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Landschaftsprogramm Hamburg

Bezugsmaßstab für die Darstellungen des Landschaftsprogramms: 1:20.000 Aktualität des Datenbestandes: Landschaftsprogramm Hamburg in der Fassung vom Juli 1997, einschließlich der 1.-173. Änderung, der 1.- 32. Berichtigung und aktualisierter Anpassungen - Stand 03/2026 - einschließlich der Anpassungen aufgrund des Konturenabgleichs (Bau-/Freiflächen) mit dem Flächennutzungsplan im September 2014 - Das Landschaftsprogramm mit der Karte Arten- und Biotopschutz legt die Ziele und Grundsätze von Naturschutz und Landschaftspflege für Hamburg fest. Es wurde am 12.6.1997 durch die Bürgerschaft beschlossen. Rechtliche Grundlage sind das Bundesnaturschutzgesetz und das Hamburgische Gesetz zur Ausführung des Bundesnaturschutzgesetzes. Mit dem Landschaftsprogramm werden bedeutsame Landschaftsbestandteile, wertvolle Tier- und Pflanzenarten sowie deren Lebensräume gesichert und die Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie der Erholungswert von Natur und Landschaft erhalten. Mit dem Schutz der Hamburger Kulturlandschaften, der natürlichen Ressourcen Boden, Wasser und Luft sowie der Sicherung von Freiräumen soll die Lebensqualität der Bewohner erhalten oder verbessert werden. Auch Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel, die Versorgung mit Grünflächen und die Qualität von Grünflächen sind wichtige Themen im Landschaftsprogramm. Das Landschaftsprogramm ist neben dem Flächennutzungsplan maßgebliches Steuerungsinstrument für bodennutzungsrelevante gesamthamburgische Belange. Für die Politik und die Verwaltung ist das Landschaftsprogramm bindend. Seine Ziele und Inhalte sind in der gesamtstädtischen Entwicklungsplanung zu berücksichtigen. Bürger/innen können aus dem Landschaftsprogramm jedoch keinen Rechtsanspruch ableiten. Die Inhalte des Landschaftsprogramms werden für drei Themenschwerpunkte entwickelt und dargestellt: Erholung/Landschaftsbild - Stadtklima/Naturhaushalt und Arten- und Biotopschutz (i. d. Karte Arten- und Biotopschutz des Landschaftsprogramms). Für die Schutzgebietsinformationen werden die Originalquellen aus dem Datensatz „Arten- und Biotopschutz - AuBS (ehem. APRO)“ herangezogen. Weitere Informationen zu diesen Daten entnehmen Sie bitte der entsprechenden Datensatzbeschreibung. Die flächenbezogenen Planungsinhalte des Landschaftsprogramms werden in unterschiedlichen Planungskategorien, sog. 'Milieus' dargestellt. Das Milieu ist die zentrale flächenbezogene Planungskategorie, es umfasst Nutzung, Struktur und Entwicklungsziel der jeweiligen Flächeneinheit. Für jedes Milieu gibt es besondere Entwicklungsziele. In einer zweiten Darstellungsebene, den sog. 'Milieuübergreifenden Funktionen' werden Zielvorgaben aus den o.g. Themenschwerpunkten des Landschaftsprogramms dargestellt, die sich nicht in die Milieuebene integrieren lassen. Das Landschaftsprogramm kann durch formale Änderungsverfahren, über die die Bürgerschaft beschließt, geändert oder aktualisiert werden. Die Darstellung der Inhalte des Landschaftsprogramms erfolgt stets unter Beachtung der Planungsziele des Flächennutzungsplans. Das Landschaftsprogramm besteht aus einem Plan im Maßstab 1:20.000 (6 Blätter) und einem ausführlichen Erläuterungsbericht. Letzter Neudruck des Landschaftsprogramms im Maßstab 1:50.000 sowie 1:20.000 (6 Blätter) - April 2013 Hinweise: Die Geodaten werden als WMS-Darstellungsdienst und als WFS-Downloaddienst bereitgestellt. Download der Gesamtdatei z. Zt. nur als gml Datei möglich.

