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CEDIM-Projekt: Hochwasserregionalisierung Sachsen

Durch die kurze Zeitreihen von Abflusszeitreihen und die wenige darin enthaltenen Extremereignissen ergeben sich große Unsicherheiten bei der Abschätzung von Hochwasserereignissen mit einem Wiederkehrintervall größer als 100 Jahren. Für die Ermittlung von seltenen Hochwässern sollte die lokale Hochwasserstatistik an einem Pegel daher durch zusätzliche Informationen gestützt werden. Eine Variante besteht in der Ermittlung von zusätzlichen Stützstellen im Extrapolationsbereich. Diese Stützstellen können durch obere Grenzen von bislang in vergleichbaren Klimaregionen beobachteten Hochwasserabflüssen bereitgestellt werden. Die Regionalisierung von Hochwasserkenngrößen ist eine weitere Methode, um zusätzliche Informationen zu erhalten. Nach dem Prinzip 'trading space for time wird bei einer Hochwasserregionalisierung die limitierte Abflussmessreihe an einem Pegel durch die Hinzunahme von Zeitreihen von benachbarten Pegeln aus einer vergleichbaren hydrologischen Region erweitert. Mit der Methode der Hochwasserregionalisierung können ausgewählte Hochwasserquantile auf unbeobachtete Gebiete übertragen werden. Forschungsziele: Abschätzung von oberen Grenzen durch die Anwendung von empirischen und probabilistischen Hüllkurven; Integration der oberen Grenzen in die Hochwasserstatistik; Entwicklung und Anwendung eines Regionalisierungsansatzes basierend auf Prozesstypen; Ermittlung von ausgewählten Hochwasserquantilen für alle Gemeinden in Sachsen.

ESA Distributed Power - Distributed Power Grid Management Based on Space Technologies

Galileo Atmospheric Data Enhancement Mission (GADEM)

The WegCenter/UniGraz Team has summarized scientific applications and defined scientific requirements for GADEM K band radio signals, and performed an end-to-end scientific performance analysis for both space-to-space and space-to-ground links. The performance analysis addresses the quality of atmospheric data products expected by a GADEM-type measurement configuration. The performance analysis covers a Galileo-LEO part (occultation measurements of temperature and humidity profiles) as well as a Galileo-GS part (space-to-ground slant column integrated water vapor measurements). Based on a comprehensive end-to-end simulation software (End-to-end Generic Occultation Performance Simulator, EGOPS), the performance of both these measurement configurations was simulated and analyzed for a typical set of instrumental errors, using realistic orbital and ground-station geometries and using as a realistic atmospheric model a high resolution global weather analysis field, including also liquid water and ice water clouds. An operational analysis of the ECMWF (European Centre for Medium-Range Weather Forecasts) was taken for the purpose. In addition, turbulent atmospheric conditions were taken into account for Galileo-LEO links. The main conclusion is that the GADEM system requirements as laid out in the GADEM scientific applications document are just adequate to achieve the observational requirements (summarized in the same document) for both the Galileo-LEO part and the Galileo-GS part, respectively. This confirms that those requirements, in many aspects drawing from heritage from previous study of similar systems (e.g., LEO-LEO K band occultation) provide a sound basic set of specifications for GADEM system design. Based on the encouraging results of the performance analysis a GADEM demonstration experiment is strongly recommended.

Populationsdynamik von Epiphyten

Epiphyten, Pflanzen die auf Bäumen wachsen ohne an diesen zu parasitieren und ohne Wurzelkontakt zum Boden, sind typische Elemente tropischer Regenwälder und tragen wesentlich zu deren Diversität bei. Da sie, wenn sie zu Boden fallen, kaum überleben, hängt ihr Lebenszyklus stark von dem der sie tragenden Bäume und Äste ab. Zudem stellt ihr Lebensraum, die Kronenregion des Waldes, ein heterogenes und strukturiertes Habitat dar, mit starken Unterschieden in Mikroklima, Substrat auf den Ästen und deren Stabilität, was zu einer deutlichen Zonierung in der Verteilung der Epiphyten führt. Im Laufe ihres Lebenszyklus müssen Pflanzen bestäubt werden, Samen produzieren und diese müssen auf geeigneten Ästen landen und keimen. Wachstums- und Überlebensraten bestimmen die Wahrscheinlichkeit mit der die Pflanze später selbst Blüten produzieren wird. Alle diese Faktoren sind von Art zu Art unterschieden, können aber auch von der Position einer Pflanze innerhalb des Baumes abhängen. Letztendlich bestimmen Überleben, Wachstum, Vermehrung und Samenverbreitung selbst die Verteilung der Pflanzen innerhalb des Baumes. Das beantragte Projekt soll den Zusammenhang zwischen der Verteilung der Pflanzen in den Kronen und den Lebenszyklen einiger Orchideen und Bromelien in einem humiden Bergwald in Mexiko untersuchen. Populationsgenetische Analysen sollen feststellen, wieweit die räumlichen Verteilung der Individuen, die teils sehr heterogen ist, mit deren genetischer Distanz zusammenhängt. Die untersuchten Zusammenhänge werden in Populationsmodelle integriert, die zu einem besseren Verständnis der Populationsdynamik von Epiphyten und letztendlich der Struktur und Dynamik im Kronenraum beitragen sollen. Dies ist auch von Bedeutung, wenn die Aussichten einzelner Arten in vom Menschen veränderten Lebensräumen abgeschätzt werden sollen.

