Im Ronneburger Revier (Ostthüringen) fand von 1952-1990 die weltweit größte Urangewinnung aus Schwarzpeliten statt. Die derzeit vom Halden-Sickerwasser der Nordhalde, später vom austretenden Flutungswasser des gefluteten unterirdischen Grubengebäudes durchströmten Talsedimente des Gessentales stellen nach den seit August 1997 laufenden Voruntersuchungen eine Senke für Schwermetalle/Radionuklide dar. Die Fällungsprozesse und die Randbedingungen für diese Senkenfunktion sind bisher nicht bekannt. Noch in diesem Jahr werden über 100 Sondierungsbohrungen (Schlagbohrverfahren) von Seiten der Wismut GmbH im Gessental durchgeführt, woraus sich eine exzellente Probenentnahmemöglichkeit ergibt. Mit dem beantragten Forschungsprojekt sollen die sedimentologischen und hydraulischen Bedingungen und hydrogeochemischen (und mikrobiologischen Prozesse im Sicker- und Grundwasserpfad der quartären Talsedimente unter besonderer Berücksichtigung des Verhaltens von Uran erfasst werden. Hierzu sind sowohl Gelände- (Infiltrationstests, Pumpversuche, evtl. Tracertests) als auch Laborexperimente (Säulenversuche) vorgesehen. Die Kenntnisse sollen genutzt werden, um Teilprozesse des Systems zu modellieren (hydraulische und thermodynamische Gleichgewichtsmodelle), die für die Demobilisierung der Schwermetalle/Radionuklide wichtig sind. Die Ergebnisse stellen die Voraussetzung für eine fundierte Prognose über die Entwicklung der Stoffausträge aus dem Gessentaler Fließsystem und für die Stoffdynamik natürlicher Systeme dar.
- technische Angaben wie Brunnenleistung, Absenkung etc. - ermittelte/berechnete Daten über den GWL (kf-Wert, T-Wert,...)
Die Aufschlussdatenbank ist zentrale Informationsgrundlage für alle geowissenschaftlichen FISe und Vielzahl von Umweltaufgaben. # zentrale Datenhaltung (ORACLE) mit Schnittstellen = Hauptgrundlage für - geologische Landesaufnahme - Herausgabe geol. Bohrungsdaten, - geothermischen Atlas - Bereitstellung von Aufschlussdaten für Gefährdungsabschätzungen im Bereich Grundwasser, Hydrogeologie, Ingenieurgeologie, Strahlenschutz, - die Ausgrenzung von Wasserschutzgebieten, - die Umsetzung der Altlastenmethodik des Freistaates Sachsen sowie - die Grundwasserüberwachung und Messnetzrekonstruktion, - die Katastrophenvorsorge und Katastrophenbeherrschung (geogen bedingte Bewegungsschäden wie Rutschungen, Setzungen, Erdbeben; Hochwasser) - Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, - Deponiestandortsuchen. - Bedienung der nationalen und europ. GDI. ----------- Sämtliche geologische Aufschlussdaten werden über Erfassungsprogramm UHYDRO erfasst; die anderen Programme übernehmen Auswertungen und Darstellungen der Daten. Komponenten # (zentrale) ORACLE-Aufschlussdatenbank mit - Internetkarte - Datenimport (gezieltes Update, eigene Skripte) - Datenexport (BOGEEXP, stand-alone-Anwendung und gleichzeitig GeODin-PlugIn) - Export von Prüftabellen in das DBF-Format OAS(Oracle Application Server)-Anwendung (Fa. RDS) - GeODin (kommerzielle Software der Fa. FUGRO, Berlin) als Frontend - SIGED - Signaturbearbeitung - zentrale und dezentrale Methoden zur Datenauswertung, Recherche, Visualisierung Internetkarte GeODin - s.o. UP - UIS-Pumpversuchsauswertung UK - UIS-Korngrößenauswertung UGWG - Bewertung der Schutzfunktion der GW-Überdeckung VISUAL - Aufschlussdarstellung - (zentrale) Methoden zur Bewirtschaftung und Pflege des Datenbestandes (eigene Skripte )