Ausstellung natürlich BERLIN! Berlins Naturschätze entdecken und schützen

Die Ausstellung besteht aus 30 Tafeln. Zu allen Ausstellungstafeln finden Sie auf den nachfolgenden Seiten eine Hörfassung mit den Texten, ausführlichen Bildbeschreibungen und teilweise Tierstimmen. Sounddesign: picaroMedia Tierstimmen: Tierstimmenarchiv des Museums für Naturkunde Berlin Die Museumsinsel, das Brandenburger Tor oder das Schloss Charlottenburg sind als Berliner Kostbarkeiten bekannt. Doch nur wenige wissen, dass Berlin eine der artenreichsten Städte Europas und eine der wald- und seenreichsten Metropolen der Welt ist. Über 42 Prozent der Landesfläche sind Wälder, Gewässer, Agrarflächen und öffentliche Grünanlagen. Gerade in Zeiten des Klimawandels mit einhergehenden trockenen und heißen Sommern entscheiden die grünen Oasen zunehmend über die Attraktivität einer Stadt. In Berlin gibt es zahlreiche Möglichkeiten die Natur in ihren vielfältigen Ausprägungen unmittelbar zu erleben, sich in ihr zu erholen und auf diese Weise ihren Wert schätzen zu lernen. Die Ausstellung bietet Blicke auf die vielen und oft unbeachteten Naturschönheiten in Berlin regt durch beeindruckende Fotos von ausgezeichneten Naturfotografen an, die urbanen Wildnisse Berlins zu entdecken vermittelt Wissen, weil man nur das sehen und schützen kann, was man kennt zeigt, dass Stadt und Natur keine Gegensätze darstellen. Im Gegenteil: Natur eine große Bereicherung für die Stadt ist und die Zukunftsfähigkeit Berlins fördert wirbt für den Erhalt der biologischen Vielfalt ist als Wanderausstellung konzipiert und kann beim Freilandlabor Britz ausgeliehen werden. Bild: Josef Vorholt Metropole der StadtNatur Berlin hat weitaus mehr zu bieten als seine Sehenswürdigkeiten. Die Stadt zählt zu den artenreichsten Europas. Die Ausstellung „natürlich BERLIN!“ zeigt, dass Stadt und Natur keine Gegensätze sind. Metropole der StadtNatur Weitere Informationen Bild: Bruno D´Amicis Grüne Schätze entdecken Berlin bietet echte Naturerlebnisse nur einen Steinwurf von der Innenstadt entfernt. Ausgedehnte Park-, Wald- und Seenlandschaften laden sowohl zum Sport als auch zur Erholung ein. Grüne Schätze entdecken Weitere Informationen Bild: Florian Möllers 6.000 Hektar für Europa Das europaweite Netz der Schutzgebiete soll den Fortbestand von natürlichen Lebensräumen und wildlebenden Arten sichern und die biologische Vielfalt in Europa bewahren. 6.000 Hektar für Europa Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Stadt der Artenvielfalt Mit mehr als 20.000 Tier- und Pflanzenarten ist die Hauptstadt überaus artenreich. Welche besonderen und gefährdeten Tiere und Pflanzen zu entdecken sind, erfahren Sie hier. Stadt der Artenvielfalt Weitere Informationen Bild: Bruno D'Amicis Verbindung halten – Brücken bauen Für den Erhalt der biologischen Vielfalt ist es wichtig, dass Lebensräume eng miteinander verbunden sind. Verbindung halten – Brücken bauen Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Vom Ursprung unserer Landschaft Das heutige Landschaftsbild Berlins ist durch die Eisschmelze entstanden. Flüsse und Seen, Binnendünen, Moore und Kalktuffquellen wurden durch den Rückzug der Gletscher geschaffen. Vom Ursprung unserer Landschaft Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Alles Schiebung Man muss nur genau hinschauen, die eiszeitliche Formung der Landschaft im Stadtgebiet ist auch heute noch gut zu erkennen. Alles Schiebung Weitere Informationen Bild: SenUVK Mehr als eine Schippe Sand Nach der Eiszeit verteilte der Wind feinen Sand über Teile der noch vegetationsarmen Landschaft. An einigen Stellen entstanden Binnendünen. Mehr als eine Schippe Sand Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Wo Steine wachsen Die Kalktuffquellen im Natura 2000-Gebiet „Tegeler Fließtal“ sind eine geologische Besonderheit. Wo