Erhebungen mittels regelmaessiger Begehungen im Sommer- und Winterhalbjahr.
Die seit Mitte der 80er Jahre in Mitteleuropa stark zunehmende Anzahl durchziehender Winterbestaende des Kormorans, Phalacrocorax carbo sinensis, fuehrten auch in Oesterreich zu teils heftigen Konflikten zwischen Vertretern des Natur- und Vogelschutzes und der Fischerei. Mit Bezug auf die Anwendung des Artikel 9 der geltenden EU-Vogelschutzrichtlinie wurde von der Niederoesterreichischen Landesregierung eine Verordnung erlassen, die eine Vertreibung sowie einen zahlenmaessig und zeitlich begrenzten Abschuss von Kormoranen an definierten Gewaesserabschnitten (Salmonidenregion) in Niederoesterreich erlaubt. Mittels eines begleitenden Monitorings wurden die Auswirkungen der Vertreibungsmassnahmen beobachtet, dokumentiert und beurteilt. Im Rahmen des Monitorings wurden folgende Arbeitsschritte durchgefuehrt und folgende Daten erhoben: simultane Schlafplatzzaehlungen zur Erfassung des Kormoran-Bestandes im gesamten Bundesland, regionale Schwerpunkte der Verteilung, Beobachtung von Tagesaktivitaeten, Auswertung von Aktivitaetsprotokollen und Abschussmeldungen, Aufarbeitung des Abschussmaterials, Nahrungsanalysen von Magen-Darm-Proben, Aufbereitung und Zusammenfassung der relevanten fischoekologischen Daten und Aspekte.
Zum Vergleich mit den 50ger Jahren, aus denen eigene Aufzeichnungen vorliegen, werden in fuenf Bereichen des transdanubialen Wien Linientaxierungen von Voegeln durchgefuehrt. Es wurden betraechtliche Veraenderungen festgestellt: Es gibt Arten, die verschwanden und andere, die erfolgreich ins Gebiet eindrangen.
Durch genaue Kenntnis der Laichwanderung von Amphibien in einem Teilbereich des Wiener Praters sollen Grundlagen fuer die Errichtung einer Amphibienschutzanlage erhoben werden.
Nach einer Erhebung des aktuellen Ist-Zustandes der Amphibien- und Reptilienfauna sollen die Auswirkungen der gesetzten Massnahmen auf die Population in einem Zeitraum von 5 Jahren untersucht werden.
Das Mikroklima des Auflagehumus temperater Waelder soll charakterisiert und Effekte auf die Oekologie von Bodentieren und die Dekomposition toter organischer Substanz untersucht werden. Ausgangshypothese ist die Annahme, dass Humusprofile eine Vielzahl von Mikrohabitaten fuer Bodentiere bieten, die sich primaer in ihren mikroklimatischen Eigenschaften unterscheiden. Da Bodentiere generell empfindlich gegenueber geringer Feuchtigkeit und hohen Temperaturen sind, ist ihre Habitatwahl vermutlich haeufig von mikroklimatischen Bedingungen bestimmt. Erste Ergebnisse zeigen, dass diese Bedingungen von der Dauerhaftigkeit und der raeumlichen Struktur der Humusprofilen abhaengen, die damit Determinanten von raeumlicher Verteilung, Funktion und Leistung der Lebensgemeinschaften waeren.
Die biologische Aktivitaet und die Dekomposition toter organischer Substanz sind leicht messbare und aussagekraeftige Variablen fuer die 'Leistungsfaehigkeit' der Bodenlebewesen. Trotz der meist hohen raeumlichen Heterogenitaet von Waldboeden wird bei Untersuchungen generell von einer homogenen Verteilung der biologischen Aktivitaet und der Dekomposition ausgegangen. Mit Hilfe geostatistischer Methoden sollen in mehreren Bestaenden raeumliche Muster der beiden Variablen analysiert und moegliche Korrelationen zu Vegetation, Humusmorphologie und Jahreszeit geprueft werden.
Mehrjaehrige Erhebungen mittels regelmaessiger Begehungen im Sommerhalbjahr.
Verteilung und Typisierung von Augewaessern der Donauauen bei Wallsee und deren Bedeutung fuer die Amphibienfauna soll unter dem Gesichtspunkt geplanter wasserbaulicher Massnahmen im Gebiet untersucht werden.
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