Other language confidence: 0.9419106748468701
Ziel des Projektes ist es, mit Hinblick auf die künftigen Vorgaben der EU-RL 'Prioritäre Stoffe', erste Erfahrungen hinsichtlich der Überwachung von Schadstoffen in Biota zu sammeln bzw. Vorschläge für künftige Strategien zu entwickeln. Während zum Monitoring von prioritären Stoffen im Wasser Monitoringprogramme durchgeführt werden, ist die Datenlage bezüglich der Konzentrationen in Biota unzureichend. Hexachlorbenzol und Hexachlorbutadien gehören zu der Gruppe der POPs, welche aufgrund ihrer Gefährlichkeit durch das internationale Abkommen der Stockholmkonvention der Kontrolle und dem Minimierungsgebot unterliegen. Für beide Substanzen, wie auch andere POPs und prioritäre Substanzen besteht die Gefahr der Sekundärvergiftung höherer Lebewesen und Räuberorganismen. Im Rahmen des Projekts soll die bisher weitgehend unbekannte Belastung heimischer Biota mit prioritären Stoffen untersucht werden und Methoden, die in der Strategie für ein stoffangepasstes Gewässermonitoring vorgeschlagen wurden, auf ihre Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit getestet werden um eine zukünftige, routinemäßige Überwachung prioritärer Stoffe in Biota zu ermöglichen. Die Ergebnisse sollen erste Hinweise liefern, ob die Konzentrationen der prioritären Stoffe in Fischen (Aiteln, Leuciscus cephalus) die Umweltqualitätsnormen beziehungsweise Bewertungskriterien, welche für Biota in Fischen vorgeschlagen wurden, erreichen. Folgende Parameter sollen untersucht werden: Gesamtquecksilber und Methylquecksilber, Hexachlorbenzol, Hexachlorbutadien, Chlordan, Endosulfan (Alphaendosulfan), Heptachlor, Hexachlorocyclohexan, Lindan, Pentachlorobenzol, Pentachloronitrobenzol, p,p' DDT, Gesamt-DDT (DDT, DDE, DDD), Aldrin, Endrin, Isodrin, Dieldrin, Pentabromodiphenylether, Phthalate, darunter DEHP und Organozinnverbindungen. Die Ergebnisse werden ausgewertet und in Beziehung zu den wirkungsbezogenen Bewertungskriterien gesetzt sowie mit bereits verfügbaren Daten zur Schadstoffbelastung von Biota aus Österreich und anderen europäischen Ländern verglichen und diskutiert.
Ziel des Projektes ist es, verlässliche Daten über das Vorhandensein von PBDE und PFOS in Verbraucherprodukten und Erzeugnissen sowie über die Produktion und Verwendung von PFOS in Deutschland zu erhalten, damit Deutschland seine Berichtspflichten unter dem Stockholmer Übereinkommen erfüllen kann. Insbesondere sollen Informationen zum Gehalt von PBDE in recycelten Erzeugnissen und dem Recyclingprozess ermittelt und Angaben zu den potentiellen Emissionen beim Recycling gemacht werden. In Bezug auf PFOS sollen die Prozesse, in denen die Chemikalie noch eingesetzt wird, und die damit verbundenen Emissionen ermittelt werden. Zudem sollen Informationen zum Recycling mit PFOS behandelter oder PFOS enthaltender Produkte erhoben und potentielle Emissionen abgeschätzt werden. Die Recherche und Validierung vorhandener Informationen wird zusätzlich durch analytische Messungen ergänzt, um Informationen über den tatsächlichen Gehalt der POPs in Materialien zu gewinnen und die aus diesen Materialien freigesetzten Mengen an PBDEs und PFOS zu bestimmen.
