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Windkraftanlagen (Offshore und Küste)

Dieser Datensatz enthält Windkraftanlagen Offshore und an Land (5 km landeinwärts). Hierfür werden wöchentlich aktuelle Daten der Stromerzeugungseinheiten aus dem Marktstammdatenregister (MaStR) heruntergeladen und als Geodaten-Dienst (WMS und WFS) bereitgestellt. Die Offshore-WEA werden auch geclustert mit der Anlagen-Anzahl angezeigt. Alle Anlagen werden erst ab einer bestimmten Zoom-Stufe sichtbar. Der Energie-Anlagen-Dienst enthält ausserdem WEA der Küstenländer und PV-ANlagen. Quelle: MaStR. In den Anlagen-Attributen ist auch die MaStR-Nr. (SEE) enthalten, mit welcher unter folgender URL (über die "Schnellsuche") weitere Anlagen-Informationen angezeigt werden können: https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR. Bei Daten-Fehlern wenden Sie sich bitte an die Bundesnetzagentur (BNetzA).

Nachbewilligung zur Dritten Phase des Projektes: Entwicklung eines zweistufigen biologischen Verfahrens zur Reinigung von Deponiesickerwasser und industriellen Abwässern mit komplexen Stoffgemischen

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Ziel der letzten Projektphase war es, mit einer Langzeit-Praxiserprobung das zweistufige biologische Verfahren zur Deponiesickerwasserreinigung als Stand der Technik zu etablieren und zu bilanzieren. Nach der Inbetriebnahme des Technikums am Deponiestandort Schöneiche ging es in der zwölfmonatigen Laufzeit des Projektes AZ 14996/04 in den Langzeitversuchen um die Validierung der Laborergebnisse im technischen Maßstab, die verfahrenstechnische Optimierung der Anlage und um eine damit verbundene mögliche Kostenreduzierung des Systems. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: Nach dem ersten Technikums-Probebetrieb wurde eine Reihe von Optimierungsmaßnahmen durchgeführt: - der Umbau des Rohsickerwasserzulaufs, - die Verwendung von Soda statt Bicarbonat für die Ammoniumoxidation in Reaktor 2, - der Einsatz von Membrandosierpumpen mit integrierten Rückschlagventilen für die Zugabe von Soda und Essigsäure, - der Einbau von zusätzlichen Polyurethan-Festbetten zur Vergrößerung der Oberfläche für die Besiedlung mit Mikroorganismen, - die Einstellung des Sollwerts für Reaktor 4 auf einen pH-Wert von 6,5, - ein Update der SPS-Steuerung der Nanofiltration zur freien Programmierung der Spülzyklen, - der Einbau eines Absperrhahns vor den Nanofiltrations-Vorfilter - und die Trennung des Nanofiltrationsablaufs vom Reaktoren-Sammelablauf zur Behälterleerung. Es wurde sowohl Rohsickerwasser der MEAB-Deponie Schöneiche als auch Sickerwasserkonzentrat der Deponie Vorketzin behandelt. Fazit: Wegen der durchgeführten Optimierungsmaßnahmen ist es prinzipiell gelungen, das Schöneicher Rohsickerwasser gemäß Anhang 51 der Abwasserverordnung aufzureinigen. In Vorketzin wurde die organische Belastung über 70% und Stickstoff über 80% reduziert. Nach Rückgang der Calciumfracht sollte es zukünftig möglich sein, mit der Zweistufen-Biologie das Sickerwasserkonzentrat ausreichend zu reinigen, da organische Belastung und Stickstoffgehalt geringer als im Schöneicher Rohsickerwasser sind. Um das Verfahren als Stand der Technik, vor allem für die Behandlung von Sickerwasserkonzentraten, zu etablieren, müssten die Laborvorgaben mit den Erfahrungen des Technikumsbetriebs kombiniert und in einer weiteren Versuchsreihe unter optimierten Bedingungen verifiziert werden.

