Cosmic Ray neutron sensing (CRNS) is an emerging technology which is used to close the scaling gap between point measurements, such as TDR or soil samples, and the airborne remote sensing data. CRNS estimates the area-average soil water content by the detection of soil-reflected cosmic-ray neutrons in air. This method is characterized by an non-linearly shaped horizontal footprint of hundreds of meters and a vertical footprint of tens of centimetres (Köhli et al. 2015). During the campaign, a portable sensor (the so-called CRNS Rover) was used to study the spatial soil moisture variability in the target area in Hordorf. The rover was equipped with a CRNS-RV unit from Hydroinnova LLC (HI-RC01 detector) and a polyethylene shield below the detector to better reduce local effects of the field track. Neutron count data were processed including several physical, soil, and terrain corrections (see Schrön 2020, cfg file and the software <https://git.ufz.de/CRNS/cornish_pasdy>) to obtain the spatial soil moisture distribution at the Hordorf ground truthing site.
Das Ziel des geplanten Verbundforschungsvorhabens besteht in der Entwicklung neuartiger Werkstoffe für tribologische Anwendungen auf Basis von elastomeren, thermoplastischen und duromeren Grundwerkstoffen mit chemisch gekoppelten Polytetrafluorethylen-Mikropulvern (PTFE) bzw. inkorporiertem PE. Aus dem gesamten Spektrum der technischen Polymere werden repräsentative Vertreter aus den drei Kunststoffgruppen ausgewählt und für tribologische Einsatzgebiete entsprechend modifiziert. Carbonsäurefunktionalisierte PTFE-Mikropulver als Basismaterialien entstehen durch Strahlenmodifizierung von PTFE in Gegenwart von Sauerstoff. Die Synthese der speziell für die Kopplung mit anderen Polymersystemen modifizierten PTFE-Mikropulver bildet somit den Ausgangspunkt für die ingenieurtechnischen Arbeiten. Die Modifizierung von PA-66 durch chemische Kopplung mit maleinsäureanhydridgepfropftem Polyethylen (PE) mit der anschließenden selektiven Vernetzung des PE ist ein weiteres Arbeitsziel für vergleichende Untersuchungen zu den chemisch gekoppelten PTFE-Polyamidmaterialien. PTFE und PE zeichnen sich durch niedrige adhäsive Haftung bzw. Reibungszahl aus. PE besitzt zwar eine geringe Wärmeformstabilität, liegt aber preislich weit unterhalb von PTFE-Werkstoffen. Nach der Herstellung der neuen Werkstoffsysteme werden diese hinsichtlich der mechanischen und tribologischen Eigenschaften charakterisiert. Analog zu den Ergebnissen aus vorangegangenen Untersuchungen zur Herstellung und Charakterisierung von PTFE-Polyamid-6-Materialien am IPF und LKT wird durch die chemische Kopplung von PTFE bzw. PE mit den Matrixpolymeren anstelle der bisherigen physikalisch gebundenen Einlagerung die Verbesserung der tribologischen Eigenschaften und vor allem eine Erniedrigung der Reibungszahl und die Erhöhung der Verschleißfestigkeit angestrebt. Die chemisch gekoppelten PTFE bzw. PE-Werkstoffsysteme besitzen den Vorteil, dass die für die Verbesserung der tribologischen Eigenschaften verantwortlichen Zusatzstoffe nicht mehr aus der Matrix heraus gerieben werden können. Es sind somit die werkstoff- und verfahrenstechnischen Grundlagen für völlig neuartige Tribowerkstoffe zu entwickeln.Über die Untersuchung der Verarbeitungsbedingungen und eine erste Optimierung der tribologischen und Werkstoffeigenschaften werden grundlegende Erkenntnisse zu den Zusammenhängen zwischen den Strukturbildungs- und Struktur-Eigenschaftsbeziehungen erarbeitet. Der Ausgangspunkt für die Forschungsarbeiten in diesem Verbundprojekt sind die bisher erfolgreich durchgeführten Arbeiten zu einer chemischen Kopplung zwischen PTFE und PA-6 am IPF. Für die Elastomerkopplung werden die PTFE-PA-Produkte mit olefinischen Doppelbindungen modifiziert, die in der Mischungsherstellung bzw. während der Vulkanisation unter chemischer Kopplung mit dem Matrixelastomer reagieren. usw.
