Saisonale Muster des Wachstums und der Blüte sind entscheidend für eine erfolgreiche Obstproduktion und den Ertrag. Während des Herbstes und zu Beginn des Winters ruhen Knospen und Spitzen der Obstbäume als Reaktion auf niedrige Temperaturen und kurze Tage. Diese Ruhephase wird durch längere Kälteeinwirkung überwunden, so dass das Wachstum im Frühjahr wieder aufgenommen werden kann. Umwelteinflüsse wie die Winter- und Frühlingstemperaturen, die diese Zyklen steuern, werden durch den Klimawandel verändert, der Ertrag wird bedroht. Neue Baumsorten zu züchten, wird aber durch unser mangelndes Wissen über die molekularen und genetischen Mechanismen, die diesen wirtschaftlich wichtigen Umweltreaktionen zugrunde liegen, behindert. Das FruitFlow-Projekt bringt ein internationales Konsortium von 5 akademischen und 3 kommerziellen Partnern zusammen, um diese Fragen für 2 wichtige mehrjährige Nutzpflanzen anzugehen: Apfel und Pfirsich. Wir werden neue Technologien zur Vorhersage und Verbesserung der Blumen- und Obstproduktion entwickeln. Planung: 1.Sammlung von Daten über das saisonale Verhalten verschiedener Panels von Äpfeln und Pfirsichen. Die klimatischen Bedingungen an den Anbaustätten werden täglich erfasst. Regelmäßige Aufnahme von Luftbildern mit unbemannten Luftfahrzeugen und Messungen mit Nah-Infrarot-Spektroskopie an Blättern und Knospen. Vorhersage des Verhaltens der Sorten in verschiedenen Umgebungen durch Verwendung computergestützter Modellierungsansätze. 2.Identifikation der genetischen Variation, die die Dormanz bei Apfel- und Pfirsichsorten beeinflusst. 3.Analyse des chemischen Gehalts der Apfel- und Pfirsichknospen, um kleine Moleküle zu identifizieren, deren Aussehen mit verschiedenen Stadien des Ruhezyklusses korreliert. Anschließend werden Proteine identifiziert, die mit diesen Molekülen interagieren. 4.Test der Funktionen von Proteinen, die als mit kleinen Molekülen oder aus den genetischen Studien interagierend identifiziert wurden, in transgenen Pflanzen. Aufgrund der Schwierigkeit, transgene Apfel- und Pfirsichpflanzen zu erzeugen und ihrer langen Entwicklungszeit werden diese Experimente mit Pflanzenmodellen wie Pappelbäumen und dem mehrjährigen Staudenmodell Arabis alpina durchgeführt. Für diese beiden Arten wurden schnelle Transformationsmethoden entwickelt. Die Funktion von Apfel- und Pfirsichgenen wird bei diesen Modellarten durch Gain-und Loss of Function-Ansätze getestet. 5.Es werden Chemikalien, die sich in verschiedenen Stadien des Dormanz-Prozesses akkumulieren, auf ihre Fähigkeit getestet, den Knospenaufbruch oder die Blüte von Apfel und Pfirsich durch direkte Anwendung zu stimulieren. Somit wird FruitFlow zur Lösung eines wichtigen aktuellen Problems in der europäischen Landwirtschaft beitragen, indem es ein internationales, multidisziplinäres Konsortium zusammenbringt, um grundlegendes Wissen über die Knospenruhe und den Knospenaufbruch bei Obstbäumen zu erarbeiten und seine Bedeutung unter Feldbedingungen zu testen.
Die Europäische Steinobstvergilbung ist die wirtschaftlich bedeutendste Krankheit im Steinobst. Sie führt zum Ausfall der Ernte durch das Absterben befallener Aprikosen- und Pfirsichbäume. Die Krankheit wird von Phytoplasmen verursacht, die durch den Pflaumenblattsauger Cacopsylla pruni übertragen werden. Im beantragten Projekt soll ein neuartiges System zur Abgabe von Repellentstoffen entwickelt werden (Push-Komponente), welches im Zusammenspiel mit einer Lockstofffalle (Pull-Komponente) zu einem praxistauglichen Push-and-Pull-System verbunden werden soll. Ein System zur Abgabe von Repellentstoffen ist im Pflanzenschutz ohne Beispiel. Dieses System soll eingesetzt werden, um die Einwanderung und Verbreitung von Pflaumenblattsaugern in Steinobstanlagen und damit die Neuinfektion von Steinobst mit Phytoplasmen zu verhindern. Diese neue Bekämpfungsmethode soll dazu beitragen, den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln zu verringern und den wirtschaftlichen Anbau von Steinobst in Deutschland und im ganzen europäischen Raum nachhaltig und langfristig zu sichern.