Time-migrated multichannel seismic data and separated diffraction energy, sediment echosounder data and calculated grids from the Langeland Fault System, Baltic Sea

The understanding of the dynamics and scales of glacially induced faulting greatly benefits from an analyis using multiple geophysical datasets. By using a combination of high-resolution 2D seismic reflection data in combination with diffraction imaging, sediment echosounder data and shallow wells, we investigate a fault and graben system offshore Langeland Island in the Baltic Sea, which we term the Langeland Fault System. This approach allows to unravel the spatial character of the Langeland Fault System along an elevated basement block of the Ringkoebing-Fyn High. Our analysis shows the continuation of deep-rooted faults up to the seafloor. Imaging the shallowmost strata reveals Quaternary fault reactivation during glacial or postglacial times. This combination of imaging techniques is rarley realized in the onshore hinterland, thus, representing a unique analysis of Quaternary fault reactivation by combining onshore and offshore data and methods. Seismic data was acquired in September 2020 during a student field exercise cruise onboard R/V Alkor. The survey was organized by the University of Hamburg (Cruise AL545). Seismic data acquisition was carried out using a Mini-GI gun (true GI-mode with a 15 in³ generator and 30 in³ injector volume) and a 48-channel streamer with 4 m group spacing. The data have a dominant frequency of 250 Hz. Signal penetration is up to 1 s two-way travel time (TWT). The seismic processing routine included frequency filtering, amplitude recovery, noise reduction, surface-related multiple attenuation (SRME), Kirchhoff time migration. Innomars SES 2000 parametric sub-bottom profiler, which is hull-mounted on R/V Alkor, was used for the acquistion of the sediment echosounder data (Primary frequencies of about 100 kHz, secondary parametric frequency: 8 kHz). The diffraction imaging is based on separating the dominant reflected wavefield through a coherent summation scheme guided by a dip-based wavefront filter. In a next step, the reflection-only data is subtracted from the input data. The diffraction-only data is then focused using FD migration. By calculating the squared envelope of the focused diffractions, the diffraction energy stacks are obtained. The mapping procedure includes gridding using all available profiles in order to create time-structure maps by minimum curvature spline interpolation. Isochron maps (vertical thickness in two-way time) for the Triassic to Quaternary units were calculated by subtracting the top and bottom horizons of the specific units.

(Table 2) Species density and composition of an inshore and offshore station in Kongsfjord, Svalbard

<p>Megafauna plays an important role in benthic ecosystems and contributes significantly to benthic biomass in the Arctic. The distribution is mostly studied using towed cameras. Here, we compare the megafauna from two sites located at different distances from the Kongsfjord: one station at the entrance to the fjord, another on the outer shelf. Although they are only located 25 km apart and at comparable depth, there were significant differences in their species composition. While the inshore station was characterized by shrimps (2.57 +/- 2.18 ind./m**2) and brittlestars (3.21 +/- 3.21 ind./m**2), the offshore site harboured even higher brittlestar densities (15.23 +/- 9.32 ind./m**2) and high numbers of the sea urchin Strongylocentrotus pallidus (1.23 +/- 1.09 ind./m**2). Phytodetrital concentrations of the upper sediment centimetres were significantly higher inshore compared with offshore. At a smaller scale, there were also differences in the composition of different transect sections. Several taxa were characterized by a patchy distribution along transects. We conclude that these differences were caused primarily by habitat characteristics. The seafloor inshore was characterized by glacial soft sediments, whereas the station offshore harboured large quantities of stones. Although the use of a new web-2.0-based tool, BIIGLE (http://www.BIIGLE.de), allowed us to analyse more images (~90) than could have been achieved by hand, taxon area curves indicated that the number of images analysed was not sufficient to capture the species inventory fully. New automated image analysis tools would enable a rapid analysis of larger quantities of camera footage.</p>

Schwerpunktprogramm (SPP) 527: Bereich Infrastruktur - International Ocean Discovery Program, Teilprojekt: Globale Relevanz von Gashydrat-gefüllten Rissen für Hangstabilität

