Auf drei Wegen ist es möglich, die von den Quellen her begrenzten Untersuchungsmethoden zu einer Umweltgeschichte des Waldes zu erweitern. Erstens muss die Zusammenarbeit mit den Naturwissenschaften gesucht werden, wofür das Graduiertenkolleg die besten Voraussetzungen bietet. Damit soll aber nicht die Illusion geweckt werden, als könne man im gleichen Waldgebiet naturwissenschaftliche und historische Ergebnisse kombinieren; denn nicht jeder Forst, nicht jeder Wald eignet sich von der Quellenüberlieferung her gleichermaßen für eine umweltgeschichtliche Untersuchung. Das hängt mit dem zweiten Weg zusammen, der die Quellenbegrenzung überwinden kann: die von der Agrargeschichte entwickelte rückschreitende Methode, mit der die reicheren früh-neuzeitlichen Quellen für die mittelalterliche Waldgeschichte herangezogen werden können. Die Risiken der rückschreitenden Methode sind zwar in der Zwischenzeit hinreichend bekannt, aber in der Bestandsgeschichte der Wälder zeigt sich doch eine größere Stabilität und Kontinuität als in der agrarischen Kulturlandschaft. Zudem sind die aufschlussreichen Flurnamen in den Wäldern nahezu ausschließlich in den frühneuzeitlichen Quellen enthalten, obwohl sie sprachgeschichtlich gesehen eindeutig mittelalterlichen Ursprungs sind. Die Waldkarten schließlich, sofern sie überhaupt angelegt worden sind, stammen allesamt aus der frühen Neuzeit. Drittens besteht die Möglichkeit, die Bestandsgeschichte von Wäldern über spezifische Siedlungs- bzw. Produktionsformen zu erschließen. Dieses methodisch schwierige Verfahren sei an zwei Beispielen illustriert. Töpfersiedlungen sind nicht nur in ihrer Standortwahl vom Lehm, sondern stärker noch wegen ihres Brennholzbedarfes von den Buchenwäldern abhängig. Sodann gibt es im Mittelalter durchaus den Typus der Stadt ohne Wald, die Ausnahme von dem Regelfall, dass zur urbanen Siedlung auch der Stadtwald gehört. Am Beispiel Bremens lässt sich über die Rechnungen etwa des städtischen Bauhofs zeigen, welche Hölzer aus welchen Gebieten herangeflößt wurden. Bekannt ist das Beispiel der Eichen aus dem Kaufunger Wald, die für die berühmte Bremer Hansekogge die Weser hinab geflößt wurden. Die Flößereigeschichte ist gerade für den erwähnten dritten Weg von großer Bedeutung. Da die einschlägigen Nachrichten aber erst aus dem 15. Jahrhundert stammen, zeigt sich auch hier, dass die Beschreitung des erwähnten zweiten Weges, die Einbeziehung der frühneuzeitlichen Quellen unerlässlich ist.
Zur Ableitung von Schutzmassnahmen sind genaue Kenntnisse zur Dismigration und Raumnutzung der Dohlen notwendig. Entscheidend ist die mittlere und maximale Ansiedlungsentfernung vom Geburtsort.
Es sind regionalplanerische Festlegungen des Komplexes Raumnutzung - Siedlungsstruktur dargestellt. Dieser Datensatz enthält Daten der Planungsregionen Region Chemnitz, Oberes Elbtal/Osterzgebirge und Oberlausitz-Niederschlesien und deckt im Endausbau den gesamten Freistaat Sachsen ab. Entsprechend des Landesentwicklungsplanes 2013 als fachübergreifendes Gesamtkonzept zur räumlichen Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Freistaates Sachsen stellen die Regionalpläne einen verbindlichen Rahmen für die räumliche Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Raumes dar. Die rechtsverbindlichen Pläne werden in der Regel im Maßstab 1:100.000 erstellt.
