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Zeitliche Variabilität von internen Wellen und vertikaler Vermischung im Nordatlantik

Das Ziel dieses Projektes ist die Untersuchung der zeitlichen Variabilität in der Energie von internen Wellen und der Stärke von vertikaler Vermischung in Abhängigkeit des Nordatlantikstroms und dem damit verbundenen Wirbelfeld. Hierfür werden 5-6 Jahre von Strömungsmesserdaten und Temperatur/Leitfähigkeitsmessungen von drei Verankerungen entlang eines Schnittes westlich des Mittelatlantischen Rückens (MAR) sowie LADCP/CTD Daten von fünf Schifffahrten genutzt. Konkrete wissenschaftliche Ziele dabei sind:- Erstellung von Zeitserien der Energie in internen Wellen unter Benutzung der Verankerungszeitreihen von Strömung und Schichtung- Untersuchung der Zeitskalen auf denen Veränderungen in der Energie interner Wellen stattfinden. Mögliche Ursachen für Variabilität sind der Windeintrag, Position des Nordatlantikstroms und Wirbel- Identifizierung von Prozessen, welche die beobachteten internen Wellen generieren, wie z.B. Gezeiten, Stürme, Jahresgang, Wirbel, die Arme des Nordatlanikstroms (Verhältnis von lokalen zu großräumigen Erzeugungsmechanismen)- Bestimmung der Vermischungsraten (Temperaturinversionen, Thorpe Skalen, Feinstrukturparameterisierung) in Abhängigkeit der variablen Hintergrundbedingungen Hierfür werden zunächst Spektren potentieller und kinetischer Energy der internen Wellen auf ihre Abhängigkeit von veränderlichen Hintergrundbedingungen wie z.B. Wind, Gezeiten, Wirbel, Schichtung und Variabilität im Nordatlantikstrom sowieso des Einflusses der Topographie untersucht. Die instrumentelle Ausstattung der Verankerungen seit Sommer 2012 erlaubt zusätzlich die Approximation der internen Wellen durch vertikale Moden und damit verbunden die Berechnung von Energieflüssen, welche wichtige Informationen über die Menge und die Variabilität in der Energie, die in internen Wellen im Nordatlantik transportiert wird, liefern. Außerdem geben diese so gewonnenen Energieflüsse in Kombination mit der Berechnung von Ausbreitungspfaden von internen Wellen, welche am mittelatlantischen Rücken erzeugt wurden, Aufschluss über die relative Bedeutung der Topographie des MAR für die Erzeugung von internen Wellen. Beginnend vom Sommer 2015 werden die Analysen erweitert, indem Temperatur- und Druckdaten mit hoher Tiefenauflösung für die Berechnung von Thorpe Skalen und Dissipationsraten und deren zeitlichen Variabilität genutzt werden. Weitere Informationen über die zeitliche und räumliche Variabilität der Vermischungsraten im Nordatlantik werden durch die Analyse von Diffusionsraten, die anhand von LADCP/CTD Daten und einer Feinstrukturparameterisierung berechnet werden, erlangt. Dies liefert weitere Aufschlüsse über die dominanten Prozesse in der Erzeugung von internen Wellen und vertikaler Vermischung im Nordatlantik, sowie deren zeitlicher und räumlicher Variabilität.

