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Found 76 results.

Habitatwahl und Populationsdynamik von Schweinswalen im Ökosystem der deutschen Nord- und Ostsee Teilvorhaben SCANS IV Survey

Einsatz standortgerechter Arten im Landschaftsbau und Grundlagen zu deren Saatgutproduktion

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes mit dem Akronym 'Immergrün' wurden einige Grundlagen für den Einsatz standortgerechter Saatgutmischungen (dem Standort angepasste, langsam wüchsige, biomassearme Arten mit geringem Nährstoffanspruch: 'Naturwiesensaatgut') sowie die Vermehrung passender Arten erarbeitet. Folgende Vorteile werden für die Praxis erwartet: 1. Nachhaltiger Erosionsschutz im Straßen- und Landschaftsbau (durch Kombination hochwertiger Begrünungsmethoden mit Saatgutmischungen standortgerechter Ökotypen) 2. Hoher naturschutzfachlicher Wert von Böschungsbegrünungen (z.B. ausdauernde, standortgerechte Pflanzenbestände sowie höhere Artenzahlen, deutlich erhöhte Biodiversität, Möglichkeit der in situ Erhaltung von seltenen und bedrohten Pflanzen) 3. Mittelfristig verbesserte Wirtschaftlichkeit (keine nachträgliche Aufbringung von Oberboden, geringere Kosten für Nachbesserungen, reduzierter Pflegeaufwand bei Düngung und Schnitt). 4. Saatgutproduktion standortgerechter Arten (stützungsfreie Einkommensalternative für regionale Landwirte, inländische Wertschöpfung statt Saatgutimport) Bei Kombination von richtigem Bodenaufbau, angepasster Begrünungstechnik und Nährstoffversorgung sowie standortgerechter Saatgutmischungen sind pflegearme, naturschutzfachlich wertvolle Grünlandgesellschaften im Straßen- und Landschaftsbau erreichbar. Die notwendigen fachlichen Rahmenrichtlinien zu Artenwahl, Mischungsgestaltung, Qualitätsanforderungen, Abnahmekriterien sowie einer notwendigen ökologischen Bauaufsicht werden zurzeit in existierender Rahmenrichtlinien bzw. Normen eingearbeitet.

Rechtlicher und politischer Rahmen einer zukunftsorientierten nachhaltigen Forstwirtschaft in Bayern - Pilotprojekt (ST104)

Ziel ist es, in Form einer Vorstudie die forstlich relevanten Regelungen des Umweltrechts einzugrenzen sowie eine Evaluation des maßgeblichen forst- und umweltpolitischen Diskurses vorzunehmen. Der Umfang und die Regelungsintensität umweltgesetzlicher Vorschriften steigt seit Jahren kontinuierlich an. Die Forstwirtschaft hat sich gegenwärtig nicht mehr nur mit den Anforderungen der Waldgesetze zu befassen, auch andere Regelwerke des öffentlichen Umweltrechts, z.B. das Naturschutz-, Wasser- und Bodenschutzrecht sowie das gesamte Recht der Projekt- und Programmplanung stellen Leitvorgaben für die Bewirtschaftung der Wälder auf. Vor diesem Hintergrund gibt der Bericht zunächst einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Rechtssetzung der Europäischen Gemeinschaft. Es werden die Anforderungen und forstlich bedeutsamen Inhalte der Fauna-Habitat-Richtlinie, der Richtlinie über die Prüfung der Umweltauswirkungen von Plänen und Programmen (Plan-UVP-Richtlinie) sowie der Richtlinie zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik (so genannte Wasserrechts-Rahmenrichtlinie) dargestellt. Hieran schließt sich eine Kurzkommentierung der wichtigsten nationalen Rechtsetzungsaktivitäten im Bereich des forstlich relevanten Umweltrechts an, wie sie sich aus dem unlängst in Kraft getretenen neuen Bundesnaturschutzgesetz, dem im Jahr 2001 novellierten Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung sowie dem im März 2002 vom Bundestag beschlossenen Gesetz zur Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes ergeben. Obwohl das geltende Umweltrecht in der Vergangenheit häufig den Abschluss politischer Diskussionsprozesse bildete, die zu einer Vielzahl von weltweiten, europäischen und nationalen Übereinkommen und Programmen führten, hat sich die forstwissenschaftliche Forschung bislang weder mit den Inhalten noch mit den bedeutsamen Wechselwirkungen zwischen umwelt- und forstpolitischem Diskurs auf der einen sowie der verbindlichen rechtlichen Normierung zur Umsetzung des politischen Rahmens auf der anderen Seite befasst. Um dem abzuhelfen, gibt der Bericht einen Überblick über die wichtigsten internationalen Übereinkommen und Programme zum Schutz der Wälder und zur Förderung einer nachhaltigen Forstwirtschaft. Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die Biodiversitäts-Konvention, das UM-Waldforum, der Gesamteuropäische Prozess zum Schutz der Wälder, das Konzept der Nationalen Forstprogramme sowie die auf EU-Ebene zu beobachtenden forstpolitischen Aktivitäten. Aus diesen und aus weiteren prognostizierbaren Entwicklungen werden Handlungsempfehlungen für eine pro-aktive Forstpolitik abgeleitet, die sich u. a. auf den Aufbau eines langfristigen Monitoring-Programms, die gezielte Verknüpfung von Bewirtschaftungsanforderungen in europäischen Schutzgebieten mit der Zertifizierung forstlichen Managements sowie die Schaffung neuer bzw. den Ausbau bestehender Fördersysteme beziehen.