Steine wachsen Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Moore – Augen der Landschaft Kesselmoore sind Überbleibsel der letzten Eiszeit. Die Erhaltung von Mooren spielt eine bedeutende Rolle beim Klimaschutz. Moore – Augen der Landschaft Weitere Informationen Bild: Dirk Laubner Stadt am Wasser Die Seen, Flüsse und Fließe sind ein Qualitätsmerkmal unserer Stadt, welches es zu bewahren gilt. Mit der Wasserrahmenrichtlinie werden Maßnahmen zum Erhalt der Ressource Wasser umgesetzt. Stadt am Wasser Weitere Informationen Bild: Josef Vorholt Leben am Wasser Die Berliner Gewässerlandschaft ist Wassersportrevier und Rückzugsgebiet vieler Tier- und Pflanzenarten zugleich. Leben am Wasser Weitere Informationen Bild: Doron Wohlfeld Fluss + See = Flusssee An flachen Ufern und Buchten von Dahme, Havel und Spree wachsen Röhrichte, finden Drosselrohrsänger und Hecht Lebensraum. Auch europaweit geschützte Arten wie Fischotter, Biber und Seeadler sind zurück. Fluss + See = Flusssee Weitere Informationen Bild: Josef Vorholt Fließe – klein und vielfältig Fließe speisen Flüsse und Seen. An ihren Ufern blühen Schwertlilie, Sumpfdotterblume und Gilbweiderich. Fließe – klein und vielfältig Weitere Informationen Bild: Josef Vorholt Kleingewässer ganz groß Die Kleingewässer der Stadt sind besonders wichtig als Laichplatz für stark gefährdete Amphibienarten wie Erdkröte, Teichfrosch und Knoblauchkröte. Kleingewässer ganz groß Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Leben in Wald und Flur Berlin ist eng mit seinem Umland verbunden und auch innerhalb der Stadtgrenzen gibt es ausgedehnte Waldflächen und Erholungslandschaften. Leben in Wald und Flur Weitere Informationen Bild: Josef Vorholt Waldstadt Berlin – Erholung und Entspannung Bereits 1915 wurde mit dem “Dauerwaldkaufvertrag” der Grundstein für den heutigen Waldreichtum der Hauptstadt gelegt. Waldstadt Berlin – Erholung und Entspannung Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Wald naturnah Mit den Waldbaurichtlinien setzen die Berliner Förster bundesweit Maßstäbe für die ökologische Bewirtschaftung und naturnahe Entwicklung. Wald naturnah Weitere Informationen Bild: Josef Vorholt Neue Landschaften Auf den ehemaligen Rieselfeldern um Berlin entstand durch behutsame Sanierung eine neue Erholungslandschaft. Neue Landschaften Weitere Informationen Bild: Josef Vorholt Janz weit draußen? Die abwechslungsreiche Feldflur am Stadtrand bietet Braunkehlchen, Grauammern und Feldlerchen ideale Lebensbedingungen. Janz weit draußen? Weitere Informationen Bild: Partner für Berlin / FTB-Werbefotografie Grüne Inseln im Häusermeer Parkanlagen, Kleingärten und Friedhöfe prägen das grüne Berlin. Sie bieten Erholungsmöglichkeiten und zahlreichen Pflanzen- und Tierarten einen unverwechselbaren Lebensraum. Grüne Inseln im Häusermeer Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Parks aus fürstlichen Zeiten Die Pfaueninsel und der Landschaftspark Klein Glienicke gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Gleichzeitig sind sie wegen ihrer Naturausstattung als Natura 2000-Gebiet geschützt. Parks aus fürstlichen Zeiten Weitere Informationen Bild: Josef Vorholt Volkspark Vielfältige Parkanlagen mit Wiesen, waldartigen Bereichen und Gewässern schätzen nicht nur Erholungssuchende. Sie bieten auch vielen Tieren Rückzugsmöglichkeiten und Nahrungsangebote. Volkspark Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Ruhe und Vielfalt Einst vor der Stadt gelegen, befinden sich heute viele Friedhöfe mitten im Zentrum. Sie sind Orte der Stille und Naturoasen. Ruhe und Vielfalt Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Auf kleiner Scholle Kleingärten stehen heute hoch im Kurs, je naturnäher sie gestaltet sind, desto eher finden auch Wildtiere hier ein kleines Paradies. Auf kleiner