Teilprojekt C05 hat zum Ziel, den wichtigen Eintragsweg für Kunststoffe, in Form von Mikroplastik, in die Umwelt aus technischen Anlagen (MP) mechanistisch aufzuklären. Gleichzeitig sollen neue Ansätze verfolgt werden, die zur Vermeidung bzw. Reduktion von MP aus Standardkunststoffen maßgeblich beitragen sollen. Zu diesem Zweck sollen Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Nylon, Polyethylenterephthalat, Polyisopren und Polyvinylchlorid durch Beschleuniger (in situ) in ihren Oberflächeneigenschaften für die Biofilmbildung modifiziert und dadurch unter Prozessbedingungen biologisch angreifbar und abbaubar gemacht werden. So können auch Standardkunststoffe umweltverträglicher bezüglich der MP-Partikel Bildung werden. Damit geht TP C05 weit über die bislang üblichen eher deskriptiven Studien zu MP in technischen Anlagen und der Umwelt hinaus. Folgende zentrale Fragen sollen in TP C05 in Hinblick MP-Partikel in technischen Anlagen der Abfall- und Abwasserwirtschaft beantwortet werden: 1. Kommt es in den Anlagen zu spezifischen (biologischen) Abbau- und Degradationsvorgängen? 2. Wie hängen die zu beobachtenden Prozesse von MP-Charakteristika (Materialsorte, Zusammensetzung, Größe, Morphologie, Beschichtung) ab, ? 3. Lassen sich die Vorgänge ('Bioabbaubarkeit') durch gezielte Modifikation der Partikeloberfläche vor oder in den Anlagen beschleunigen? 4. Welche ökologischen Konsequenzen einer Ausbringung der (modifizierten) Partikel in die Umwelt und hier vor allem in den Boden lassen sich postulieren?
Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt unterstützt die Erneuerung der Trinkwasser-Verbindungsleitung zwischen Gostau und Röcken im Burgenlandkreis mit 116.291 Euro. Der entsprechende Zuwendungsbescheid wurde jetzt an den Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Bad Dürrenberg übersandt. Gefördert wird das Vorhaben „Erneuerung Trinkwasser-Verbindungsleitung Gostau-Röcken, A38“. Im Rahmen der Maßnahme werden rund 812 Meter Trinkwasserleitung neu verlegt. Davon erfolgen etwa 170 Meter in offener Bauweise und rund 642 Meter mittels Bohrspülverfahren. Die bestehende Leitung entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine sichere und stabile Trinkwasserversorgung. Sie besteht aus verschiedenen Materialien, darunter Grauguss, Asbestzement und PE-HD, und kann die benötigten Wassermengen sowie die erforderlichen Druckverhältnisse langfristig nicht mehr zuverlässig gewährleisten. Mit der neuen Leitung werden die Versorgungsverhältnisse deutlich verbessert, Wasserverluste reduziert und die Versorgungssicherheit erhöht. Von der Maßnahme profitieren unmittelbar die Einwohnerinnen und Einwohner der Ortslagen Röcken, Michlitz, Bothfeld und Schweßwitz. Insgesamt wird die Versorgung von rund 500 Anwohnerinnen und Anwohner langfristig abgesichert. „Eine moderne und widerstandsfähige Trinkwasserinfrastruktur ist eine zentrale Voraussetzung für die Lebensqualität im ländlichen Raum“, erklärt Thomas Pleye, Präsident des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt. „Mit der Förderung unterstützen wir den Zweckverband dabei, die Versorgungssicherheit nachhaltig zu stärken, Wasserverluste zu verringern und die Wasserversorgung für die Bürgerinnen und Bürger auch künftig zuverlässig zu gewährleisten. Investitionen in die Erneuerung bestehender Netze sind angesichts des demografischen Wandels und zunehmender klimatischer Herausforderungen von besonderer Bedeutung.