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Erstellung eines mechanistischen Transportmodells fuer Spaltprodukte

Zur Vervollstaendigung von integralen Stoerfallanalysecodes, mit deren Hilfe die thermodynamischen, aerosolphysikalischen, radiologischen und chemischen Prozesse in einem Reaktor-Containment nach einem schweren Stoerfall simuliert werden, wird ein mechanistisches Transportmodell fuer Spaltprodukte erstellt. Zu Beginn des Projekts lag der Hauptschwerpunkt der Arbeiten in der qualitativen und quantitativen Beschreibung des Austrags von leichtfluechtigen Schadstoffen durch diffusive und konvektive Gasphasentransportprozesse. Darueber hinaus wurde der Austrag von suspendierten Feststoffpartikeln durch Tropfenabriss von Fluessigkeitsoberflaechen durch eine Gasstroemung analysiert. In den laufenden Arbeiten wird nunmehr die mechanische Freisetzung von Kuehlmittel und schwer fluechtigen Radionukliden insbesondere auch durch Zerplatzen von Blasen an Fluessigkeitsoberflaechen unter Beruecksichtigung physikalischer und chemischer Prozesse waehrend des Stoerfallablaufs untersucht.

FP5-EAECTP C, Long-term performence of candidate materials for HLW / spent fuel disposal containers

Objective: The proposal addresses the qualification of corrosion resistant materials for long- lived HLW/Spent Fuel disposal containers. Such containers as a component of the multi-barrier system will improve the safety in the disposal in geological formations. Based on the findings and recommendations of the previous EU-project the corrosion studies will be concentrated on the most promising container materials such as carbon steel, stainless steels, Ti99.8-Pd, Hastelloy and Cu-Ni alloys. The project will include corrosion studies in rock salt, granite and clay environments. The work will consist of: (i) long-term immersion tests to determine the final corrosion rate of the materials and their susceptibility to local corrosion; (ii) electrochemical studies to examine the corrosion mechanisms and the influence of various parameters on corrosion; (iii) slow strain rate tests to examine the stability of the materials to stress corrosion cracking.

Untersuchungen zum physikalischen Containment gentechnischer Anlagen

Mit Hilfe eines Luftkeimsammlers und anschliessender mikrobiologischer und molekularbiologischer Analyse der koloniebildenden Luftkeime wurde die Arbeitsplatzbelastung durch gentechnisch veraenderte Organismen (GVO) in einem gentechnischen Labor gemessen. Beim offenen Umgang mit GVO wurde im Abstand von 20cm vom Arbeitsplatz weniger als 1 GVO pro m3 Luft gefunden.

Sicherheitsfermentation mit mikroverkapselten Systemen

Risikobeurteilung und moegliche Sicherheitsmassnahmen beim Einsatz von Mikroorganismen zum Abbau umweltbelastender Schadstoffe - Studie -

Zum Abbau von Schadstoffen in Boeden und Abwaessern wird vielfach der Einsatz von Mikroorganismen mit spezifischen Abbaupotentialen vorgeschlagen, und es liegen bereits erste Erfahrungen mit der Anwendung vor. Neben konventionell gezogenen natuerlichen Staemmen wird auch der Einsatz gentechnisch veraenderter Organismen in Erwaegung gezogen. Die in der Regel erforderliche massenhafte Freisetzung von Mikroorganismen birgt jedoch Risiken fuer die Umwelt. Anhand einer Bestandsaufnahme bereits erfolgter oder in der Entwicklung befindlicher Projekte sollen bisland erarbeitete Bewertungskriterien zur Risikoabschaetzung ueberprueft und fortentwickelt sowie biologische und technische Sicherheitsmassnahmen vorgeschlagen werden.

Versuche zum Verhalten von Kernschmelzunfall-Aerosolen in einer Mehrraum-Containmentgeometrie

Fuer eine detaillierte Untersuchung der bei einem Kernschmelzunfall in einem Reaktorcontainment ablaufenden thermodynamischen und aerosolphysikalischen Vorgaenge sind in juengster Zeit Rechenmodelle, zB FIPLOC der GRS, entwickelt worden. Zu deren Verifizierung werden Experimente im Battelle-Modellcontainment in Verbindung mit versuchsbegleitenden Analysen vorgeschlagen. Bei diesen Experimenten wird ein Misch-Aerosol aus loeslichen und unloeslichen Komponenten in eine Mehrraum-Containment-Geometrie mit inhomogener Dampf-Luft-Atmosphaere eingespeist und die sich ergebenden Verteilungs- und Aerosolabbaueffekte werden gemessen. Zwei der insgesamt sieben Experimente untersuchen auch die Wechselwirkung mit einer Wasserstoff-Deflagration. Die versuchsbegleitenden Analysen mit COBRA-MAEROS werden in enger Kopplung mit dem Experiment durchgefuehrt und sind so angelegt, dass die daraus gewonnenen Ergebnisse auch auf andere Rechenmodelle, zB FIPLOC, uebertragen werden koennen.

Analysen zur passiven Nachwaermeabfuhr aus einem Containment

Das Vorhaben dient dem Ziel, das Wissen ueber Ursachen und Verlaeufe von schweren Unfaellen in Sicherheitsbehaeltern von innovativen Reaktor- und Containmentkonzepten aufzubauen. Hierzu sollen: - Experimente grossmassstaeblicher internationaler Versuchsanlagen ausgewertet, - Rechenprogramme zur Simulation passiver Nachwaermeabfuhrsysteme validiert und deren Unsicherheiten bewertet, - das Potential untersucht werden, passive Sicherheitssysteme auch fuer bestehende Anlagen zu nutzen und - den Informationsaustausch mit anderen EU-Projekten zu verbessern. Zu diesem Zweck wurden Versuche der PANDA - Versuchsanlage des PSI (Schweiz) mit einem Gebaeude- und einem Plattenkondensator nachgerechnet. Zur Berechnung wurde der LP-Code COCOSYS der GRS und CFX-FCOW3D eingesetzt.

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