s/regionaler-raumordnungsplan/Regionaler Raumordnungsplan/gi
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis Inhaltsübersicht Abschnitt 1 Allgemeine Vorschriften § 1 Aufgabe und Leitvorstellung der Raumordnung § 2 Grundsätze der Raumordnung § 3 Begriffsbestimmungen § 4 Bindungswirkung der Erfordernisse der Raumordnung § 5 Beschränkung der Bindungswirkung nach § 4 § 6 Ausnahmen und Zielabweichung § 7 Allgemeine Vorschriften über Raumordnungspläne § 8 Umweltprüfung bei der Aufstellung von Raumordnungsplänen § 9 Beteiligung bei der Aufstellung von Raumordnungsplänen § 10 Bekanntmachung von Raumordnungsplänen; Bereithaltung von Raumordnungsplänen und von Unterlagen § 11 Planerhaltung § 12 Untersagung raumbedeutsamer Planungen und Maßnahmen Abschnitt 2 Raumordnung in den Ländern § 13 Landesweite Raumordnungspläne, Regionalpläne und regionale Flächennutzungspläne § 14 Raumordnerische Zusammenarbeit § 15 Raumverträglichkeitsprüfung § 16 Beschleunigte Raumverträglichkeitsprüfung; Absehen von Raumverträglichkeitsprüfungen Abschnitt 3 Raumordnung im Bund § 17 Raumordnungspläne für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone und für den Gesamtraum § 18 Beteiligung bei der Aufstellung von Raumordnungsplänen des Bundes; Bekanntmachung von Raumordnungsplänen des Bundes § 19 Zielabweichung bei Raumordnungsplänen des Bundes § 20 Untersagung raumbedeutsamer Planungen und Maßnahmen bei Raumordnungsplänen des Bundes § 21 Ermächtigung zum Erlass von Rechtsverordnungen § 22 Zuständigkeiten des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung § 23 Beirat für Raumentwicklung Abschnitt 4 Ergänzende Vorschriften und Schlussvorschriften § 24 Zusammenarbeit von Bund und Ländern § 25 Beteiligung bei der Aufstellung von Raumordnungsplänen der Nachbarstaaten § 26 (weggefallen) § 27 Anwendungsvorschrift für die Raumordnung in den Ländern § 28 Sonderregelung für die Windenergie an Land Anlage 1 (zu § 8 Absatz 1) Anlage 2 (zu § 8 Absatz 2) Anlage 3 (zu § 28 Absatz 4 Satz 3)
Der Datensatz beinhaltet die Bauleitplanungsdaten (Bebauungspläne, Flächennutzungspläne und Regionalpläne) aus Sachsen-Anhalt in den unterschiedlichen Planungsstatus (in Aufstellung befindlich, festgestellt, archiviert). Diese Daten wurden von den kommunalen Verwaltungseinheiten aggregiert. Nutzungshinweis Die Inhalte befinden sich im Aufbau. Es ist das Ziel dieses Datensatzes, die Inhalte und Aussagen der Bauleitplanung für das Gebiet des Landes Sachsen-Anhalt in digitaler Form bereitzustellen. Die Art der Bereitstellung erfolgt auf der Grundlage der für die Bereiche Geoinformation und Bauleitplanung gebräuchlichen Standards. Landkreise und Kommunen übernehmen jedoch keinerlei Gewähr für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Derzeit sind nicht alle Planwerke durch die Kommunen geprüft/validiert. Dieser Prozess erfolgt sukzessiv. Die Inhalte dieses Datensatzes ersetzen weder amtliche Auskünfte noch rechtsverbindliche Aussagen. Das Herunterladen erfolgt auf eigene Gefahr. Ein Vertragsverhältnis mit den Nutzern des Internetangebots kommt nicht zustande. Haftungsansprüche, welche sich auf materielle oder ideelle Schäden oder Folgeschäden beziehen, die durch die direkte oder indirekte Nutzung oder die Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht werden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Landkreises bzw. der jeweiligen Kommune kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Alle Inhalte dieses Online-Angebotes sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen weder verändert noch verfälscht noch auf sonstige unzulässige Art und Weise verwendet werden. Die Nutzung und Verwendung darf nur für den privaten und für den sonstigen eigenen Gebrauch erfolgen. Eine darüber hinaus gehende Nutzung, insbesondere die Verwendung für kommerzielle bzw. gewerbliche Zwecke oder die Verwendung auf anderen Websites, bedarf der Zustimmung der jeweiligen Kommune. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechend sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und in Ihrer Gültigkeit davon unberührt. Wenden Sie sich bei inhaltlichen Fragen bitte an die jeweilige Kommune, bei technischen Fragen an: xplanung.lvermgeo@sachsen-anhalt.de
Dieser Datensatz beinhaltet INSPIRE-konforme Geodaten des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) 2011 des Landkreises Osterholz im Schema Planned Land Use.