Scholle Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Lebendige Innenstadt – Leben zwischen Stein und Glas Immer mehr Tier- und Pflanzenarten entdecken Berlin als Lebensraum. Wo liegen die Gründe und wie können wir dazu beitragen, dass sie sich auch in Zukunft hier wohlfühlen? Lebendige Innenstadt – Leben zwischen Stein und Glas Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Verstädterung – auf Tuchfühlung mit dem Wildschwein Warum die Stadt eine große Verlockung für Wildtiere darstellt und wir lernen müssen, mit Wildtieren auszukommen, erfahren Sie hier. Verstädterung – auf Tuchfühlung mit dem Wildschwein Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Mut zur Lücke Durch die Sanierung von Gebäuden geraten einige Vogelarten in akute Wohnungsnot. Der Einbau von Nistkästen an sanierten Gebäuden trägt dazu bei, Nistplätze zu erhalten. Mut zur Lücke Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Hotel Berlin Berlin ist auch für Fledermäuse eine Reise wert: Sie überwintern in unterirdischen Gängen der Zitadelle Spandau, im Fort Hahneberg und in alten Wasserwerken. Hotel Berlin Weitere Informationen Bild: Konrad Zwingmann Stadtbrachen – Treffpunkt für Arten der Roten Liste Ehemalige Industrie- und Verkehrsflächen, wie das einstige Flugfeld Johannisthal, der stillgelegte Verschiebebahnhof Tempelhof oder der ehemalige Flughafen Tempelhof werden zum Anziehungspunkt für gefährdete Arten. Stadtbrachen – Treffpunkt für Arten der Roten Liste Weitere Informationen

Ressourcenschonende Ausrichtung des Schleswig-Holstein Musik Festivals - Bestandserhebung, Vorstudie und verbindlicher Handelskatalog

Ressortforschungsplan 2024, Unterstützung von Flächenrecycling, Ressourcenschutz, Klimaschutz und -anpassung bei der nachhaltigen Transformation urbaner Räume im Rahmen der Städtebauförderung

Die Städtebauförderung ist ein wichtiges Instrument zur Umsetzung von Maßnahmen zum nachhaltigen Umbau des Siedlungsbestands, um die Ziele für Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz zu erreichen und die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Mit der Neustrukturierung der Städtebauförderung im Jahr 2020 wurde die Förderfähigkeit von Maßnahmen zu Klimaschutz und -anpassung, zu Bodenentsiegelung, Flächenrecycling und Revitalisierung von Brachflächen, zur Nutzung klimaschonender Baustoffe und damit zum Ressourcenschutz in allen Programmlinien gestärkt. Das Vorhaben soll dazu beitragen, diese Möglichkeiten auf kommunaler Ebene bekannter zu machen und die Anwendung und Umsetzung voranzubringen. Im Fokus stehen dabei die fachliche und konzeptionelle Unterstützung von Kommunen sowie die Bereitstellung praxisrelevanter Informationen. Das Vorhaben soll untersuchen, wie die o. g. Maßnahmen in Gebieten der Städtebauförderung verstärkt integriert werden können und welche Chancen und Hemmnisse hierbei bestehen. Zudem sollen gute Praxisbeispiele analysiert werden, wobei ein Fokus auf multifunktionalen Lösungen liegt. Dabei sollen Synergien für den Umweltschutz durch die Förderung und Nutzung digitaler Instrumente geprüft werden. Ebenso gilt es, die Rahmensetzungen auf Ebene des Bundes und der Länder zu analysieren und Vorschläge zur Weiterentwicklung zu erarbeiten. Der Fokus liegt auf der Stärkung ökologischer Belange bei der konkreten Umsetzung auf kommunaler Ebene. Im Ergebnis soll eine Handreichung für Kommunen zeigen, wie in Gebieten der Städtebauförderung Maßnahmen zu Klimaschutz und -anpassung, zu Entsiegelung, Flächenrecycling und Revitalisierung von Brachflächen, zur Grünversorgung sowie zur Nutzung klimaschonender Baustoffe und damit zum Ressourcenschutz umgesetzt werden können. Darauf aufbauend sollen auch Empfehlungen für die weitere Ausgestaltung der Städtebauförderung und die weitere Stärkung der Umweltbelange auf Bundes- und Landesebene formuliert werden.