Die Europäische Steinobstvergilbung ist die wirtschaftlich bedeutendste Krankheit im Steinobst. Sie führt zum Ausfall der Ernte durch das Absterben befallener Aprikosen- und Pfirsichbäume. Die Krankheit wird von Phytoplasmen verursacht, die durch den Pflaumenblattsauger Cacopsylla pruni übertragen werden. Im beantragten Projekt soll ein neuartiges System zur Abgabe von Repellentstoffen entwickelt werden (Push-Komponente), welches im Zusammenspiel mit einer Lockstofffalle (Pull-Komponente) zu einem praxistauglichen Push-and-Pull-System verbunden werden soll. Ein System zur Abgabe von Repellentstoffen ist im Pflanzenschutz ohne Beispiel. Dieses System soll eingesetzt werden, um die Einwanderung und Verbreitung von Pflaumenblattsaugern in Steinobstanlagen und damit die Neuinfektion von Steinobst mit Phytoplasmen zu verhindern. Diese neue Bekämpfungsmethode soll dazu beitragen, den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln zu verringern und den wirtschaftlichen Anbau von Steinobst in Deutschland und im ganzen europäischen Raum nachhaltig und langfristig zu sichern.
Die Europäische Steinobstvergilbung ist die wirtschaftlich bedeutendste Krankheit im Steinobst. Sie führt zum Ausfall der Ernte durch das Absterben befallener Aprikosen- und Pfirsichbäume. Die Krankheit wird von Phytoplasmen verursacht, die durch den Pflaumenblattsauger Cacopsylla pruni übertragen werden. Im beantragten Projekt soll ein neuartiges System zur Abgabe von Repellentstoffen entwickelt werden (Push-Komponente), welches im Zusammenspiel mit einer Lockstofffalle (Pull-Komponente) zu einem praxistauglichen Push-and-Pull-System verbunden werden soll. Ein System zur Abgabe von Repellentstoffen ist im Pflanzenschutz ohne Beispiel. Dieses System soll eingesetzt werden, um die Einwanderung und Verbreitung von Pflaumenblattsaugern in Steinobstanlagen und damit die Neuinfektion von Steinobst mit Phytoplasmen zu verhindern. Diese neue Bekämpfungsmethode soll dazu beitragen, den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln zu verringern und den wirtschaftlichen Anbau von Steinobst in Deutschland und im ganzen europäischen Raum nachhaltig und langfristig zu sichern. Arbeitspaket 1: Duftstoffentwicklung Arbeitspaket 2: Entwicklung der Push-Komponente (Repellent-Dispenser) Arbeitspaket 3: Anpassung der Pull-Komponente (Lockstofffalle) Arbeitspaket 4: Komposition einer Push-and-Pull-Strategie aus den beiden Komponenten. Entwicklung des Systems unter Freilandbedingungen zur Praxisreife Arbeitspaket 5: Abschlussbericht und wissenschaftliche Veröffentlichung der Ergebnisse; Beantragung von Patenten.
