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Teilvorhaben: Erforschung hochleistungsstabiler dotierter Quarzgläser und Fasern auf Basis der Pulver-Sinter-Technologie

Das Projekt "Teilvorhaben: Erforschung hochleistungsstabiler dotierter Quarzgläser und Fasern auf Basis der Pulver-Sinter-Technologie" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Leibniz-Institut für Photonische Technologien e.V. durchgeführt. 1. Vorhabensziel: Für die speziellen Anforderungen des Leichtbaus sollen Laserfasern auf der Basis alternativer Erstellungsverfahren, vorrangig der Pulver-Sinter-Technologie (REPUSIL-Technologie) und gegebenenfalls der MCVD-Gasphasentechnologie, mit definiertem Eigenschaftsprofil realisiert werden. Diese neuartigen Fasern lassen sich mit etablierten Verfahren wie der MCVD-Technologie nicht, bzw. nur mit eingeschränktem Eigenschaftsprofil erstellen. Das neue Eigenschaftsprofil umfasst Fasern mit bis zu 100 Mikro m Kerndurchmesser, geringer Numerischer Apertur (0.06), höchster Kernhomogenität (Delta n 0,2-10-4), definierter Brechzahlstruktur, niedriger Dämpfung und nicht zuletzt einer hohen Langzeitstabilität bis in den Leistungsbereich von 8 kW. Diese grundlegenden Untersuchungen sollen direkt an den Industriepartner Heraeus überführt werden, welcher dann im industrierelevanten Maßstab diese Fasern verfügbar macht. 2. Arbeitsplanung: Nach der Simulation der Faserparameter schließt sich die Untersuchung der verschiedenen Materialtypen, vorrangig nach dem Pulver-Sinter- Verfahren (REPUSIL-Technologie), für die Realisierung von zwei Varianten von Laserfasern an. Aus diesen Materialien werden Laserfasern erstellt und umfassend in Bezug auf Dämpfung, Brechzahl, Brechzahlhomogenität, mechanische Spannung und Photodarkening /Degradation untersucht. Schließlich werden spezielle Fasercoatings appliziert, welche eine bessere Wärmeleitung erwarten lassen.

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