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Umweltprobenbank des Bundes (German Environmental Specimen Bank)

Die Umweltprobenbank des Bundes (UPB) mit ihren Bereichen Bank für Umweltproben und Bank für Humanproben ist eine Daueraufgabe des Bundes unter der Gesamtverantwortung des Bundesumweltministeriums sowie der administrativen und fachlichen Koordinierung des Umweltbundesamtes. Es werden für die Bank für Umweltproben regelmäßig Tier- und Pflanzenproben aus repräsentativen Ökosystemen (marin, limnisch und terrestrisch) Deutschlands und darüber hinaus für die Bank für Humanproben im Rahmen einer Echtzeitanalyse Blut-, Urin-, Speichel- und Haarproben studentischer Kollektive gewonnen. Vor ihrer Einlagerung werden die Proben auf eine Vielzahl an umweltrelevanten Stoffen und Verbindungen (z.B. Schwermetalle, CKW und PAH) analysiert. Der eigentliche Wert der Umweltprobenbank besteht jedoch in der Archivierung der Proben. Sie werden chemisch veränderungsfrei (über Flüssigstickstoff) gelagert und somit können auch rückblickend Stoffe untersucht werden, die zum Zeitpunkt ihrer Einwirkung noch nicht bekannt oder analysierbar waren oder für nicht bedeutsam gehalten wurden. Alle im Betrieb der Umweltprobenbank anfallenden Daten und Informationen werden mit einem Datenbankmanagementsystem verwaltet und aufbereitet. Hierbei handelt es sich insbesondere um die biometrischen und analytischen Daten, das Schlüsselsystem der UPB, die Probenahmepläne, die Standardarbeitsanweisungen (SOP) zu Probenahme, Transport, Aufbereitung, Lagerung und Analytik und die Lagerbestandsdaten. Mit einem Geo-Informationssystem werden die Karten der Probenahmegebiete erstellt, mit denen perspektivisch eine Verknüpfung der analytischen Ergebnisse mit den biometrischen Daten sowie weiteren geoökologischen Daten (z.B. Daten der Flächennutzung, der Bodenökologie, der Klimatologie) erfolgen soll. Ausführliche Informationen und eine umfassende Datenrecherche sind unter www.umweltprobenbank.de abrufbar.