Partizipative Technikgestaltung und nachhaltige Entwicklung - Eine sozialwissenschaftliche Analyse

Wie Studien im Bereich der Innovationsforschung zeigen, haben NutzerInnen (das können sowohl Einzelpersonen, als auch Firmen sein) oft eine wichtige Funktion bei der Entwicklung und Diffusion von Technologien - und zwar nicht nur im Rahmen der (passiven) Akzeptanz oder der Nachfrage nach diesen Produkten. Vielmehr ist auch die aktive Aneignung der Produkte durch NutzerInnen von großer Bedeutung für den Erfolg einer Innovation, d.h. deren Integration in die Praxis des Alltags sowie deren Besetzung mit Bedeutung und Sinn. Auch spielen AnwenderInnen vielfach eine aktive Rolle in der Verbesserung und Gestaltung neuer Technologien. Es gibt guten Grund zur Annahme, dass dies unter spezifischen Rahmenbedingungen auch für die Entwicklung und Verbreitung ökologisch nachhaltiger Techniken gilt und einen wichtigen Faktor für den Erfolg solcher Produkte darstellt. Im Vordergrund dieses Projekts steht die Frage nach der Rolle von NutzerInnen im Rahmen der Entwicklung und Verbreitung von technischen Innovationen, die zu einer ökologisch nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft beitragen. Dies wird in Fallstudien zu drei Technologiefeldern untersucht, in denen Österreich eine Rolle im internationalen Spitzenfeld einnimmt: thermische Solaranlagen, moderne Biomasseheizanlagen sowie ökologisches Bauen. In allen drei Feldern gibt es wichtige Anstöße und Beiträge von EndanwenderInnen für die technische Entwicklung - besonders prägnant bei Solaranlagen (und mit Einschränkungen bei Biomasseanlagen), wo Selbstbaubewegungen zu einer massiven Verbreitung beigetragen und den Boden für die Entstehung exportorientierter Firmen gelegt haben. Doch stellt sich zu Recht die Frage, inwieweit der Beitrag von NutzerInnen von sehr spezifischen sozialen und technischen Bedingungen abhängt. Mit dem Projekt soll ein Beitrag zu einem besseren sozialwissenschaftlichen Verständnis solcher Innovationen geleistet und eine breitere Basis für technologiepolitische Handlungsmöglichkeiten zur Förderung nachhaltiger Technologien geschaffen werden.

Umgang mit schwerkranken Füchsen in der Schonzeit

In dem Flyer wir beschrieben, wie mit schwerkranken Füchsen in der Schonzeit, umgegangen werden muß.

Schwerpunktprogramm (SPP) 1257: Massentransporte und Massenverteilungen im System Erde; Mass Transport and Mass Distribution in the Earth System, The global continental water balance using GRACE spaceborne gravimetry and high-resolution consistent geodetic-hydrometeorological data analysis - Phase 1-3

GRACE gravity measurements provide a direct measure of water storage changes over continents. As such, it enables---for the first time---to close the continental water balance on large scales, and a direct determination of actual evapotranspiration---the unknown component of water balance---from terrestrial precipitation and run-off measurements on large scales. Atmospheric moisture flux offers another independent way of determining water storage changes, where there is no need for evapotranspiration information. This allows for a mutual inter-comparison of data from three independent disciplines and an evaluation of hydrological and atmospheric models. Thus the overall objectives of the project are 1. the direct analysis of large-scale water balances, and 2. the quantification of related uncertainties for large catchment areas in different climatic zones. In order to achieve consistent water balances, the mass change rates from GRACE, hydrology, and hydrometeorology have to be evaluated with respect to natural fluctuations and intrinsic errors. Statistical investigations are needed to characterize the respective contributions. Current results: Mass change estimates from GRACE are more accurate for large catchments (deeper 250,000 sq. km.) than for small catchments. 1. Vertically integrated moisture flux divergences from regional and global atmospheric models provide valuable constraints for estimating mass changes from GRACE. 2. A comparison of GRACE with hydrology datasets indicates that there is a sizeable amount of outliers in GRACE. These outliers have to be removed before any analysis can be done with the GRACE data. 3. Satellite RADAR altimetry provides estimates of runoff from catchments, where in situ measurements are not available, which helps in the validation and evaluation of GRACE derived mass change estimates.