Aufgabe/Inhalt - Visualisierung von Daten geologischer Bohrungen - Datengrundlage: UHYDRO-Daten oder Aufschlussdaten aus der ORACLE-DB des LfULG - DIN-gerechte Darstellungen von Schichtenverzeichnissen als Säule und als Formblatt - ArcGIS-Schnittstelle: Erweiterung erzeugt nach Klick auf Bohrpunkt graphische Ausgabe Nutzerkreis: - alle UHYDRO-Nutzer - LfULG-interne Nutzer ============================== Datengrundlagen: ORACLE-Aufschluss-DB UHYDRO-Daten Entwickler: BEAK ==============================
Die Aufschlussdatenbank ist zentrale Informationsgrundlage für alle geowissenschaftlichen FISe und Vielzahl von Umweltaufgaben. # zentrale Datenhaltung (ORACLE) mit Schnittstellen = Hauptgrundlage für - geologische Landesaufnahme - Herausgabe geol. Bohrungsdaten, - geothermischen Atlas - Bereitstellung von Aufschlussdaten für Gefährdungsabschätzungen im Bereich Grundwasser, Hydrogeologie, Ingenieurgeologie, Strahlenschutz, - die Ausgrenzung von Wasserschutzgebieten, - die Umsetzung der Altlastenmethodik des Freistaates Sachsen sowie - die Grundwasserüberwachung und Messnetzrekonstruktion, - die Katastrophenvorsorge und Katastrophenbeherrschung (geogen bedingte Bewegungsschäden wie Rutschungen, Setzungen, Erdbeben; Hochwasser) - Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, - Deponiestandortsuchen. - Bedienung der nationalen und europ. GDI.
Die Aufschlussdatenbank ist zentrale Informationsgrundlage für alle geowissenschaftlichen FISe und Vielzahl von Umweltaufgaben. # zentrale Datenhaltung (ORACLE) mit Schnittstellen = Hauptgrundlage für - geologische Landesaufnahme - Herausgabe geol. Bohrungsdaten, - geothermischen Atlas - Bereitstellung von Aufschlussdaten für Gefährdungsabschätzungen im Bereich Grundwasser, Hydrogeologie, Ingenieurgeologie, Strahlenschutz, - die Ausgrenzung von Wasserschutzgebieten, - die Umsetzung der Altlastenmethodik des Freistaates Sachsen sowie - die Grundwasserüberwachung und Messnetzrekonstruktion, - die Katastrophenvorsorge und Katastrophenbeherrschung (geogen bedingte Bewegungsschäden wie Rutschungen, Setzungen, Erdbeben; Hochwasser) - Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, - Deponiestandortsuchen. - Bedienung der nationalen und europ. GDI.
Erfassungsprogrammpaket für Daten zu Bohrungen, Sondierungen, Pumpversuchen, anderen Untersuchungen zum geologischen Untergrund und zum Grundwasser. Verwendung von einheitlichen, für Sachsen festgelegten Datenstrukturen Nutzung bundesweit empfohlener Datenformate Basis für effektiven Datenaustausch zwischen verschiedenen Nutzern Kompatibilität zu vielen Standard- und Spezialprogrammen Kostenloser Versand mit ausführlicher Anleitungsbroschüre Sicherung einer fachlichen Mindestqualität bei geologischen Arbeiten Beliebige Kopiermöglichkeiten der dokumentierten Daten Datenhaltung durch das LfUG im Rahmen des Umweltinformationssystems Effektive DV-gestützte Recherchemöglichkeiten für geologische Daten, dadurch in vielen Fällen Einsparung umfangreicher manueller Archivrecherchen Wer nutzt UHYDRO? UHYDRO wurde in erster Linie für die Urheber der Daten, also Ingenieurbüros, Bohrfirmen, Hochschulen, oder Labors entwickelt. In Sonderfällen kann auch die Nutzung durch andere Firmen oder auch Behörden angezeigt sein. UHYDRO und die Anleitung kann jeder Interessent kostenlos erhalten. Die Nutzung der erfassten Daten kann wiederum durch jede Behörde, Firma usw. erfolgen, wenn ein entsprechender Anlass (Projekt, Auftrag usw.) vorliegt. Sachgruppen: Grund-/Stammdaten: Die Erfassung von Grund- und Stammdaten für einen Aufschluß ist zwingende Voraussetzung für Erfassung jeglicher weiterer Daten zum Aufschluss. Schichtenverzeichnis