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Potenzielle natürliche Vegetation

Vegetation, die im Ergebnis einer langfristigen ungestörten natürlichen Entwicklung auf Grundlage der standörtlichen Verhältnisse entstehen würde.

Potenzielle Natürliche Vegetation Thüringens

Die Karte der Potenziellen Natürlichen Vegetation Thüringens entstand auf Initiative des Bundesamtes für Naturschutz Bonn in Zusammenarbeit mit der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie. Sie ist ein Teilprojekt im Rahmen der "Erstellung einer Übersichtskarte der Potenziellen Natürlichen Vegetation von Deutschland im Maßstab 1 : 500.000 mit gleichzeitiger Erfassung und Erhebung naturnaher Wälder als Grundlage für nationale und internationale Naturschutzplanungen". Die Karten wurden auf der Basis einer zusammenführenden Auswertung verschiedener landeskundlicher Kartierungen (naturräumliche, geologische, bodenkundliche Karten, land- und forstwirtschaftliche Standortserkundungen, Vegetationskartierungen) sowie durch ergänzende Vor-Ort-Erhebungen erstellt.

Förderung der Biodiversität vor Ort; Dokumentation der natürlichen Verjüngung auf Kyrillflächen Countdown-Prozess 2010

Aufnahme und Dokumentation der natürlichen Verjüngung auf Kyrill-Flächen; Förderung der Biodiversität vor Ort (Countdown-Prozess 2010) Beitrag des LB Wald und Holz-NRW

Karte der potentiellen natuerlichen Vegetation Thueringens

Karte der potentiellen natuerlichen Vegetation Thueringens, Erstellung der Karten: 'Die potentielle natuerliche Vegetation Thueringens

Broschuere 'Die potentielle natuerliche Vegetation Thueringens'

Vegetationskundliche Untersuchungen von Extensivierung auf salzbeeinflusstes Gruenland an der Wurster Kueste

Wie entwickelt sich die Vegetationszusammensetzung salzbeeinflussten Gruenlandes bei unterschiedlicher Nutzung? - Welche strukturellen Veraenderungen ergeben sich und welche Auswirkungen haben diese auf die Vegetationszusammensetzung? - Welche Schlussgesellschaft stellt sich bei Nutzungsaufgabe ein? - Welches sind die Vegetationsbestimmenden abiotischen Parameter und veraendern sich diese bei unterschiedlicher Nutzung?

Vegetationspotentiale von Siedlungsstandorten

Arten- und Biotopschutz im Nationalen Naturreservat Devinska Kobyla (Thebener Kogel - Kleinkarpaten) / Slowakei

Das Projekt wird mit dem slowakischen Partner DAPHNE aus Fördermitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) durchgeführt und durch ein EU-Life-Projekt auf slowakischer Seite kofinanziert. Der Thebener Kogel (Devinska Kobyla) in der Slowakei ist ein Binnendünengebiet mit artenreichen Heide- und Steppengesellschaften. Diese sind vor allem durch Verbuschung durch Fremdgehölze gefährdet, teilweise wurde aufgeforstet. Ziel des Projektes ist die Bewahrung der natürlichen Vegetation durch aktive Renaturierung - d.h. Beseitigung von Fremdgehölzen und Einführung einer Beweidung. Bisher wurden in der Slowakei noch nie Managementmaßnahmen zur Rettung von thermophilen Gesellschaften / Biotopen in dem in Devínska Kobyla geplanten Umfang durchgeführt. Der erste Schritt zur Renaturierung von 20 ha degradierten xerothermen Biotopen ist die Beseitigung von Gehölzen, um die grundlegenden Voraussetzung für die Erhaltung von Pflanzenarten zu schaffen, die an licht- und wärmereiche Standorte angepasst sind. Um festzulegen, wo und in welchem Umfang entbuscht und später beweidet werden muss, wird eine Managementplan erarbeitet. Zur Kontrolle der Effekte werden Monitoringflächen angelegt. Für die Beweidung wird eine Schaf und Ziegenherde eingesetzt und entsprechende langfristige Vereinbarungen mit dem Schäfer getroffen. Mit Rücksicht auf die hohe Besucherzahl und die unmittelbare Nähe des Standortes zur Hauptstadt Bratislava wird im Rahmen des Projektes ein Konzept zur Einbindung von privatwirtschaftlichen Unternehmen (deutsche und slowakische) in die aktive Naturschutzarbeit entwickelt und durchgeführt. Damit wird eine dauerhafte Pflege auch nach Projektabschluss gesichert und gleichzeitig das Umweltbewusstseins der Öffentlichkeit für den aktiven Schutz der thermophilen Gesellschaften erhöht. Sämtliche Eigentümer, zuständige Verwaltungen und Gemeinden sind schon seit der Antragsphase involviert, um einen möglichst großen Rückhalt für die Renaturierungsmaßnahmen zu erwirken.