Submarine Hangrutschungen stellen ein bedeutendes Risiko für Offshore-Infrastrukturen und Küstengebiete dar, da sie zum Beispiel gefährliche Tsunamis auslösen können, wie der Storegga Slide vor der Küste Norwegens. Neben anderen Präkonditionierung für Hangrutschungen, wie steile Hangneigung oder Überdruck in den Porenräumen der Sedimente verursach im Zusammenhang mit Eiszeiten, wurde die Auflösung von Gashydraten in vielen Studien diskutiert. Die weltweite räumliche Überscheidungen von submarinen Hangrutschungen und Gashydratvorkommen hat zu der Hypothese geführt, dass die Auflösung von Gashydraten in Zeiten von Meeresspiegelsenkung oder Erderwärmung eine Hangrutschung auslösen kann. Dieser Prozess entfernt die zementierenden Gasyhdrate aus den Porenräumen und das frei werdende Gas verursacht zusätzlichen Überdruck . Obwohl Studien mithilfe von numerischen Modellierungen gezeigt haben, dass diese Hypothese realistisch ist, konnte die Forschung keine geologischen oder geophysikalischen Beweise dafür finden, dass dieser Prozess wirklich eine Hangrutschung ausgelöst hat. Außerdem zeigen verschiedene Studien, dass viele submarine Hangrutschungen retrogressiv sind und auf dem mittleren bis unteren Kontinentalhang ausgelöst werden. Diese Beobachtung lässt vermuten, dass andere Prozesse die Rutschungen auslösen. Davon abgesehen gibt es keinen Zweifel, dass Gashydrate die geotechnischen Eigenschaften von Sedimenten stark beeinflussen. Daher ist es wichtig ihren Einfluss auf die Hangstabilität weiter zu untersuchen und neue Hypothesen zu testen. Das übergeordnete wissenschaftliche Ziel dieses Antrags ist es, (1) die globale Relevanz von Gashydratgefüllten Rissen für Hangstabilität zu ergründen und (2) den Einfluss von Scherfestigkeitsvariationen auf Störungsverläufe und Stressmerkmale, wie z.B. Bohrlochausbrüche, zu verstehen. Bis jetzt war es nicht möglich gewesen, den Zusammenhang zwischen Gashydraten und Hangstabilität herzustellen, da ein umfangreicher Datensatz aus geotechnischen, geologischen und geophysikalischen Daten aus einem Gebiet mit Gashydrate verursachten Rutschungen nicht verfügbar war. Die IODP Expedition 372 hat dies geändert. Uns stehen jetzt Logging-While-Drilling Daten und Sedimentkerne von dieser Expedition zur Verfügung, genauso wie ein hochauflösender 3D Seismik Datensatz, der mit dem GEOMAR P-Cable System im Jahre 2014 aufgezeichnet wurde. Diese Daten im Zusammenhang mit einer Scherzelle für Gashydrathaltige Sedimente auf dem neusten Stand der Technik am GEOMAR, die es erlaubt die Deformation der Probe live mit einem 4D X-ray CT zu beobachten, wird es uns ermöglichen, einen Entscheidenden Schritt vorwärts in der Gashydrat- und Hangstabilitätsforschung zu machen.

Reduzierung der Fertigungs- und Wartungskosten von Offshore Windenergieanlagen mittels Inline-Inspektion und maschineller Lernverfahren

Ecotoxicology of Organotin compounds

Organotin and especially butyltin compounds are used for a variety of applications, e.g. as biocides, stabilizers, catalysts and intermediates in chemical syntheses. Tributyltin (TBT) compounds exhibit the greatest toxicity of all organotins and have even been characterized as one of the most toxic groups of xenobiotics ever produced and deliberately introduced into the environment. TBT is not only used as an active biocidal compound in antifouling paints, which are designed to prevent marine and freshwater biota from settlement on ship hulls, harbour and offshore installations, but also as a biocide in wood preservatives, textiles, dispersion paints and agricultural pesticides. Additionally, it occurs as a by-product of mono- (MBT) and dibutyltin (DBT) compounds, which are used as UV stabilizer in many plastics and for other applications. Triphenyltin (TPT) compounds are also used as the active biocide in antifouling paints outside Europe and furthermore as an agricultural fungicide since the early 1960s to combat a range of fungal diseases in various crops, particularly potato blight, leaf spot and powdery mildew on sugar beet, peanuts and celery, other fungi on hop, brown rust on beans, grey moulds on onions, rice blast and coffee leaf rust. Although the use of TBT and TPT was regulated in many countries world-wide from restrictions for certain applications to a total ban, these compounds are still present in the environment. In the early 1970s the impact of TBT on nontarget organisms became apparent. Among the broad variety of malformations caused by TBT in aquatic animals, molluscs have been found to be an extremely sensitive group of invertebrates and no other pathological condition produced by TBT at relative low concentrations rivals that of the imposex phenomenon in prosobranch gastropods speaking in terms of sensitivity. TBT induces imposex in marine prosobranchs at concentrations as low as 0,5 ng TBT-Sn/L. Since 1993, for the littorinid snail Littorina littorea a second virilisation phenomenon, termed intersex, is known. In female specimens affected by intersex the pallial oviduct is transformed of towards a male morphology with a final supplanting of female organs by the corresponding male formations. Imposex and intersex are morphological alterations caused by a chronic exposure to ultra-trace concentrations of TBT. A biological effect monitoring offers the possibility to determine the degree of contamination with organotin compounds in the aquatic environment and especially in coastal waters without using any expensive analytical methods. Furthermore, the biological effect monitoring allows an assessment of the existing TBT pollution on the basis of biological effects. Such results are normally more relevant for the ecosystem than pure analytical data. usw.

