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IBÖ-07: DEEPWEP - Entwicklung eines multiparallelen Minibioreaktorsystems im Deep-Well-Plate Format zur Verkürzung der Entwicklungszeit von Bioprozessen

MOOSzucht: Züchtung und Massenvermehrung von Torfmoosen zur industriellen Produktion eines nachwachsenden Substratausgangsstoffes für den Gartenbau, Teilvorhaben 2: Etablierung der in vitro-Kultivierung unter sterilen Bedingungen und Produktivitätssteigerung durch Smart Sphagnum Breeding

Die Verwendung von fossilem Torf für Substrate im Erwerbsgartenbau trägt substantiell zur Klimaerwärmung bei (CO2-Emission), führt zu Verlusten an Biodiversität und anderen Moor-Ökosystemdienstleistungen sowie an landwirtschaftlich nutzbarer Fläche. Torfmoos-Biomasse ist die meistversprechende Alternative. Sie kann mit vielfältigen Benefits nachhaltig auf wiedervernässtem, degradiertem Hochmoor kultiviert werden. Diese Paludikultur reduziert CO2-Emissionen, erhält landwirtschaftliche Flächen, erhöht Biodiversität, erhält Arbeitsplätze im ländlichen Raum und stärkt die regionale und nationale Wirtschaft. Die Ziele von 'MOOSzucht' sind Produktivitätssteigerung auf züchterischer Basis, um Torfmoos rentabel anzubauen, und die massenhafte Vermehrung von Torfmoos als Saatgut für die Umsetzung von Torfmooskultivierung im industriellen Maßstab. Das Teilvorhaben ALU zielt darauf, hochproduktive Torfmoose in axenische In vitro Kultur zu bringen (Kultur unter sterilen Bedingungen), um sie durch Polyploidisierung züchterisch bearbeiten zu können (Smart Sphagnum Breeding) und um mit individuell optimierten Wachstumsmedien einen Produktionsprozess in Rührkessel-Photobioreaktoren zu etablieren. Im TV-ALU werden die produktivsten Torfmoose in axenische In vitro-Kultur gebracht, indem Zellen mit Stammzellcharakter durch Oberflächensterilisierung dekontaminiert werden. Nach Regeneration der Torfmoose werden die Kultivare züchterisch bearbeitet, indem durch Protoplastenisolierung und -fusion in der Produktivität gesteigerte polyploide Kultivare erzeugt werden. Für die Massenvermehrung im Photobioreaktor werden geeignete Kulturparameter (Medienzusammensetzung, pH, Temperatur, Licht) entwickelt und die Produktion in 5l-Rührkessel-Photobioreaktoren etabliert. Die Kulturparameter werden in enger Zusammenarbeit mit den Partnern im TV-KIT entwickelt und alle Ergebnisse für die Massenvermehrung im Trickle bed-Reaktor zur Verfügung gestellt.

Verbundvorhaben, Teilvorhaben deutscher Teil: Niedrigere Emissionen und höhere Effizienz bei der Verbrennung von Biokraftstoffen aus Indien: Entwicklung eines CFD-Modells für Praxisanwendungen auf der Basis validierter und reduzierter Verbrennungskinetik

ERA-NET EuroTransBio-6: Entwicklung von Prozessen zur enzymkatalysierten Umwandlung von lipiden Abfallrohstoffen zu marktfähigen Produkten, ERA-NET EuroTransBio-6: Entwicklung von Prozessen zur enzymkatalysierten Umwandlung von lipiden Abfallstoffen zu marktfähigen Produkten, Teilprojekt Greibo-Chemie GmbH

