Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Keupp im Institut für Paläontologie der Freien Universität Berlin beschäftigt sich seit mehreren Jahren erfolgreich mit der Paläobiologie von Ammonoideen und anderen Cephalopoden. Spirula, ein 'lebendes Fossil', ist die einzige rezente Coleoiden-Gattung mit spiralig eingerolltem, vom Weichkörper umhüllten Gehäuse. Der Protoconch (frühontogenetische Schale), das Proseptum und das Ende des Siphonalrohres von Spirula ähneln, anders als bei Sepia und Nautilus, sehr dem der Ammonoidea. Spirula kann somit Modellcharakter für die Embryonalentwicklung insbesondere der Schalen- und Siphonalentwicklung von Ammonoideen haben. Das vorgelegte Forschungsvorhaben soll klären, ob es sich bei Spirula um eine oder mehrere Arten handelt. Die Notwendigkeit der Beantwortung der Frage nach der phylogenetischen Einordnung von Spirula drängt sich aufgrund widersprüchlicher Daten auf. Beide Fragestellungen werden anhand molekularer Daten (DNA-Sequenzen) analysiert. Die Embryologie von Spirula, über die bislang nur Vermutungen angestellt wurden, soll detailliert untersucht werden.
Coccolithophoriden und kalkiges Nannoplankton dominieren das marine kalzifizierende Phytoplankton seit den letzten ca. 200 Millionen Jahren, beeinflusst durch lang- und kurzfristige globale klimatische Umbrüche. Charakteristische Eigenschaften von Coccolithophoriden-Vergesellschaftungen während warmzeitlicher Perioden mit variablen Hintergrundbedingungen erlauben Einblick in mögliche Reaktionen existierender Spezies auf Veränderungen der Umwelt, die im Zuge des zukünftigen Klimawandels relevant sein werden. Die Herausforderung ist es von fossilen Vergesellschaftungen entsprechende Informationen zu erhalten, um diese Gemeinschaften von kurzlebigen Individuen zu erfassen, deren Fitness und biologischer Erfolg durch die zellulären Vorraussetzungen und ihre Physiologie gesteuert wird. Traditionell ist letzterer Ansatz das Bestätigungsfeld von Biologen und weniger von Mikropaläontologen. Nichtsdestotrotz, ein reichhaltiges Archiv an Zellen, die von Kalzitplättchen umgeben sind - sogenannte Coccosphären - und intakt im fossilen Rekord auftreten, erlaubt es uns, wichtige Informationen über die lebende Zelle, deren Größe, Biomasse, Karbonat, Ontogenese und Wachstumsphasen daraus abzuleiten. Dieses Projekt hat zum Ziel, dass anhand neuer innovativer Methoden die Größe und biogeochemische Charakteristika von Coccolithophoriden-Gemeinschaften im Pazifischen Ozean während des 'warmen' Eishauses des Oligozäns untersucht werden. Um dies zu erreichen, werden neue Datensätze von IODP Site U1553, die im Januar 2020 im Südpazifik gewonnen worden sind, für die Erfassung von Coccolithophoriden-Morphologie und -Zellgrösse während des Oligozäns erarbeitet. Dies wird in Kombination mit Datensätzen zur Größe und Zusammensetzung der Coccolithophoriden-Vergesellschaftungen, der Größe der Coccolithophoriden, Biomasse und Karbonatproduktion erarbeitet werden. Die Größe der Coccolithophoriden-Vergesellschaftungen wird des Weiteren auf Grundlage eines Datensatzes aus den mittleren Breiten des Pazifiks, sowie von zwei Datensätzen der niedere Breiten des Pazifiks erarbeitet werden, um die Einflüsse von Temperatur- und Nährstoffgradienten auf die Struktur von Vergesellschaftungen zu bestimmen. Die durch dieses Projekt geschaffene zelluläre Perspektive, erlaubt es, die wechselnde Präsenz verschiedener Arten während vergangener Warmphasen und deren Auswirkung auf die unterschiedliche Biomasse und Karbonatproduktion zu bestimmen. Dieses Wissen ist von grundlegender Bedeutung für unser Verständnis von Ökosystemen und und biogeochemischen Veränderungen in modernen Phytoplankton Gemeinschaften.
zu a) Ein Ziel der Untersuchungen ist die Charakterisierung der intestinalen Calcium- und Phosphatabsorption bei Wiederkaeuern und Schweinen sowie deren hormonelle Regulation. In einem weiteren Versuchsansatz wird der Einfluss von Futterzusatzstoffen auf den Elektrolyttransportuntersucht. Die Messungen werden unter in vitro- Bedingungen in Kurzschlussstromkammern bzw. an isolierten Membranvesikeln der Buerstensaummembran durchgefuehrt. zu b) Mittels einer semi-kontinuierlichen Inkubationstechnik werden mikrobielle Stoffwechselprozesse im Dickdarm monogastrischer Tiere simuliert. Untersuchungsgegnstand sind dabei sowohl grundlegende physiologische Mechanismen des mikrobiellen Stoffwechsels als auch pathophysiologische Prozesse.