Platanus Schule Berlin

Die Schulgemeinschaft der Platanus Schule widmet sich mit viel Leidenschaft dem Umwelt- und Klimaschutz. Durch den Schwerpunkt erhalten die Schülerinnen und Schüler die entsprechende Bildung für diese wichtigen zukunftsweisenden Themen und werden in ihrem Schulalltag zu einer nachhaltigen Lebensweise und eigenem Engagement motiviert. Bei der Umsetzung geht es durchaus praktisch zu. Hier setzt die Gemeinschaftsschule auf grüne Projekte, strategische Kooperationen und klimaschutzfördernde Maßnahmen an der Schule selbst. Auf dem Weg zur klimafreundlichen Schule Umwelt- und Klimaschutz werden in der Platanus-Schule schon im Gebäude, auf dem Schulgelände und in der Administration mitgedacht. Die Schule bezieht Ökostrom und die denkmalgeschützten Fenster wurden saniert. Weitere Maßnahmen, die sich jeden Tag positiv auf die Umweltbilanz auswirken, sind die Nutzung von Stoffhandtüchern, Recycling-Toilettenpapier und Schaumseife. Kopierer und Drucker sind auf Recyclingpapier umgestellt. Wenn möglich nutzen Schule und Schüler digitale Kommunikationsformen und Lernangebote, außerdem wurde die ökologische Suchmaschine Ecosia standardmäßig auf allen Schulrechnern voreingestellt. Sekretariat und Administration sollen in Zukunft fast gänzlich papierlos organisiert werden. Umwelt- und Klimathemen halten auch Einzug in die Klassenräume. Die Platanus Schule setzt nicht nur aktiv auf Mülltrennung. Die Schülerinnen und Schüler sind auch selbst dafür verantwortlich, den Plastikmüll aus ihrem Klassenzimmer zu entsorgen. So bekommen sie einen Überblick über die eigene Müllproduktion und können gemeinsam überlegen, wie und wo sie die Müllmenge reduzieren können. In allen Klassen werden außerdem Klimabäumchen gebastelt, auf denen festgehalten wird, was jeder Einzelne konkret für den Klimaschutz tun kann. Es finden mehrmals jährlich in allen Klassenstufen und klassenübergreifend Projekttage zum Thema Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Naturschutz statt und die Schule nimmt an bildungspolitischen Veranstaltungen zum Thema Klimawandel teil. Auch beim Schulessen hat die Platanus-Schule einen Blick auf die Umweltbilanz. Der Anteil an saisonalen Bioprodukten aus der Region ist hoch. Gegessen wird überwiegend vegetarisch: Fisch und Fleisch gibt es jeweils nur einmal in der Woche. In der AG Schulgarten sind Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulklassen am Nachmittag aktiv und in der Werkstatt-AG zimmern geschickte Hände Insektenhotels und Brutkästen für Vögel. Projekte und Reisen im Rahmen des Work & Travel-Programms sensibilisieren die Schülerinnen und Schüler der Platanus Schule für den Schutz von Klima und Umwelt. Es gibt Angebote mit den Schwerpunkten ökologische Landwirtschaft, nachhaltiges Reisen und Naturschutz. Klassenreisen auf den Bio-Bauernhof oder Kanufahrten in Brandenburg sorgen ebenso für eindringliche Erlebnisse wie jährlich stattfindende Exkursionen in den Botanischen Garten, ins Energiemuseum oder zur Grünen Woche. Die Platanus Schule arbeitet außerdem mit dem IPGarten-Projekt zusammen, bei dem die Schülerinnen und Schüler online Gemüse auf einem Beet bei Berlin anpflanzen, düngen, wässern und gärtnerische Dienstleistungen bestellen, um nach der Ernte ihr Gemüse analog in die Schule geliefert zu bekommen. Als eine von nur 14 Schulen in ganz Deutschland ist die Platanus Schule eine Greenpeace-Pilotschule. Ziel des Projekts “Schools for Earth” ist es, klimaneutral zu werden und einen nachhaltigen Lern- und Lebensort zu schaffen. Die Umweltorganisation hilft den teilnehmenden Schulen dabei, ihre CO 2 -Bilanz zu erstellen und zu überlegen, an welcher Stelle die Produktion des Treibhausgases im Schulalltag verringert werden kann. Ideen gibt es viele: Eine Solaranlage auf dem Dach, die weitere Reduzierung des Strom- oder Wasserverbrauchs, Ausgleichsmaßnahmen wie Baumpflanzprojekte und weitere Ideen werden diskutiert, um das große Ziel Klimaneutralität zu erreichen. Ökologisches Schulessen | Schulgarten | Schulprogramm | Projekte | Abfallvermeidung | Abfalltrennung An der Gemeinschaftsschule in freier Trägerschaft lernen Schülerinnen und Schüler aus 35 Nationen in den Klassen 1 bis 10. Die rund 370 Schüler werden von 39 Lehrerinnen, 14 Erziehern und 2 FSJlerinnen betreut. Die Platanus Schule Berlin ist eine Privatschule. Eine Ganztagsbetreuung wird angeboten. Unterrichtet wird mit naturwissenschaftlich-mathematischem Schwerpunkt. Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch, wobei beide Sprachen als gleichwertig angesehen werden. Das Prinzip Gemeinschaftsschule – die Kinder lernen von der Einschulung bis zu ihrem jeweiligen Abschluss gemeinsam – soll den Schülern der Platanus Schule ermöglichen, sich frei zu entfalten und Chancengleichheit schaffen. Umweltschule in Europa Bild: Stiftung Naturschutz Berlin Weitere engagierte Schulen in Pankow Übersicht: Diese Pankower Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: halfpoint/Depositphotos.com Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

Friedensburg-Oberschule Berlin

Die Europa-Schule in Charlottenburg blickt auf eine langjährige Tradition im Umweltschutz zurück. Die verschiedene Projekte zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) leisten nicht nur einen aktiven Beitrag im Klimaschutz, sondern wirken sich zudem positiv auf die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler sowie des Schullebens aus. Upcycling-Projekte zum Ressourcenschutz Die Schülerinnen und Schüler der Friedensburg-Oberschule gestalten das Schulgebäude aktiv ressourcenschonend. Auf dem Dach der Schule befindet sich eine Photovoltaikanlage. Darüber hinaus haben die Jugendlichen im Laufe der Jahre zahlreiche ressourcenschonende Elemente selber gebaut. Heute befinden sich eine Kleinwindenergieanlage und eine Solarthermie-Anlage auf dem Schulgelände. Auch der mobile Pavillon, welche von der Solarheizung erwärmt wird, wurde von den Schülerinnen und Schülern aus umweltfreundlichen Materialien kurzerhand selbst entworfen und realisiert. Eine zentrale Rolle im nachhaltigen Engagement der Friedensburg-Oberschule spielen die Energie- und Umweltdetektive. Die Arbeitsgruppe führt nicht nur regelmäßige Rundgänge durch das Schulgebäude durch, um Energielecks oder Umweltsünden ausfindig zu machen, sondern fungiert zusätzlich als Koordinierungsstelle aller Klima- und Umweltschutzprojekte an der Schule. Im Laufe der Jahre hat die AG bereits zahlreiche Strategien entwickelt und Maßnahmen ergriffen, um den Schulalltag klimafreundlicher zu gestalten. Sie kennzeichnete unter anderem die Lichtschalter der Schule, führte eine effektive Strategie zur Abfalltrennung ein, baute einen Komposter, rüstete das Schulaquarium energiesparend um und setzte die Nutzung von Recyclingpapier durch. Auf der Suche nach einem spannenden, langfristigen und motivierenden Umwelt- und Klimaschutzprojekt beschlossen die Schülerinnen und Schüler der Friedensburg-Oberschule, aus dem Hof eine lebendige Agora zu machen. Angelehnt an die Agoren der griechischen Antike wird der Schulhof als klimafreundlicher Ort des Austauschs, der Ruhe und der Kreativität verstanden. Alle Jugendlichen sind im Rahmen verschiedener Projekte an der Pflege und Weiterentwicklung der Agora beteiligt. 2016 bauten Schülerinnen und Schüler klimafreundliche Hochbeete, welche dank des Komposts der Energie- und Umweltdetektive regelmäßig prächtige Obst- und Gemüseernten hervorbringen. In Zukunft sollen Bienen Einzug in die Agora erhalten. Des Weiteren soll die große Terrasse im Haus der Schule nach dem Vorbild des Schulhofs für mehr Artenvielfalt und Naturnähe umgestaltet werden. Bezeichnend für die Projekte der Friedensburg-Oberschule ist der konsequent wissenschaftliche Ansatz, welchen die Schülerinnen und Schüler vor allem in der Planungs- und Nachbereitungsphase selbstständig verfolgen. Sowohl