Um die Zulassung für Kupferpräparaten auf nationaler Ebene aufrechterhalten zu können, sind umfassende Maßnahmen zur Risikominimierung für die Bereiche Umweltverhalten und Ökotoxikologie, Bodengesundheit und Rückstandsverhalten auf Lebensmitteln notwendig. Es werden wissenschaftsbasierte Daten für eine gesamtheitliche Betrachtung des Kupfereintrages in der Landwirtschaft erstellt und darauf aufbauend eine zukunftsfähige Pflanzenschutzstrategie mit besonderem Fokus auf einen nachhaltigen und umweltschonenden Einsatz entwickelt. Im Wesentlichen gilt das Projekt folgenden Schwerpunkten: - Durchführung eines umfassenden, systematischen Bodenmonitorings. Die Probenziehung erfolgt in den Dauerkulturen Wein, Kernobst, Pfirsich, sowie in Erdbeeren und Kartoffeln unter Berücksichtigung der Bewirtschaftungsform biologisch oder konventionell. - Mit den umweltrelevanten Konzentrationswerten kann man mit Hilfe eines Modells Grundwasser und Oberflächengewässerkonzentrationen abschätzen. Diese Ergebnisse/Erkenntnisse können eine spezifische nationale ökotoxikologische Risikobewertung die auf den bereits vorhandenen Effektdaten aus dem EU Peer Review und den für Österreich zu errechneten Umweltkonzentration (korrigiert auf den tatsächlich bioverfügbaren Anteil) basiert, ermöglichen. - Identifizierung von gefährdeten Gebieten und Erstellung einer Kupferkarte - Entwicklung von Kennzahlen und Erstellung von einzelflächen- und betriebsbezogenen Kupferbilanzen um Entwicklung eines Modells, dass eine Entscheidungshilfe für eine künftige Bewirtschaftung (Kulturauswahl, Sortenwahl, Düngung, Kupfer Anwendung) darstellen soll. - Expositionsabschätzung der Konsumenten und Risikobewertung der Exposition durch Kupfergehalte in Lebensmitteln.
Monilinia laxa zeigt sich in Form von Blütenfäule, Triebspitzendürre und Fruchtfäule an Steinobst. Die Blüteninfektion erfolgt bei kalter und regnerischer Witterung. Maßgebender Faktor hierbei ist der Niederschlag. Seit Jahren zeigen Frühjahrsbehandlungen zur Blüte gegen den Pilz nicht die erwartete Wirkung. Ziel war es ein wettergestütztes Modell für die Praxis zu entwickeln. Dieses sollte als Internetangebot abrufbar sein und die höchste Infektionsgefahr in den Anlagen widerspiegeln. Durch das Modell sollten Applikationen besser terminiert und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert werden. Parallel erfolgten Untersuchungen an Pfirsich zu Taphrina deformans, dem Erreger der Kräuselkrankheit. Die Infektionen der Blüten und Blätter erfolgen im zeitigen Frühjahr (Januar bis März). Maßgebender Faktor hierbei ist neben der Temperatur der Niederschlag. Seit Jahren zeigen Fungizidbehandlungen gegen den Pilz nicht die erwartete Wirkung. Ziel war es, ein Modell zu entwickeln, mit dessen Hilfe die infektiöse Phase der Knospen basierend auf Wetterdaten berechnet werden kann. Dadurch sollten Applikationen besser terminiert und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert werden. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: - Erstellen von Strukturschemata der beiden Schaderreger zur Analyse des Infektionsrisikos. - Durchführung von Labor- und Freilandversuchen zum Schließen von Wissenslücken. - Formulierung von Modellstrukturen für beide Schaderreger anhand der gewonnenen Daten. - Erstellung einer internetbasierten Software zur interaktiven Nutzung der Ergebnisse der Simulationsmodelle auf der Internetplattform ISIP. - Erprobung und Validierung der Modellroutinen an verschiedenen Standorten in Rheinland-Pfalz. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der Obstbauberatung Rheinland-Pfalz. - Verbreitung der Projektergebnisse und Einbindung der Modelle auf Internetwebseiten für den einfachen Zugriff auf die Simulationsergebnisse. Fazit: Das für Monilinia laxa entwickelte Modell bedarf bis zur Praxiseinführung noch einiger Überarbeitung. Hierzu müssen in der nächsten Saison Daten für eine Validierung erhoben werde. Das für Taphrina deformans entwickelte Modell wird bereits in der Saison 2007 von den Pflanzenschutzberatern in RLP getestet. Nach einer erfolgreichen Testphase soll das Modell den Obstbaubetrieben zugänglich gemacht werden.
Sortenerhaltung von Apfel, Birne, Walnuss, Marille, Pfirsich.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 11 |
| Europa | 1 |
| Land | 3 |
| Wissenschaft | 3 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 8 |
| unbekannt | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 8 |
| Unbekannt | 3 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 11 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Datei | 3 |
| Keine | 6 |
| Webdienst | 2 |
| Webseite | 2 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 4 |
| Lebewesen und Lebensräume | 11 |
| Luft | 3 |
| Mensch und Umwelt | 8 |
| Wasser | 2 |
| Weitere | 11 |