Natural ocean alkalinization through erosion of glacial till and weathering at the seafloor: solid phase data from AL543

Climate change-driven deglaciation and erosion in high-latitude regions enhance the flux of terrigenous material to the coastal ocean. Newly exposed land surfaces left behind by retreating glaciers are covered by glacial till, which is rich in fine-grained minerals. Many of these minerals are undersaturated in seawater and thus prone to dissolution (i.e., seafloor weathering). Consequently, intensified erosion and mineral weathering may act as an additional CO₂ sink while supplying alkalinity to coastal waters. To evaluate this hypothesis, we carried out a sediment geochemical study in the southwestern Baltic Sea, where coastal erosion of glacial till is the dominant source of terrigenous material to offshore depocenters. We analyzed glacial till from coastal cliffs, sediments, and pore waters for major element composition using inductively coupled plasma optical emission spectroscopy and an elemental analyzer. Water samples were further analyzed for dissolved redox species and dissolved silica by photometry and ion chromatography. These data were then used to quantify mineral dissolution and precipitation processes and to assess their net effect on inorganic carbon cycling.

Controlled Cluster Wakes: Steuerung und Mitigation großskaliger Windparkeffekte, Teilvorhaben: Lidar-Messkampagne zur Erfassung von Nachläufen inner- und außerhalb eines Offshore Windparks und Abgleich mit Modellen

Das Gesamtziel des Vorhabens C²-Wakes ist es zu untersuchen, ob und wie sich beim geplanten Ausbau der Offshore-Windenergie großskalige Nachlaufeffekte reduzieren lassen und der Ertrag von Windparkclustern erhöhen werden kann. Diese geschieht zum einen durch die Durchführung einer umfangreichen Scanning-Lidar-Messkampagne zur Vermessung des Einflusses aktiver Nachlaufablenkung auf Windpark- und Cluster-Wakes. Zum anderen wird untersucht, welche Auswirkungen neuartige Windenergieanlagenkonzepte und optimierte Windparklayouts auf Cluster-Nachläufe haben und welche Regelungsansätze zur Reduktion der Windparkclustereffekte und damit zur Steigerung des Gesamtertrags von Windparkclustern beitragen können. Des Weiteren beschäftigt sich das Projekt auch mit der Fragestellung, welche Potenziale zur Erhöhung des Windparkertrags durch Beeinflussung des Global Blockage Effekts existieren. Aus den Ergebnissen werden im Anschluss Handlungsempfehlungen für Industrie und Behörden zur Reduktion von großskaligen Windparkeffekten gegeben. Mit diesen Zielen widmet sich das Projekt Fragestellungen mit erheblicher Relevanz für die effizientere und wirtschaftlichere Windenergienutzung auf See. Das Teilvorhaben fokussiert sich auf die Umsetzung einer Offshore Messkampagne in einem von RWE betriebenen Offshore Windpark in der Deutschen Nordsee und daran anknüpfende Untersuchung zu Aspekte der Planung und des Betriebs von Offshore Windparks. Bei den die Messkampagne begleiteten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten steht für RWE im Vordergrund, vorhandene In-House Modelle zu verbessern, indem diese sowohl mit gewonnen Messdaten aus der Messkampagne als auch mit Modellierungsergebnissen der Projektpartner unter Nutzung von aufwendigeren Modellen abgeglichen und angepasst werden.

Database for Integrating vision transformers with multi-criteria analysis for Direct Air Capture and CO2 Storage (DACCS) siting

This dataset supports first-stage site screening for Direct Air Capture and CO₂ Storage (DACCS) in the North German Basin (NGB) and the German North Sea. It comprises (1) multi-criteria decision-making (MCDM) suitability layers and scores for onshore and offshore areas, derived from geospatial criteria (elevation, soil type, population, infrastructure, storage traps, renewable energy potential, etc.); (2) aligned Sentinel-2 satellite imagery with MCDM-derived suitability labels; (3) DINOv3 (ViT-L/16) patch features extracted from that imagery; (4) a trained deep neural network (RegressionMLP) that predicts suitability from Sentinel-2 images alone (`suitability_regression_model.pth`); and (5) evaluation outputs (metrics, calibration, confusion matrix, spatial and ranking indices). The MCDM maps provide reference suitability in 0–1 for rational site selection; the trained model enables suitability prediction from only Sentinel-2 imagery in data-sparse regions where full MCDM layers are unavailable. All workflows are scripted (Python) and reproducible with documented dependencies and paths.

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