Der Regionalplan Mittelhessen stellt die Festlegungen der Raumordnung für die Entwicklung der Planungsregion Mittelhessen dar. Der Regionalplan Mittelhessen 2010 legt die großräumigen Ordnungs- und Entwicklungsvorstellungen für den Regierungsbezirk Gießen fest.
Dieser Datensatz beinhaltet INSPIRE-konforme Geodaten des Regionalplans Mittelhessen im Schema Planned Land Use
Die Firma Strobel Quarzsand GmbH, Freihung, und die Firma Asmanit Dorfner GmbH & Co. Mineralaufbereitungs KG, Hirschau, betreiben im Gemeindegebiet von Gebenbach bereits seit Jahrzehnten unter bergbehördlicher Aufsicht mehrere Tagebaue zur Gewinnung von Quarzsand; die dort gewonnenen Quarzsande werden an den jeweiligen Firmensitzen in Freihung und Hirschau in den dort befindlichen Werksanlagen aufbereitet. Der Tagebau „Sandholz“ soll in den nächsten Jahrzehnten die Rohstoffbasis der Betriebe mit anderen kontinuierlich betriebenen Tagebauen sichern. Im vorliegenden Rahmenbetriebsplan wird eine Fläche von ca. 49 ha (einschließlich Abstandflächen) beantragt. Die Abbauzeit wird nach derzeitigem Kenntnisstand auf ca. 25 bis 30 Jahre veranschlagt. Die gewinnbaren Vorräte belaufen sich auf etwa 7,215 Mio. m≥ (entspricht 13,71 Mio. t), einschließlich des geplanten Abbaus unterhalb des Grundwasserspiegels, der auf der gesamten beantragten Abbaufläche durchgeführt werden soll. Es ist eine Entnahme der Glassande durch einen bisher bereits in der betriebseigenen Hirschgrube und Kohlgrube der Firma Strobel praktizierten temporären Naßabbau geplant (ca. bis zu 4-6 m maximal unter dem Grundwasserspiegel im Hangenden des Hauptgrundwasserleiters). Die temporären Naßabbaubereiche werden mit ähnlichem sandigem Material aus dem oberen Dogger β sofort wieder verfüllt. Eine Überwachung im Rahmen eines Langzeit-Monitorings ist vorgesehen, um eine Beeinflussung der Hahnbacher Quellen in der worst case-Betrachtung sicher auszuschließen. Nachfolgend zum Abbau werden die hohen Böschungen mit betriebseigenem Abraum in den überwiegenden Bereichen abgeflacht. Darüber hinaus ist aufgrund des umfangreichen Abraummaterials eine Teilverfüllung der Abbausohle vorgesehen. Die Bereiche mit abgeschlossener Geländegestaltung sollen jeweils unmittelbar rekultiviert werden, so dass zu keinem Zeitpunkt eine Tagebaufläche von mehr als 25 ha (Ziel max. 20 ha) zeitgleich in Betrieb ist. Vorsorglich wird für die Beanspruchung der z.T. (in sehr geringem Umfang) nach§ 30 BNatSchG geschätzten Kiefernwaldausprägungen eine Ausnahme bzw. Befreiung nach § 67 BNatSchG beantragt. Der gewonnene Quarzsand soll über das öffentliche Straßennetz mit LKW zur Aufbereitungsanlage der Firma Strobel Quarzsand GmbH in das Werk "Freihungsand" (Markt Freihung) und zur Aufbereitungsanlage der Firma Asmanit Dorfner GmbH & Co. Mineralaufbereitungs KG in das Werk "Scharhof" (Stadt Hirschau) transportiert und dort aufbereitet werden. Im Zuge der Rekultivierung/Renaturierung sollen die ursprünglichen Flächennutzungen in ihren Anteilen wieder weitgehend hergestellt werden (gemäß den regionalplanerischen Vorgaben), wobei sich die Standortverhältnisse verändern werden. Die Verwendung von Fremdmassen im Zuge der Wiedernutzbarmachung der Oberfläche ist nicht