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Langzeitquellversuche an anhydritführenden Gesteinen

Im Rahmen des Forschungsvorhabens soll eine robuste und zuverlässige Versuchsapparatur entwickelt und gebaut werden, mit der man bei der Durchführung von langzeitigen Quellversuchen an anhydritführenden Gesteinen des Gipskeuprers den Einfluss externer Faktoren, wie Regelung, langzeitige Messgenauigkeit, Steifigkeit der Apparatur oder Temperatur ausschliessen bzw. minimieren kann. Mit dieser neuartigen Apparatur sollen Serien von Versuchen an Proben aus dem Chienbergtunnel unter verschiedenen axialen Lasten durchgeführt werden. Die Dauer der Versuche wird auf etwa 10 Jahren geschätzt. Die Messergebnisse sollen Aufschluss über den zeitlichen Ablauf des Quellvorganges, und insbesondere über den Einfluss des Drucks auf den Endwert der Quelldehnung geben. Projektziele: Bestimmung des Zusammenhangs zwischen dem Druck und dem Endwert der Quelldehnung von anhydritführenden Gesteinsproben.

Modellhafte Konservierung zweier Sphingen am Wasserpalais Schloss Pillnitz unter Anwendung innovativer Substanzen zur Minderung des hygrischen Quellens (Sachsen)

Die beiden Sphingen sind durch ihre elbnahe Lage besonders starken Feuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt. Deshalb soll an diesen Bildwerken ein neu entwickeltes Konservierungsmittel namens 'Antihygro', das das Quellverhalten des Natursteines deutlich reduziert, modellhaft erprobt werden. Die Wissenschaftler und Restauratoren erhoffen sich von dieser Behandlung eine deutliche Verlangsamung des Steinzerfalls und laengere Standzeiten fuer Steinplastiken im Freiraum.

Verbund: Neue polymere Materialien aus Kohlenhydratbausteinen, Teilvorhaben: Strukturabhaengigkeit des Quellvermoegens und der viscoelastischen Eigenschaften von Hydrogelen auf Saccharidbasis

Das Hauptziel des Vorhabens ist die Herstellung und Untersuchung der Eigenschaften von wasserquellbaren Gelen auf der Basis von polymerisierbaren Zuckerderivaten. Durch Copolymerisation mit Acrylsaeure konnten stark quellbare Gele mit guten Applikationseigenschaften erhalten werden. Ein wichtiges Ziel dieser Untersuchungen ist die Herstellung bioabbaubarer Hydrogele. Da diese Verbindungen als Superabsorber in Windeln etc. in grossen Mengen anfallen, waere eine Kompostierung z.B. von grossem Interesse. Die bisherigen Abbauversuche haben noch kein eindeutiges Bild ergeben. Weitere Untersuchungen sollen noch durchgefuehrt werden.

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