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Nachhaltige Pulverlacke für industrielle Anwendungen

Zielsetzung: Aufgrund aktueller umwelt- und gesundheitspolitischer Erfordernisse ist die Reduzierung von Energie und die völlige Vermeidung von Mikroplastik bei gleichzeitiger, nachhaltiger Verbesserung wirtschaftlich-technologischer sowie umweltschonender Aspekte, ein zentrales Anliegen von Lackrohstoffanbietern, Lackherstellern und industriellen Lackanwendern. Eine in Frage kommende Technologie zur Beschichtung von industrienahen Produkten ist die Pulverlackapplikation. Aus diesen Gründen haben sich die Projektpartner iLF Magdeburg GmbH, Ganzlin Beschichtungspulver GmbH und die Otto-von-Guericke Universität Magdeburg das ehrgeizige Ziel gesteckt, eine biologisch abbaubare Beschichtung als Pulverlack zu entwickeln und den Eintrag von nicht abbaubaren Partikeln aus Kunststoffen während und nach der Nutzung der beschichteten Bauteile zu verhindern. Es werden verschiedene Arten der Biokunststoffe unterschieden. Dabei existieren neben den biologisch abbaubaren Kunststoffen aus nachwachsenden und fossilen Rohstoffen auch biologisch nicht abbaubare Biokunststoffe. Im Rahmen des hier beschriebenen Vorhabens wird der Fokus auf die biologisch abbaubaren Kunststoffe gelegt. Dabei sollen im Wesentlichen zwei Pfade verfolgt werden: die PLA-Route und die Polyester-Route. In beiden Fällen sollen den Matrixmaterialien (PLA und Polyester) natürliche, regional verfügbare Füll- und Farbstoffe zugesetzt werden. Als Füllstoffmaterialien kommen dabei Cellulose, Maismehl oder Lignin in Frage. Die Farbgebung soll zunächst in 3 Farbtönen durch Verwendung natürlicher Farbstoffe wie Karotin, Rote Beete oder Ruß erfolgen. Zusätzlich verfolgen die Projektpartner das Ziel, möglichst niedrige Verarbeitungstemperaturen zu erreichen, um in Zeiten massiv steigender Energiekosten wirtschaftlich und umweltschonend produzieren zu können. Weiterhin sollen möglichst alle Rohstoffe aus Europa stammen, um den gesamten Produktlebenszyklus nachhaltig zu gestalten. Das Projektkonsortium stellt sicher, dass eine Charakterisierung der Ausgangsmaterialien und der erhaltenen Beschichtungen mit modernsten Methoden der Bildgebung und Analytik kombiniert werden mit Know-How und Methoden im Bereich der Oberflächenprüftechnik und der industriellen Entwicklung und Herstellung von Pulverlacken. Die Projektpartner haben in Ihrer langjährigen erfolgreichen Kooperation bereits mehrfach Produktinnovationen hervorgebracht und verfügen über die dafür notwendige Expertise.

Entwicklung flammhemmender Pulverlacke für den Einsatz auf Holzsubstraten (FRPowder)

Biobasierte Pulverlacke aus molmassenreduzierten Ligninspaltprodukten

Biobasierte Pulverlacke aus molmassenreduzierten Ligninspaltprodukten, IBÖM10: PulLi-2 - Biobasierte Pulverlacke aus molmassenreduzierten Ligninspaltprodukten

Pulverlackierung von Automobilkarossen

Durch die Verwendung von Pulverlacken bei der Automobillackierung ist eine Lackierung ohne Emission moeglich. Die Handhabung der feinkoernigen Pulverlackpartikeln ist jedoch aeusserst problematisch. Ein Problem hierbei ist das gleichmaessige Auftragen der Partikeln, also kein Pulsieren des Pulverstromes bei der Applikation und keine Agglomeration der Pulverpartikeln. Eine Moeglichkeit feinkoernigen Pulverlack zu applizieren besteht darin, den Pulverlack in fluessigen Stickstoff zu suspendieren. Nach der Zerstaeubung der Suspension verdampft der fluessige Stickstoff und die Pulverlackpartikeln koennen trocken auf der Automobilkarosse abgeschieden werden. Im Forschungsvorhaben wird ein Verfahren entwickelt, mit dem die Pulverlackpartikeln in duennen Schichten (z.B. 10 Mikrometer) auf Automobilkarossen aufgebracht werden koennen.