vorgesehen; Mutterboden und überschüssiges Eigenmaterial (Abraum bzw. nicht verwertbare Lagerstättenbestandteile) sollen vor Ort wiederverwendet werden. Ggfs. ist zu einem späteren Zeitpunkt die Zufuhr von Aufbereitungsrückständen und deren Verwertung angedacht. Im geltenden Regionalplan der Region Oberpfalz-Nord ist die hier beantragte Abbaufläche zum Teil als Vorranggebiet "q4" und zum Teil als Vorbehaltsgebiet "q1" zur Gewinnung und Sicherung von Bodenschätzen ausgewiesen. Für das Vorhaben ist nach den Vorschriften des Bundesberggesetzes - BBergG - vom 13.08.1980 (BGBl I S. 1310), letztmalig geändert durch Art. 4 des Gesetzes vom 23.10.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 332), i.V.m. der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung bergbaulicher Vorhaben - UVP-V Bergbau - vom 13.07.1990 (BGBl I S. 1420), letztmalig geändert durch Art 1 der Verordnung vom 18.12.2023 (BGBl. 2024 I Nr. 2), ein Rahmenbetriebsplan zu verlangen und für dessen Zulassung ein Planfeststellungsverfahren durchzuführen. Die Zuständigkeit der Regierung von Oberfranken – Bergamt Nordbayern – als Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde ergibt sich aus den Vorschriften des Bundesberggesetzes i.V.m. §§ 2, 3 der Verordnung über Organisation und Zuständigkeiten der Bergbehörden (Bergbehörden-Verordnung - BergbehördV) vom 09.11.2013 (GVBl S. 651) zuletzt geändert durch Verordnung vom 26.03.2019 (GVBl. S.98). Am 18.06.2014 und am 11.02.2015 - zu diesem Zeitpunkt strebten die beiden Firmen noch getrennte Genehmigungsverfahren an - fanden Scoping-Termine zur Diskussion der Antragsunterlagen für das geplante Vorhaben statt. Die Scoping-Termine dienten der Festlegung des Untersuchungsumfanges (Untersuchungsraum + Untersuchungsinhalte + Untersuchungszeitraum) der in der Umweltverträglichkeitsuntersuchung zu behandelnden Schutzgüter. In beiden Scoping-Terminen teilte die Höhere Landesplanungsbehörde der Regierung der Oberpfalz mit, dass eine landesplanerische Überprüfung im Zuge eines vorherigen Raumordnungsverfahrens als nicht erforderlich angesehen wird. Im Nachgang zu den Scoping-Terminen haben sich die Firma Strobel Quarzsand GmbH und die Firma Asmanit Dorfner GmbH & Co. Mineralaufbereitungs KG dazu entschlossen das Vorhaben gemeinschaftlich weiter zu verfolgen. Es wurden die erforderlichen Antragsunterlagen (Gemeinschaftlicher Rahmenbetriebsplan) erarbeitet und bei der Regierung von Oberfranken – Bergamt Nordbayern – am 16. März 2017 zur Zulassung vorgelegt und ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Aufgrund der eingegangenen Stellungnahmen wurde eine Tektur des Antrages erarbeitet und mit Stand 23.01.2025 bei der Regierung von Oberfranken eingereicht. Diese Tekturunterlagen werden jetzt erneut ausgelegt und das Beteiligungsverfahren wiederholt. Die vorgelegte Tektur zum Rahmenbetriebsplan enthält neben den üblichen Angaben diverse Anhänge; hierzu gehören ein landschaftspflegerischer Begleitplan (Anhang 1), eine spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (Anhang 2), ein hydrogeologisches Gutachten (Anhang 3), ein geotechnisches Gutachten (Anhang 4), ein sprengtechnisches Gutachten (Anhang 5) und einen