Bromierte Flammschutzmittel werden weltweit in bedeutenden Mengen hergestellt und in vielen verschiedenen Produkten als Additive verwendet. Insbesondere Kunststoffbestandteile von Elektro- und Elektronikgeräten sowie Fahrzeugen, Textilien und Baumaterialien werden mit bromierten Flammschutzmitteln ausgerüstet. Während der Herstellung, der Gebrauchsphase und bei der Entsorgung dieser Produkte können Flammschutzmittel freigesetzt werden und führen zu einer Exposition von Mensch und Umwelt. Messungen in verschiedenen Umweltkompartimenten und in Biota haben gezeigt, dass einzelne Verbindungen aus der Gruppe der bromierten Flammschutzmittel ubiquitär verbreitet sind und in Biota akkumuliert werden. Bestimmte bromierte Flammschutzmittel sind persistent, bioakkumulierbar und weisen zudem chronisch toxische Eigenschaften auf (z. B. entwicklungstoxische und hormonähnliche Wirkungen). Für die bromierten Flammschutzmittel polybromierte Biphenyle, Pentabromdiphenylether, Octabromdiphenylehter und Decabromdiphenylehter bestehen in Europa und weltweit weitgehende Beschränkungen. Für den Stoffe Hexabromcyclododecan sind Regulierungsbestrebungen in der EU und im Rahmen internationaler Konventionen (Stockholm POPs Konvention, UN-ECE Protokoll über POPs) im Gange. Die Industrie steht deshalb vor der Herausforderung, geeignete Ersatzstoffe zu finden, die ein geringeres Gefährlichkeitspotential für Mensch und Umwelt aufweisen. Stoffhersteller müssen gemäss der EU-REACH-Verordnung für Stoffe, deren Produktions- oder Importmenge über 1000 t/a beträgt, bis Ende 2010 Registrierungsdossiers mit Daten über die Gefährlichkeitsmerkmale erarbeiten und bei der Europäischen Chemikalienagentur einreichen. Demnach ist zu erwarten, dass für grossvolumige Stoffe im Jahr 2011 die Daten für eine vergleichende Gefährlichkeitsbeurteilung vorliegen werden. Damit industrielle Verwender von Flammschutzmitteln (downstsream user) für die Auswahl von geeigneten Flammschutzmitteln auch das Umweltverhalten einbeziehen können, ist es zweckmässig, Gefährlichkeitsprofile nach den Standards der OECD zu erstellen, um damit einen direkten Vergleich der Umweltgefahren dieser Stoffe ermöglichen.
Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz Dezember 2016 Schwermetalle und organische Schadstoffe in Fischen der Elbe, Weser, Aller, Ems und Vechte - Niedersächsische Untersuchungsergebnisse aus den Jahren 2014 und 2015 Anlage: Detaillierte Untersuchungsergebnisse ^ĐŚǁĞƌŵĞƚĂůůĞƵŶĚŽƌŐĂŶŝƐĐŚĞ^ĐŚĂĚƐƚŽĨĨĞŝŶ&ŝƐĐŚĞŶĚĞƌůďĞ͕tĞƐĞƌ͕ůůĞƌ͕ŵƐƵŶĚsĞĐŚƚĞ EŝĞĚĞƌƐćĐŚƐŝƐĐŚĞhŶƚĞƌƐƵĐŚƵŶŐƐĞƌŐĞďŶŝƐƐĞĂƵƐĚĞŶ:ĂŚƌĞŶϮϬϭϰƵŶĚϮϬϭϱ Messstelle Fischart Gewebe Untersuchungsjahr Alkylphenole: 4-tert-Octylphenol 4-n-Nonylphenol iso-Nonylphenol 4-tert-Butylphenol 4-tert-Pentylphenol Alkylphenolethoxylate: 