Fließgewässerfischarten sind im Laufe ihrer Individualentwicklung auf die obligatorische Nutzung unterschiedlicher Teillebensräume und Habitate angewiesen zwischen denen sie mehr oder weniger regelmäßige Wechsel durchführen. Das von Fischen insgesamt in Fließgewässern genutzte Habitatspektrum ist allerdings nur selten lokal konzentriert verfügbar. Daher müssen Fließgewässerfischarten häufig Ortswechsel über mittlere, größere oder sogar sehr große Distanzen durchführen. Werden diese durch Querbauwerke behindert oder unterbunden, kann ein Rückgang der betreffenden Arten oder sogar ihr völliges Verschwinden die Folge sein. Aus den geschilderten Zusammenhängen wird deutlich, dass die Distanzen, welche Fische im Rahmen ihrer natürlichen Wanderungen und Habitatwechsel zurücklegen, von Art zu Art sehr unterschiedlich sein können. Im Wesentlichen werden sie von der Biologie der jeweiligen Fischart bestimmt. Hierauf beruhend, wurden im Rahmen des Verbundprojekts zur Entwicklung des fischbasierten Bewertungsverfahrens fiBS (DUßLING, 2009; DUßLING et al., 2004a und 2004b) den in Fließgewässern vorkommenden Fischarten artspezifische Migrations-Gilden gemäß folgender Definitionen zugeordnet: kurze Distanzen: Die Habitatwechsel bleiben überwiegend auf dieselbe Fließgewässerregion beschränkt. mittlere Distanzen: Die Habitatwechsel finden regelmäßig in benachbarte Fließgewässerregionen hinein statt. lange Distanzen: Die Habitatwechsel finden regelmäßig über mehrere Fließgewässerregionen hinweg statt. Fließgewässerfischarten sind im Laufe ihrer Individualentwicklung auf die obligatorische Nutzung unterschiedlicher Teillebensräume und Habitate angewiesen zwischen denen sie mehr oder weniger regelmäßige Wechsel durchführen. Das von Fischen insgesamt in Fließgewässern genutzte Habitatspektrum ist allerdings nur selten lokal konzentriert verfügbar. Daher müssen Fließgewässerfischarten häufig Ortswechsel über mittlere, größere oder sogar sehr große Distanzen durchführen. Werden diese durch Querbauwerke behindert oder unterbunden, kann ein Rückgang der betreffenden Arten oder sogar ihr völliges Verschwinden die Folge sein. Aus den geschilderten Zusammenhängen wird deutlich, dass die Distanzen, welche Fische im Rahmen ihrer natürlichen Wanderungen und Habitatwechsel zurücklegen, von Art zu Art sehr unterschiedlich sein können. Im Wesentlichen werden sie von der Biologie der jeweiligen Fischart bestimmt. Hierauf beruhend, wurden im Rahmen des Verbundprojekts zur Entwicklung des fischbasierten Bewertungsverfahrens fiBS (DUßLING, 2009; DUßLING et al., 2004a und 2004b) den in Fließgewässern vorkommenden Fischarten artspezifische Migrations-Gilden gemäß folgender Definitionen zugeordnet: kurze Distanzen: Die Habitatwechsel bleiben überwiegend auf dieselbe Fließgewässerregion beschränkt. mittlere Distanzen: Die Habitatwechsel finden regelmäßig in benachbarte Fließgewässerregionen hinein statt. lange Distanzen: Die Habitatwechsel finden regelmäßig über mehrere Fließgewässerregionen hinweg statt.