hydrogeologischen Fachbeitrag zur EU Wasserrahmenrichtlinie (Anhang 6). Abschließend darf darauf hingewiesen werden, dass die Anhörungsbehörde nach Ablauf der Einwendungsfrist die rechtzeitig erhobenen Einwendungen gegen den Plan, die Stellungnahmen von Vereinigungen und die Stellungnahmen der Behörden zu dem Plan mit dem Träger des Vorhabens, den Behörden, den Betroffenen und den Personen, die Einwendungen erhoben haben, zu erörtern hat. Die Einladung zu dem Erörterungstermin bzw. die Bekanntmachung des Erörterungstermins erfolgt gesondert. Die Planunterlagen liegen in der Gemeinde Gebenbach, in dem Markt Hahnbach, in dem Markt Freihung und in der Stadt Hirschau nach ortsüblicher Bekanntmachung zur Einsicht aus.
Entwicklung und Einsatz des 'Mehrstufigen Dialogischen Verfahrens' (MDV) von Buergerbeteiligung auf kommunaler und regionaler Ebene im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung (Agenda 21). Vorgehensweise: Konzeptualisierung und Anwendung neuer Buergerbeteiligungsverfahren auf kommunaler Ebene zur Konfliktregelung im Rahmen sozialer und oekologischer Nachhaltigkeit (sustainable development).
Die Firma Calcitwerk Schön+Hippelein GmbH & Co. KG, Im Waibertal in 89520 Heidenheim an der Brenz, betreibt auf den Flst.-Nrn. 252, 254/1, 700, 700/4, 700/5 und 704, Gemarkung Großkuchen einen Steinbruch zum Abbau von hochwertigem Weißjura-Kalkstein (Steinbruch Waibertal Ost). Der Steinbruch befindet sich im Waibertal, einem östlichen Seitentrockental des oberen Brenztals, nördlich der Kreisstraße K 3009 zwischen den Heidenheimer Teilorten Aufhausen und Großkuchen. Westlich des obigen Steinbruchs liegt das Gelände des Steinbruchs der Firma Karl Kraft Steinwerke oHG, im Norden und Osten schließt sich Forstgebiet an. Im derzeitigen Steinbruchbetrieb werden laut Angabe der Antragstellerin bedarfsabhängig ca. 780.000 m3 hochwertiger Weißjura-Kalkstein pro Jahr abgebaut. Da die zuletzt am 11.05.2004 genehmigten Abbaugrenzen in Kürze erreicht sein werden, beantragt die Firma Calcitwerk Schön+Hippelein GmbH & Co. KG die Erweiterung des bestehenden Abbaugeländes um 52,5 Hektar auf den Flurstücken 252, 254/1, 700/4, 700/5, 700, 704, Gemarkung Großkuchen. Der Antrag vom 18.05.2024 ging beim Landratsamt Heidenheim am 24.05.2024 ein. Die Antragsunterlagen wurden zuletzt am 23.05.2025 ergänzt. Die geplanten Erweiterungsflächen schließen sich direkt nördlich und östlich an den bestehenden Steinbruchbetrieb an. Insgesamt wird eine Fläche von 52,5 Hektar beantragt, die aus 45,8 Hektar Abbau- und 6,7 Hektar Kippenfläche besteht. Des Weiteren soll eine Anpassung der genehmigten Rekultivierungsplanung an das Erweiterungsvorhaben auf einer Fläche von 45,9 Hektar erfolgen. Die tiefste, nur kurzzeitig offenliegende Abbausohle beträgt 515 Meter über Normalnull (m ü. NN). Durch die Erweiterung des bestehenden Steinbruchs werden überwiegend forstwirtschaftlich genutzte Flächen in Anspruch genommen. Der Abbau erfolgt, nach Entfernung des Oberbodens und des nicht verwertbaren Abraums, durch Sprengungen. Der gelöste Kalkstein wird dann vor Ort selektiert und aufbereitet. Vorgesehen ist weiterhin die schrittweise Wiederverfüllung und Rekultivierung der in Anspruch genommenen