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Methodische Grundlagen fuer die Beruecksichtigung der gesellschaftlichen Ansprueche an den Wald bei der Forsteinrichtung im Gebirge

Die Ansprueche, welche an den Gebirgswald gestellt werden, haben sich in den letzten Jahrzehnten erheblich veraendert. Die Schutz-, Erholungs- und Naturschutzansprueche sind gestiegen, waehrend die Bedeutung der Holzproduktion sinkt. Dies hat auch Konsequenzen fuer die forstliche Planung. Die forstliche Planung kann nicht mehr unabhaengig von der Raumplanung erarbeitet und die Oeffentlichkeit muss vermehrt in die Zielsetzungsprozesse integriert werden. In der Planung muessen alle den Gebirgswald beeinflussenden Aspekte beruecksichtigt werden, d.h. insbesonders auch Standorts- und Umwelteinfluesse. Das Kontrollsystem darf sich nicht auf eine Ueberpruefung der Holznutzung beschraenken, sondern muss zu einer umfassenden Ueberwachung des 'Systems' Wald ausgebaut werden. Dies fuehrt zu einem veraenderten Informationsbedarf, der fuer den Wald verantwortlichen Stellen und in der Folge zu situationsgerechten Inventurverfahren.

Energiesparmassnahmen im Bauwesen im Rahmen des LRV-Massnahmeplans 'Feuerungen und Energie' beider Basel

Im Rahmen des LRV-Massnahmeplans der Kantone BS und BL sollen Energie- und Emissionsminderungs-Potentiale im Bauwesen ermittelt werden. Es werden Massnahmen im Bereich der Energieversorgung, der Bauhuelle und der Haustechnik sowie des Vollzugs und der Umsetzung beruecksichtigt.

Laikipia-Forschungsprogramm (LRP), Kenia

Das Projekt besteht seit 1984. Die Arbeiten betreffen den Distrikt von Laikipia in Kenya, der eine grosse Immigration und Druck auf die natuerlichen Ressourcen, insbesondere Wasser, zu verzeichnen hat (es handelt sich um ein semi-arides Gebiet). Forschungsthema ist die soziooekonomische Dynamik und die nachhaltige Nutzung natuerlicher Ressourcen (Wasser, Boden, Vegetation). Ziel der Forschung: Unterstuetzung von Entwicklungsplanung und Ausbildung in Fragen der nachhaltigen Ressourcennutzung und der soziooekonomischen Dynamik.

Oekologisch orientierte Staedtebau-Moeglichkeiten einer umweltgerechten Siedlungsentwicklung

Fuer die Beurteilung moeglicher Umweltbelastungen und -entlastungen soll ein Instrumentarium entwickelt werden, das eine Bewertung von Siedlungsprojekten auf ihre Umweltvertraeglichkeit aus staedtebaulicher Sicht ermoeglicht. Das Verfahren wird die wesentlichen Kriterien fuer eine Gesamtbilanzierung beinhalten und auch fuer kleine Projekte ohne groesseren technischen Aufwand Anwendung finden. So sollen unter anderem der Aufwand und Ertrag einer Baumassnahme (Energieeinsatz, Be- und Entlastung der Umwelt etc.), die Abhaengigkeit von einzelnen Massnahmen und Siedlungstypen und die Anwendbarkeit von Massnahmen in unterschiedlichen staedtebaulichen Situationen aufgezeigt werden. Es ist beabsichtigt, ausgewaehlte Planungen exemplarisch zu ueberpruefen.

GIS-Einsatz in der forstlichen Planung

Das Projekt 'Geographische Informationssysteme (GIS) in der forstlichen Planung' soll u.a. untersuchen, in welchem Zusammenhang der Einsatz eines solch aufwendigen Datenverarbeitungssystems sinnvoll ist. Aufgezeigt werden sollen dabei auch die Schnittstellen zu Natur- und Landschaftsschutz sowie zur Raumplanung. Anhand von Fallbeispielen soll dargestellt werden, wie durch die Verwendung eines GIS eine bessere Vernetzung sowie eine besserer Austausch und eine bessere Darstellung der Informationen ueber die verschiedensten Nutzungsansprueche des Waldes erreicht und damit eine optimalere und bessere Planung und ein konfliktfreieres Management dieser natuerlichen, sich erneuernden, nachhaltigen Ressource gewaehrleistet werden kann. Weitere Teilfragestellungen des Projektes sind: Welche Grundlagen kann die Fernerkundung zur forstlichen Planung mit Hilfe von GIS liefern? Lassen sich mit Hilfe von GIS und den Fernerkundungsdaten Entwicklungen ab- bzw. herleiten?