Fließgewässerfischarten sind im Laufe ihrer Individualentwicklung auf die obligatorische Nutzung unterschiedlicher Teillebensräume und Habitate angewiesen zwischen denen sie mehr oder weniger regelmäßige Wechsel durchführen. Das von Fischen insgesamt in Fließgewässern genutzte Habitatspektrum ist allerdings nur selten lokal konzentriert verfügbar. Daher müssen Fließgewässerfischarten häufig Ortswechsel über mittlere, größere oder sogar sehr große Distanzen durchführen. Werden diese durch Querbauwerke behindert oder unterbunden, kann ein Rückgang der betreffenden Arten oder sogar ihr völliges Verschwinden die Folge sein. Aus den geschilderten Zusammenhängen wird deutlich, dass die Distanzen, welche Fische im Rahmen ihrer natürlichen Wanderungen und Habitatwechsel zurücklegen, von Art zu Art sehr unterschiedlich sein können. Im Wesentlichen werden sie von der Biologie der jeweiligen Fischart bestimmt. Hierauf beruhend, wurden im Rahmen des Verbundprojekts zur Entwicklung des fischbasierten Bewertungsverfahrens fiBS (DUßLING, 2009; DUßLING et al., 2004a und 2004b) den in Fließgewässern vorkommenden Fischarten artspezifische Migrations-Gilden gemäß folgender Definitionen zugeordnet: kurze Distanzen: Die Habitatwechsel bleiben überwiegend auf dieselbe Fließgewässerregion beschränkt. mittlere Distanzen: Die Habitatwechsel finden regelmäßig in benachbarte Fließgewässerregionen hinein statt. lange Distanzen: Die Habitatwechsel finden regelmäßig über mehrere Fließgewässerregionen hinweg statt. Fließgewässerfischarten sind im Laufe ihrer Individualentwicklung auf die obligatorische Nutzung unterschiedlicher Teillebensräume und Habitate angewiesen zwischen denen sie mehr oder weniger regelmäßige Wechsel durchführen. Das von Fischen insgesamt in Fließgewässern genutzte Habitatspektrum ist allerdings nur selten lokal konzentriert verfügbar. Daher müssen Fließgewässerfischarten häufig Ortswechsel über mittlere, größere oder sogar sehr große Distanzen durchführen. Werden diese durch Querbauwerke behindert oder unterbunden, kann ein Rückgang der betreffenden Arten oder sogar ihr völliges Verschwinden die Folge sein. Aus den geschilderten Zusammenhängen wird deutlich, dass die Distanzen, welche Fische im Rahmen ihrer natürlichen Wanderungen und Habitatwechsel zurücklegen, von Art zu Art sehr unterschiedlich sein können. Im Wesentlichen werden sie von der Biologie der jeweiligen Fischart bestimmt. Hierauf beruhend, wurden im Rahmen des Verbundprojekts zur Entwicklung des fischbasierten Bewertungsverfahrens fiBS (DUßLING, 2009; DUßLING et al., 2004a und 2004b) den in Fließgewässern vorkommenden Fischarten artspezifische Migrations-Gilden gemäß folgender Definitionen zugeordnet: kurze Distanzen: Die Habitatwechsel bleiben überwiegend auf dieselbe Fließgewässerregion beschränkt. mittlere Distanzen: Die Habitatwechsel finden regelmäßig in benachbarte Fließgewässerregionen hinein statt. lange Distanzen: Die Habitatwechsel finden regelmäßig über mehrere Fließgewässerregionen hinweg statt.
Mit zunehmender Meereserwärmung und dem Rückgang der Meereisbedeckung breiten sich subarktische (boreale') Fischarten immer weiter nach Norden in den arktischen Ozean aus. Durch die sog. Borealisation erweitert sich einerseits das Verbreitungsgebiet kommerziell bedeutsamer Arten wie des Kabeljaus, und damit auch das Potenzial für die Fischerei. Andererseits werden ursprünglich vorkommende arktische Arten zurückgedrängt, wie z.B. der ökologisch bedeutsame Polardorsch. Zusätzlich verlieren durch den Rückgang des Meereises Eisalgen als Kohlenstoffproduzenten für Polardorsche und andere Organismen an Bedeutung. Dies hat Auswirkungen auf potenzielle Naturschutzziele und traditionelle Jagdkulturen. Es wird erwartet, dass durch Borealisation Generalisten an Bedeutung zunehmen und Spezialisten, die an die arktischen Bedingungen angepasst sind, abnehmen. Dies führt zu einer größeren Überschneidung trophischer Nischen und damit zu neuen Nahrungskonkurrenzen. Eine detaillierte Kenntnis der nahrungsökologischen Wechselwirkungen im Lichte der spezifischen Anpassungen borealer und arktischer Fischarten ist ein Grundbaustein eines nachhaltigen Fischereimanagements in der sich schnell verändernden Arktis. Coldfish untersucht die Wechselwirkungen zwischen zunehmender Borealistion der arktischen Fischgemeinschaften, der Nahrungsnetzstruktur und der Überlebensfähigkeit arktischer Fischarten in der Barentssee, indem es a) die trophische Struktur der Fischgemeinschaft anhand von Isotopendaten kartiert; b) die trophischen Nischen der Fischgemeinschaft mithilfe von Modellstudien identifiziert und Faktoren untersucht, die Veränderung befördern; c) beispielhaft die Abhängigkeit von Eisalgen, metabolische Parameter und Migrationsmuster des Kabeljaus und des Polardorsches während der Individualentwicklung mithilfe neuartiger Otolithenstudien untersucht.