Schwerpunktprogramm (SPP) 1889: Regional Sea Level Change and Society (SeaLevel), ASIA-FLOODS Extreme Änderungen des Meeresspiegels an der Süd-Ost-Asiatischen Küste: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Extreme kurzfristige Meeresspiegeländerungen können schwerwiegendere Auswirkungen auf die Gesellschaft und Ökosysteme haben, als ein langsam ansteigender mittlerer Meeresspiegel. Wenn sich die Anzahl von Extremereignissen unter dem Einfluss anthropogener Klimaänderungen verändert, kann das grundlegende Konsequenzen auf die Abschätzung klimawandelbedingter Auswirkungen haben, und in der Folge auf geplante Anpassungsmaßnahmen. Südostasien ist eine der bevölkerungsreichsten Regionen der Welt, welche den Auswirkungen von Taifunen und extratropischen Zyklonen unterliegt. Gegenwärtig ist noch unklar, inwiefern externe Klimaantriebe die Häufigkeit und Intensität von extremen Ereignissen wie Sturmfluten und starken und/oder langanhaltenden Niederschlagsereignissen beeinflussen, und welche Rolle dabei die interne Variabilität der Klimaantriebe spielt. Im Projekt Asia-Floods werden atmosphärische Wettermuster identifiziert werden, welche zu küstennahen Überflutungen durch Sturmfluten und/oder durch extreme kontinentale Niederschläge in der Region Südostasien führen können. Dazu wird eine Reihe von vorhandenen globalen und regionalen Klimasimulationen unterschiedlicher räumlicher Auflösung untersucht werden, welche sowohl die letzten Dekaden als auch Simulationen über das letzte Jahrtausend und Zukunftsszenarien abdecken. Auf Basis dieser Simulationen wird ein statistischer Downscaling Ansatz angewendet werden, in welchem die großskaligen atmosphärischen Klimafaktoren in einen statistischen Zusammenhang zu (beobachteten) lokalen Klimafaktoren gebracht werden. Dazu werden Beobachtungsdatensätze von extremen Wasserständen und Niederschlagsereignissen verwendet werden. Nach der Kalibrierung dieser statistischen Modelle anhand gegitterter Beobachtungsdaten und meteorologischer Reanalysen, können diese auf vergangene und zukünftige globale und regionale Klimasimulationen angewendet werden, um Änderungen in der Anzahl von Extremereignissen abschätzen zu können. Die erzielten Ergebnisse auf Basis der Klimasimulationen der vergangenen Jahrhunderte werden u.a. mit anderen Projekten innerhalb dieses SPPs abgeglichen, um die Häufigkeit von Überflutungen in Proxydaten zu untersuchen. Im Falle der Szenario-Simulationen werden die Ergebnisse u.a. verwendet, um den Anstieg der durch küstennahe Überflutungen verursachten ökonomischen Kosten abzuschätzen.

Der Einfluss von bodennaher Turbulenz auf den Transport von Tracern in marinen Becken (ROBOTRACE)

Mit diesem Antrag sollen die physikalischen Prozesse identifiziert, analysiert und quantifiziert werden, die zu dem Austausch von gelösten Substanzen zwischen der Sediment-Wasser Grenzschicht, innerhalb der turbulenten Bodengrenzschicht (bottom boundary layer, BBL) und dem schwach turbulenten Inneren von geschichteten Becken beitragen. Im Fokus stehen dabei der Effekt von geneigten Hängen, an denen die Austauschprozesse durch das Zusammenwirken des Wiederaufbaus der Bodengrenzschichtschichtung , der Turbulenz innerhalb der BBL und sub-mesoskaligen Prozessen, von denen angenommen wird, dass sie den lateralen Austauschraten von Wasser bestimmen, verkompliziert werden. Diese Prozesse werden durch einen kombinierten Ansatz aus Feldmessungen und numerischer Modellierung untersucht. Insbesondere wird sich das Projekt dabei auf den Sediment-Wasser Austausch von Schwefelwasserstoff und Sauerstoff fokussieren, der in Situ mit Hilfe eines Eddy-Korrelationsmessgerätes als auch mit einem Mikroprofilsystem gemessen wird. Diese Messung wird durch ozeanographische Standardmessungen ergänzt, als auch durch Schiffs- und Verankerungsbasierte Turbulenzmessungen. Dieser Datensatz ist neuartig durch die Kombination von (A) der Sediment-Wasserflüsse von Sauerstoff und Schwefelwasserstoff und (B) der Turbulenzmessungen innerhalb der BBL und des Beckeninneren. Zusätzlich zu den Feldmessungen ist eine numerische Modellierung auf der Basis eines einfachen Sedimentmodells in Kombination mit einer Parametrisierung der Transportprozesse an der Sediment-Wassergrenzschicht geplant. Dieses Modell wird in idealisierten, eindimensionalen Parameterstudien, sowie in einem zweidimensionalen Setup verwendet, welches sich auf die Austauschprozesse der Bodengrenzschicht mit dem Beckeninneren konzentriert. Für die Untersuchung von dreidimensionalen Strukturen wie Eddies auf den Sauerstoff/Schwefelwasserstofftransport wird ein voll dreidimensionales realistisches Modell der zentralen Ostsee angewendet.