Landnutzung und Hochwasserschutz - Untersuchung der Wirkung verschiedener Landnutzungen auf den Oberflächenabfluss mit einem Simulationsmodell

Übergeordnetes Ziel des Forschungsprojektes ist es, anhand von zwei Teileinzugsgebieten der Striegis, welche u.a. während des Augusthochwassers 2002 als wesentliche Entstehungsbereiche intensiver Abflussbildung identifiziert wurden, die Abflussbereitschaft bei Unterstellung verschiedener Landnutzungsverteilungen zu quantifizieren. Die methodische Umsetzung erfolgte dabei mit Hilfe des Simulationsmodells EROSION-3D. Dieses in der hier erstmals eingesetzten Version des um einen Mehr-Schicht Ansatz weiterentwickelten Simulationsmodells ermöglicht eine Differenzierung der Bodensäule in beliebig viele Schichten. Mit Hilfe der vom Simulationsmodell prognostizierten Oberflächenabflussmengen ist es möglich, insbesondere flächenbezogene landwirtschaftliche Maßnahmen des dezentralen Hochwasserschutzes für unterschiedliche Nutzungszustände zu bewerten Schwerpunkt des Forschungsprojektes war die Entwicklung von acht georeferenzierten Landnutzungsszenarien (reale Nutzungsverteilung mit konservierendem und konventionellem Ackerbau, Winterweizen konservierend, Waldmehrung, Dauergrünland, Potentielle natürliche Vegetation (Berücksichtigung von Sekundärporen bis in 30 cm bzw. bis in 100 cm Tiefe) und Saatbett. Durch die Verschneidung dieser acht Landnutzungsszenarien mit zwei Bodenfeuchte-, vier Starkniederschlags-(Wiederkehrzeiten von 2, 10, und 50 Jahren, sowie ein intensiver Dauerregen) und zwei Jahreszeitenvarianten ergaben sich pro Untersuchungsgebiet je 128 Szenarienkombinationen deren Direktabflusskomponenten mit Hilfe des o.g. Computermodells berechnet und anschließend bewertet wurden. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes haben gezeigt, dass die Landnutzung auf die Abflussbereitschaft eines Einzugsgebiets Einfluss nimmt. Dieser Landnutzungseinfluss sinkt jedoch mit zunehmender Niederschlagsdauer- und Intensität deutlich. Die unabhängig vom Niederschlagsereignis mit größer 73 Prozent höchsten Abflussbeiwerte lieferten die Sattbettszenarien (verschlämmt). Die geringsten Abflussbeiwerte wurden stets für die PNV Szenarien berechnet. Diese zeigen eine deutliche Abhängigkeit vom jeweiligen Starkregenereignis. Des Weiteren wurde gezeigt, dass eine konservierende Bewirtschaftung der Ackerschläge, bei Verwendung der Daten des Parameterkataloges Sachsen (1996) im UG Oberreichenbach keine Abflussreduzierung bewirkt. Im UG Klatschbach konnten Abflussminderungen festgestellt werden. Ursache dafür ist, dass im Parameterkatalog Sachsen keine Daten für dauerhaft konservierende Bewirtschaftung vorliegen. Die angegeben Werte beziehen sich auf Standorte, die erst kurze Zeit (ca. 2-3 Jahre) konservierend bewirtschaftet wurden. Eine Aufstockung der Waldanteile auf 30 Prozent der Untersuchungsgebiets-Flächen (Waldmehrungsszenarien) bewirkt, bezogen auf die Szenarien Realnutzung konservierend, eine Minderung der Abflussbeiwerte um 32 Prozent (UG Oberreichenbach) bis 40 Prozent (UG Klatschbach) für das 2 jähriges Ereignis, und um 5- 12 Prozent für das 50 jähriges Ereignis. usw

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