4-t-Octylphenolmonoethoxylat 4-t-Octylphenoldiethoxylat 4-t-Octylphenoltriethoxylat 4-t-Octylphenoltetraethoxylat 4-t-Octylphenolpentaethoxylat 4-t-Octylphenolhexaethoxylat iso-Nonylphenolmonoethoxylat iso-Nonylphenoldiethoxylat iso-Nonylphenolpentaethoxylat iso-Nonylphenoltriethoxylat iso-Nonylphenoltetraethoxylat iso-Nonylphenolhexaethoxylat Bisphenole: Bisphenol A Bisphenol F Bisphenol S Bromierte Flammschutzmittel: Tribromdiphenylether, PBDE-28 Tetrabromdiphenylether, PBDE-47 Pentabromdiphenylether, PBDE-99 Pentabromdiphenylether, PBDE-100 Hexabromdiphenylether, PBDE-153 Hexabromdiphenylether, PBDE-154 Hexabromcyclododecan Chlorbenzole: 1,2,3,4-Tetrachlorbenzol 1,2,3,5-Tetrachlorbenzol 1,2,4,5-Tetrachlorbenzol 1,2,3-Trichlorbenzol 1,2,4-Trichlorbenzol 1,3,5-Trichlorbenzol Summe Trichlorbenzole 1,2-Dichlorbenzol 1,3-Dichlorbenzol 1,4-Dichlorbenzol Chlorbenzol Hexachlorbenzol Pentachlorbenzol Chlorparaffine: SCCP (C10-C13) Einheit Gorleben/ Gorleben/ Gorleben/ Gorleben/ Elbe Elbe Elbe Elbe Aal Aal Brassen Brassen Muskulatur Leber Muskulatur Leber 2014 2014 2014 2014 µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg<5,00 <5,00 <50,0 <5,00 <5,00<5,00 <5,00 <50,0 <5,00 <5,00<5,00 <5,00 <50,0 <5,00 <5,00<5,00 <5,00 <50,0 <5,00 <5,00 µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg<5,00 <5,00 <5,00 <5,00 <5,00 <5,00 <50,0 <50,0 <50,0 <50,0 <50,0 <50,0<5,00 <5,00 <5,00 <5,00 <5,00 <5,00 <50,0 <50,0 <50,0 <50,0 <50,0 <50,0<5,00 <5,00 <5,00 <5,00 <5,00 <5,00 <50,0 <50,0 <50,0 <50,0 <50,0 <50,0<5,00 <5,00 <5,00 <5,00 <5,00 <5,00 <50,0 <50,0 <50,0 <50,0 <50,0 <50,0 µg/kg µg/kg µg/kg<5,00 <5,00 <1013,7 <5,00 <10<5,00 <5,00 <1021,6 <5,00 <10 µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg<0,005 1 <0,005 0,3 <0,005 <0,005 <150<0,01 1 <0,01 0,6 <0,01 <0,01 <1500,01 0,163 <0,005 0,024 <0,005 0,02 <1500,053 0,547 <0,010 0,248 0,053 0,123 <150 µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg µg/kg<10,0 <10,0 <10,0 <10,0 <10,0 <10,0 <30,0 <10,0 <10,0 <10,0 <10,0 44,7 <10,0<10,0 <10,0 <10,0 <10,0 <10,0 <10,0 <30,0 <10,0 <10,0 <10,0 <10,0 <10,0 <10,0<10,0 <10,0 <10,0 <10,0 <10,0 <10,0 <30,0 <10,0 <10,0 <10,0 <10,0 <10,0 <10,0<10,0 <10,0 <10,0 <10,0 <10,0 <10,0 <30,0 <10,0 <10,0 <10,0 <10,0 26,2 <10,0 µg/kg<300<300<300<300 ϭ ^ĐŚǁĞƌŵĞƚĂůůĞƵŶĚŽƌŐĂŶŝƐĐŚĞ^ĐŚĂĚƐƚŽĨĨĞŝŶ&ŝƐĐŚĞŶĚĞƌůďĞ͕tĞƐĞƌ͕ůůĞƌ͕ŵƐƵŶĚsĞĐŚƚĞ EŝĞĚĞƌƐćĐŚƐŝƐĐŚĞhŶƚĞƌƐƵĐŚƵŶŐƐĞƌŐĞďŶŝƐƐĞĂƵƐĚĞŶ:ĂŚƌĞŶϮϬϭϰƵŶĚϮϬϭϱ Messstelle Fischart Gewebe Untersuchungsjahr Chlorphenole: Pentachlorphenol Dioxine und Furane (PCDD/F): 2,3,7,8-TCDD 1,2,3,7,8-PeCDD 1,2,3,4,7,8-HxCDD 1,2,3,6,7,8-HxCDD 1,2,3,7,8,9-HxCDD 1,2,3,4,6,7,8-HpCDD OCDD 2,3,7,8-TCDF 1,2,3,7,8-PeCDF 2,3,4,7,8-PeCDF 1,2,3,4,7,8-HxCDF 1,2,3,6,7,8-HxCDF 1,2,3,7,8,9-HxCDF 2,3,4,6,7,8-HxCDF 1,2,3,4,7,8,9-HpCDF 