Polyquaternium (PQ) compounds are water soluble polymers which are widely used in high volumes, e.g. in body care products. They are assumed to be persistent in the environment and to be toxic to aquatic organisms. Information on their occurrence and environmental concentrations is essential to assess the risk these chemicals may pose and determine if regulatory action is required. In this study it was assessed if PQs can be retrospectively analyzed in non-target screening data, which was deemed unfeasible. Instead, an analytical method for PQ-compounds was developed. With this method, PQ compounds could be detected in surface water samples at seemingly high concentrations.
Polyquaternium (PQ) compounds are water soluble polymers which are widely used in high volumes, e.g. in body care products. They are assumed to be persistent in the environment and to be toxic to aquatic organisms. Information on their occurrence and environmental concentrations is essential to assess the risk these chemicals may pose and determine if regulatory action is required. In this study it was assessed if PQs can be retrospectively analyzed in non-target screening data, which was deemed unfeasible. Instead, an analytical method for PQ-compounds was developed. With this method, PQ compounds could be detected in surface water samples at seemingly high concentrations. Veröffentlicht in Texte | 59/2025.
Polyquaternium (PQ)-Verbindungen sind eine sehr variable Unterklasse wasserlöslicher Polymere (WSP), deren gemeinsames Strukturelement eine quaternäre Ammonium-Substruktur ist. Aufgrund ihres hohen Produktionsvolumens, ihrer weit verbreiteten Verwendung und ihrer angenommenen Persistenz in der Umwelt sind Informationen über ihr Vorkommen und ihre Konzentrationen in der Umwelt unerlässlich, um das Risiko, das diese Chemikalien darstellen können, zu bewerten und festzustellen, ob Regulierungsmaßnahmen erforderlich sind. Zu diesem Zweck wurde geprüft, ob PQs rückwirkend in Non-Target-Screening-Daten analysiert werden können, was jedoch aufgrund der fehlenden charakteristischen Signale hoher Intensität in der Massenspektrometrie als nicht durchführbar erachtet wurde. Daher wurde eine alternative Analysemethode für PQ-Verbindungen entwickelt, die auf der Größenausschlusschromatographie und dem Nachweis durch diagnostische Fragmente basiert, die durch Fragmentierung in der Quelle gebildet werden. Dieser Ansatz ermöglichte den Nachweis von PQs in Oberflächengewässern, erlaubte jedoch keine zuverlässige Quantifizierung, da es an hochwertigen Analysestandards fehlte und komplexe Wechselwirkungen mit anorganischen Anionen und negativ geladenen Komponenten natürlicher organischer Stoffe die Signalintensität beeinflussten. Ein Monitoring von 15 Oberflächenwasserproben, die im September und Oktober 2024 in Sachsen und Sachsen-Anhalt entnommen wurden, ergab das weit verbreitete Vorhandensein von PQ-2 (13/15 Proben) und führte nach Gefriertrocknung zum Nachweis von PQ-7 (3/15) und PQ-10 (4/15). Die Konzentrationen für PQ-2 wurden im Bereich von 101-103 µg/L geschätzt. Insbesondere das obere Ende dieses Konzentrationsbereichs erscheint bemerkenswert hoch und bedarf der Bestätigung. Aus diesen Ergebnissen lässt sich schließen, dass PQs in der aquatischen Umwelt in scheinbar hohen Konzentrationen vorkommen. Folglich sind weitere analytische Verbesserungen erforderlich, um den Umfang der analysierten PQ-Verbindungen zu erweitern, die Nachweisgrenzen für andere PQs als PQ-2 zu senken und eine zuverlässigere Quantifizierung zu ermöglichen. Eine Überwachung in größerem Maßstab mit einer solchen verbesserten Methode kann dann genutzt werden, um festzustellen, ob Regulierungsmaßnahmen erforderlich sind.
Im Zuge dieses Gutachtens wurde der aktuelle Wissensstand bezüglich Polyquaternium-Verbindungen dargestellt. Ziel war es, einen besseren Überblick über die Struktur, die Diversität, die typischen Anwendungsgebiete, die hergestellten und verwendeten Mengen und die potenziellen Umweltgefährdungen zu erhalten. Hierfür wurden aktuelle Fachliteratur, Berichte, Statistiken und Bewertungen bezüglich Polyquaternium-Verbindungen recherchiert und ausgewertet. Basierend auf den gefundenen Informationen und Daten wurde ein Fragebogen entwickelt und an relevante Stakeholder versendet. Verbleibende Datenlücken wurden mittels Telefoninterviews soweit möglich geschlossen. Veröffentlicht in Texte | 143/2022.