Grundlagen und Methoden der oekologischen Planung

Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Grundlagen und Methoden zum staerkeren Einbezug oekologischer Aspekte in die Raumplanung. Die Methoden und Instrumente werden im Rahmen einer Fallstudie im Buendner Rheintal ausgetestet.

Gruenraum in der Stadt: Erhalten, Gestalten und Nutzen

Ideen, Konzepte und Planungsinstrumente zur Gruenraumerhaltung und -gestaltung liegen heute in Ansaetzen vor. Das Projekt geht davon aus, dass Gruenflaechen, Freiraeume und Gruenstrukturen in Stadtraeumen einen wichtigen, bisweilen verkannten Teil der Wohnumfeldqualitaet ausmachen. Es wertet und gewichtet vorhandene Grundlagen und entwickelt daraus Grundsaetze und Forderungen zur Erhaltung und Foerderung der Gruenraeume und Gruenstrukturen in staedtischen Raeumen. Ebenfalls werden Inhalte und Verfahren einer oekologisch orientierten Stadt- und Freiraumplanung umrissen. Die Beschreibung und die Forderungen werden nach 10 Stadtraumtypen gegliedert, die die Stadt in ihrer Vielfalt, ueberbebaute und nichtbebaute Gebiete, umfassen. Jeder Stadtraumtyp wird charakterisiert, in seiner oekologischen Bedeutung und seinen Tendenzen umschrieben; gebietsweise werden Voraussetzungen und Forderungen formuliert. Das Ergebnis ist kein in sich abgeschlossenes Konzept; es zeigt inhaltlich, raeumlich und organisatorisch Schwerpunkte sowie eine Vielzahl von Massnahmen auf, besonders in Gebieten und Bereichen mit laufenden oder bevorstehenden Veraenderungen. Es liefert neben den Massnahmen und Hinweisen auch Beispiele, jedoch keine Richtwerte oder Formeln.

Vom Wissen zum Handeln, neue Umsetzungsstrategien: Iterativ-vernetzte, argumentative Planung (IVAP)

Die Diskrepanz zwischen dem Wissen um Umweltprobleme und entsprechendem Handeln gilt es abzubauen. Die Initiative der SAGUF mit ihrer praxisorientierten Forschung (POEF), heute vielerorts internalisiert, muss noch auf der Seite der eigentlichen Umsetzungsstrategien verstaerkt werden. Der Ansatz der iterativ-vernetzten argumentativen Planung soll weiterverfolgt werden.

Einzelbetriebliche Erhebungen von landschaftspflegerischen und oekologischen Leistungen

Auf 12 landwirtschaftlichen Betrieben in den Kantonen AR, SG, ZG und UR wurden alle erbrachten landschaftspflegerischen Leistungen (Gehoelzpflege, Nutzung von Mager- und Feuchtwiesen etc.) arbeits- und betriebswirtschaftlich quantifiziert. Ziele des Projektes: Erarbeitung von Planungsgrundlagen fuer landschaftspflegerische Arbeitsverfahren, Foerderung der Wertschaetzung fuer landschaftspflegerische Arbeiten bei Landwirten, Anstoesse zur Entwicklung von Abgeltungsregelungen fuer landschaftspflegerische Arbeiten.

Mandat zu methodologischen und fachtechnischen Aspekten der Entwicklungszusammenarbeit im Umweltbereich

Ziel: Beitraege an die Direktion fuer Entwicklungszusammenarbeit und humanitaere Hilfe (DEH) zur Steigerung der Umweltvertraeglichkeit ihrer Aktionen und zur Foerderung nachhaltiger Produktionssysteme in der Dritten Welt. Eine multidisziplinaere Gruppe erarbeitet konzeptionelle, methodische und inhaltliche Grundlagen zum systematischen Einbezug oekologischer Gesichtspunkte in die Arbeit der DEH und im Hinblick auf die Foerderung nachhaltiger Ressourcennutzung in der Entwicklungszusammenarbeit.

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