die Entwicklung als auch die abschließende Erfolgs-Überprüfung der getroffenen Maßnahmen liegen in den Händen der Jugendlichen. Auf diesem Weg tragen die Umwelt- und Klimaschutzprojekte der Europa-Schule auf vielfältige Weise zur Weiterentwicklung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei: Neben einer Schärfung des Bewusstseins für die eigene Umwelt lernen die Schülerinnen und Schüler, eigenständig und wissenschaftlich-methodisch zu arbeiten. Darüber hinaus beziehen viele Bildungsprojekte Jugendliche aus verschiedenen Perspektiven mit ein. Kunst, Biologie, Physik und Chemie gehen meist Hand in Hand. Die Erfolge – etwa der Gewinn von Wettbewerben und Preisen – verstärken die positiven Lerneffekte und verankern diese. Die Friedensburg-Oberschule tut viel für den Klimaschutz – und hat noch viel vor. Für die nahe Zukunft ist beispielweise die Erarbeitung einer Klimavereinbarung geplant. Darin werden sowohl langfristige Klimaschutzprojekte als auch kurzfristig umsetzbare Klimaschutzideen verbindlich festgehalten. Die Vereinbarung unterstützt die Schülerinnen und Schülern dabei, geplante Maßnahmen auch umsetzen zu können. Vertragspartner ist die Schulleitung. Sobald sie fertig ist, wird die Klimavereinbarung auf der Schulwebseite und auf den Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie veröffentlicht. Einsatz neuer Technik | Regenerative Energien | Heiz-Management | Energierundgang | Stromsparendes Beleuchtungssystem | Ökologisches Schulessen | Abfallvermeidung | Abfalltrennung | Umweltfreundliches Schulmaterial | Recycling | Upcycling | Schulgarten | Schulprogramm | Projekte Die Friedensburg-Oberschule ist eine staatliche Europa-Schule Berlin Deutsch/Spanisch, an welcher rund 1.230 Schülerinnen und Schüler von 150 Lehrkräften betreut werden. Als gebundene Ganztagsschule bietet sie ein umfangreiches ergänzendes Bildungsangebot. Neben dem zweisprachigem Profil der Schule heben sich besonders die „BoP-Kurse“ (Berufsorientierte Projekte) des Lernorts hervor. BoP-Kurse sind fächerübergreifend konzipiert und verbinden Wahlpflichtfächer mit dem Bereich der Wirtschaft, Arbeit und Technik. Auf diesem Weg lernen die Jugendlichen früh, Probleme und Aufgaben aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, analysieren und lösen. Energiesparmeister 2022 “Belobigung für besonders engagierte Schulen im Klimaschutz” vom Berliner Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz offizielle “Leuchtturmschule im Energie- und Klimaschutz” im Klimaschutzschulen-Atlas Hauptpreis im Rahmen der Vattenfall Klimaakademie Bild: DeepGreen / Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Charlottenburg-Wilmersdorf Übersicht: Diese Schulen in Charlottenburg-Wilmersdorf engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: halfpoint/Depositphotos.com Handlungsfelder im Klimaschutz Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen um nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

Max-Delbrück-Gymnasium

Tiny Forest, Schulbienen und Projekte: Die Schülerinnen und Schüler des Max-Delbrück-Gymnasiums engagieren sich in vielen Bereichen für den Umwelt- und Klimaschutz. Klimaschutzprojekte Das Max-Delbrück-Gymnasium hat mit mehreren Projekten am Wettbewerb Berliner Klima Schulen teilgenommen. Nun hängt eine Checkliste mit Energiespartipps an jeder Klassentür. Eine andere Liste soll die Jugendlichen dazu ermutigen, den eigenen Konsum nachhaltiger zu gestalten und regionale Produkte sowie Angebote von Unverpacktläden, Second-Hand-Geschäften und Flohmärkten zu nutzen. Über den Druckern der Schule hängen von den Schülerinnen und Schülern gestaltete Poster, die den doppelseitigen Druck empfehlen um Papier zu sparen. Auch beim Thema Mobilität setzt das Max-Delbrück-Gymnasium an: Ein Plakat wirbt für das Radfahren. Die Teilnahme am Projekt Stadtradeln mit einem schuleigenen Team ist für die Schule in Niederschönhausen selbstverständlich. Im