Im Zuge dieses Gutachtens wurde der aktuelle Wissensstand bezüglich Polyquaternium-Verbindungen dargestellt. Ziel war es, einen besseren Überblick über die Struktur, die Diversität, die typischen Anwendungsgebiete, die hergestellten und verwendeten Mengen und die potenziellen Umweltgefährdungen zu erhalten. Hierfür wurden aktuelle Fachliteratur, Berichte, Statistiken und Bewertungen bezüglich Polyquaternium-Verbindungen recherchiert und ausgewertet. Basierend auf den gefundenen Informationen und Daten wurde ein Fragebogen entwickelt und an relevante Stakeholder versendet. Verbleibende Datenlücken wurden mittels Telefoninterviews soweit möglich geschlossen. Da Polyquaternium-Verbindungen auf Grund ihrer positiven Ladungen meistens in Kosmetikprodukten und zur Abwasserreinigung verwendet werden, besteht ein großes Risiko zur Freisetzung in die Umwelt. In Laborversuchen konnte gezeigt werden, dass Polyquaternium-Verbindungen eine hohe Ökotoxizität gegenüber aquatischen Lebewesen besitzen. Infolge ihrer positiven Ladungen binden sie beispielsweise an die negativ geladene Lipiddoppelschicht in Zellmembranen und an der äußeren Zellwand von Algen und brechen diese dadurch auf, was schlussendlich zum Zelltod führt. In Fischen binden sie an die Kiemenoberflächen, wodurch deren Ionenregulierung gestört wird. In der wässrigen Phase binden sie jedoch auch schnell an gelösten organischen Kohlenstoff und an Schwebstoffe, fallen als neutraler Komplex aus und sind somit nicht mehr bioverfügbar. Es konnte gezeigt werden, dass die Anwesenheit solcher Stoffe die Ökotoxizität um ein Tausendfaches verringern kann. Es wird deshalb angenommen, dass die reale Ökotoxizität dieser Stoffe gering ist. Die Verwendung dieser Polymere sollte jedoch trotzdem vermieden werden, da sie persistent in der Natur und in Kläranlagen sind und nicht abgebaut werden können. Quelle: Forschungsbericht
Fuer die Einkapselung von toxischen chemischen Altablagerungen im Raum Bitterfeld sind vertikale Dichtwaende von ca. 60 m Tiefe von hoher Wirksamkeit und von ausreichender Dauerbestaendigkeit gegen extreme chemischphysikalische Angriffe der Deponie-Sickerwaesser mit hohen Salzfrachten, hohen Loesungsmittelanteilen und extremen pH-Werten (z.T. 2) erforderlich. Die bei hydraulischen Dichtungsmassnahmen im Braunkohlebergbau der Lausitz technisch erprobten Schlitzfraeswaende sollten in einer labor- und kleintechnischen Erprobungsphase auf ihre Herstellbarkeit im vorliegenden agressiven Milieu und auf ihre Langzeitwirksamkeit ueberprueft werden. Hierzu sollten u.a. folgende Spezialuntersuchungen dienen: - Vergleich lokal vorhandener oder produzierbarer Dichtstoffen wie Montanwachs/ -harz, Polyquat und natuerliche Tone mit Standard-Dichtstoffen. - Nachweis der Umweltvertraeglichkeit der eingesetzten Dichtungsmittel. - Eignungsnachweis der Dichtstoffe bzw. spezifischen Mischungen fuer den Einsatz im hochkontaminierten Untergrund fuer unterschiedliche Technologien (Fraeswaende, Injektionswaende, HDI-Waende). - Ueberpruefung, ob die bei der Fraestechnologie entstehenden und vornehmlich wirksamen Filterkuchen durch Zugabe von Montanwachs/ -harz und/oder Polyquat in ihren Dichtungs- und Resistenzeigenschaften optimiert werden koennen.
Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung POLYQUATERNIUM CROSSPOLYMER-2. Stoffart: Stoffklasse.
Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung POLYQUATERNIUM CROSSPOLYMER-3. Stoffart: Stoffklasse.
Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung SODIUM POLYQUATERNIUM CROSSPOLYMER-1. Stoffart: Stoffklasse.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 10 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 3 |
| Förderprogramm | 3 |
| Gesetzestext | 3 |
| Text | 2 |
| unbekannt | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 7 |
| Offen | 3 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 8 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 2 |
| Keine | 7 |
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| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 3 |
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