Die Wohnfläche pro Kopf steigt in Deutschland seit Jahren kontinuierlich an – mit erheblichen Folgen für Energieverbrauch, CO₂-Emissionen und Flächenverbrauch. Wohnungen sind in Freiburg knapp. Viele Haushalte, besonders von älteren Personen, wohnen in Ein- oder Zweifamilienhäusern. Die Kinder sind längst aus dem Haus und die Bewohner:innen haben mehr Platz als sie brauchen beziehungsweise tatsächlich nutzen können. In anderen Altersgruppen bekommen Familien Zuwachs und die Wohnbedarfe ändern sich. Die Herausforderungen oder Hürden, diesen Wohnraum an neue Bedürfnisse anzupassen, sind vielfältig und individuell. Das Projekt „Kleiner wohnen – besser wohnen in Freiburg“ möchte hier niederschwellige Alternativen aufzeigen. Ziel ist es, Bürger:innen für ein flächeneffizientes Wohnen zu sensibilisieren und sie dabei zu unterstützen, ihre Wohnfläche sinnvoll zu reduzieren – etwa durch Umbaumaßnahmen, Wohnraumteilung oder alternative Formen der Raumnutzung. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zu einer sozial ausgewogenen Wohnraumnutzung und zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Das Beratungsangebot im Projekt „Kleiner wohnen – besser wohnen in Freiburg“ richtet sich insbesondere an Eigentümer:innen von Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäusern in Freiburg. Neben Menschen in der sogenannten Nachfamilienphase werden seit 2025 auch junge Familien angesprochen, die einen Immobilienkauf planen und frühzeitig flexible Wohnkonzepte für unterschiedliche Lebensphasen berücksichtigen möchten. Auch Haushalte, die bei Familienzuwachs clevere Raumaufteilungen oder multifunktionale Lösungen benötigen, können eine Beratung in Anspruch nehmen. Die Umsetzung erfolgt durch die Energieagentur Regio Freiburg und wird über den Zukunftsfonds Klimaschutz der Stadt Freiburg finanziert. Kern des Projekts ist ein kostenfreies Beratungsangebot durch qualifizierte Architekt:innen, ergänzt durch eine breit angelegte Informationskampagne und verschiedene Informationsveranstaltungen. Besonders gelungene Umsetzungen und kreative Ansätze werden in der Best-Practice-Galerie vorgestellt und erhöhen die Sichtbarkeit des Themas in der Öffentlichkeit. Ein Schwerpunkt der aktuellen Projektphase ist die geplante Umbauprämie: Haushalte, die neuen Wohnraum schaffen, sollen eine finanzielle Unterstützung von bis zu 10.000 Euro erhalten, um konkrete Umbaumaßnahmen realisieren zu können. Die Unterstützung soll finanzielle Hürden abbauen, die in der Vergangenheit häufig ein entscheidender Engpass auf dem Weg zu flächeneffizientem Wohnen waren. In den vorangegangenen Projektphasen wurde ein breites Netzwerk aufgebaut und durch zahlreiche mediale Beiträge bundesweite Aufmerksamkeit erzielt. Rund 230 Haushalte konnten bereits erfolgreich beraten werden. Mehrere Best-Practice-Beispiele zeigen, wie individuelle Beratung zu kreativen, alltagstauglichen und flächenreduzierten Wohnlösungen im Bestand führen kann. Mit der bevorstehenden Aufnahme des Themas Wohnraumsuffizienz in das Klimaschutzkonzept der Stadt Freiburg ist zudem eine langfristige strukturelle Verankerung erreicht. In der aktuellen Projektphase sollen vor allem die Sichtbarkeit und der praktische Nutzen für Bürger:innen weiter gestärkt werden – unter anderem durch die geplante Umbauprämie und neue öffentlichkeitswirksame Formate wie die Ansiedlung einer temporären Ausstellung. Kampagne „Kleiner wohnen – besser wohnen in Freiburg“ für effizientere Gestaltung des Wohnraums Kostenfreie, individuelle Beratungen für Bürger*innen mit Wohneigentum im Stadtkreis Freiburg Begleitbroschüre „ Wie wohne ich kleiner besser? Alles auf einen Blick “ Das Projekt „Kleiner wohnen – besser wohnen in Freiburg“ wird seit dem Jahr 2024 finanziert über den Zukunftsfonds Klimaschutz der Stadt Freiburg . Projekt „ Kleiner wohnen – besser wohnen in Freiburg “ im Internet (inkl. Darstellung von Best-Practice-Beispielen) Begleitbroschüre „ Wie wohne ich kleiner besser? Alles auf einen Blick “
Bei dem Regionalen Raumordnungsprogramm des Landkreises Hildesheim aus dem Jahr 2016 handelt es sich um eine Satzung. Das Regionale Raumordnungsprogramm enthält Grundsätze und Ziele zur angestrebten räumlichen und strukturellen Entwicklung des Landkreises Hildesheim. Diese Ziele wurden unter Beteiligung und in Abstimmung mit den Trägern öffentlicher Belange, anerkannten Naturschutzverbänden und weiteren fachlich berührten Stellen und Verbänden erarbeitet. Das RROP wurde am 16.03.2016 vom Kreistag des Landkreises Hildesheim beschlossen und mit Bescheid des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser vom 05.07.2016 unter Maßgaben genehmigt. Der Kreistag ist diesen Maßgaben in seiner Sitzung am 24.10.2016 beigetreten. Die Veröffentlichung im Amtsblatt erfolgte am 02.11.2016. Zweck: Das Regionale Raumordnungsprogramm dient der Gestaltung und Entwicklung des Planungsraumes. Unterschiedliche Raumnutzungen werden untereinander abgestimmt.