allgemeine geologische und hydrogeologische Beschreibungen von Aufschlüssen. Ausbau Ausbau von geologischen Aufschlüssen. Erfassung erfolgt abschnittsweise, d.h. für jeden Teufenbereich, der eine bestimmte Ausbauart aufweist, wird ein Datensatz angelegt. Ringraumhinterfüllung Ringraum-Hinterfüllung bei ausgebauten geologischen Aufschlüssen Erfassung erfolgt abschnittsweise, d.h. für jeden Teufenabschnitt, der eine bestimmte Hinterfüllung aufweist, wird ein Datensatz angelegt. Diese Sachgruppe dient auch zur Erfassung der Bohrlochkontur! Pumpversuche: zu Kopfdaten (Projektbezeichnung, etc.) ein oder mehrere Aufschlüsse zugeordnet, für die wiederum die einzelnen Meßwerte gespeichert werden. Tracerversuche (analog zur Sachgruppe Pumpversuche) Korngrößenanalysen: Korngrößenanalysen (nach DIN oder TGL-Norm). Isotopenananalysen: Grundwasserisotopenanalysen Gesteinsphysikalische Laboruntersuchungen: Daten aus geotechnischen Laboruntersuchungen (außer Korngößenanalysen), die der Gewinnung hydrogeologischer Kennwerte dienen Indirekte Aufschlüsse nach DIN 4094 (Sondierungen) Geochemie (Petro/Pedo) Proben- und Analysendaten von Boden-, Gesteins- und Mineralproben GW-Information zum Bohrvorgang: Grundwasserdaten, die während des Bohrvorganges gewonnen wurden (z.B. Grundwasserstand, Bohrteufe bei Grundwasseranschnitt, eingestellter GW-Stand im Bohrloch). Untersuchungsergebnisse Erfaassung.. Untersuchungsergebnisse werden auch durch die Auswerteprogramme in diese Datei geschrieben. Angaben zu den Rohstoffen In dieser Sachgruppe werden die Analysendaten von Rohstoffen erfaßt. GW-Stammdaten : =notwendiger, übergeordneter Datensatz für die Sachgruppen Hydrochemie und GW-Stände/GW-Mengen! Hydrochemie: Proben- und Analysendaten der Hydrochemie GW-Stände/GW-Mengen: In dieser Sachgruppe werden die Analysendaten von GW-Ständen und GW-Mengen
Aufgabe/Inhalt UP dient der graphischen und numerischen Auswertung von Pumpversuchen, insbesondere zur Bestimmung der Parameter Transmissivität, Speicherkoeffizient und Leakagefaktor. Ausgewählte neue Programmmerkmale: Auswertung der stationären und instationären Phase, nutzerdefinierte orthogonale Randbedingungen definierbar, Kartenunterstützter Aufbau des PV-Auswerte-Modells, Berücksichtigung mehrerer Förderbrunnen, Auswertung variabler Fördermengen. Das Programm UP32 greift unmittelbar auf die in UHYDRO32 bei der Eingabe von Pumpversuchen angelegten dBase-Dateien zu. Zu den Grundfunktionalitäten des Programms UP32 gehören: Auswahl einer Datenquelle/Projektes Auswahl eines Pumpversuches Auswahl zugehöriger Aufschlussdaten Konfigurierung des Pumpversuches Auswertung des Pumpversuches Protokollierung Layout Exportfunktionen Graphische Darstellungen Pumpversuchskonfiguration Darstellung von Absenkungen und Förderraten anhand Messwerten Gütefunktion als Bestandteil der automatischen Parameteridentifikation Darstellung der Absenkungen anhand ermittelter Brunnenfunktion Voraussetzung für das fehlerfreie Funktionieren von UP ist ein mit UHYDRO erzeugtes Projekt, das mindestens die Grunddaten, Pumpversuchs-Kopf-, Aufschluss- und Messdaten enthält. Vorhandene Ausbau- und Ringraumhinterfüllungsdaten werden bei der Auswertung ebenfalls berücksichtigt. Ergebnisse können direkt in die UHYDRO32-datei für hydrogeologische Kennwerte gespeichert werden. ============================== Datengrundlagen: UHYDRO-Daten Entwickler: HGC / G.E.O.S. ==============================