Flächen. Nach Genehmigungserteilung soll der Abbau auf den Erweiterungsflächen fortgesetzt werden. Die Erweiterung liegt innerhalb des rechtskräftig ausgewiesenen Vorranggebiets für den Abbau oberflächennaher Rohstoffe Nr. 14 „Steinbruch Waibertal (Ost)“ der Teilfortschreibung Rohstoffsicherung des Regionalplans 2010 der Region Ostwürttemberg (Plansatz 3.5.1 (Z)). Die Erweiterung des bestehenden Steinbruchs um 52,5 ha bedarf einer immissionsschutzrechtlichen Änderungsgenehmigung nach §§ 4, 10 und 16 BImSchG i. V. m. §§ 1 und 2 der Vierten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (4. BImSchV) und Ziffer 2.1.1 des Anhangs zur 4. BImSchV. Gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a) der 4. BImSchV i. V. m. Ziffer 2.1.1 des Anhangs 1 zur 4. BImSchV wird das Genehmigungsverfahren im förmlichen Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Zuständige Genehmigungsbehörde für das Vorhaben ist das Landratsamt Heidenheim. Das Vorhaben unterfällt des Weiteren der Ziffer 2.1.1 der Anlage 1 zum UVPG. Danach besteht nach § 1 Abs. 2 der 9. BImSchV i. V. m. § 9 Abs. 1 Nr. 1, § 6 UVPG die Pflicht, eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen.
Die Firma Hans Wolf GmbH & Co. KG, Kieswerk – Betonwerk, Ittlinger Straße 175, 94315 Straubing, beantragte mit den Planunterlagen von April 2026, ergänzt mit den Unterlagen vom 30.06.2026, beim Landratsamt Straubing-Bogen den Erlass eines Planfeststellungbeschlusses zur Herstellung eines Gewässers durch Kiesabbau mit anschließender Wiederverfüllung eines kleinen Teilbereiches (ca. 0,6 ha) sowie Rekultivierung der entstehenden Uferbereiche auf den Grundstücken Flur Nummern 910, 911, 912 und 913, Gemarkung Kößnach, Gemeinde Kirchroth. Der Planungsbereich umfasst eine Fläche von ca. 4,9 ha, wobei der eigentlichen Abbaubereich eine Größe von insgesamt ca. 3,6 ha aufweist. Die mittlere Geländehöhe liegt bei etwa 320,50 m ü. NHN. Die Abbaufläche befindet sich südlich des bestehenden Golfplatzgeländes von Kirchroth, ca. 1,1 km nordöstlich der Ortschaft Kößnach, ca. 1,5 km südwestlich des Ortes Münster und etwa 1,5 km südöstlich des Ortsrandes von Kirchroth im Landkreis Straubing-Bogen. Die Kreisstraße SR8 verläuft 600 m östlich der geplanten Abbaufläche, etwa 800 m westlich die Staatsstraße St2125. Zu- und Abfahrt sind über die Kreisstraße SR8, die Staatsstraße St2125 sowie über bestehende Bewirtschaftungswege möglich. In unmittelbarer Nähe zum Planungsgebiet (etwa 300 m östlich) befindet sich eine Kieswasch- und Sortieranlage des Antragsstellers, weshalb die Zu- und Abfahrt zum Abbaugebiet von Osten erfolgen wird. Die nächstgelegenen Kiesweiher liegen im Norden, Westen und Osten des geplanten Abbaugeländes unmittelbar angrenzend, in südlicher Richtung in etwa 200 m Entfernung. Gemäß Karte „Gewinnung und Sicherung von Bodenschätzen“ als Anlage zur Vierten Verordnung zur Änderung des Regionalplans Donau-Wald (12) grenzt die Fläche westlich an das Vorranggebiet für Kies und Sand KS 1 „Parkstetten Nord“ an. Für den Bereich des geplanten Abbaus liegt ein Grünordnungsplan der Gemeinde vor, der den Kiesabbau im Gemeindegebiet bauleitplanerisch regelt („Kiesabbaugebiet Kirchroth“). Die Abbaufläche