Rote Listen Sachsen-Anhalt Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Halle, Heft 1/2020: 525–546 33 Bearbeitet von Peter Göricke und Wolfgang Kleinsteuber (3. Fassung, Stand: August 2019) Einführung Die Wanzen (Heteroptera) bilden eine Ordnung hemi- metaboler Insekten, deren Individualentwicklung vom befruchteten Ei über mehrere Larvenstadien bis zur geschlechtsreifen Imago ohne ein zwischengeschaltetes Puppenstadium erfolgt. Ihr lateinischer Name bezieht sich auf die Ausprägung der Deckflügel, die in der Regel aus einem undurchsichtigen Basalteil (Clavus, Corium) und einer häutigen Spitze (Membran) bestehen. Die Nahrung wird über schnabelartige, stechend-saugende Mundwerkzeuge aufgenommen. Die meisten Arten er- nähren sich von Pflanzensäften. Weit verbreitet ist eine räuberische Lebensweise (An- und Aussaugen anderer Tiere, auch der gleichen Art). Oft kommt Zoophytopha- gie (Aufnahme pflanzlicher und tierischer Nahrung) vor, seltener Parasitismus (Saugen von Wirbeltierblut). Wanzen weisen eine außerordentlich große Formen- und Farbenvielfalt auf. Es gibt Arten, die wie Käfer, Mücken oder Ameisen aussehen. Es treten auch extrem flache, stabartige und kugelige Formen auf. Neben häu- fig unauffälligen Tarnfärbungen kommen auch bunte Signalfarben vor. Wanzen haben im Laufe der Evolution die unterschiedlichsten Lebensräume erobert. Das besiedelte Spektrum reicht von extrem trockenen bis zu ausgesprochen feuchten oder sogar aquatischen Bio- topen. Verschiedene heimische Arten zeigen eine enge Bindung an ganz bestimmte Umweltparameter (Nah- rungspflanzen, Salzgehalt, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Habitatstruktur, Sauerstoffgehalt im Wasser). Sie eignen sich damit hervorragend als Indikatororganismen für die Bearbeitung naturschutzfachlicher und landschaftspla- nerischer Fragestellungen (siehe auch Deckert & Hoff- mann 1993). Weitere Angaben zur Ökologie finden sich bei Wachmann et al. (2004, 2006, 2007, 2008, 2012). Eine Übersicht zu den Wanzen der paläarktischen Region geben Aukema & Rieger (1995, 1996, 1999, 2001, 2006) sowie Aukema et al. (2013). Weltweit wurden bisher ca. 42.300 Wanzenarten beschrieben (Henry 2009). In Mitteleuropa kommen etwa 1.100 Arten vor (Günther & Schuster 2000). Für Deutschland werden derzeit 911 Arten angegeben (Simon et al. im Druck). Die Checkliste in der Bestands- situation Sachsen-Anhalts (Stand: Dezember 2011) enthält 677 Arten (Göricke & Kleinsteuber 2016). Nach- dem in den letzten acht Jahren erneut zahlreiche Erstnachweise erfolgten, sind inzwischen 706 Wan- zenarten (646 Landwanzen, 60 Wasserwanzen) aus Sachsen-Anhalt bekannt. Das entspricht 77,5 % der gesamtdeutschen Artenzahl. Wanzen (Heteroptera) Datengrundlagen Beim Erscheinen der 2. Fassung der Roten Liste der Wanzen des Landes Sachsen-Anhalt mit Bearbei- tungsstand Dezember 2003 (Bartels et al. 2004) waren in Sachsen-Anhalt 637 Arten bekannt. Seither erfolgten umfangreiche faunistische Untersuchun- gen und zahlreiche Prüfungen von Fundmeldungen und Belegen. Göricke (2009, 2014a) und Kleinsteuber (2014) fassten Erkenntnisse zu neuen und verschol- lenen Wanzenarten zusammen und legten mit Stand Dezember 2011 erstmals eine Bestandssituation vor (Göricke & Kleinsteuber 2016). Dafür wurden sowohl historische als auch aktuell ermittelte faunistische Daten einer kritischen Auswertung unterzogen und Belege in Museums- und Privatsammlungen durch- gesehen. Die Revisionen führten u.a. zur Streichung von 11 im vorläufigen Artenverzeichnis von Gruschwitz & Bartels (2000) enthaltenen Taxa. Die Überprüfung von Funden mit deutschlandweiter Bedeutung durch Rieger bzw. Göricke bestätigte die historischen Belege im Museum für Naturkunde Magdeburg von Kleido- cerys ericae aus Gernrode von Polentz (1954) und von Aelia rostrata aus Stendal von Kupka. Insgesamt stieg die Artenzahl zu diesem