Physical oceanography during ALKOR cruise AL592

Conductivity-temperature-depth profiles were measured using a ADM-CTD SN MOCNET during RV ALKOR cruise AL592. The CTD was equipped with duplicate sensors for temperature, conductivity and oxygen. The oxygen sensor (galvanic oxygen micro-sensor (AMT)) was exchanged in the beginning of the year. The sensors are used throughout the year and no post-cruise calibration is applied. All other sensors of the CTD are calibrated irregularly. Data were connected to the station book of the specific cruise as available in the DSHIP database. This dataset presents conductivity–temperature–depth (CTD) profiles collected during the research cruise. The data were processed using a custom Python workflow designed to summarize, standardize, and prepare CTD measurements for publication. Raw sensor output files (.TOB format) were parsed using a dedicated reader that extracts header metadata and harmonizes variable naming conventions across all profiles. Quality control procedures included the removal of non-physical values, treatment of missing or malformed entries, and consistency checks across key variables such as pressure, temperature, conductivity, and derived parameters (e.g., salinity and oxygen). Oxygen values were scaled, and salinity values were corrected according to the respective CTD calibration. Sensor channels were standardized and renamed to ensure compatibility with common data standards. Geographic coordinates were converted from degrees and minutes to decimal degrees to improve geospatial usability. Pressure was linearly interpolated to a uniform 1 dbar grid, and all depth-dependent parameters were interpolated accordingly. Maximum recorded pressure was cross-checked against local bathymetry (elevation); in cases of mismatch, profiles were truncated at the maximum depth of the corresponding location. The workflow further includes visual quality control of oxygen saturation, station locations, and vertical profiles of temperature

Raw data of physical oceanography during RV HEINCKE cruise HE671

Raw physical oceanography data was acquired by a ship-based Seabird SBE911plus CTD-Rosette system onboard RV HEINCKE. The CTD was equipped with duplicate sensors for temperature (SBE3plus), conductivity (SBE4) and oxygen (SBE43). Additional sensors such as a WET Labs C-Star transmissometer, a WET Labs ECO-AFL fluorometer (FLRTD) and an altimeter (Teledyne Benthos PSA-916) were mounted to the CTD. The data was recorded using pre-cruise calibration coefficients. No correction, post-cruise calibration or quality control was applied. Processed profile data are available via the link below.

Physical oceanography during RV HEINCKE cruise HE669

Conductivity-temperature-depth profiles were measured using a Seabird SBE 911plus CTD during RV HEINCKE cruise HE669. The CTD was equipped with duplicate sensors for temperature (SBE3plus), conductivity (SBE4) and oxygen (SBE43). Additional sensors such as a WET Labs C-Star transmissometer, a WET Labs ECO-AFL fluorometer and an altimeter (PSA-916 Teledyne (Benthos)) were mounted to the CTD. Temperature, conductivity and oxygen sensors are calibrated by the manufacturer once a year before being mounted in January. They are used throughout the year and no post-cruise or in-situ calibration is applied. All other sensors are calibrated irregularly. Data were connected to the station book of the specific cruise as available in the DSHIP database. Processing of the data including removal of obvious outliers followed the procedures described in CTD Processing Logbook of RV HEINCKE (hdl:10013/epic.47427). The processing report for this dataset is linked below.

Physical oceanography during RV HEINCKE cruise HE658

Conductivity-temperature-depth profiles were measured using a Seabird SBE 911plus CTD during RV HEINCKE cruise HE658. The CTD was equipped with duplicate sensors for temperature (SBE3plus), conductivity (SBE4) and oxygen (SBE43). Additional sensors such as a WET Labs C-Star transmissometer, a WET Labs ECO-AFL fluorometer and an altimeter (PSA-916 Teledyne (Benthos)) were mounted to the CTD. Temperature, conductivity and oxygen sensors are calibrated by the manufacturer once a year before being mounted in January. They are used throughout the year and no post-cruise or in-situ calibration is applied. All other sensors are calibrated irregularly. Data were connected to the station book of the specific cruise as available in the DSHIP database. Processing of the data including removal of obvious outliers followed the procedures described in CTD Processing Logbook of RV HEINCKE (hdl:10013/epic.47427). The processing report for this dataset is linked below.

