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Entwicklung eines auf den Prinzipien der Pulverlackierung basierenden Korrosionsschutzverfahrens für ultrahochfesten Stahl, das bei einer signifikant höheren Energieeffizienz dem Sherardisierverfahren gleichwertige Ergebnisse liefert.

Teilvorhaben 4: Entwicklung einer Technik und Technologie zur Aushärtung von Pulverlacken auf SMC, Teilvorhaben 1: Untersuchung und Entwicklung spezifischer Vorbehandlungsmethoden zur Pulverlackierung von SMC

Ganzheitliche Untersuchungen zur elektrostatischen Beschichtung mit TGIC-freien und Klarpulverlacken mit ionenarmen Auftragsverfahren

Erfolge bei der Reinhaltung von Luft und Wasser sowie Fortschritte in der Abfallentsorgung und zum Schutze des Bodens sind heute Qualitaetsmerkmale einer modernen Industriegesellschaft und belegen, dass industrielles Wachstum nicht mit der Zerstoerung der Umwelt verbunden sein muss. Die elektrostatische Pulverlackierung gewinnt (neben dem Einsatz von Wasserlacken) aus oekologischen Gruenden immer mehr an Bedeutung. Die beim konventionellen Lackieren auftretenden Quellen fuer Luft- und Abwasserverunreinigung (Loesemitteldaempfe, Overspray und Lackschlamm) fallen nahezu vollstaendig weg. Hinzu kommen technologische und oekonomische Vorteile durch die Automatisierbarkeit der Beschichtungsprozesse, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen (Brand- und Gesundheitsschutz) und Qualitaetsverbesserungen. Daraus resultiert auch, die elektrostatische Pulverlackierung nicht nur aus der Sicht ihrer bekannten Vorteile zu sehen, sondern das Gesamtverfahren, einschliesslich des Pulverlackes selbst, kritisch zu betrachten. Pulverlacke koennen Gefahrstoffe beinhalten. Auch ohne das Vorhandensein von Loesemitteln koennen Pigmente, Haerterkomponenten, Verkappungsmittel, Lichtschutzmittel und Additive zur Herstellung verwendet werden, die toxikologisch in der einen oder anderen Weise bedenklich sind. Pulverlacke sind nicht inert. Und es ist selbst bei inerten Materialien der Feinstaubanteil eine moegliche Quelle von Belastungen. Insbesondere wird durch Zusatzanforderungen der Paragraphen 36/37 der GefStoffV die Verwendung erbgutveraendernder Materialien so erschwert werden, dass die Betriebe deren Einsatz auf das Noetigste beschraenken bzw. nur noch TGIC-freie Pulverlacke hergestellt werden. Die integrale Bewertung umwelttechnischer Gesichtspunkte bezieht sich sowohl auf die Produkte, als auch auf den gesamten Anlagen- und Beschichtungskomplex. Ressourcen fuer einen Fortschritt werden - im Einsatz TGIC-freier Pulverlacke vor allem beim Einsatz triboelektrischer Sprueheinrichtungen, - der Anwendung rotierender Spruehglocken vorzugsweise fuer groessere Flaechenleistungen und - unpigmentierter Klarpulverlacke (hier fehlen Fuellstoffe und Farbpigmente) gesehen. Die Ziele fuer neue Lackentwicklungen, die die Pulverlacke mit einschliessen, sind aus gesetzlicher und technischer Sicht klar definiert. Das wachsende Interesse am Einsatz von Pulverlacken ist nicht nur auf die metallverarbeitende Industrie, sondern auch auf viele angrenzende Bereiche, wie Keramik- und Kunststoffbeschichtung, Mehrfachlackierung und die Erzeugung von Isolierschichten gerichtet. Das neue Forschungsprojekt soll zur Vergroesserung der Anwendungsbreite der Pulverbeschichtung beitragen und dabei die genannten Schwerpunkte integrieren.

Untersuchungen zur elektrostatischen Beschichtung von Holz und Holzwerkstoffen mit Pulverlacken

Ziel ist die Einfuehrung der in der Metallbeschichtung bewaehrten emissionsfreien und abfallarmen Pulverlackierung in der Holzindustrie. Die elektrostatische Applikation erfordert einen spezifischen Oberflaechenwiderstand kleiner 10(xp=10) Ohm. In der Kombination mit dem Thermoreibglaetten und einer neuartigen Vorerwaermung im hochfrequenten elektromagnetischen Feld wurde eine Technologie zur Einschichtpulverlackierung von profilierten MDF-Teilen gefunden. Die Pruefergebnisse zu den moebelspezifischen Gebrauchseigenschaften pulverbeschichteter Holzwerkstoffe ermoeglichen die Abgrenzung potentieller Anwendungsgebiete und nennen Entwicklungsforderungen an die Pulverlackhersteller.

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