zustandes in den Partnerländern. AP 2.2 Erstellung eines Anforderungskatalogs AP2.3 Konzeption des UIS AP 2.4 Entwicklung eines Prototypen AP 2.5 Kompilierung Gesamtsystem AP 2.6 Nutzung des UIS als Prototyp zur Schulung und Demonstration der Möglichkeiten.

Altersbestimmung von Wasser mit atomoptischem Einzelatomnachweis 39Ar

Die Messung seltener Radioisotope ist ein wichtiges Werkzeug in vielen Gebieten der Erdund Umweltforschung. Zur Datierung in der Ozeanographie und Hydrologie sind die Edelgasisotope 39Ar, 81Kr und 85Kr aufgrund ihrer konservativen geochemischen Eigenschaften besonders geeignet. Der Nachweis der Edelgastracer erweist sich aber als sehr schwierig, was vor allem durch die Seltenheit der Isotope begründet ist (z.B.40Ar:39Ar = 1015:1). In jüngerer Zeit wurde eine neue Methode zur Messung von seltenen Kr-Isotopen demonstriert: Atom Trap Trace Analysis (ATTA). Das Grundprinzip von ATTA besteht im isotopenselektiven Einfang von Atomen durch Laserkühlung in einer magneto-optischen Falle (MOT), in der einzelne Atome durch das Fluoreszenzlicht nachgewiesen und gezählt werden können. Im Gegensatz zu der alternativen Beschleunigermassenspektrometrie (AMS), die große Beschleunigeranlagen einsetzt, sind MOTs tabletop Laborgeräte, die heute von vielen atomphysikalischen Arbeitsgruppen betrieben werden. Neben den bereits demonstrierten Anwendungen von ATTA zur Messung von 41Ca und 81Kr hat die Methode ein unabsehbares Potential in der allgemeinen Spuren-Isotopenanalytik. Insbesondere eröffnet die hier geplante Implementierung für das Isotop 39Ar das für die Altersdatierung von Wasser äußerst interessante Zeitfenster der letzten 1000 Jahre - eine typische Zeitskala von Grundwasser- und Meeresströmungen in der kein alternativer Tracer existiert. Durch Kombination von 39Ar Datierung mittels ATTA und Edelgastemperaturen aus Grundwasser wird eine präzise Temperaturrekonstruktion für diesen Zeitraum angestrebt.

Weiterentwicklung moderner Verfahren im Bereich Abbrandberechnung

Bindungsform von Cm(III) und Eu(III) in menschlichen Biofluiden (Speichel, Urin)

ANEMONA - Anlagenmonitoring als Schlüsseltechnologie für den erfolgreichen Betrieb von Geothermiekraftwerken in Deutschland, Teilprojekt: Reservoircharakterisierung mittels Radionuklidanalytik

Standortbezogene Monitoringsysteme sind für den sicheren und nachhaltigen Betrieb von Geothermiekraftwerken von großem Wert. Regelmäßiges und zielgerichtetes Messen ausgewählter Parameter gibt dem Betreiber wichtige Informationen für die Betriebsführung. Besondere Bedeutung kommt dabei der Nutzung des chemischen Inventars und hier ganz besonders Radionukliden und deren Verhältnissen zu. Einerseits stellen sie eine Herausforderung für den Arbeits-/Umweltschutz dar, gleichzeitig sind sie aber auch wichtige Informationsträger für die Reservoircharakterisierung. Monitoringsysteme können ihren Aufgaben jedoch nur gerecht werden, wenn sie an die Verhältnisse des jeweiligen Standorts angepasst werden und eine Qualitätssicherung eingerichtet ist. Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Probenahmestrategie, insbesondere aber auch auf funktionsgerechte Beprobungseinrichtungen und ein angepasstes Equipment zu richten. Ziel von ANEMONA ist es daher, in der Praxis dringend benötigte Grundlagen für den Aufbau und Betrieb von geothermischen Monitoringsystemen zu entwickeln, zu testen und zu optimieren. Hierzu werden unter anderem Radionukliduntersuchungen herangezogen, mit denen parallel eine Methode zur Reservoircharakterisierung entwickelt werden soll.

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