Ziel: Durch BioSoil wurde ein Verfahren für die anaerobe Dehalogenierung von LHKW entwickelt. Das Verfahren ist international patentrechtlich geschützt. Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurde die Leistungsfähigkeit des Verfahrens unter besonderen Bedingungen an einem Standort demonstriert. Es handelt sich um das Chemikalienlager eines ehemaligen Garnisonsgeländes in Halle/Saale. Der Boden und das Grundwasser sind mit dem Schadstoff Trichlorethen kontaminiert. Beschreibung: Das Verfahren von BioSoil nutzt die natürlichen mikrobiellen Mechanismen zum Abbau von leichtflüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffen (LHKW). Durch einen gesteuerten Ablauf mikrobieller Vorgänge, dem Prozess der reduktiven Dehalogenierung, erfolgt die Dekontamination im Grundwasser in-situ. Die gesättigte Bodenzone wird damit in einen Bioreaktor umgewandelt. Die reduktive Dehalogenierung von leichtflüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) verläuft über zwei Stufen bevorzugt unter sulfatreduzierenden Bedingungen nach dem folgenden Reaktionsschema (Abb.1): Tetrachlorethen (PER) und Trichlorethen (TRI) werden über die erste Stufe zu cis-Dichlorethen (cisDCE) umgesetzt. In der zweiten Stufe wird cisDCE über Vinylchlorid (VC) zu Ethen/Ethan umgewandelt. Für den Abbau von PER und TRI zu Ethen/Ethan wird unter sulfatreduzierenden Bedingungen ein Substrat von den abbauenden Mikroorganismen benötigt. Das Substrat liefert den Elektronendonor, der für eine reduktive Dehalogenierung notwendig ist. Durch BioSoil wurde für das beschriebene Reaktionsschema ein hochwirksames Substrat entwickelt. Die Maßnahme zur Schaffung der erforderlichen Bedingungen für die Dehalogenierung von LHKW setzt die gezielte Zugabe dieses Substrats im kontaminierten Abschnitt im Grundwasser voraus. Dafür ist die Installation von Infiltrations- und Entnahmefiltern erforderlich. Die Systemfilter werden oberirdisch an Förderpumpen angeschlossenen und über eine Sanierungsanlage betrieben. Das reinfiltrierte Grundwasser wird als Transportmedium für die zugeführten Hilfsstoffe genutzt. Geologie des Projektgeländes: Über stauenden Verwitterungsschichten bildet sich ein niederschlagsabhängiger Horizont (mit Hangwasser) mit demnach unregelmäßiger und gering ergiebiger Wasserführung. Der Horizont besteht aus einem mäßig bis nahezu undurchlässigem tonigen Schluff. Im Labor wurden Durchlässigkeiten bis zu 10-8m/s ermittelt. Ergebnisse: Bei Pumpversuchen wurden im Schadenszentrum vor Beginn der Sanierungsmaßnahme maximal 120.000 myg/l TRI im Grundwasser analysiert. Im Verlauf des ersten Sanierungsjahres wurde im Schnitt für TRI 60.000 myg/l gemessen. Im zweiten Sanierungsjahr fielen die Werte für Trichlorethen auf ca. 10.000 myg/l. In der Zusammensetzung der LHKW konnte eine fortschreitende Metabolisierung nachgewiesen werden. Bereits im Verlauf des ersten Sanierungsjahres hatte cis-DCE einen Anteil von ca. 50 Prozent an der Summe LHKW, dieser erhöhte sich im zweiten Jahr auf ca. 90 bis 100 Prozent. usw.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 13 |
| Europa | 1 |
| Kommune | 1 |
| Land | 9 |
| Wissenschaft | 6 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 13 |
| unbekannt | 7 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 13 |
| Unbekannt | 7 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 16 |
| Englisch | 4 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 9 |
| Webseite | 11 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 19 |
| Lebewesen und Lebensräume | 16 |
| Luft | 10 |
| Mensch und Umwelt | 20 |
| Wasser | 16 |
| Weitere | 20 |