Das Vorhaben befasst sich mit einer Möglichkeit, aus Fetten und Altfetten höherwertigere Rohstoffe zu gewinnen. Ziel ist die Entwicklung eines enzymatische Schritte enthaltenden chemisch-technologischen Verfahrens zur Auftrennung von Fetten und Fettsäuren, insbesondere Altfetten, in Stoffströme mit überwiegend gesättigten Fraktionen und Stoffströme mit überwiegend ungesättigten Fraktionen, die zur Herstellung verschiedener Produkte mit jeweils unterschiedlichen Eigenschaften notwendig sind. Dazu sind eine neuartige lösungsmittelfreie enzymatische Veresterung und verschiedene Trennverfahren zu entwickeln und mit an sich bereits bekannten enzymatischen und nicht-enzymatischen Verfahrensschritten zu kombinieren. Die ungesättigten Fraktionen stellen neuartige, innovative, höherwertigere Produkte dar, die aufgrund ihres höheren Gehaltes höhere Wirksamkeit und damit höheren Gebrauchswert haben und auch für speziellere oder neue Anwendungen einsetzbar sind. Bei der Auswahl der Altfette wird mit spanischen Kooperationspartnern zusammengearbeitet. Die BAM übernimmt die Untersuchung der enzymkatalysierten Reaktionen, Greibo die Trennoperationen. Die Untersuchung der enzymkatalysierten Teilschritte erfolgt in 100ml- bis 100l- Rührreaktoren. Zum Projektende werden gemeinsam Versuche an 1,5t- bzw. 3t- Rührreaktoren bei Greibo-Chemie zur Herstellung größerer Produktmengen durchgeführt.

KMU-innovativ: MaRueFerm: Entwicklung eines verschleiß- und korrosionsfesten Keramik-Polymer-Komposites für die Rührtechnik in Fermentierungsanlagen

Gase als neue Kohlenstoffquelle für biotechnologische Fermentationen (Gas-Fermentation), Teilprojekt C

Zielsetzung ist zunächst die Identifikation der Formalkinetiken der Synthesegasverwertung von Clostridium aceticum und Clostridium carboxidivorans im kontrollierten Rührkesselreaktor, wobei insbesondere rekombinante Stämme zur Herstellung von Isobutanol, 1,4-Butandiol, 1-Hexanol und 1,6-Hexandiol untersucht werden sollen. Zur Untersuchung der Syngasverwertung im Litermaßstab soll ein neuartiges Hochdruckbioreaktorsystem entwickelt werden, das wahlweise als Rührkessel-, Blasensäulen-, Umlauf-, Membran-, Festbett- oder Tropfkörperreaktorsystem eingesetzt werden kann. Zielsetzungen sind zum einen die Identifikation besonders geeigneter Reaktorkonfigurationen für kontinuierliche Gasfermentationen (Raum-Zeit Ausbeute, Prozessstabilität) und zum anderen die modellgestützte Auswahl von geeigneten Betriebspunkten zur Erzielung hoher Produktkonzentrationen und/oder hoher Gasausbeuten. Das Vorhaben ist in drei Teilprojekte unterteilt: (i) Reaktionstechnische Untersuchungen zur Synthesegasverwertung von Clostridium aceticum im kontrollierten Rührkesselreaktorsystem. (ii) Reaktionstechnische Untersuchungen zur Synthesegasverwertung von Clostridium carboxidivorans im kontrollierten Rührkesselreaktorsystem. (iii) Vergleichende verfahrens- und reaktionstechnische Analysen von verschiedenen Bioreaktorkonzepten zur Synthesegas-Fermentation im kontrollierten Mehrzweckdruckreaktor zur Herstellung von Isobutanol, 1,4-Butandiol, 1-Hexanol und/oder 1,6-Hexandiol.

BiogasFingerprint - Flexible Steuerung der Biogasproduktion mittels bioinformatischer Populationsanalyse, Teilvorhaben 1: Dynamik und Funktion mikrobieller Gemeinschaften