ist hierin Teil des Weihers Nr. 2 sowie Teil des Sondergebietes „Golf“. In einem Zeitraum von ca. 3 Jahren sollen ca. 173.000 m³ Sand und Kies abgebaut werden. Für die anschließende Rekultivierung ist ein Zeitraum von 12 Monaten angedacht, in welchem unter Berücksichtigung der naturschutzfachlichen Aspekte unregelmäßige Ufer mit vereinzelten Flachwasserzonen und Steiluferbereiche gestaltet sowie kleinräumige Geländeauffüllungen im Nordwesten vorgenommen werden sollen. Als Nachfolgenutzung ist gemäß dem Grünordnungsplan (GOP) „Kiesabbaugebiet Kirchroth“ von 2016 ein nach Naturschutzzielen gestaltetes Gewässer vorgesehen, in dem Angelfischerei erlaubt ist. Badenutzung ist nicht geplant. Der im Nordwesten im Zuge der Rekultivierung aufzufüllende Bereich ist zur Erweiterung der Golfanlage vorgesehen.
Die Koch GmbH & Co. KG, Ziegeleistr. 19, 72555 Metzingen, hat am 09.05.2025 die Erweiterung des bestehenden Kiesabbaugebietes auf der Gemarkung Rißtissen, Stadt Ehingen, beantragt. Das beantragte Vorhaben umfasst folgende Maßnahmen: die Erweiterung des Kiesabbaus auf der Fläche „Fischerwert“ im Nordwesten des „Rötelfelds“ (brutto 9,6 ha, netto-Abbaufläche max. 7 ha), die Erweiterung des Kiesabbaus auf der Fläche „Ersinger Straße“ im Südosten des „Rötelfelds (brutto 17,8 ha, netto-Abbaufläche max. 15 ha), die Wiederherstellung der Erweiterungsfläche „Fischerwert“ durch Verfüllung und die Rekultivierung des gesamten Abbaugebietes (inkl. „Rötelfeld“ und „Ach“). Die geplante Vorhabensdauer der Erweiterung liegt bei ca. 20 Jahren. Der aktuelle Regionalplan „Donau-Iller“ weist die Vorhabensfläche als Vorranggebiet für den Abbau von Rohstoffen aus. Nach Abschluss des Nassabbaus werden neue Seeflächen verbleiben, sodass die Erweiterung des Kiesabbaugebietes als Gewässerausbau nach § 67 Abs. 1 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) der wasserrechtlichen Planfeststellung nach § 68 WHG bedarf. Die naturschutzrechtliche Genehmigung für den Eingriff und die Rekultivierung nach § 19 Naturschutzgesetz Baden-Württemberg wird in die Planfeststellung konzentriert. Für die Verfüllung der Erweiterungsfläche „Fischerwert“ wird eine wasserrechtliche Erlaubnis nach § 9 Abs. 1 Nr. 4 in Verbindung mit § 8 Abs. 1 WHG beantragt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 272 |
| Europa | 2 |
| Kommune | 18 |
| Land | 272 |
| Weitere | 15 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 71 |
| Zivilgesellschaft | 11 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 2 |
| Förderprogramm | 217 |
| Gesetzestext | 1 |
| Hochwertiger Datensatz | 14 |
| Taxon | 16 |
| Text | 72 |
| Umweltprüfung | 126 |
| WRRL-Maßnahme | 1 |
| unbekannt | 109 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 204 |
| Offen | 309 |
| Unbekannt | 28 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 517 |
| Englisch | 44 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 43 |
| Bild | 8 |
| Datei | 24 |
| Dokument | 106 |
| Keine | 260 |
| Multimedia | 1 |
| Webdienst | 8 |
| Webseite | 167 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 312 |
| Lebewesen und Lebensräume | 486 |
| Luft | 180 |
| Mensch und Umwelt | 541 |
| Wasser | 174 |
| Weitere | 510 |