Zeitpunkt auf 677 Taxa. Insbesondere in den letzten 15 Jahren erlebte die Wanzenfaunistik in Sachsen-Anhalt einen enormen Aufschwung. Neben langjährig arbeitenden Spezialis- ten wandten sich Bearbeiter anderer Insektengruppen der Heteropterologie zu oder stellten vermehrt Wan- zenbeifänge zur Bearbeitung zur Verfügung (siehe Danksagung). Gruschwitz bearbeitete zwischen 1998 und 2013 vor allem die Wanzenfauna des Staßfurter Raumes aber auch weiterer Gebiete Sachsen-Anhalts (Gruschwitz 1998 ff., 2003a, b, 2012, Gruschwitz, Dietze & Schornack 2000). W. und K. Bäse machten den heteropte- rologischen Teil ihrer Sammlung für Artengruppenspe- zialisten zugänglich und veröffentlichten selbst mehre- re Wanzenpublikationen (K. Bäse 2011, 2012, 2018, W. Bäse 2010, 2017a, 2017b, 2018, W. Bäse & K. Bäse 2016, W. Bäse & Göricke 2010, Göricke 2015a, 2018). Jung pub- lizierte ebenfalls Erstnachweise und Wiederfunde ver- schollener Arten in Sachsen-Anhalt (Jung 2009, 2012, 2016, Göricke & Jung 2010, 2011, 2018). Rieger hat sich nicht nur durch die Nachprüfung taxonomisch schwie- riger Arten bleibende Verdienste erworben sondern be- fasste sich auch mehrfach direkt mit der Wanzenfauna Sachsen-Anhalts (Rieger & Göricke 2012, 2016, Brändle & Rieger 1999, Göricke & Kleinsteuber 2013b). Umfang- reiches Material stellte Witsack zur Auswertung zur Ver- fügung. Marten hat bei Untersuchungen im National- park Harz ebenfalls Wanzen in seinen Aufsammlungen berücksichtigt (Göricke & Marten 2017, 2018). Zahlrei- che weitere Kollegen trugen mit ihren Publikationen zur Kenntnis der Wanzenfauna Sachsen-Anhalts bei: 525 Wanzen Melber & Sprick (1993), Jentzsch & Dietze (2005), Hoffmann (2008), Strobl & Heinze (2008), Esser (2009), Göricke & Stark (2012) und Göricke & Karisch (2018). Einen bedeutenden Beitrag zum derzeitigen Kenntnisstand leisteten die faunistischen Projekte der Entomologen-Vereinigung Sachsen-Anhalt (EVSA). Hierbei wurden die Wanzenbearbeiter durch Fallen- material des Landesamtes für Umweltschutz (LAU) sowie durch Beifänge anderer Artengruppenspezia- listen unterstützt. Folgende Publikationen gingen dar- aus hervor (Zeitraum, Untersuchungsgebiet, Anzahl Wanzenarten, Veröffentlichung): − 2002–2004 Umgebung Zichtau / Altmark 98 Arten (Gruschwitz & Göricke 2005) − 2006–2008 Ohre-Aller-Hügelland (Flechtinger Höhenzug) 230 Arten (Göricke, Gruschwitz & Klein- steuber 2009, Göricke 2011) − 2009–2012 Südöstliches Harzvorland 217 Arten (Göricke & Kleinsteuber 2013) − 2012–2014 Genthiner Land 237 Arten (Göricke 2015) − 2015–2017 Dübener Heide / Teil Sachsen-Anhalt 416 Arten (Göricke 2018, Kleinsteuber 2018) Im Rahmen weiterer, hauptsächlich im Auftrag des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, durchgeführter faunistischer Untersuchungen wur- den im Huy, in der Colbitz-Letzlinger Heide, auf der Binnendüne Aken und weiteren acht Binnendünen im Urstromtal der Elbe, auf zehn Streuobstwiesen Sachsen-Anhalts sowie in der Annaburger Heide umfangreiche Daten erhoben (Göricke & Jung 2018, Göricke 2015b, 2015c, 2016b, im Druck a, im Druck b, in Vorb.). Durch Göricke wurden zudem Erkenntnisse zum Auftreten einzelner Arten in Sachsen-Anhalt publiziert (siehe Literaturverzeichnis). Einige Arbei- ten beinhalten Angaben zur Wasserwanzenfauna (Kleinsteuber 2013, 2014, 2017, Kleinsteuber et al. 2010, Hohmann et al. 2012, 2014) des Landes. Vor allem hin- sichtlich des Vorkommens rheophiler Wasserwanzen lieferten auch die langjährigen, durch den Gewässer- kundlichen Landesdienst (GLD) des Landesbetriebs für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) zur Umsetzung des Gewässerüberwachungspro- gramms Sachsen-Anhalt (GÜSA) ermittelten Daten wertvolle Erkenntnisse. Aufbauend auf dem mit den geschilderten Ak- tivitäten verbundenen Kenntniszuwachs wurde die Checkliste der Wanzen im Jahr 2017 um 22 Arten ergänzt (Göricke & Kleinsteuber 2017). In jüngster Zeit wurden die Ruderwanze Arctocorisa germari (K. Bäse 2018), die Blindwanzen Europiella alpina (W. Bäse 2017), Phylus plagiatus (Göricke 2017b), Psallus aet- hiops und Psallus confusus (W. Bäse 2018), die Boden- wanze Oxycarenus pallens (Göricke 2017b) und die Stelzenwanze Gampsocoris culicinus (Göricke & Marten 2017) neu nachgewiesen. 