Werkzeugentwicklung zur selektiven elektrophysikalischen Unkrautregulierung in der Landwirtschaft, Teilprojekt 1

Werkzeugentwicklung zur selektiven elektrophysikalischen Unkrautregulierung in der Landwirtschaft, Teilprojekt 2

DAS: Klimawandelangepasste kommunale Infrastrukturplanung in der Hansestadt Wismar

Durch ihre Lage an der Wismarbucht zählen die in Wismar zu erwartenden Sturmflutwasserstände zu den höchsten an der deutschen Ostseeküste. Darüber hinaus treten die Binnengewässer bei Rückstau aus der Ostsee sowie bei Starkregenereignissen über die Ufer. In Kombination mit gering bzw. unzureichend ausgebauten Hochwasserschutzeinrichtungen bestehen erhöhte Hochwasserrisiken im Wismarer Stadtgebiet. In den letzten Jahren mussten im Rahmen der Bearbeitung verschiedener Projekte und Planungen bzgl. des Hochwasser- und Katastrophenschutzes für die Hansestadt Wismar konkrete Defizite in der Vernetzung der beteiligten Akteure festgestellt werden. Weiterhin liegen für die Umsetzung der Vorgaben der Hochwasser-Risiko-Rahmen-Richtlinie (HWRRL) bislang keine einheitlichen Planungs- und Handlungsmaßnahmenpakete vor. Hauptziel des Verbundvorhabens 'HWI-PLAN' ist die Implementierung und Verstetigung der im Projekt entwickelten innovativen klimawandelangepassten Aushandlungs- und Beteiligungsformate in die kommunale Planung der Hansestadt Wismar, um die öffentliche Infrastruktur mit Wasserbezug langanhaltend vor den Auswirkungen des Klimawandels zu wappnen. Zudem sollen die Projektergebnisse auf andere Städte und Kommunen in Deutschland übertragen werden. Erkenntnisse sollen auch in die Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern und in die Fort- und Weiterbildung von bereits berufstätigen Wissenschaftlern an der Hochschule Bremen und der Hochschule Wismar nachhaltig eingebunden werden, sodass eine zeitgemäße und zukunftsgerichtete Ausbildung an den Hochschulen gehalten und weiter gefördert wird. Das digital aufbereitete Bildungsmaterial soll Fachkollegen für die Lehre kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

DAS: Klimawandelangepasste kommunale Infrastrukturplanung in der Hansestadt Wismar