Das Vorhaben befasst sich mit der schnellen Analyse von Prozesszuständen in Biogasanlagen. Ziel ist es, den Betrieb von Fermentern im Grundlastbetrieb zu stabilisieren und Gaserträge zu maximieren. Für eine bedarfsangepasste Fahrweise kann die Prozesskontrolle erheblich verbessert werden, es ergeben sich deutlich verbesserte Möglichkeiten den Betrieb zu steuern und zu optimieren. Dabei kommen die zytometrischen und bioinformatischen Monitoring-Tools CyBar und CHIC zur Messung von Strukturveränderungen der Biozönose zum Einsatz. Ausgeführt werden sollen diese Tools an einem Pfropfenstrom- und einem Rührkesselfermenter. Die Methanproduktion soll durch Kontrolle und Parametersteuerung verbessert werden. Im Fokus stehen Qualität und Quantität der Substratgabe sowie Temperaturänderungen. Dynamische Prozesse in beiden Reaktoren sollen über quasi-online Messungen systematisch erfasst werden. Die räumlich variable Abundanz von Mikroorganismen in teildurchmischten Systemen kann mit dem vorgestellten Ansatz überprüft werden und erlaubt Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit und die Mischgüte des untersuchten Systems. Das Projekt ist auf eine Gesamtlaufzeit von 3 Jahren angelegt. Es gliedert sich in 11 Arbeitspakete, die in 5 Meilensteinen zusammengefasst werden. Wissenschaftliche und technische Ziele sind in separaten Teilvorhaben gefasst. Die zeitliche Gliederung des Vorhabens ergibt sich aus der Meilensteinplanung M1: Anpassung mikrobieller Methoden, Etablierung abiotischer und biotischer Monitoringparameter und bioinformatischer Datenerfassung M2: Kontinuierlicher Anlagenbetrieb in Grundlast, Quantifizierung der Archaea M3: Technische Bewertung und Charakterisierung der mikrobiellen Biozönose in Abhängigkeit von Raumbelastung und Füllstand sowie zwischen meso- und thermophiler Fahrweise M4: Technische Bewertung und Charakterisierung der mikrobiellen Biozönose bei Störungen M5: Flexibilisierung im optimierten Betrieb.

BiogasFingerprint - Flexible Steuerung der Biogasproduktion mittels bioinformatischer Populationsanalyse, Teilvorhaben 2: Flexible Steuerung eines Pfropfenstromfermenters mit nachgeschaltetem Rührkesselfermenter

Das Vorhaben befasst sich mit der schnellen Analyse von Prozesszuständen in Biogasanlagen. Ziel ist es, den Betrieb von Fermentern im Grundlastbetrieb zu stabilisieren und Gaserträge zu maximieren. Für eine bedarfsangepasste Fahrweise kann die Prozesskontrolle erheblich verbessert werden, es ergeben sich deutlich verbesserte Möglichkeiten den Betrieb zu steuern und zu optimieren. Dabei kommen die zytometrischen und bioinformatischen Monitoring-Tools CyBar und CHIC zur Messung von Strukturveränderungen der Biozönose zum Einsatz. Ausgeführt werden sollen diese Tools an einem Pfropfenstrom- und einem Rührkesselfermenter. Die Methanproduktion soll durch Kontrolle und Parametersteuerung verbessert werden. Im Fokus stehen Qualität und Quantität der Substratgabe sowie Temperaturänderungen. Dynamische Prozesse in beiden Reaktoren sollen über quasi-online Messungen systematisch erfasst werden. Die räumlich variable Abundanz von Mikroorganismen in teildurchmischten Systemen kann mit dem vorgestellten Ansatz überprüft werden und erlaubt Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit und die Mischgüte des untersuchten Systems. Das Projekt ist auf eine Gesamtlaufzeit von 3 Jahren angelegt. Es gliedert sich in 11 Arbeitspakete, die in 5 Meilensteinen zusammengefasst werden. Wissenschaftliche und technische Ziele sind in separaten Teilvorhaben gefasst. Die zeitliche Gliederung des Vorhabens ergibt sich aus der Meilensteinplanung M1: Anpassung mikrobieller Methoden, Etablierung abiotischer und biotischer Monitoringparameter und bioinformatischer Datenerfassung M2: Kontinuierlicher Anlagenbetrieb in Grundlast, Quantifizierung der Archaea M3: Technische Bewertung und Charakterisierung der mikrobiellen Biozönose in Abhängigkeit von Raumbelastung und Füllstand sowie zwischen meso- und thermophiler Fahrweise M4: Technische Bewertung und Charakterisierung der mikrobiellen Biozönose bei Störungen M5: Flexibilisierung im optimierten Betrieb.