1,2,3,4,6,7,8-HpCDF OCDF WHO-PCDD/F-TEQ 1998 (ohne BG) WHO-PCDD/F-TEQ 1998 (incl. 1/2 BG) WHO-PCDD/F-TEQ 1998 (incl. BG) WHO-PCDD/F-TEQ 2005 (ohne BG) WHO-PCDD/F-TEQ 2005 (incl. 1/2 BG) WHO-PCDD/F-TEQ 2005 (incl. BG) Dioxinähnliche PCB (dl-PCB): PCB 77 PCB 81 PCB 126 PCB 169 PCB 105 PCB 114 PCB 118 PCB 123 PCB 156 PCB 157 PCB 167 PCB 189 WHO-PCB-TEQ 1998 (ohne BG) WHO-PCB-TEQ 1998 (incl. 1/2 BG) WHO-PCB-TEQ 1998 (incl. BG) WHO-PCB-TEQ 2005 (ohne BG) WHO-PCB-TEQ 2005 (incl. 1/2 BG) WHO-PCB-TEQ 2005 (incl. BG) Summe Dioxine und Furane (PCDD/F) und dl-PCB: Einheit Gorleben/ Gorleben/ Gorleben/ Gorleben/ Elbe Elbe Elbe Elbe Aal Aal Brassen Brassen Muskulatur Leber Muskulatur Leber 2014 2014 2014 2014 µg/kg<1<1<1<1 ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg0,387 0,642 0,201 0,624 0,253 0,267 <0,300 0,346 0,269 2,17 3,97 3,18 0,267 0,639 0,251 0,796 <0,200 3,09 3,09 3,09 2,65 2,65 2,650,18 0,285 0,165 0,37 0,36 0,585 0,4 0,105 <0,080 1,66 2,29 1,28 <0,100 0,355 0,21 0,4 <0,200 1,8 1,8 1,81 1,47 1,47 1,48<0,020 <0,080 <0,100 <0,100 <0,100 <0,150 <0,300 1,42 0,488 0,436 0,273 0,215 <0,100 <0,100 <0,150 <0,150 <0,200 0,434 0,511 0,588 0,337 0,414 0,4910,778 0,644 0,308 0,567 0,172 0,887 0,417 12,5 5,43 4,81 5,81 4,7 0,76 0,694 0,664 2,16 <0,200 6,69 6,69 6,69 5,62 5,62 5,62 ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg ng/kg2,79 <0,500 31,8 7,52 2050 96 8080 175 2020 354 1280 318 5,57 5,56 5,57 3,84 3,84 3,841,72 <0,500 9,25 1,9 612 28,6 9900 114 491 87,1 457 76,9 2,32 2,32 2,32 1,34 1,34 1,3429,1 1,53 3,23 <0,500 189 9,03 779 65,4 152 21 97,3 22,6 0,524 0,526 0,529 0,367 0,374 0,382200 10,3 26,6 4,54 1320 50,3 5230 180 1180 186 804 187 4,13 4,13 4,13 3,09 3,09 3,09 Ϯ
Der Vorschlag zur 24. Änderung der Richtlinie 76/769 EWG sieht ein Verbot des Inverkehrbringens und des Verwendens von Pentabromdiphenylether als Flammschutzmittel als Stoff, Zubereitung und in Erzeugnissen vor. Pentabromdiphenylether wurde als Flammschutzmittel insbesondere in Kunststoffen verwendet. Zur nationalen Umsetzung der Richtlinie ist eine Ergänzung der Chemikalienverbotsverordnung geplant. Zum Vollzug der Verordnung ist die Entwicklung von Probenaufbereitungs- und Analysenverfahren zur sicheren Überprüfung des Grenzwertes von 0,l Gew.-Prozent notwendig. Dies schließt die kritische Absicherung des Verfahrens und seine Überprüfung in Ringversuchen ein. Da auch für weitere Flammschutzmittel derzeit Untersuchungen im Rahmen der Altstoffbewertung laufen und kurz vor dem Abschluß stehen, sind weitere Flammschutzmittel (wie z.B. Octabromdiphenylether und Decabromdiphenylether) in die Untersuchungen (Probenaufbereitung, Analysenverfahren) einzubeziehen. Als Analyseverfahren steht für o.g. Flammschutzmittel die GC/US-Methode zur Verfügung.
