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Aerosolverhalten bei schweren Störfällen in Kernkraftwerken (SAAB II)

Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen das Abbauverhalten unter transienten Einspeisebedingungen, die Wechselwirkungen zwischen Brandaerosolen und Kernschmelzaerosolen und die Partikelrückhaltung in einer Wasservorlage (Pool Scrubbing) vertieft mit dem Ziel untersucht werden, die Prognosefähigkeit für das Aerosolverhalten im Containment insgesamt zu erhöhen und somit eine belastbarere Aussage über einen potentiellen radiologischen Quellterm zu ermöglichen. Daneben werden Fragestellungen bearbeitet, die eine hohe Relevanz von Brandaerosolen hinsichtlich ausgewählter Maßnahmen zur Schadenbegrenzung im Störfall vermuten lassen. Konkret betrifft dies den Einfluss von Brandaerosol auf das Startverhalten von katalytischen Rekombinatoren und auf die Entstehung volatiler Jodspezies.

Experimentelle Untersuchungen zur Spaltproduktrückhaltung und Wasserstoffbeherrschung bei Stör- und Unfallabläufen im Sicherheitsbehälter - THAI VI

Aerosolabscheidung in Fluessigkeitsvorlagen bei turbulenter Wirbelstroemung

Bei der Stroemung eines Aerosols durch eine Fluessigkeitsvorlage koennen die Partikel bei Kontakt mit der Fluessigkeit aus dem Aerosol abgeschieden werden. Diese, in der Kerntechnik als 'Pool Scrubbing' bezeichnete Reinigung des Gases ist ein wirkungsvoller Rueckhaltemechanismus fuer Spaltprodukte und zugleich ein Ansatz zur Bildung eines neuen, verzoegerten Spaltprodukt-Quellterms, naemlich der Fluessigkeitsvorlage. Ziel ist hier die Modellierung der Aerosolabscheidung bei sehr hohen Gasvolumenstroemen in die Fluessigkeitsvorlage. Die Hydrodynamik der Blasenstroemung ist dann durch das Auftreten unregelmaessig geformter, grosser sowie einer Vielzahl kleiner Blasen charakterisiert. Diese Stroemungsform, als turbulente Wirbelstroemung (engl.: Churn Turbulent Flow) bezeichnet, ist in hohem Masse unbestaendig und turbulent chaotisch. Die Modellentwicklung basiert auf der Beschreibung der Hydrodynamik bei turbulenter Wirbelstroemung, wobei die aerosolphysikalischen Transportmechanismen durch Anwendung bestehender Modelle zur Einzelblasenstroemung simuliert werden.

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