Das Wassergütemessnetz 2 (WGMN2) stellt im Rahmen der nationalen und internationalen Meldepflichten aktuelle Daten der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. Bürger, Schulen und Behörden haben ein reges Interesse an den Daten des WGMN. Deshalb werden die Daten in sechs stationären Gewässergütemessstationen im Zehn-Minuten-Takt aktualisiert. So stehen die erhobenen Parameter in Echtzeit zur Verfügung. Hierbei werden physikalische, hydrologische, meteorologische und biologische Messgrößen erfasst, die eine dynamische Sicht auf die Gewässerbeschaffenheit ermöglichen. Die Messstationen sind an ausgewählten Standorten an der Elbe, Havel, Teltowkanal, Oder und Neiße positioniert. Die Gewässergütemessstationen sind Bestandteil langfristig konzipierter Sanierungsmaßnahmen und dienen dem Nachweis der Gewässergüte und ihrer zeitlichen Veränderung im Rahmen von international abgestimmten Mess- und Untersuchungsprogrammen, der aktuellen Gewässerüberwachung (Warndienste), der Beweissicherung und der Gewinnung von wasserwirtschaftlichen Informationen. Das WGMN trägt dazu bei, dass Auswirkungen von Störfällen bei Industriebetrieben oder von Schiffsunglücken zeitnah ermittelt und zügig Maßnahmen ergriffen werden können. Aber auch kleinere Verunreinigungen wie illegal entsorgtes Altöl vom Auto fallen durch die Messungen schnell auf. Mit der Erkennung von akuten Verschmutzungen und dem Erfassen langfristiger Trends dient das WGMN auch dazu, entsprechende Forderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie in Brandenburg umzusetzen. Hier können alle Datensätze abgerufen werden. Derzeit werden die Messwerte im Netz als Grafiken dargestellt.
Der Gewässerkundliche Mess- und Beobachtungsdienst wird vom LfU zusammen mit dem LKN geführt. Es werden die Grundlagendaten zur Ordnung des Wasserhaushaltes erhoben. Dazu werden in Schleswig-Holstein an über 400 Pegeln Wasserstände und an über 100 Pegeln Abflüsse gemessen.
Der Datenbestand enthält die vom Landesamt für Umwelt Brandenburg und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes betriebenen gewässerkundlichen Messstellen. Sie dienen der Messung des Wasserstandes und des Abflusses. Pegel weiterer Betreiber sind nicht enthalten.
Die Tagesmittelwerte der Abflüsse an insgesamt 59 Pegeln wurden für die Abflussjahre 1976 bis 2009 aus der Datenbank WISKI des LfU entnommen. Nach Bereinigung der Messdaten um Fehlstellen, wurde der Jahresmittelwert (Abflussjahr November-Oktober) des Abflusses berechnet. Für Messstellen deren Abfluss noch nicht im WISKI erfasst ist, wurden andere Quellen, wie z.B.: Deutsches Gewässerkundliche Jahrbuch (DGJ), Gewässerkundliches Informationssytem (Pegelonline) und Flussgebietsgemeinschaft (FGG) Elbe, herangezogen. Aus den Jahresmittelwerten des Abflusses der Jahre 1980 bis 2009 wurde ein Trend ermittelt. Mit Hilfe der Trendfunktion wurden ein Startwert für das Jahr 1980 und ein Endwert für das Jahr 2009 berechnet. Die Berechnung wurde ebenso für den Zeitraum 1990 bis 2009 durchgeführt. Die Tagesmittelwerte der Abflüsse an insgesamt 59 Pegeln wurden für die Abflussjahre 1976 bis 2009 aus der Datenbank WISKI des LfU entnommen. Nach Bereinigung der Messdaten um Fehlstellen, wurde der Jahresmittelwert (Abflussjahr November-Oktober) des Abflusses berechnet. Für Messstellen deren Abfluss noch nicht im WISKI erfasst ist, wurden andere Quellen, wie z.B.: Deutsches Gewässerkundliche Jahrbuch (DGJ), Gewässerkundliches Informationssytem (Pegelonline) und Flussgebietsgemeinschaft (FGG) Elbe, herangezogen. Aus den Jahresmittelwerten des Abflusses der Jahre 1980 bis 2009 wurde ein Trend ermittelt. Mit Hilfe der Trendfunktion wurden ein Startwert für das Jahr 1980 und ein Endwert für das Jahr 2009 berechnet. Die Berechnung wurde ebenso für den Zeitraum 1990 bis 2009 durchgeführt.