Artenvielfalt bewahren und Lebensräume schützen

Der Tag des Artenschutzes am 3. März wurde ins Leben gerufen, um weltweit auf das fortschreitende Artensterben aufmerksam zu machen. Das Datum erinnert an die Verabschiedung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) im Jahr 1973 – ein internationales Abkommen, das den Handel mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten reguliert und damit einen Meilenstein im globalen Naturschutz darstellt. Der Tag soll verdeutlichen, wie wichtig es ist, Artenvielfalt zu bewahren und Lebensräume zu schützen. Artenvielfalt in Rheinland-Pfalz – ein besonderes Naturerbe Rheinland-Pfalz gehört zu den artenreichsten Bundesländern Deutschlands. Die abwechslungsreiche Landschaft – von den Rhein- und Moselauen über die Wälder des Hunsrücks und des Pfälzerwaldes bis hin zu Trocken- und Halbtrockenrasen in Eifel und Nahe – bietet Lebensräume für eine beeindruckende Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten. Dazu zählen seltene Orchideen, spezialisierte Insekten, Fledermäuse, Amphibien und zahlreiche Vogelarten. Doch viele dieser Arten sind gefährdet. Ursachen sind unter anderem: Verlust und Zerschneidung von Lebensräumen Klimawandel und veränderte Umweltbedingungen Rückgang strukturreicher Landschaftselemente Belastungen durch invasive Arten Diese Entwicklungen zeigen, wie wichtig verlässliche Daten und langfristige Beobachtungen sind, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen und wirksame Maßnahmen zu ermöglichen. Beitrag des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz. Das Landesamt für Umwelt (LfU) unterstützt den Artenschutz durch: Erfassung und Bewertung von Arten und Lebensräumen als Grundlage für naturschutzfachliche Entscheidungen Monitoringprogramme , die langfristige Trends sichtbar machen Fachliche Beratung für Behörden, Kommunen und Naturschutzakteure Koordination und Unterstützung von Artenschutzprojekten im Land Bereitstellung von Daten und Informationen , die für Planung und Umsetzung von Schutzmaßnahmen unverzichtbar sind Was jeder für den Artenschutz tun kann Der Schutz der Artenvielfalt ist eine gemeinsame Aufgabe. Auch kleine Beiträge im Alltag können viel bewirken: Naturnahe Gärten gestalten – mit heimischen Pflanzen, Blühflächen oder wilden Ecken Pestizide vermeiden , um Insekten und Bodenorganismen zu schützen Lebensräume erhalten , z. B. durch den Erhalt von Hecken, alten Bäumen oder Totholz Regionale und nachhaltig erzeugte Produkte kaufen Beobachtungen von Tieren und Pflanzen über Citizen-Science-Plattformen wie z.B. den ArtenFinder melden Sich engagieren , z. B. in lokalen Naturschutzgruppen Jahresarten im Fokus Um die Aufmerksamkeit für besonders schützenswerte Arten zu stärken, hat das LfU im vergangenen Jahr auf seiner Website verschiedene Jahresarten vorgestellt – Arten, die stellvertretend für wichtige Lebensräume und aktuelle Herausforderungen im Naturschutz stehen. Diese Reihe wird auch in diesem Jahr fortgeführt und soll dazu beitragen, die Vielfalt der heimischen Natur stärker ins Bewusstsein zu rücken.

Biosphärenreservat

UNESCO-Biosphärenreservat Pfälzerwald und Nordvogesen Das Biosphärenreservat ist ein langgestrecktes Gebiet entlang der deutsch-französischen Grenze vom Pfälzerwald bis zu den Nordvogesen (Vosges du Nord). Fast drei Viertel des Gebietes auf dem Bergmassiv „Vogesen-Pfalz“ sind von Wäldern mit Edelkastanien, Buchen, Fichten und Kiefern bewachsen. Charakteristisch für den südlichen Pfälzerwald und bedeutsam für den Tourismus sind die imposanten Sandsteinfelsen, die wie die vielen Höhlen auch Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten sind. Im Biosphärenreservat finden sich zudem fast einhundert Burgen. Durch die Täler schlängeln sich Bäche, die in kleinen Seen münden. Der Naturpark Vosges du Nord wurde 1988 Biosphärenreservat, der Naturpark Pfälzerwald erhielt die Auszeichnung 1992. 1998 gelang es, ein grenzüberschreitendes Biosphärenreservates einzurichten, das erste seiner Art in der Europäischen Union. Seitdem finden beispielsweise grenzüberschreitende Projekte zum Erhalt des Luchses statt. Eine Besonderheit unter den deutschen Biosphärenreservaten ist der Weinbau am Haardtrand, ein Gebiet, das auch als Deutsche Weinstraße bekannt ist. Auch Weingüter sind Mitglied im Netzwerk „Wirtschaften im Einklang mit der Natur“, das seit Februar 2004 Betriebe aus vielen Branchen zusammenschließt, um zusammen mit dem Träger des Biosphärenreservats die Region nachhaltig zu entwickeln. Dazu wurden Qualitätskriterien und Kontrollsysteme entwickelt, um Umwelt- und Produktqualität zu gewährleisten. Jahr der Anerkennung durch die UNESCO: 1993 (national), 1998 (grenzüberschreitend) Fläche: insgesamt 3.018 km2 (davon 19 km2 Kernzone, 700 km2 Pflegezone), deutscher Teil: 1.780 km2 Repräsentierter Landschaftsraum: Südwestdeutsches Schichtstufenland, Trias-Buntsandstein-Mittelgebirge Repräsentative Lebensräume: Mittelgebirgswälder, Rebland, Zwergstrauchheiden, Sümpfe, Stillwasser und Fließgewässer Beispiele für Biosphärenreservatsfunktionen: GIS-geschütztes Beweidungskonzept zur Offenhaltung der Täler, Artenschutzinitiativen für Wildkatze, Wanderfalke, und Fledermäuse, Förderung von nachhaltigem Tourismus, Vermarktung regionaler Produkte, deutsch-französische Bauernmärkte, Vernetzung von Initiativen der Umweltbildung Internationale Partnerschaften: grenzüberschreitendes Biosphärenreservat, weitere in Planung Bundesland: Rheinland-Pfalz (Deutschland, Nordvogesen (Frankreich) Zuständiges Ministerium (für den deutschen Teil): Ministerium für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz Verwaltung (des deutschen Teils): Biosphärenreservat Pfälzerwald Franz-Hartmann-Str. 9 67466 Lambrecht (Pfalz) Telefon: (06325) 95520 Informationszentren (in Deutschland): Pfalzmuseum für Naturkunde Hermann-Schäfer-Str. 17 67098 Bad Dürkheim Telefon: (06322) 94130 Biosphärenhaus Am Königsbruch 1 66996 Fischbach bei Dahn Telefon: (06393) 92100