526 Trotz der in den letzten Jahren intensivierten Bearbei- tung der Wanzenfauna ist der Kenntnisgrad sowohl bei einzelnen Wanzenfamilien als auch hinsichtlich der Besiedlung bestimmter Naturräume in Sachsen-Anhalt nach wie vor unterschiedlich groß und oft verbesse- rungsbedürftig. Als Gründe dafür sind vor allem Defizi- te bei der Erfassung des Artenspektrums wie fehlende Wiederholungen einmaliger Untersuchungen sowie unzureichende Berücksichtigungen jahreszeitlicher As- pekte oder spezieller Erfassungstechniken zu nennen. Zur Determination der einheimischen Wanzen- arten wird auf die Bestimmungswerke von Andersen (1996), Derjanschi & Péricart (2005), Heiss & Péricart (2007), Jansson (1986, 1999), Péricart (1972, 1983, 1984, 1987, 1990, 1999a,b,c, 2010), Savage (1989) und Wagner (1952, 1961, 1966, 1967) verwiesen. Für Was- serwanzen liegt ein aktueller Bestimmungsschlüssel von Strauss & Niedringhaus (2014) vor. Zudem ist eine CD von Strauss (2018) mit ausgezeichneten Habitus- fotos und in vielen Fällen mit dargestellten Details wie der Genitalien verfügbar, an Hand derer erfolgte Bestimmungen überprüft werden können. Die Nomenklatur folgt Hoffmann & Melber (2003) und berücksichtigt Ergänzungen entsprechend Simon et al. (im Druck). Bemerkungen zu ausgewählten Arten Aphelocheirus aestivalis (Fabricius, 1794) – Fam. Aphelocheiridae Die rheophile Grundwanze besiedelt aufgrund ihrer Plastronatmung nur Fließgewässer mit gutem Sauer- stoffhaushalt. Für die bisher als „gefährdet“ einge- stufte Art wurde bereits in der vorigen Roten Liste eine beginnende Ausbreitung vermutet (Bartels et al. 2004) und in den Folgejahren bestätigt (Kleinsteuber 2010, Göricke & Kleinsteuber 2016). Aktuell liegen Nach- weise aus über 40 Gewässern, darunter aus allen gro- ßen Flüssen, vor. Die Art ist derzeit nicht gefährdet. Sigara falleni (Fieber, 1848) [Abb. 1] – Fam. Corixidae Die taxonomische Abgrenzung der Art von S. iactans ist aufgrund von zwischen beiden Arten auftretenden Bastardierungen morphologisch nicht immer eindeutig möglich. Nach den bisher vorliegenden Untersuchungs- ergebnissen tritt S. falleni in Sachsen-Anhalt deutlich seltener auf als S. iactans. Die vorliegenden Daten reichen für eine endgültige Beurteilung nicht aus. Sigara longipalis (J. Sahlberg, 1878) – Fam. Corixidae Die Ruderwanze S. longipalis wurde erst 2011 in einem Harzteich entdeckt (Kleinsteuber 2013). Der lan- desweit bisher einzige Fundort war im Mai 2018 auf- grund eines defekten Mönches fast ausgetrocknet. Aufgrund der in diesem Jahr außergewöhnlich lang Wanzen anhaltenden Trockenheit muss davon ausgegangen werden, dass die Population inzwischen erloschen ist. Notonecta reuteri Hungerford, 1928 [Abb. 2] – Fam. Notonectidae Der erste Nachweis des Rückenschwimmers N. reuteri erfolgte 2009 im Bergrat-Müller-Teich im Harz und konnte 2010 bestätigt werden (Kleinsteuber 2013). In Sachsen-Anhalt sind bisher keine weiteren Fundge- wässer der deutschlandweit seltenen Art bekannt. Tingis marrubii Vallot, 1829 – Fam. Tingidae T. marrubii ist eine mediterrane Art und in Deutsch- land durch alte Nachweise aus der Umgebung von Gernrode/Sachsen-Anhalt, vom Kyffhäuserrand/ Thüringen sowie durch Funde aus Nordrhein-West- falen (Wachmann, Melber & Deckert 2006, Simon et al. im Druck) belegt. Im Jahr 2003 wurde durch Gruschwitz eine kleine Population in einem Habitat mit der Fut- terpflanze Marrubium vulgare (ca. 100 m²) am Rand des Harzes bei Gernrode/Ballenstedt