Physical oceanography during RV HEINCKE cruise HE596

Conductivity-temperature-depth profiles were measured using a Seabird SBE 911plus CTD during RV Heincke cruise HE596. The CTD was equipped with duplicate sensors for temperature (SBE3plus), conductivity (SBE4) and oxygen (SBE43). Additional sensors such as a WET Labs C-Star transmissometer, a WET Labs ECO-AFL fluorometer and an altimeter (PSA-916 Teledyne (Benthos)) were mounted to the CTD. Temperature, conductivity and oxygen sensors are calibrated by the manufacturer once a year before being mounted in January. They are used throughout the year and no post-cruise or in-situ calibration is applied. All other sensors are calibrated irregularly. Data were connected to the station book of the specific cruise as available in the DSHIP database. Processing of the data including removal of obvious outliers followed the procedures described in CTD Processing Logbook of RV Heincke (hdl:10013/epic.47427). The processing report for this dataset is linked below.

Physical oceanography during ALKOR cruise AL563

Conductivity-temperature-depth profiles were measured using a ADM-CTD SN MOCNET during RV ALKOR cruise AL563. The CTD was equipped with duplicate sensors for temperature, conductivity and oxygen. The oxygen sensor (galvanic oxygen micro-sensor (AMT)) was exchanged in the beginning of the year. The sensors are used throughout the year and no post-cruise calibration is applied. All other sensors of the CTD are calibrated irregularly. This dataset presents conductivity–temperature–depth (CTD) profiles collected during the research cruise. The data were processed using a custom Python workflow designed to summarize, standardize, and prepare CTD measurements for publication. Raw sensor output files (.TOB format) were parsed using a dedicated reader that extracts header metadata and harmonizes variable naming conventions across all profiles. Quality control procedures included the removal of non-physical values, treatment of missing or malformed entries, and consistency checks across key variables such as pressure, temperature, conductivity, and derived parameters (e.g., salinity and oxygen). Oxygen values were scaled, and salinity values were corrected according to the respective CTD calibration. Sensor channels were standardized and renamed to ensure compatibility with common data standards. Geographic coordinates were converted from degrees and minutes to decimal degrees to improve geospatial usability. Pressure was linearly interpolated to a uniform 1 dbar grid, and all depth-dependent parameters were interpolated accordingly. Maximum recorded pressure was cross-checked against local bathymetry (elevation); in cases of mismatch, profiles were truncated at the maximum depth of the corresponding location. The workflow further includes visual quality control of oxygen saturation, station locations, and vertical profiles of temperature, salinity, and oxygen.

Physical oceanography during ALKOR cruise AL601

Conductivity-temperature-depth profiles were measured using a ADM-CTD SN MOCNET during RV ALKOR cruise AL601. The CTD was equipped with duplicate sensors for temperature, conductivity and oxygen. The oxygen sensor (galvanic oxygen micro-sensor (AMT)) was exchanged in the beginning of the year. The sensors are used throughout the year and no post-cruise calibration is applied. All other sensors of the CTD are calibrated irregularly. This dataset presents conductivity–temperature–depth (CTD) profiles collected during the research cruise. The data were processed using a custom Python workflow designed to summarize, standardize, and prepare CTD measurements for publication. Raw sensor output files (.TOB format) were parsed using a dedicated reader that extracts header metadata and harmonizes variable naming conventions across all profiles. Quality control procedures included the removal of non-physical values, treatment of missing or malformed entries, and consistency checks across key variables such as pressure, temperature, conductivity, and derived parameters (e.g., salinity and oxygen). Oxygen values were scaled, and salinity values were corrected according to the respective CTD calibration. Sensor channels were standardized and renamed to ensure compatibility with common data standards. Geographic coordinates were converted from degrees and minutes to decimal degrees to improve geospatial usability. Pressure was linearly interpolated to a uniform 1 dbar grid, and all depth-dependent parameters were interpolated accordingly. Maximum recorded pressure was cross-checked against local bathymetry (elevation); in cases of mismatch, profiles were truncated at the maximum depth of the corresponding location. The workflow further includes visual quality control of oxygen saturation, station locations, and vertical profiles of temperature, salinity, and oxygen.

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