Brief des MAB-Komitee an die Ministerin Spiegel zum Thema Pfälzerwald

Absendung und Eingang des Briefs, Information des Landtags, allgemeine Verfahrensweise bei Briefen; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Klima, Energie und Mobilität

Entscheidung des MAB-Komitees zu Windkraftanlagen im Pfälzerwald

Schreiben des deutsche Nationalkomitee für das UNESCO-Programm „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB), Windkraftanlagen gefährden Biosphärenreservat Pfälzerwald, Stellungnahme der Umweltministerin, weiteres Vorgehen; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Klima, Energie und Mobilität

Wiederansiedlung des Luchs im Pfälzerwald

Unterstützung der natürlichen Wiederansiedlung von Luchsen im Pfälzerwald, Aufbau eines Luchsberaternetzes, Information der Jägerschaft und der Bevölkerung, Entschädigungsregelung für Luchsrisse, Bestandserfassung

Luchspopulation im Pfälzerwald

Wiederansiedlung des Luchses seit 2015, aktuelle Situation im Pfälzerwald, Größe der Population, Austausch der Teilpopulationen; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Umwelt und Forsten

Entwicklung eines Verfahrens zur nicht-invasiven repräsentativen Gewinnung von Gewebeproben zur Bestandesschätzung von Rothirschen und Wildschweinen