Bei dem Regionalen Raumordnungsprogramm des Landkreises Hildesheim aus dem Jahr 2016 handelt es sich um eine Satzung. Das Regionale Raumordnungsprogramm enthält Grundsätze und Ziele zur angestrebten räumlichen und strukturellen Entwicklung des Landkreises Hildesheim. Diese Ziele wurden unter Beteiligung und in Abstimmung mit den Trägern öffentlicher Belange, anerkannten Naturschutzverbänden und weiteren fachlich berührten Stellen und Verbänden erarbeitet. Das RROP wurde am 16.03.2016 vom Kreistag des Landkreises Hildesheim beschlossen und mit Bescheid des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser vom 05.07.2016 unter Maßgaben genehmigt. Der Kreistag ist diesen Maßgaben in seiner Sitzung am 24.10.2016 beigetreten. Die Veröffentlichung im Amtsblatt erfolgte am 02.11.2016. Zweck: Das Regionale Raumordnungsprogramm dient der Gestaltung und Entwicklung des Planungsraumes. Unterschiedliche Raumnutzungen werden untereinander abgestimmt.
Es sind regionalplanerische Festlegungen des Komplexes Raumnutzung - Rohstoffe dargestellt. Dieser Datensatz enthält Daten der Planungsregionen Region Chemnitz und Oberlausitz-Niederschlesien und deckt im Endausbau den gesamten Freistaat Sachsen ab. Die entsprechenden Daten des Regionalen Planungsverbandes Oberes Elbtal/Osterzgebirge sind seit dem 23.11.2023 unwirksam. Entsprechend des Landesentwicklungsplanes 2013 als fachübergreifendes Gesamtkonzept zur räumlichen Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Freistaates Sachsen stellen die Regionalpläne einen verbindlichen Rahmen für die räumliche Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Raumes dar. Die rechtsverbindlichen Pläne werden in der Regel im Maßstab 1:100.000 erstellt.
Es sind regionalplanerische Festlegungen des Komplexes Raumnutzung - Vorranggebiete Kulturlandschaft (KULA) dargestellt. Dieser Datensatz enthält Daten der Planungsregionen Region Chemnitz und Oberlausitz-Niederschlesien und deckt im Endausbau den gesamten Freistaat Sachsen ab. Die entsprechenden Daten des Regionalen Planungsverbandes Oberes Elbtal/Osterzgebirge sind seit dem 23.11.2023 unwirksam. Entsprechend des Landesentwicklungsplanes 2013 als fachübergreifendes Gesamtkonzept zur räumlichen Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Freistaates Sachsen stellen die Regionalpläne einen verbindlichen Rahmen für die räumliche Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Raumes dar. Die rechtsverbindlichen Pläne werden in der Regel im Maßstab 1:100.000 erstellt.
Es sind regionalplanerische Festlegungen des Komplexes Raumnutzung - Energie und Leitungen dargestellt. Dieser Datensatz enthält Daten der Planungsregionen Oberes Elbtal/Osterzgebirge und Oberlausitz-Niederschlesien und deckt im Endausbau den gesamten Freistaat Sachsen ab. Daten des Planungsverbandes Region Chemnitz existieren hierfür nicht. Entsprechend des Landesentwicklungsplanes 2013 als fachübergreifendes Gesamtkonzept zur räumlichen Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Freistaates Sachsen stellen die Regionalpläne einen verbindlichen Rahmen für die räumliche Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Raumes dar. Die rechtsverbindlichen Pläne werden in der Regel im Maßstab 1:100.000 erstellt.
Es sind regionalplanerische Festlegungen des Komplexes Raumnutzung - Klima dargestellt. Dieser Datensatz enthält Daten der Planungsregionen Region Chemnitz und Oberlausitz-Niederschlesien und deckt im Endausbau den gesamten Freistaat Sachsen ab. Die entsprechenden Daten des Regionalen Planungsverbandes Oberes Elbtal/Osterzgebirge sind seit dem 23.11.2023 unwirksam. Entsprechend des Landesentwicklungsplanes 2013 als fachübergreifendes Gesamtkonzept zur räumlichen Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Freistaates Sachsen stellen die Regionalpläne einen verbindlichen Rahmen für die räumliche Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Raumes dar. Die rechtsverbindlichen Pläne werden in der Regel im Maßstab 1:100.000 bzw. 1:200.000 erstellt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 252 |
| Kommune | 13 |
| Land | 72 |
| Weitere | 12 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 96 |
| Zivilgesellschaft | 25 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 240 |
| Mitmachportal | 1 |
| Text | 28 |
| Umweltprüfung | 3 |
| unbekannt | 49 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 36 |
| Offen | 279 |
| Unbekannt | 6 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 318 |
| Englisch | 22 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 21 |
| Bild | 3 |
| Datei | 5 |
| Dokument | 19 |
| Keine | 213 |
| Webseite | 74 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 321 |
| Lebewesen und Lebensräume | 297 |
| Luft | 113 |
| Mensch und Umwelt | 321 |
| Wasser | 107 |
| Weitere | 311 |