Schwerpunktprogramm (SPP) 1158: Antarctic Research with Comparable Investigations in Arctic Sea Ice Areas; Bereich Infrastruktur - Antarktisforschung mit vergleichenden Untersuchungen in arktischen Eisgebieten, Sea Ice Deformation Mapping by Means of Synthetic Aperture Radar

A concept that utilizes parameters retrieved from synthetic aperture radar (SAR) imagery will be devised in order to evaluate the atmospheric drag coefficient of sea ice. Methods will be developed for mapping and quantifying sea ice surface structure and deformation (e. g. floe size distribution, ridge spacing) from radar data. Considering that different SAR systems will be launched into space in the near future, the proposed investigations consider the effect of radar frequency, polarization, and spatial resolutions on the parameter retrieval. Retrieval methods and their accuracy will be assessed. Potential correlations between SAR backscatter variations, retrieved parameters related to sea ice deformation and surface structure, and the atmospheric drag coefficient will be analysed. The utilization of the retrieved parameters will be tested in numerical simulations of atmospheric boundary layer processes. Quantitative information about the sea ice surface structure and deformation is also of use for modelling sea ice dynamics, estimating sea ice mass balance, classifying ice types, and for safety and efficiency of marine transport and offshore operations.

The global continental water budget using GRACE spaceborne gravimetry and high- resolution consistent geodetic-hydrometeorological data analysis

GRACE gravity measurements provide a direct measure of water storage changes over continents. Thus, this novel technique enables for the first time to close the continental water balance on large scales. We propose to use GRACE gravimetry to directly determine large scale actual evapotranspiration from ground-based measurements of precipitation and discharge on large basins. The project will also provide a previously not available direct determination of atmospheric moisture fluxes on large basins from storage changes and discharge. As such, it enables a novel evaluation of atmospheric model data. However, the anisotropic error structure of conventional GRACE products is limiting their utility even for the largest basins available. Hydrological quasi-signals appear in areas, e.g. deserts, where no signal exists. To this end, we develop a new approach to GRACE error modelling, that makes use of known mass changes and their uncertainties, derived from hydrological constraints for selected areas, e.g. with negligible inputs (deserts) or with negligible evapotranspiration (snow/ice -, high altitude regions). This strategy allows for a correction of the gravity signal beyond the conventional de-aliasing procedures and thus an improvement of resolution in terms of space, time and mass. The close interdisciplinary collaboration will ensure the establishment of GRACE as a reliable hydrological sensor. Our investigations of the characteristics of both the large scale actual evapotranspiration and the atmospheric moisture flux enable us to predict discharge from ungauged basins and to evaluate the corresponding uncertainty by use of GRACE data. The global coverage of data from gauged and ungauged basins will hence lead to an improved determination of the global continental and the respective atmospheric water budget with a minimum of model assumptions.

Chemische Fernorientierung bei Parasitoiden samenfressender Wirte: Signale, Reichweite der Signale und Mechanismen der Fernorientierung

Die Untersuchung der chemischen Signale multitrophischer Systeme stellt momentan einen Schwerpunkt der ökologischen Forschung dar. Allerdings gibt es bislang kaum Untersuchungen für tritrophische Systeme aus Samen, samenfressenden Insekten und deren natürlichen Feinden, z.B. Parasitoiden. Im Rahmen des geplanten Projektes sollen erstmals für ein solches System die chemischen Signale identifiziert werden, die von Samen (bzw. Körnern) abgegeben werden und von Parasitoiden bei der Wirtssuche genutzt werden. Die Ergebnisse sollen die Aufmerksamkeit auf die bislang vernachlässigte Chemische Ökologie dieser Systeme lenken und die Grundlage für weitere Arbeiten in diesem Bereich schaffen. Darüber hinaus sollen an dem untersuchten System exemplarisch erstmals die Verhaltensweisen von Parasitoiden bei der Fernorientierung in Abwesenheit von Luftbewegungen analysiert und der sogenannte active space von chemischen Signalen unter diesen Bedingungen theoretisch und experimentell bestimmt werden. Die Ergebnisse des Projektes werden zum grundlegenden Verständnis multitrophischer Systeme beitragen und sind in der Biologischen Schädlingsbekämpfung von Bedeutung, z.B. bei der Festlegung der Anzahl und Abstände von Freilassungsorten von Parasitoiden.

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