Viele Populationen großer Huftiere sind in Mitteleuropa managementrelevant. Im in Südwest-Deutschland gelegenen Pfälzerwald kommen sowohl Wildschweine (Sus scrofa) als auch Rothirsche (Cervus elaphus) in mutmaßlich großen, aber letztendlich unbekannten Dichten vor. Für ein nachhaltiges Management beider Arten sind verlässliche und akkurate Populationsschätzungen nötig. Nicht-invasive genetik-basierte Methoden repräsentieren in diesem Zusammenhang ein nützliches Instrument für das Wildtiermanagement, da sie es erlauben, Tiere zu erfassen, ohne sie zu fangen oder anderweitig zu beeinflussen. Nicht-invasive Methoden arbeiten meist mit Haar- oder Kotproben, die genotypisiert werden und so eine Unterscheidung zwischen Individuen ermöglichen. Eine der Anwendungen nicht-invasiver Methoden ist die Populationsschätzung. Im Rahmen eines Promotions-Projekts wurde ein nicht-invasiver genetik-basierter Ansatz für die Populationsschätzung bei Wildschweinen und Rothirschen entwickelt, im Freiland getestet und anschließend evaluiert. In ersten Versuchen am Wildschwein wurde die Haarbeprobung mittels beköderter 'Haarfänger' getestet. Dabei zeigte sich, dass die Methode für diese Tierart für den Zweck der Populationsschätzung nicht geeignet ist. Grund hierfür waren signifikante alters- und gruppenstatusabhängige Verhaltensunterschiede bei der Beprobung. Im Folgenden wurde sowohl für Wildschweine als auch für Rothirsche die Kotbeprobung entlang von Transektlinien getestet und angewandt; die so gewonnenen Proben wurden genotypisiert und zum Berechnen von Populationsschätzungen verwendet. Für beide Tierarten sind die geschätzten Populationszahlen erheblich höher als zuvor angenommen, da bislang lediglich die Jagdstreckenstatistik und - im Fall des Rothirsches - Scheinwerferzählungen als Anhaltspunkt genommen werden konnten. Die hier vorgestellte Methode stellt eine viel versprechende Alternative zu den traditionell angewandten Methoden wie z.B. Jagstreckenstatistiken oder Losungszählverfahren dar, da sie absolute Populationszahlen ergibt und damit eine quantitative Bewertung des Erfolgs von Managementmaßnahmen ermöglicht. Die Methode könnte auch auf andere Huftierarten übertragen angewandt werden. Mittlerweile ist eine nicht-invasive genetik-basierte Bestandesschätzung auch für Rehe (Capreolus capreolus) entwickelt und getestet worden.

Bedeutung von mehrjährigen und nicht mehrjährigen Flüssen für Kohlendioxid- und Methanemissionen bei Regenereignissen und Trocknungs-Wiederbefeuchtungszyklen (StreamFlux)

Fließgewässer tragen wesentlich zum globalen organischem Kohlenstoffkreislauf und zu der Emission der klimarelevanten Gase Kohlendioxid (CO2) und Methan (CH4) bei. Die Dynamik der CO2-Emissionen wurde mit dem Wasserabfluss und der Hydrologie des Einzugsgebietes in Verbindung gebracht, während CH4 mit dem Biom des Fließgewässers und der umgebenden Landnutzung korrelierte. Die Mehrzahl dieser Studien wurde jedoch an ganzjährig wasserführenden (perennierenden) Fließgewässern und unter stabilem Wasserabfluss durchgeführt, mit einer nur begrenzten Abdeckung von Hochwasserepisoden (Niederschlagsereignissen). Bislang sind daher Gasemissionen von nicht ganzjährig wasserführenden (intermittierenden) Fließgewässern nicht ausreichend in den lokalen und regionalen Kohlenstoff-Budgets enthalten. Diese erlangen jedoch erhöhte Bedeutung, da die aktuellen Prognosen zum Klimawandel darauf hindeuten, dass das Ausmaß und die Häufigkeit schwerer klimatischer Ereignisse wie Überschwemmungen und Dürre wahrscheinlich zunehmen wird. Das vorgeschlagene Projekt zielt darauf ab, diese wichtige Forschungslücke zu schließen, indem die treibenden Kräfte und die jahreszeitliche Relevanz der CO2- und CH4-Emissionen nicht nur in perennierenden sondern auch in intermittierenden Fließgewässern untersucht werden sollen. Das erste Ziel des Projekts ist die Quantifizierung der lokalen Relevanz von ereignisgesteuerten CO2- und CH4-Emissionen aus perennierenden Fließgewässern mittels einer Kombination von i) State-of-the-art Techniken zur Quantifizierung von Gasflüssen über die Wasser-Luft-Grenzfläche, ii) Sensoren nach dem Stand der Technik und In-situ-Gasmessungen und iii) etablierten Verfahren zur Bewertung der mikrobiellen Gemeinschaft und potentieller metabolischer Aktivität Das zweite Projektziel ist die Untersuchung des Kohlenstoff-Kreislaufs und der Gasemissionen von kontinentalen, nicht-perennierenden Fließgewässern, mit Schwerpunkt auf Trocknungs- und Wiederbefeuchtungszyklen. Das Projekt konzentriert sich auf das Einzugsgebiet des Flusses Queich (271 km2) in Rheinland-Pfalz. Der Fluss entspringt in einem natürlichen Reservoir (Biosphärenreservat Pfälzerwald) und fließt entlang eines ausgeprägten Landschaftsgefälles (natürlich bis anthropogen beeinflusst). Diese Umgebung bietet ein ideales Untersuchungsgebiet um die Rolle der Hydrologie und der Bodennutzung für kohlenstoffrelevante Gasemissionen aus Fließgewässern zu erforschen. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die Quantifizierung der Beiträge von episodischen (ereignisbasierten) Einflüssen und von saisonalen Trocknungs-Wiederbefeuchtungszyklen zum lokalen und regionalen Kohlenstoff-Kreislauf. Die Projektdaten werden mit zusätzlichen hydrologischen und biogeochemischen Daten in bestehenden geografischen Informationssystemen kombiniert, um die Entwicklung von Upscaling-Verfahren zu ermöglichen, die die oben genannten Beiträge schließlich in umfangreiche Budgets für den Kohlenstoffkreislauf überführen können.

