API src

Found 2 results.

Other language confidence: 0.830939281640145

Produkte länger nutzen

<p>Durch neue Trends und kurze Innovationszyklen werden Elektro- und Elektronikprodukte immer kürzer genutzt. Doch auch Defekte durch Materialschwächen können zum Neukauf führen. Das verbraucht Ressourcen und belastet die Umwelt. Produkte mit dem Blauen Engel helfen bei der Kaufentscheidung für ein langlebiges und reparierbares Gerät. Hilfe bei der Reparatur gibt es zum Beispiel in Repair-Cafés.</p><p>Langlebige und reparierbare Produkte mit dem „Blauen Engel“</p><p>Langlebigkeit und Reparierbarkeit von Produkten sind besonders wichtig, wenn der Energie- und Ressourcenverbrauch während der Produktion bereits sehr hoch ist. Bei Elektro- und Elektronikprodukten wie Staubsauger, Computer, Mobiltelefone und Drucker zählen ein niedriger Energie- und Ressourcenverbrauch deshalb zu den Kriterien des Blauen Engels.</p><p>Reparatur mit Online-Hilfe oder in Repair Cafés</p><p>Vielerorts gibt es Repair Cafés, wo unter Anleitung das Lieblingsstück selbst repariert werden kann. Für einige Produkte sind auch Online- Anleitungen für die Reparatur verfügbar. Über das Vergleichsportal „Kaputt.de“ kann zum Beispiel nach verschiedenen Reparaturlösungen gesucht werden. Dort werden neben Reparaturvideos auch lokale Ersatzteilhändler und Reparateure sowie Alternativen zur Reparatur, zum Beispiel Secondhand-Kauf oder Miete vorgeschlagen. Das Portal wurde im September für den Bundespreis Ecodesign nominiert.</p><p>Weitere Tipps für einen umweltfreundlicheren Konsum gibt es&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/37982">hier</a>.</p><p>Europäische Woche der Abfallvermeidung</p><p>Die EWAV 2017 findet vom 18. bis 26. November 2017 statt und steht unter dem Motto „Gib Dingen ein zweites Leben“. Deutschland beteiligt sich auch in diesem Jahr an Europas größter Kommunikationskampagne zum Thema „Abfallvermeidung“.</p>

Ersatzteile aus dem 3D-Drucker

<p>Geht ein Elektrogerät kaputt, wird es oft entsorgt statt repariert. Ein Grund: Ersatzteile sind nicht verfügbar oder zu teuer. Mittels 3D-Druck kann ein einzelnes Ersatzteil einfach und kostengünstig nachproduziert werden. Ein neuer Leitfaden erleichtert Repair Cafés und Handwerksbetrieben den Einstieg in die Technik.</p><p>Häufig stellt der Zugang zu passenden Ersatzteilen für Privatpersonen und freie Reparaturwerkstätten eine Hürde dar. Ersatzteile sind oft nur zu unverhältnismäßigen Preisen erhältlich oder, gerade bei älteren Geräten, gar nicht mehr lieferbar. Mit Hilfe von 3D-Druckern ist es möglich, einfache Ersatzteile zu erschwinglichen Preisen herzustellen und in Altgeräte einzubauen. Das spart wertvolle Ressourcen und vermeidet Abfall.&nbsp;</p><p>Im Projekt "Wiederverwendung durch Reparatur stärken – Potenziale des 3D-Druck zur Ersatzteilbeschaffung nutzen“ wurden Akteurinnen und Akteure aus Makerspaces und Fab Labs, die Know-how in der 3D-Drucktechnologie besitzen, mit Repair Cafés und Reparaturbetrieben in deutschlandweiten Workshops vernetzt.&nbsp;</p><p>Neben der Leitfaden-Broschüre, die den Einstieg in die Reparatur per 3D-Druck erleichtern soll, entstanden weitere unterstützende Materialien, wie ein Workshop-Konzept, die kostenlos auf der Projekt-Webseite zum Download bereitstehen.</p><p>Das Projekt wurde vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt im Rahmen der Verbändeförderung unterstützt.</p>

1