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Konzeption zur Entwicklung eines Holzbausystems fuer die Errichtung kostenguenstiger Niedrigenergie- und Passivhaeuser unter Einsatz umweltvertraeglicher Baustoffe und Materialien - Vorphase

Energetische Charakterisierung Transparenter Waermedaemmverbundsysteme/TWDVS

Das Konstanzer Solarmodell - Realisierung eines neuen Baustandards der energetischen und oekologischen Nachhaltigkeit fuer das Wohnen im 21. Jahrhundert

Leitbilder fuer oekologisches Bauen/Informationsdienst oekologisches Bauen

Unterstuetzung der Konferenz 'Oekologie im Bauwesen'

Oekologisch orientierte Planung von Neubaugebieten

Untersuchung des energetischen Verhaltens einer Multifunktionsfassade

Qualitaetssicherung mit Informations- und Beratungskampagne bei der Realisierung einer Solarsiedlung

Am Südhang des Ohrbergs in der Gemeinde Emmerthal entsteht eine Siedlung mit 68 Einfamilienhäusern. Durch hohen Dämmstandard, aktive und passive Solarenergienutzung sowie einen zweistufigen Wärmepumpenprozess sollen die CO2-Emissionen im Vergleich zum heutigen Baustandard um 50 Prozent gesenkt werden. Jedes Haus muss den Heizwärmebedarf nach WSVO 95 um 30 Prozent unterschreiten. Darüber hinaus sollen 60 Prozent des Warmwasserbedarfs durch Solarkollektoren gedeckt werden. Projektziel ist, mittels Beratung der Bauherren und Bauträger sowie durch eine baubegleitende Qualitätskontrolle, die Erfüllung der o.g. Auflagen zu sichern und die Energiebilanz der Siedlung zu dokumentieren. Über Formblätter wurden Informationen über die geplanten Maßnahmen zur Wärmedämmung und Luftdichtheit sowie zur Nutzung aktiver und passiver solarer Systeme erhoben. In einer Wärmeschutzberechnung musste für jedes Haus der Nachweis einer 30prozentigen Unterschreitung des Jahresheizwärmebedarfs bezogen auf die WSVO 95 erbracht werden. Die Kooperationspartner überprüften Erhebungsbögen und Wärmeschutznachweise aufgeteilt nach Sachgebieten. Nach Einverständniserklärung des Bauherrn wurde eine baubegleitende Qualitätssicherung durchgeführt. Bei Begehungen während wichtiger Bauphasen wurden Handwerker, und Bauherren ggf. auf Maßnahmen zur Vermeidung von Wärmebrücken und Undichtheiten hingewiesen. Angeforderte Nachbesserungsarbeiten wurden kontrolliert. In zwei Informationsveranstaltungen für Bauherren, Bauträger und Architekten wurde auf Besonderheiten beim Bau von Niedrigenergiehäusern hingewiesen. An zehn Häusern, bei denen ein durch Wärmebrücken bedingter Mehrverbrauch vermutet wurde, wurden Infrarotthermographien durchgeführt. Die Luftwechselrate jedes Gebäudes wurde mit einem Blower-Door-Test ermittelt; bei Bedarf wurde nachgebessert und erneut gemessen. Heizenergieverbräuche und Betriebsdaten der Wärmepumpen wurden über einen längeren Zeitraum im Gebäude der zentralen Wärmepumpe erfasst.

Einbau von unbehandelten Holzspänen in einem Keck GmbH-Musterhaus und begleitende messtechnische Untersuchungen

Über zwei Heizperioden hinweg sollen Daten über die baupraktische Leistungsfähigkeit von unbehandelten Holzspänen als Wärmedämmstoff erhoben werden. Im Vordergrund stehen dabei die Einbringqualität des Dämmmaterials, das mittelfristige Verhalten dieser Materialien hinsichtlich Setzung, das wärme- und feuchtetechnische Verhalten. Aus den in diesem Forschungsvorhaben ermittelten Daten werden Hinweise erwartet, in welcher Höhe der Zuschlag zu den Messwerten für die Wärmeleitfähigkeit unter realen Bedingungen gerechtfertigt erscheint und ob bei der gewählten Konstruktion auf den Einsatz von Schutzmitteln zur Vermeidung von Schimmelpilzwachstum gänzlich verzichtet werden kann. Zukünftige Produkte können auf der Grundlage der hier gewonnenen Erkenntnisse optimiert werden, lange bevor der zeit- und kostenaufwendige Weg des bauaufsichtlichen Zulassungsverfahrens begangen wird. Die losen, ungebundenen Untersuchungsmaterialien werden durch ihre Siebkennlinie und ihre Streudichte charakterisiert. Ferner werden diese Materialien mit Einblasgeräten in Wandbauteile verblasen und anschließend einem Vibrationstest unterzogen. Diese Tests dienen als Grundlage für die zu empfehlende Einbaudichte. Die Untersuchungen werden durch Wärmeleitfähigkeitsmessungen nach DIN 52612 und DIN 52616 und durch die Bestimmung der Sorptionseigenschaften ergänzt. Bei den 17 eingebauten Materialien werden im Bauteilquerschnitt die äußeren und inneren Oberflächentemperaturen, eine Wärmestromdichte und eine relative Luftfeuchte aufgenommen. Für ausgewählte Materialien werden zusätzlich die Temperaturprofile erstellt. Der Gebäudekomplex ist als Passivhaus konzipiert. Deshalb werden neben den meteorologischen Daten und der Raumluftzustände auch der Stromverbrauch, der Warmwasserenergieverbrauch und Daten zur Lüftungsanlage (z. B. Abluft-, Zulufttemperatur) erfasst. Einmalige Messungen hinsichtlich Luftdichtheit mit Hilfe der Blower-door-Technik und Thermographieaufnahmen runden das Messprogramm ab. Den Abschluss bildet eine Energiebilanzierung für die untersuchten Dämmstoffe, die einen Baustein auf dem Weg zu produktbezogenen Ökobilanzen liefert.

Umbau und Erweiterung des Kindergartens Gross Lengden unter oekologischen Gesichtspunkten

Der Altbaubestand enthält ein erhebliches Potential zur Einsparung von Heizenergie und Minderung der CO2-Emission. Auch die Anforderungen an die Behaglichkeit des Wohnens sind in den letzten Jahre ständig gestiegen. Erreicht wird die thermische Behaglichkeit durch ein verändertes Heizverhalten in Verbindung mit dem verbesserten Wärmeschutz der Gebäudehülle.Jedoch ergeben sich bei der Integration von modernen energiesparenden Techniken in historische Gebäude häufig Konflikte mit den denkmalpflegerischen Belangen. Durch falsche Sanierungsmaßnahmen verringert sich der Bestand an Fachwerkgebäuden in Deutschland kontinuierlich. Damit verbunden ist der Verlust der traditionellen Ortsbilder und Hauslandschaften. Sanierungsfehler resultieren weitgehend aus den Versuchen, neuzeitliche Anforderungen ohne Kenntnis über deren Auswirkungen in Fachwerkwänden umzusetzen. Der Umbau des ortsbildprägenden Fachwerkhauses zu einem 'Niedrigenergiehaus' zeigt den Umgang mit den Anforderungen in besonders deutlicher Weise. Mit dem Projekt soll demonstriert werden, wieweit sich auch im Altbaubereich energiesparendes Bauen praktizieren läßt. Angestrebt wird eine erhebliche Umweltentlastung, ohne daß es zu einem Widerspruch zwischen traditionellem Erscheinungsbild und Wärmeschutz kommen muß.

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