Bodenrestauration beim Umbau von Fichte in Buche

Um eine nachhaltige forstwirtschaftliche Nutzung bei gleichzeitiger Sicherung der Schutz- und Erholungsfunktionen des Waldes zu gewaehrleisten, muessen die Reglerfunktionen des Waldbodens erhalten bzw. wiederhergestellt werden (Waldbodenrestauration). Das Spektrum der moeglichen Waldbodenrestaurationsmassnahmen laesst sich idealtypisch den drei Gruppen 'chemisch-technische Waldbodenrestauration', 'chemische Waldbodenrestauration' und 'biologische Waldbodenrestauration' zuordnen. Es wird ein Restaurationskonzept untersucht, das auf biologischen Prozessen aufbaut (Foerderung grosskroniger, vitaler Baeume mit leicht zersetzlicher Streu und intensiver Tiefendurchwurzelung, Erziehung strukturreicher Bestaende, Umbau von Nadelholzreinbestaenden in laubbaumreiche Bestockungen, Verbesserung des Humuszustandes und Verteilung von Basen ueber die Wurzel- und Blattstreu eingebrachter Laubbaeume) und diese, soweit erforderlich, baumarten- und standortabhaengig mit technischen (Pflanzloch/Pflanzstreifen-/Saatbettmeliorationen) und chemischen Mitteln (wiederholte Bodenschutzkalkungen auf versauerungsgefaehrdeten Standorten, ggf. ergaenzt durch die kleinflaechige, am Einzelbestand orientierte Ausbringung von Mangelnaehrelementen) unterstuetzt. Besonderer Untersuchungsbedarf besteht insbesondere im Hinblick auf die Frage, unter welchen Bedingungen plaetzeweise Bodenmeliorationen (z.B. in Pflanzloechern, Saatplaetzen oder Pflanzstreifen) in Ergaenzung der Oberflaechenkalkungen notwendig sind. Zu ueberpruefen ist, in welchem Umfang kleinflaechige Meliorationen (Pflanzloch, Pflanzstreifen, Saatbett) die Biomasseproduktion der eingebrachten Laubbaeume (und damit den gewuenschten Effekt) erhoehen und die Wurzelbiomasse und vor allem deren Tiefenverteilung beeinflussen. Untersuchungsbedarf besteht weiterhin im Hinblick auf die Frage, ob es so gelingt, eine ausreichende Phosphor-, Kalium- oder Spurenelementversorgung von anspruchsvolleren (Laub-)Baeumen dauerhaft zu erreichen. Desgleichen muessen die oekosystemaren Auswirkungen der Einbringungstechniken untersucht werden.

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