“ Die zuwendungsfähigen Ausgaben des Vorhabens belaufen sich auf rund 232.600 Euro. Das Land Sachsen-Anhalt übernimmt davon 50 Prozent. Hintergrund: Wasserentnahmeentgelt Die Fördermittel stammen aus dem Aufkommen des Wasserentnahmeentgelts. Dieses erhebt das Landesverwaltungsamt von Unternehmen und Einrichtungen, die Wasser aus Grund- oder Oberflächengewässern entnehmen. Die Einnahmen werden zweckgebunden für wasserwirtschaftliche Maßnahmen eingesetzt. Dazu gehören unter anderem Projekte zur Sicherung der Trinkwasserversorgung, zur Verbesserung der Gewässerqualität, zum Schutz der Wasserressourcen sowie zur Anpassung der Wasserwirtschaft an die Folgen des Klimawandels. Das Landesverwaltungsamt ist zugleich Bewilligungsbehörde für Zuwendungen nach den Richtlinien zur Förderung wasserwirtschaftlicher Vorhaben. Vor einer Förderung prüfen die Fachleute des Hauses die eingereichten Planungen und Kostenberechnungen auf Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit und begleiten die Vorhaben baufachlich. In Sachsen-Anhalt wird die Trinkwasserversorgung nahezu flächendeckend über zentrale Versorgungsanlagen sichergestellt. Um diese hohe Versorgungsqualität auch künftig zu gewährleisten, sind kontinuierliche Investitionen in die Erneuerung und Modernisierung der Infrastruktur erforderlich. Impressum: Landesverwaltungsamt Pressestelle Ernst-Kamieth-Straße 2 06112 Halle (Saale) Tel: +49 345 514 1244 Fax: +49 345 514 1477 Mail: pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de
Climate-driven challenges probably increase disinfection in drinking water systems. Interactions between disinfectants and infrastructure materials remain understudied. This study quantifies the consumption of chlorine, the release of dissolved organic carbon (DOC), and the formation of regulated disinfection byproducts (DBPs) from 20 common materials: polymeric pipes, seals, fittings, epoxy resins, and cement mortar. The materials were pulverized to maximize the surface area and create a worst-case scenario. The results were compared with standardized migration tests. Chlorine depletion (>90%) was observed in the waters exposed to epoxy resins, seals, and cement. The formation of DBP, especially trichloromethane (TCM), exceeded 100 μg/L in samples of epoxy resins, cement, vulcanized fiber, and polyamide; TCM was detected in polyethylene pipe materials at concentrations between 5 and 18 μg/L. Increased temperatures enhanced DOC leaching and THM formation. Relations between DOC and DBP concentrations indicate material leachates as precursors. The results highlight the importance of material selection and testing for disinfected drinking water systems, providing critical insights for risk assessment, material certification, and regulatory development. ©2026 The Authors
Die Handelskette dm-drogerie markt GmbH+Co.KG und der Entsorger Interseroh GmbH starteten in diesem Jahr ein Projekt zur Einführung von Tragetaschen aus biologisch abbaubaren Material mit einer vorgesehenen Zweitnutzung als Bioabfallbeutel. Zentrales Ziel des Projektes ist die Erkundung der Marktfähigkeit und speziell der Kundenakzeptanz. Im Kontext dieses Projektes ist u.a. auch die Gebrauchsfähigkeit der eingesetzten Taschen zu bewerten. Einen Beitrag hierzu liefern die hier vorzulegenden Laboruntersuchungen der Produkte. Es war das spezielle Ziel dieser Untersuchungen, eine Auswahl technischer Eigenschaften, die von Bedeutung für das Gebrauchsverhalten der Taschen sind, zu ermitteln und zu bewerten. Hierbei war zum einen zu berücksichtigen, dass systembedingt biologisch abbaubares Material empfindlich auf Klimaparameter, insbesondere auf Feuchtigkeit reagiert. Zum anderen war mit Blick auf die vorgesehene Zweitnutzung als Bioabfallbeutel die Frage nach einem vorzeitigen Anlaufen materialschädigender Abbau- oder Auflösungsprozesse noch während der Nutzungsphase zu beantworten. Auf Grundlage dieser Zielformulierung waren an den dm-Tragetaschen der Kurzzeiteinfluss von Klimaten sowie das Verhalten im Kontakt mit Bioabfall zu untersuchen. Eine Bewertung des Produktes musste abschließend das für den Kunden gewohnte Eigenschaftsprofil herkömmlicher Einkaufstaschen aus Polyethylen als Referenz berücksichtigen.
Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Compoundproduktes aus einem Vlies und einer biologisch abbaubaren Beschichtung. Dieses biologisch abbaubare Compoundprodukt, VliesFilm genannt, soll konventionellen Mulchfolien aus Polyethylen im Pflanzenbau ersetzen können, bei gleichen positiven Wachstumseinflüssen auf die Pflanzen. Hauptkomponenten und Entwicklungsschritte des zu optimierenden integrierten Systems (Integrated Plant Management - IPM) sollen folgende sein: a: Entwicklung eines neuartigen biologisch abbaubaren Compoundproduktes aus einem Viskosevlies und einer Beschichtung zum Mulchen (VliesFilm). Beide Bestandteile des VliesFilms sind biobasiert und bestehen zu 100% (Vlies), bzw. 50% (Beschichtung) aus nachwachsenden Rohstoffen und sind biologisch abbaubar. Alle Inhaltstoffe der Beschichtung haben eine Lebensmittelzulassung (E-Nummer), stehen aber nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion wie z.B. stärkebasierte Materialien. Der primäre Fokus liegt auf der Entwicklung und Optimierung des VliesFilms aus NaWaRos hinsichtlich der phytosanitären Eigenschaften im Vergleich zu konventionellem Mulchmaterial (PE, 20-25my). Als wichtigste pflanzenbaulichen Faktoren sind hier Wasserverfügbarkeit, Bodentemperatur, und die Unterdrückung von Unkräutern zu nennen. b: Der VliesFilm soll einen Mehrwert gegenüber konventionellen PE-Folien erhalten. Zu diesem Zweck werden die Beschichtungen eingefärbt, um repellente Effekte auf anfliegende Insekten (Modell Blattläuse) zu erreichen. Da diese Maßnahme einen Anflug zwar verringert, aber meist nicht komplett verhindern kann, wird ein regelmäßiges Monitoring vorgenommen, um etwaige interventiven Maßnahmen zu ergreifen. Hieraus folgt dann ein System zum integrierten Pflanzenschutz, um den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln zu minimieren.
Das Unternehmen, welches am 31.08.2011 gegründet wurde, plant den Betrieb einer Demonstrationsanlage, in der ein Windpark mit einem Pumpspeicherkraftwerk kombiniert wird. Hierzu sollen vier Windenergieanlagen mit einer Leistung von jeweils 5 Megawatt errichtet werden. In die Bauwerke dieser Windkraftanlagen werden die Wasserspeicher integriert. Diese oberen Wasserspeicher sollen über eine Druckrohrleitung mit dem Kraftwerk und mit dem Unterbecken, einer bereits vorgesehenen Flutmulde, verbunden werden. Die elektrische Speicherkapazität des Pumpspeicherkraftwerks beträgt 70 Megawattstunden. Durch die Integration des oberen Wasserspeichers in die Bauwerke der Windkraft- anlagen kann auf den Bau eines gesonderten Oberbeckens verzichtet werden. Dadurch entfallen Baumaßnahmen sowie An- und Abtransport der Aushubmasse. Es können ca. 19.000 Lkw-Fahrten mit einem CO 2 -Ausstoß von ca. 400 Tonnen vermieden werden. Weiterhin entfallen Rodungsarbeiten einer Waldfläche von 2 bis 4 Hektar. Die Anlagenkonzeption erlaubt einen hohen Grad der Standardisierung, welcher in der Pumpspeichertechnik bisher nicht bekannt ist. Der Vorteil dieser neuartigen Anlage besteht unter anderem darin, dass die überschüssige regenerativ erzeugte Energie kurzfristig vor Ort gespeichert werden kann statt deren Erzeugung drosseln zu müssen. Die Anlage liefert neben der Stromerzeugung auch die fürdas zukünftige Energiesystem benötigte Flexibilität. Eine Kombination von Windenergieanlage und Wasserspeicher wurde bislang noch nicht umgesetzt. Eine weitere Neuerung stellt die Verwendung von unterirdisch verlegten, biegsamen PE (Polyethylen)-Rohren anstelle der üblichen teilweise oberirdisch verlegten, starren Stahlrohre für die Druckrohrleitungen dar. Dadurch wird die Landschaft geschont. Mit dem angestrebten Ausbau der erneuerbaren Energie wird der Bedarf an Energiespeichern zum Ausgleich von Einspeiseschwankungen zunehmen. Das Vorhaben wird einen Beitrag zur Etablierung solcher Speicher und damit zur besseren Integration der erneuerbaren Energien in das Energiesystem leisten. Branche: Energieversorgung Umweltbereich: Klimaschutz Fördernehmer: Naturstromspeicher Gaildorf GmbH & Co. KG Bundesland: Baden-Württemberg Laufzeit: seit 2014 Status: Laufend
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 219 |
| Land | 16 |
| Weitere | 83 |
| Wissenschaft | 48 |
| Zivilgesellschaft | 18 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 82 |
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 180 |
| Text | 54 |
| Umweltprüfung | 6 |
| unbekannt | 6 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 56 |
| Offen | 256 |
| Unbekannt | 17 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 222 |
| Englisch | 127 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 23 |
| Bild | 6 |
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| Keine | 156 |
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| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 230 |
| Lebewesen und Lebensräume | 262 |
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| Weitere | 324 |