Über die Seite www.schleswig-holstein.de/hsi haben Sie die Möglichkeit sich ein Bild von der aktuellen Lage der Wasserstände in den Gewässern Schleswig-Holsteins und von der Wetterlage allgemein zu machen, um somit die aktuelle Hochwassergefährdung einschätzen zu können.
Mittels eines Sensors wird der Pegelstand der Flüte am Sandweg in Göttingen in cm gemessen. Dazu wird der Abstand zwischen Sensor und dem Wasseroberfläche erfasst. Die zeitliche Auflösung beträgt 10 Minuten. Die Aktualisierung des Datensatzes erfolgt monatlich. Die Daten werden im csv-Format bereitgestellt und enthalten folgende Informationen: Datum (dd-MM-yyyy, HH:mm:ss) und Pegelstand in cm.
Mittels eines Sensors wird der Pegelstand der Weende im Göttinger Ortsteil Weende erfasst. Dazu wird der Abstand zwischen Sensor und Wasseroberfläche in cm erfasst, ausgegeben wird allerdings der eigentliche Pegelstand. Die Zeitliche Auflösung beträgt 10 Minuten. Die Aktualisierung des Datensatzes erfolgt monatlich. Die Daten werden im csv-Format bereitgestellt und enthalten folgende Informationen: Datum (dd-MM-yyyy, HH:mm:ss) und Pegelstand in cm.
Der Webservice INSEL ist eine webbasierte Anwendung zur Bereitstellung hochwertiger Fachdaten sowie spezialisierter Algorithmen für die Binnenschifffahrt. Die Plattform wird seit 2021 im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte entwickelt. Ziel von INSEL ist es, Infrastruktur-, Gewässer- und Verkehrsdaten zentral verfügbar zu machen und ergänzend fachliche Dienste zur Datenverarbeitung bereitzustellen. Damit soll die Digitalisierung und Automatisierung in der Binnenschifffahrt gezielt unterstützt werden. Der Dienst richtet sich an Forschungspartner, Entwickler datengetriebener Anwendungen und an die interessierte Öffentlichkeit. INSEL stellt seine Daten und Dienste über eine standardisierte REST-API zur Verfügung. Anwendungen können dabei automatisiert auf aufbereitete Fachdaten und Dienste zugreifen. Derzeit stehen die folgenden Dienste zur Verfügung: Stationierung, Rückstationierung, RIVER-ETA (Regression based Intelligent Vessel ETA Refinement), Routenplanung und Strömungsinterpolation. Über eine integrierte Swagger-UI lassen sich die API-Endpunkte direkt auf der Webseite interaktiv erkunden und ausprobieren. Ergänzend dazu bietet die Webseite eine Dokumentation und weiterführende Hilfestellungen. Mit diesem Ansatz schafft INSEL die Grundlage für innovative Anwendungen, etwa im Bereich der intelligenten Routenplanung, der adaptiven Fahrverhaltenssteuerung oder der Integration (teil-)autonomer Technologien in der Binnenschifffahrt. Der Webservice ist modular, erweiterbar und serviceorientiert konzipiert. Bei der Entwicklung stehen Wartbarkeit, Betriebssicherheit sowie ein stabiler und leistungsfähiger Einsatz im Vordergrund. Der Zugang zu INSEL ist grundsätzlich öffentlich. Aktuell erfolgt die Freischaltung noch per E-Mail-Anfrage, perspektivisch soll der Dienst jedoch ohne Registrierung nutzbar sein. Derzeit werden weitere Modelle, insbesondere für Prognosen, entwickelt. Zudem sollen in Zukunft zusätzliche Infrastrukturdaten wie Verkehrszeichen, Verbotszonen und Brückendurchfahrtshöhen über den Webservice abrufbar sein.
Von ca. 100 im Küstengebiet der Ostsee liegenden Pegelmessstellen der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Brandenburg werden Wasserstands- und Abflussdaten für das jeweilige Abfluss- und Kalenderjahr und die langjährigen Werte in Tabellenform dargestellt. Ergänzend dazu sind eine Witterungsbeschreibung, grafische Übersichten und Erläuterungen enthalten.
Hochwassermeldedienst, Ostsee
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 44 |
| Kommune | 6 |
| Land | 61 |
| Wissenschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 4 |
| Hochwertiger Datensatz | 2 |
| unbekannt | 63 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 3 |
| Offen | 37 |
| Unbekannt | 29 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 65 |
| Englisch | 4 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 7 |
| Datei | 17 |
| Dokument | 14 |
| Keine | 19 |
| Webdienst | 2 |
| Webseite | 40 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 22 |
| Lebewesen und Lebensräume | 60 |
| Luft | 25 |
| Mensch und Umwelt | 55 |
| Wasser | 49 |
| Weitere | 69 |