Neuartiger antimikrobieller Schutz in der Pulverbeschichtung für Verbundwerkstoffe

IBÖ-10: PulLi - Biobasierte Pulverlacke aus molmassenreduzierten Ligninspaltprodukten

Inline-Funktionalisierung von Pultrusionsprofilen, Teilvorhaben: Technologieentwicklung zur Herstellung pultrusionsfähiger Metallhalbzeuge im Industriemaßstab mit appliziertem funktionalem Pulverlack

Kognitiv intelligenter Overspray-Rückgewinnungsprozess zur Materialeffizienzsteigerung bei der elektrostatischen Pulverbeschichtung

Ganzheitliche Bilanzierung der Pulverlackiertechnik im Vergleich zu anderen Lackiertechnologien^Einsatzmoeglichkeiten und Bedingungen fuer die Pulverlack-Beschichtung von Holzwerkstoffen^Grundlagenuntersuchungen zur Synthese von Pulverlacken und zum Einfluss von Grenzflaechenphaenomenen bei der Beschichtung mit Pulverlacken^Minderung von VOC-Emissionen in der Lackiertechnik^Einsatzmoeglichkeiten und Bedingungen fuer die Pulverlack-Beschichtung von Holz und Holzwerkstoffen^Untersuchung der Einflussgroessen und ihrer Zusammenhaenge beim Pulverlackkreislauf^Untersuchungen zur Erhoehung der Einsatzbreite der triboelektrischen Pulverlackierung sowie zu den Mess- und Kontrollmethoden fuer die Anlagenoptimierung, Aufklaerung der rheologischen Eigenschaften von Pulverlacken in Abhaengigkeit von der chemischen Struktur der Filmbildner und der Morphologie der Pulverpartikeln zur Verbesserung des optischen Eigenschaftsprofils

Das Forschungsvorhaben unterteilt sich in drei Teilbereiche: 1. Mit Hilfe eines Filmbildemodells kann der Viskositaetsverlauf waehrend des Aushaertungsprozesses von Pulverlacken berechnet werden und somit Prognosen bezueglich des Verlaufes erstellt werden. Verschiedene FB-Modelle wurden untersucht und anhand dieser Erkenntnisse ein neues FB-Modell entwickelt. Untersuchungen zur Korrelationen der Daten von der Oberflaechenanalyse und den rheologischen Kennzahlen wurden durchgefuehrt. Zur Berechnung der Filmbildemodellkonstanten, zur Berechnung der Verlaufskennzahl, zur Simulation des Viskositaetsverlaufes und zur graphischen Darstellung wurde das Rechnerprogramm PCC-Data entwickelt. 2. Es wurden Reaktivverduenner auf Uretdion-Basis synthetisiert und in verschiedenen Pulverlacksysteme eingearbeitet. Diese Zusaetze bewirken eine Absenkung der Viskositaet waehrend des Aushaertungsprozesses und wirken sich somit verlaufsfoerdernd aus. Zu hohe Zusaetze fuehren jedoch zu Einschraenkungen bezueglich der mechanisch-technologischen Eigenschaften, so dass desweiteren bi-funktionelle RV hergestellt werden sollen. Die erworbenen Kenntnisse dienen zur Synthese von bifunktionellen Reaktivverduennern. 3. Mit Hilfe der Ultraschallstehwellenzerstaeubungstechnik koennen Polymerschmelzen disintegriert und sphaerische Pulverpartikeln erzeugt werden. Die USZ-Technik bietet somit die Moeglichkeit, den aus oekonomischer und oekologischer Sicht unwirtschaftlichen Mahlprozess zu ersetzen. Im Rahmen des Projektes wurden Grundsatzuntersuchungen durchgefuehrt und die Einfluesse der verschiedenen Verfahrensparameter auf die Zerstaeubungsergebnisse quantifiziert. Im Folgeprojekt wird der Schritt von den thermoplastischen zu den thermoreaktiven Pulvern gegangen, wobei auf den erworbenen Erkenntnissen aufgebaut wird.

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