aufgefunden. Das Reliktvorkommen ist der derzeit einzige rezente Nachweis in Deutschland. Kontrollfänge von Grusch- witz und Jung in den Folgejahren bestätigten das Vorhandensein von T. marrubii am Fundort. Aktuell wird die Fläche durch besondere Schutz- und Pflege- maßnahmen der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Harz erhalten. Deraeocoris ventralis Reuter, 1904 – Fam. Miridae Die Art wurde im Jahr 2016 erstmals in Sachsen-An- halt durch einen Fund von Blochwitz in der Dübener Heide bei Gräfenhainichen festgestellt (Göricke & Kleinsteuber 2017, Göricke 2018). Aus Deutschland sind nur wenige Funde aus Brandenburg mit einem letz- ten Nachweis für die Fauna Deutschlands aus dem Jahr 1996 sowie ein älterer Beleg aus Baden-Würt- temberg bekannt. D. ventralis gilt daher in Deutsch- land als extrem selten (Simon et al. im Druck) Pithanus hrabei Stehlik, 1952 [Abb. 3] – Fam. Miridae Die Art ist aus Deutschland nur durch Funde im Nationalpark Harz bekannt. Der Erstfund von P. hrabei erfolgte 1997 im niedersächsischen Teil des National- parks (Melber 1999). In Sachsen-Anhalt wurde die Art erstmals im Jahr 2012 am ehemaligen Skihang Hoh- ne durch Jung nachgewiesen (Göricke & Kleinsteuber 2013b). Weitere Funde der seltenen Art auf sachsen- anhaltischem Gebiet im Nationalpark Harz erfolgten durch Jung und Marten an fünf Fundorten zwischen 2013 und 2016 stets in Einzelexemplaren (Jung 2016). Xylocoris lativentris (J. Sahlberg, 1870) – Fam. Anthocoridae Funde von Jung (2009) im Jahr 2008 im Huy stellen erstmals zweifelsfrei sichere Nachweise von X. lati- ventris in Deutschland dar. Im Verzeichnis der Wanzen Deutschlands von Hoffmann & Melber (2003) ist die Art als fraglich aufgeführt. Artbelege in den Folgejahren am gleichen Fundort bestätigten das Vorhanden- sein einer kleinen, schützenswerten Population mit deutschlandweiter Bedeutung. Xylocoris parvulus (Reuter, 1871) [Abb. 4] – Fam. Anthocoridae Als bis dahin einzige Nachweise in Deutschland stellte Melber X. parvulus in den Jahren 1993 und 1996 in zwei Binnendünenarealen in Niedersachsen fest (Melber 1998). Drei neue deutsche Fundorte der Art wurden bei der Untersuchung von Binnendünen im Urstromtal der Elbe in Sachsen-Anhalt ermittelt. X. parvulus wurde durch Göricke im Jahr 2014 auf den Binnendünen Klietz-Scharlibbe (TÜP) und Kannabude (Göricke 2014b, im Druck b) sowie im Jahr 2016 auf einer Trockenrasenfläche mit Dünencharakter bei Ate- ritz in der Dübener Heide (Göricke 2018) nachgewie- sen. Die bei Melber (1998) beschriebene Lebensweise der Art in Kiefernzapfen führte beim Aussieben von Pinus-Zapfen auf der Binnendüne Klietz-Scharlibbe zum Fund von X. parvulus zusammen mit Philomyr- mex insignis R.F. Sahlberg, 1848. P. insignis wurde erst- mals im Jahr 1992 in Mitteleuropa durch Funde von Sprick bei Staffelde bei Stendal in Sachsen-Anhalt fest- gestellt (Melber & Sprick 1993). P. insignis ist mittler- weile verbreitet in Dünenhabitaten Sachsen-Anhalts anzutreffen und von 11 Fundorten bekannt. Phimodera flori Fieber, 1863 – Fam. Scutelleridae P. flori ist eine extrem seltene Art in Deutschland (Simon et al. im Druck). P. flori ist nur aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen, hauptsächlich aus dem Urstromtal der Elbe, mit teil- weise sehr alten Nachweisen belegt. In Sachsen-An- halt sind derzeit vier aktuelle Vorkommen (Binnendü- nenhabitat auf dem TÜP Klietz-Scharlibbe, Binnendüne am südwestlichen Ortsrand von Gommern, Binnen- düne Lübser Heuberg bei Zerbst, Sandtrockenrasen mit Binnendünencharakter in der Annaburger Heide) bekannt (Göricke 2009, 2012, im Druck b, in Vorb.). Phimodera humeralis (Dalman, 1823) – Fam. Scutelleridae Durch Göricke & Jung (2010) wurde die seit Jahrzehn- ten in Sachsen-Anhalt verschollene Art in den Jahren 2009 und 2010 sowie mit einem älteren, später be- kannt gewordenen Fund von Büche aus dem Jahr 1998 wieder nachgewiesen. P. humeralis wurde aktuell an sieben Binnendünen- und Sandtrockenrasenstand- orten der Elbniederung in Sachsen-Anhalt in teilwei- se größeren Bestandsdichten belegt (Göricke 2012, 2015c, im Druck b). In Deutschland ist die Art als sehr selten eingestuft (Simon et al. im Druck.). 527