Erstellung einer Naturschutz-Rahmenkonzeption Rohrhardsberg

Das Rohrhardsberggebiet stellt eine einzigartige aber auch empfindliche Landschaft dar, welche an der Nahtstelle zwischen dem Westabfall des Schwarzwaldes zum Rhein hin und den oestlich gelegenen Hochflaechen liegt. Vielfaeltige Nutzungsinteressen - insbesondere Sommer- und Wintertourismus, Fahrzeugverkehr, Land- und Forstwirtschaft sowie Jagd - treten mit den Schutzzielen in Konflikt. Hiervon ausgehend sollte ein abgestuftes Naturschutz-Rahmenkonzept entwickelt werden, welches eine Konfliktbereinigung in diesem Gebiet ermoeglicht, einschliesslich Vorschlaegen fuer eine Schutzgebietsabgrenzung, Lenkung der Freizeitnutzung, des Fahrzeugverkehrs, ggfs der Jagd sowie fuer eine naturschutzorientierte Land- und Forstwirtschaft. Anhand der Vogelfauna wurde eine oekologische Bewertung des Rohrhardsberggebietes vorgenommen, um eine daraus abgeleitete Schutzkonzeption zu entwickeln. Hierzu dienten die raumzeitlichen Verteilungsmuster einzelner Arten, die Analyse der spezifischen Biotopansprueche und die Frage nach dem Lebensraumkontinuum fuer einzelne Arten. Es wurden 77 Vogelarten festgestellt, darunter 63 Brutvoegel. Der Rest sind Gaeste und Durchzuegler. Die Landschaftsgliederung und ihre Geschichte haben im Untersuchungsgebiet zwei oekologisch unterschiedliche Teilraeume entstehen lassen, die sich auch ueber zwei differierende Vogelgemeinschaften nachweisen lassen: eine naturnahe bzw potentiell natuerliche Vogelfauna und eine kulturbedingte Artenvergesellschaftung. In Teilen des Gebietes konnte eine strukturelle Verarmung festgestellt werden. Darueber hinaus wurden nachhaltig negative Auswirkungen aufgrund von forst- und landwirtschaftlichen Nutzungen und Tourismus nachgewiesen. Die Jagd zeitigte keinen erkennbaren Einfluss. Im Rahmen einer weiterfuehrenden Arbeitsgruppe 'Rohrhardsberg' wurde auf der Basis dieser Ergebnisse ein Schutzkonzept mit den Zielen Lebensraumverbesserung und Besucherlenkung erarbeitet. An Massnahmenvorschlaegen koennen ua die Lebensraumverbesserung fuer Hasel- und Auerwild, die Raubwild- und Schalenwildbejagung, Wildschutzgebiete, Biotoppflege im landwirtschaftlichen Bereich, Oeffentlichkeitsarbeit sowie Besucherlenkung der sommerlichen und winterlichen Erholung genannt werden.

Erarbeitung eines Energie- und Umweltkonzeptes fuer die Stadt Nowogard (Polen) unter besonderer Beruecksichtigung regenerativer Energiequellen

Ziel ist es, die wissenschaftlichen Vorarbeiten fuer eine mittel- und langfristige Minimierung der durch die regionale Energieversorgung bedingten Emissionen an Luftschadstoffen und klimaschaedlichen Gasen durchzufuehren. Dies ist aber kein rein technisches Problem. Wichtigste Aufgabe bei der Erarbeitung eines Energie- und Umweltkonzeptes fuer die Energieversorgung ist es zunaechst, auf diejenigen politischen und wirtschaftlichen Randbedingungen (Gesetze, Vorschriften, Unternehmensstrukturen) hinzuwirken, die den Einsatz umweltfreundlicher Technologien befoerdern. Im Rahmen des Projektes sollen solche energiewirtschaftlichen Zusammenhaenge untersucht werden. Daraus und aus der Auswertung ostdeutscher Erfahrungen wollen die polnischen Partner Handlungsempfehlungen ableiten.

EU RES-Monitoring

European Union Member States have been engaged into a deep and fundamental energy transition. They adopted a comprehensive policy framework supporting RES deployment (Directive 2009/28/EC). Further, binding national targets for 2020 became a driver for RE deployment in many European countries. For 2030, the European Commission introduced the binding EU level target of at least 27% renewable energy. Beyond RE, the energy transition is driven by other major objectives: competitive, affordable, secure, innovative and sustainable energy supply. In this broader context, it is necessary to broaden the scope of the monitoring of RES deployment and provide indicators that are beyond the sole energy dimension. Objective: Creation and assessment of diverse energy (RE) indicators for the EurObserv'ER barometer. Methods/approaches: Elaborate and assess indicators related to RE energy supply, socio-economic impacts, innovation, integration and flexibility of the power system. The monitoring tool is a way for the EU Commission to communicate to all stakeholders and energy market players that the energy transition offers tremendous opportunities of investment, employment and growth and that RES sectors perform well in economic terms. To assess these indicators, diverse data sources and methods are applied.

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