Von den ca. 2,7 kWh Energie, die für die Erzeugung von 1 kg Papier benötigt werden, ent-fällt etwa 1/3 auf elektrische Energie. Sie wird vor allem für die Antriebe sowie zu einem nicht unerheblichen Teil für die verschiedenen Vakuumsysteme benötigt. Im Bereich der Feinpapiererzeugung liegt dieser Anteil bei etwa 13 Prozent des elektrischen Energiebedarfs. Die Erfahrungen der Anlagenbetreiber und der Maschinenhersteller zeigen, dass die Vakuumanlagen häufig nicht optimal betrieben werden. Von den Versuchsergebnissen wird insbesondere erwartet: die Identifikation der Optimierungsmöglichkeiten, die Erarbeitung entsprechender Optimierungsstrategien (hierzu könnte z.B. die entsprechende Mitarbeiterschulung gehören) sowie die Erarbeitung von Vorschlägen zum Ersatz von Vakuumanwendungen durch weniger energieintensive Verfahren (z.B. bei der Filzreinigung/-konditionierung).
Die Sicherung der Nahrungsmittelreserven für eine wachsende Weltbevölkerung bedarf der Beiträge verschiedener Disziplinen wie der Pflanzenbiologie, der Pflanzenbiotechnologie, der landwirtschaftlichen Industrien und der Landwirtschaft. Ohne ein präzises Wissen über die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen wird es schwierig sein, Fortschritte in der Pflanzenzüchtung und -produktion zu erhalten und der Transfer von Erkenntnissen von Modellpflanzen auf Nutzpflanzen, oder von einer Nutzpflanze auf eine andere Nutzpflanze, wird sich schwierig gestalten. Der Sonderforschungsbereich vereinigt Experten aus verschiedenen Bereichen der Pflanzenbiologie wie der Reproduktionsbiologie, der Hormonbiologie, der Stressphysiologie, der Phytopathologie und der Pflanzenzüchtung, die mit Hilfe von Hochdurchsatzmethoden und mit Unterstützung aus den Gebieten der Bioinformatik und Proteomik molekulare Mechanismen aufdecken, die zur Ertragsbildung und zur Ertragsstabilität bei Pflanzen beitragen. Die Forschung der beteiligten Gruppen fokussiert sich auf die Mechanismen, die den Befruchtungserfolg und sowohl quantitative als auch qualitative Aspekte der Samenbildung regulieren (Ertragsregulation). Der zweite Projektbereich konzentriert sich auf die molekularen Mechanismen, welche die Interaktionen der Pflanzen mit ihrer abiotischen und biotischen Umwelt kontrollieren (Ertragssicherung).Übertragbarkeit ist ein Leitprinzip der Forschung innerhalb des Sonderforschungsbereichs und dies umfasst,(1) dass das Wissen über einen spezifischen molekularen Prozess von einer Spezies auf eine andere Spezies übertragen werden kann, (2) dass dieselben molekularen Mechanismen unterschiedliche biologische Prozesse steuern (3) oder dass verwandte Signaltransduktionskomponenten ähnliche Mechanismen zur Steuerung unterschiedlicher Prozesse nutzen. Zu einem sehr großen Maß wurde der hier beantragte SFB nur durch die kürzlich gemachten Fortschritte in der Genomsequenzierung und der Etablierung von postgenomischen Methoden für eine Reihe von Pflanzenspezies möglich. Diese Fortschritte, zusammen mit der Verfügbarkeit von Next Generation Sequencing Methoden, erlaubt es nun zum ersten Mal spezifische biologische Fragen in verschiedenen Pflanzenspezies mit der notwendigen Tiefe zu adressieren. Ein wichtiges Ziel dieses SFBs ist es, die Nutzung und Integration dieser Werkzeuge und Methoden zu einer Routineanwendung in den beteiligten Arbeitsgruppen zu machen und dadurch die nächste Generation von Pflanzenbiologen in der Nutzung postgenomischer Methoden für die Pflanzenwissenschaften zu schulen.