Das Gewöhnliche Greiskraut (Senecio vulgaris L.) wird aufgrund seiner toxischen Inhaltsstoffe (Pyrrolizidinalkaloide, PAs) und seines enormen Verbreitungspotentials in landwirtschaftlichen Sonderkulturen als problematisch eingestuft (ROBINSON et al., 2003; BFR, 2007; WIEDENFELD, 2011; WIEDENFELD und EDGAR, 2011). Die vorliegende Untersuchung hatte daher zum Ziel in Parzellenfreilandversuchen die Wachstumsparameter von Senecio vulgaris und den Gehalt von verschiedenen PAs hinsichtlich ontogenetischer Unterschiede zu verschiedenen Jahreszeiten zu untersuchen. Wie bereits für andere Senecio-Arten gezeigt, wird auch in Senecio vulgaris der PA-Gehalt (PA-Gesamtsumme, tertiäre PAs und PA-N-oxide) je nach Jahreszeit durch das Entwicklungsstadium beeinflusst. Allgemein zeigt sich eine Tendenz, dass die PA-Konzentration bis zur Vollblüte ansteigt und nachfolgend zur Frucht- und Samenreife wieder abnimmt. Von den N-oxiden wurden jeweils höhere Gehalte als von den entsprechenden tertiären PAs gefunden. Die Einzelverbindungen werden in ihrer Konzentration unterschiedlich beeinflusst; während einige PAs zu jeder Jahreszeit ontogenetisch verändert wurden (Retrorsin-N-oxid, Senecionin), konnte dieses für Senecivernin-N-oxid nicht nachgewiesen werden. © Der Autor/Die Autorin 2020
Im Projekt sollen durch züchterische Methoden aus einem verbesserten Genpool einjährige Formen selektieren werden, die eine Leistungsfähigkeit von zweijährigem Kümmel erreichen oder übertreffen. Zuchtziel der beantragten Arbeiten ist ein Ätherischölgehalt von 5 % verbunden mit einem Ertrag von 1,5 t/ha. Dabei soll sowohl in Richtung sommerannueller Formen selektiert werden, wie auch die Eignung für einen winterannuellen Anbau getestet werden. Die entwickelten Linien sollen für ihre Eigenleistung im Hinblick auf Ernteertrag und Gehalt an ätherischem Öl zweiortig (Quedlinburg und Groß Schierstedt) zweijährig in zwei- bis dreifacher Wiederholung (2017 und 2018) von beiden Teilantragstellern geprüft werden verbunden mit Selektionsschritten in jedem Projektjahr. Die Dr. Junghanns GmbH wird Fragen zur Anbautechnologie bearbeiten, besonders im Hinblick auf die winterannuelle Anbauform. Ebenfalls werden umfassende mehrjährige Ontogenese-Versuche durchgeführt zur Optimierung der Produktionstechnologie. Neben der Anlage und Bewertung der Leistungsversuche zur Bewertung der Linien durch das Institut für Züchtungsforschung an gartenbaulichen Kulturen wird gemeinsam mit dem Institut für ökologische Chemie, Pflanzenanalytik und Vorratsschutz des JKI die Nahinfrarotspektroskopie (NIR) zur Bestimmung der Menge und Zusammensetzung des ätherischen Öls und Referenzanalytik Gaschromatographie (GC) optimiert. Das Konzept der synthetischen Sorten soll beginnend mit einem Polycross-Versuch zur Ermittlung der allgemeinen Kombinationseignung (general combining ability, GCA) für Kümmel adaptiert werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 52 |
| Europa | 4 |
| Land | 5 |
| Weitere | 1 |
| Wissenschaft | 26 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 50 |
| Text | 1 |
| unbekannt | 5 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 4 |
| Offen | 52 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 46 |
| Englisch | 15 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 2 |
| Dokument | 4 |
| Keine | 44 |
| Webdienst | 1 |
| Webseite | 10 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 28 |
| Lebewesen und Lebensräume | 56 |
| Luft | 18 |
| Mensch und Umwelt | 55 |
| Wasser | 27 |
| Weitere | 55 |