Nutzung von Standardsilageanlagen zur mikrobiellen Bodenreinigung

Ein den Schadstoffabbau in Bodenmieten wesentlich beeinflussender Faktor ist der Sauerstoff. Bakterien koennen auf eine Verringerung des Sauerstoffpartialdruckes mit der Aktivierung alternativer Elektronentransportsysteme und als Folge dessen mit der Erhoehung der potentiellen spezifischen Substratumsatzrate reagieren. Die aus diesem Sachverhalt abgeleitete Arbeitshypothese besagt, dass ein zeitlich wechselndes Sauerstoffangebot die Leistungsfaehigkeit der Mikroorganismen bezueglich des Schadstoffabbaus verbessert: durch Sauerstofflimitation (anaerobe Bedingungen) werden die alternativen Elektronentransportketten induziert und unter aeroben Bedingungen wird das gesteigerte Leistungspotential zum Schadstoffabbau nutzbar gemacht. Zur Erzeugung der anaeroben Phasen wurde der Boden mit dem Prozesswasser vernaesst. Der periodische aerob-anaerob-Wechsel wurde hauptsaechlich zeitgesteuert (4 h aerobe und 2 h anaerobe Phase). Das System war auf 30 Grad Celsius thermostatiert und der pH-Wert der waessrigen Phase wurde im Ruehrreaktor auf pH 7 geregelt. Verglichen mit aeroben Bedingungen konnte beim aerob-anaerob-Wechsel eine Erhoehung des Mineralisierungsgrades der Kohlenwasserstoffe beobachtet werden (es wurde mehr CO2 gebildet), jedoch keine Beschleunigung des Schadstoffabbaus und keine Reduzierung des Restschadstoffgehalts. Weil die Mobilisierung der Schadstoffe eine Grundvoraussetzung fuer ihren mikrobiellen Abbau bildet, wurden Untersuchungen zur Verbesserung der Loeslichkeit der Schadstoffe unter der Nutzung von Tensiden durchgefuehrt. Tenside erhoehen durch Mizellbildung die scheinbare Loeslichkeit der hydrophoben Kohlenwasserstoffe in der waessrigen Phase und verbessern dadurch ihre Bioverfuegbarkeit. Insgesamt konnte die gute Eignung von Standardsilageanlagen als Bodenbehandlungsanlage gezeigt werden. Aus den Untersuchungen zu einem periodischen Wechsel des Sauerstoffregimes konnten verbesserte Verfahren zur biologischen Reinigung oelkontaminierter Boeden abgeleitet werden. Der versuchsweise Einsatz von Tensiden bewirkte eine grundsaetzlich erhoehte Bioverfuegbarkeit von PAK, die Voraussetzung ist fuer einen Abbau dieser persistenten Umweltschadstoffe.

IBÖ-04: Entwicklung eines Produktes zur Behandlung von übersäuerten Biogasanlagen

Übersäuerungen in Biogasanlagen können zu einem Anlagenausfall führen und müssen deswegen beseitigt werden. Das geschieht heute meistens durch Fütterungsreduzierung, oft kombiniert mit dem Zusatz von pH-regulierenden Chemikalien. Ziel der Untersuchung war es, schneller als im Status quo und ohne Chemikalien eine Biogasanlage nach einer Übersäuerung wieder auf Volllast zu bringen und so einen wirtschaftlichen Vorteil für den Anlagenbetreiber zu erzeugen. Dazu entwickelten wir das Additiv Biogaspille und testeten es in Batch-Versuchen und übersäuerten Labor-Rührkesselreaktoren. Des weiteren wurde eine Marktstudie durchgeführt. Der Einsatz der Biogaspille erscheint auf Basis dieser vorläufigen Untersuchungen wirksam und wirtschaftlich. Daher sollte die Biogaspille in einer großtechnischen Anlage in einer Machbarkeitsphase getestet werden.

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