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Europaeische Umweltzeichen fuer oekologische Bauprodukte - Teil 2: Oekologische Bewertung von Bauprodukten - Methoden und 2 Fallstudien

Das Vorhaben ist in Teilvorhaben untergliedert worden. In Teilvorhaben 1 werden textile Bodenbelaege bearbeitet. Im Teilvorhaben 2, das allgemeiner angelegt ist, sollen Grundlagen fuer zukuenftige Umweltzeichenaktivitaeten erarbeitet werden. Dabei soll beruecksichtigt werden, dass Bauprodukte und aus ihnen hergestellte Konstruktionen bei einem Gebaeude i.d.R. langlebige und komplexe Systeme sind, die aus einer Vielzahl von Materialien und Stoffen bestehen. Die Herstellung, Verarbeitung und Entsorgung von Bauprodukten ist mit ausserordentlich hohen Stoffstroemen verbunden. Zugleich sind mit den Themen Schadstoffverminderung, Recycling, Waermedaemmung und Schalldaemmung unterschiedliche Umweltschutzzielsetzungen zu verfolgen. Entsprechend gross ist das Optimierungspotential. Andererseits fehlt ein praktikabler, der Komplexitaet und Langlebigkeit genuegender Bewertungsrahmen. Daher ist zur Vorbereitung von Europaeischen Umweltzeichen fuer Bauprodukte eine solide Datenbasis zu schaffen, die den europaeischen Bauproduktmarkt strukturiert, geographische Besonderheiten beachtet und die Marktbereiche mit den groessten oekologischen Verbesserungspotentialen identifiziert. Mit ganzheitlichen Lebenswegbetrachtungen, die inbesondere auch die Nutzungsphase (Lebensdauer, Reparaturfaehigkeit, Wartungsaufwand, Wiederverwendbarkeit) operationalisieren, sollen fuer die relevanten Bauproduktgruppen die fuer Umweltzeichen zu beruecksichtigenden oekologischen Kriterien herausgearbeitet werden. Das Verfahren ist im Sinne der fuer der das Europaeische Umweltzeichen vorgesehenen Machbarkeitsstudien auf zwei konkrete Beispiele anzuwenden, wobei die erkennbaren Umweltschutzvorteile gegenueber vergleichbaren Produkten deutlich werden muessen.

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