Die Weltsüßwasserreserven sind deutlichen Grenzen unterworfen. Man schätzt die Menge des weltweit verfügbaren Süßwassers, das zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse herangezogen werden kann, auf zwischen 37.400 und 44.500 km3 Wasser jährlich. Als eine der unverzichtbaren Naturressourcen zum überleben der Menschheit hatte das Wasser seit jeher eine große wirtschaftliche und politische Bedeutung und wurde und wird dementsprechend zum Erreichen wirtschaftlicher und politischer Ziele eingesetzt. In Zeiten des neoliberalen Kapitalismus als vorherrschende Wirtschaftsideologie wird heftig darüber diskutiert, ob der Staat oder der Markt der bessere Verwalter der Wasserressourcen ist. Einige Autoren meinen hingegen, dass weder der Staat noch der Markt immer ein Garant für eine nachhaltige und produktive Nutzung von Naturressourcen sind. In der im entstehenden befindlichen Studie ist man der Meinung, dass es unbedingt notwendig ist, die Fähigkeit der lokalen Bevölkerung zur Selbstorganisation der Wasserversorgung zur Abdeckung ihrer Grundbedürfnisse und zum Organisieren und Managen von Kleinbewässerungssystemen verstärkt zu berücksichtigen. Die Feldforschungsarbeiten für die im Entstehen befindliche Arbeit über das lokale Wissen zur häuslichen Wasserversorgung und über Kleinbewässerungssysteme wurden im Dorf Vista Hermosa, San Antonio Sacatepéquez, San Marcos durchgeführt. Im Rahmen der Feldforschungsarbeiten benützte man verschiedene Methoden der empirischen Sozialforschung wie Free Lists, Ratings, Rankings, jahreszeitliche Kalender, teilnehmende Kartierung, Transekts, Zeitlinien, institutionelle Verbindungen, Venn Diagramme, teilnehmende und direkte Beobachtung und strukturlose, teilstrukturierte und strukturierte Interviews, um eine gute Kenntnis über des Funktionieren des Wasserversorgungssystems in diesem ostguatemaltekischen Dorf zu erhalten, ebenso wie über das lokale Wissen, das dieses System zum funktionieren bringt. (Das Projekt wird als Dissertation von Herrn DI Konrad Berghuber bearbeitet.)
NAVIGATE aims to develop the Next generation of AdVanced InteGrated Assessment modelling to support climaTE policy making. It will critically improve the capability of Integrated Assessment Models (IAMs) to inform the design and evaluation of climate policies by targeting major advancements in two areas: describing transformative change in the economy, in technology and in consumer goods and services, and describing distributional impacts of climate change and climate policy. By tackling existing weaknesses and lack of capabilities of the current generation of IAMs, NAVIGATE will provide new insight into how long-term climate goals can translate into short-term policy action, and how countries and sectors can work in concert to implement the Paris Agreement. NAVIGATE is bringing together leading institutions in the field of integrated assessment modelling with leading domain experts. They will provide a broad and diverse collection of state-of-the-art tools ranging from domain specific models and data to an extensive set of flagship IAMs to foster a successful implementation of the project. NAVIGATE will engage in a concerted effort to increase the usability, transparency, legitimacy and hence uptake of IAM results. At the center of this will be a stakeholder dialogue to elicit user needs and engage in co-production of knowledge about IAMs and their uses. This will be accompanied by the development of methodologies to better assess the robustness of IAM results, by extended model documentation and new communication tools, and by capacity building efforts to lower the entrance barrier to IAM activities for other research teams, including research teams in less-developed countries. The NAVIGATE partners have long-standing expertise in national, EU and international climate policy advice and will actively promote uptake of project results by policy makers and international assessments.
The CRECE project supports Cuba in the provision of regionally relevant multidisciplinary education in sustainable energy engineering and renewable energy development. This is done in order to ensure that Cuban higher education institutions (HEIs) are better equipped and able to provide high-quality experts for the ever-growing societal and energy sector development needs.
The Cuban energy sector is undergoing a state-led transformation. So far, this 'Energy Revolution' has improved energy efficiency but harnessing renewable energy (RE) resources is still lagging far behind. In order to attract investors, meet the government's RE targets, and reduce CO2 emissions and environmental pollution from fossil fuels, Cuba needs national expertise and experts in RE development. CRECE answers this call by training skilled experts and enabling cross-sectoral and regional cooperation possibilities. Cuban partners will be better equipped to conduct international-level energy related research and provide sustainable energy experts to the growing labour market needs.
In the long run, CRECE will impact on Cuban energy self-sufficiency and domestic growth. By harnessing Cuban RE potential, not only greenhouse gas emissions will be reduced, but also expenditures and dependency on Venezuelan oil imports will be minimised, while simultaneously improving domestic energy access and security.
The project begins by creating a roadmap for addressing energy transition needs in Cuba through higher education. Following this roadmap, CRECE improves capacity and internationalisation of partner HEIs through (1) modernising learning outcomes on sustainable energy and sustainability; (2) improving teaching approaches; (3) reviewing curricula and updating learning modules; (5) improving materials, tools, equipment and facilities for quality education; (5) creating networks with relevant energy sector stakeholders; and (6) facilitating International research collaboration and partnerships.
The primary objective of the project is to support Cuban partner HEIs in the provision of up-to-date and relevant education in sustainable energy systems to meet current societal and labour market needs. Regional cooperation is fostered through partnering with Costa Rica, showcasing how Costa Rican national policies have had a strong impact on prioritising renewable energy and transforming the energy sector. Cross-regional knowledge transfer is enabled by engaging European RE experts.
CRECE project is funded by Erasmus+ Capacity Buiding in Higher Education.
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