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Abwasserarme und abfallarme Lohngalvanik durch Abwasserreycling und Verwertung der Reststoffe

Zur Erreichung eines abfallminimierten und abwasserarmen Galvanikbetriebes werden eine Vielzahl von Primaer- und Sekundaertechniken eingesetzt. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Vor- und Nachbehandlung, aus dem rd. 50 Prozent der Galvanikschlaemme anfallen. Bei der Entfettung wird zur Einsparung von Reinigungsmitteln eine zusaetzliche Vorentfettung ausschliesslich mit heissem Wasser durchgefuehrt, bei der der Grossteil der anhaftenden Oele und Fette abgespuelt werden. Die Regeneration der Reinigungsbaeder erfolgt ueber Mikrofiltration und Umkehrosmose. Die Dekapierbaeder werden durch Umkehrosmose aufkonzentriert und den Beizbaedern zugegeben. Die erschoepften Beizen werden durch Trennung der enthaltenen Metalle Eisen und Zink mit Ionentauscher aufgearbeitet. Die Eisenloesung wird der Abwasserreinigungsanlage, der zinkhaltige Teilstrom wird der Zinkschlammverwertung zugefuehrt. Die bisher nicht verwertbaren Metalle Eisen, Chrom und Zink der Chromatierbaeder werden durch stufenweise Faellung bei verschiedenen pH-Werten selektiv getrennt und verwertet. Die Abwaesser aus der Phosphatierung werden getrennt erfasst und behandelt, Rueckstaende der Zinkschlammverwertung zugefuehrt. Die Prozessloesungen aus der Entmetallisierung werden separat elektrolytisch aufgearbeitet. Die zink- und nickelhaltigen Loesungen der elektrolytischen Metallabscheidung werden in einem weitgehend geschlossenen Kreislauf gefuehrt. Die Aufkonzentration der rueckzufuehrenden Spuelwaesser wird durch Umkehrosmose und Eindampfung energiesparend durchgefuehrt.

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