Polybromierte Diphenylether (PBDE) und Tetrabrombisphenol A (TBBPA) werden seit 1970 als Flammschutzmittel produziert. Verschiedene Studien belegen das rasche Ansteigen der Umweltkonzentrationen dieser vielfältig eingesetzten Verbindungen. Um Aussagen über den Verbleib der PBDE und von TBBPA in der Umwelt treffen zu können, wurden Proben von Fließgewässern, Sedimenten, Zu- und Abläufen und Schlämmen von verschiedenen Kläranlagen in Baden-Württemberg analysiert. In Wasserproben ober- und unterhalb der Kläranlagen konnte hauptsächlich 2,2',4,4'-Tetrabromdiphenylether (BDE-47) in Konzentrationen bis zu 0,7 ng/L gefunden werden. Die in den Abläufen gemessenen PBDE-Konzentrationen scheinen von der technischen Ausstattung der Kläranlagen abzuhängen. Hohe TBBPA-Werte in einigen wässrigen Proben werden wahrscheinlich durch lokale industrielle Quellen verursacht. Bei allen untersuchten Sedimenten waren die PBDE hauptsächlich durch BDE-47 und die Pentabromdiphenylether BDE-99, -100 repräsentiert. Im allgemeinen zeigten die Konzentrationen eine große Abhängigkeit von den Eigenschaften der Sedimenten und dem Vorhandensein von anthropogenen Substanzen wie Detergentien und Ölen. Ein ansteigender Trend konnte bei den Echaz-Sedimenten, die vergleichbare Eigenschaften hatten, beobachtet werden. Das Auftreten von TBBPA in den Sedimenten war mit gleichfalls erhöhten Konzentrationen in den dazugehörigen Schlamm- und Wasserproben verbunden. Die PBDE-Konzentrationen in den Klärschlämmen reichten von 77,7 myg/kg bis zu 338,4 myg/kg Trockengewicht. Die gemessenen Werte zeigten keine Abhängigkeit zur Kläranlagengröße oder zur Nachbarschaft industrieller Niederlassungen. In allen Schlammproben konnte TBBPA in variierenden Konzentrationen, die punktuelle industrielle Einleitungen indizieren, detektiert werden. Einhergehend mit ihren lipophilen Eigenschaften werden die PBDE mit einer Verschiebung zu höheren Bromierungsgraden bevorzugt an festen Phasen angereichert. Die phenolische Verbindung TBBPA ist überwiegend in den wässrigen Phasen gelöst; die Eliminierungsraten scheinen ebenfalls eine Funktion der technischen Ausstattung der Anlagen zu sein.
An der Messstelle Saar, Kanzem in Rheinland-Pfalz werden Zeitreihen abiotischer Parameter gemessen.
An der Messstelle Lahn, Lahnstein in Rheinland-Pfalz werden Zeitreihen abiotischer Parameter gemessen.
An der Messstelle Mosel, Palzem in Rheinland-Pfalz werden Zeitreihen abiotischer Parameter gemessen.
An der Messstelle Schwarzbach, Contwig in Rheinland-Pfalz werden Zeitreihen abiotischer Parameter gemessen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 12 |
| Land | 9 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 6 |
| Daten und Messstellen | 7 |
| Förderprogramm | 5 |
| Gesetzestext | 5 |
| Text | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 16 |
| Offen | 5 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 21 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 3 |
| Keine | 15 |
| Webseite | 5 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 21 |
| Lebewesen und Lebensräume | 21 |
| Luft | 21 |
| Mensch und Umwelt | 21 |
| Wasser | 21 |
| Weitere | 21 |