Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer in der Rebschutzpraxis anwendbaren Entscheidungshilfe zur Risikoprognose von Plasmopara viticola, dem Erreger des Falschen Mehltaus der Weinrebe. Bei der Entwicklung dieses Prototyps soll auf dem bereits existierenden Prognoseansatzes zur Modellierung der Sekundärzyklen aufgebaut werden (P.R.O.-Plasmopara Risk Oppenheim nach HILL).
Die Kenntnis der Infektionsbedingungen des Schadpilzes P. viticola ist Voraussetzung fuer eine Pflanzenschutzberatung im Sinne des kontrollierten umweltschonenden und des oekologischen Weinbaus. Ein Netz von Wetterstationen ermoeglicht die Feststellung von Infektionsbedingungen in den Beratungsgebieten Rheinhessen und Pfalz.
Direkte und indirekte Wirkungen von Komposten werden untersucht, insbesondere die durch sie induzierte Resistenz bei Nutzpflanzen. (Folgeuntersuchungen zum Vorhaben 'Die Wirkung von Komposten auf Pflanzenkrankheiten' VH-Nr 22549).