Rahmen des Tiny-Forest-Projekts haben engagierte Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte unter fachkundiger Anleitung 51 heimische Bäume auf eine kleine Fläche vor der Mensa gepflanzt. Der Mikrowald ist Ort der Begegnung, Beteiligungsprojekt, Klimaschutzbeitrag, Biotop, grünes Klassenzimmer und Reallabor zur Entwicklung eines Waldökosystems zugleich. Die 15 vertretenen Arten – darunter Schlehe, Holunder, Stieleiche, Ilex und Haselnuss – gelten als robust gegen den Klimawandel und bieten Vögeln, Nagern und Insekten Nahrung und Schutz. Die Bäume und Sträucher wurden vermessen. Nun erfassen die Schülerinnen und Schüler, wie sich der schuleigene Wald entwickelt und welche Tiere sich darin tummeln. Das Max-Delbrück-Gymnasium ist Vorreiter in Pankow: In Zukunft sollen weitere Tiny Forests im Bezirk entstehen, zum Beispiel am Nordenddreieck. Kürzlich wurden auf dem Schulgelände eine üppig blühende Blumenwiese und eine Kräuterspirale für das Bienenprojekt angelegt. Das Bienenvolk wohnt hinter der Mensa, nun wird zusätzlich eine Klotzbeute – eine Bienenbehausung aus einem ausgehöhlten Baumstamm – aufgestellt. Im projektbezogenen Profilierungskurs für die 8. Klasse lernen die Schülerinnen und Schüler, warum die fleißigen Insekten für die Ökologie so wichtig sind, was sie brauchen und wie man mit ihnen umgeht. Auch Wildbienen und Hummeln finden im Kurs Berücksichtigung. Unterstützt werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von zwei erfahrenen Imkern, die der Schule auch das Bienenvolk zur Verfügung stellen. Langfristiges Ziel des Projekts ist, mit dem erworbenen Know-how ein eigenes Bienenvolk anzusiedeln und eigenständig zu betreuen. Ökologisches Schulessen | Schulgarten | Schulprogramm | Projekte | Abfallvermeidung | Umweltfreundlicher Schulweg Die rund 100 Lehrkräfte an dem Gymnasium in Niederschönhausen unterrichten etwa 1100 Schülerinnen und Schüler. Das Gymnasium ist eine “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”. Für sie gehört Weltoffenheit zum Schulleben dazu, aber auch Menschlichkeit, Geselligkeit und Demokratie. Weitere Schwerpunkte sind individuelle Förderung, Profilierungskurse ab der 8. Klasse sowie Sprach- und Austauschreisen. Bild: Platanus Schule Berlin Weitere engagierte Schulen in Pankow Übersicht: Diese Pankower Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: halfpoint/Depositphotos.com Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

Elinor-Ostrom-Schule

Das Oberstufenzentrum in Pankow ist nach der Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom benannt, die im Bereich der Umweltökonomie nach Ansätzen für eine nachhaltige Interaktion zwischen Mensch und Umwelt forschte. Schülerfirma Solar Systems Besonderes Highlight in Sachen Klimaschutz an der Elinor-Ostrom-Schule ist die Schülerfirma „Solar Systems“. Die Juniorfirma managt Solaranlagen an Schulen und einen entsprechenden Solarfonds. Bereits 2008 wurde die Firma aus einem Wahlpflichtfach heraus gegründet. Ziel ist die Erwirtschaftung von Gewinnen durch den Aufbau von Solaranlagen auf Schuldächern. Die Erträge der Photovoltaikanlagen werden eingespeist und vergütet. Die Gewinne werden entweder ausgeschüttet oder gleich neu investiert. Bereits nach kurzer Zeit hielt Solar Systems Anteile an vier verschiedenen Solaranlagen in Berlin. Die Schülerinnen und Schüler lernen im Rahmen der Firmenführung nicht nur, dass sich erneuerbare Energien auch ökonomisch lohnen können, sondern wenden ganz nebenbei die erlernten Inhalte ihrer kaufmännischen Ausbildung an. So werden etwa Finanzbuchhaltung und Abrechnung ebenso von den Schülerinnen und Schülern absolviert wie das Marketing und die Erschließung und Unterstützung neuer Projekte. Als Ausbildungsstätte zukünftiger Buchhalterinnen und Buchhalter ist sich das Pankower Oberstufenzentrum seiner Rolle als Multiplikator bewusst. In den unterschiedlichen Bildungsgängen stellen die Lehrkräfte nach Möglichkeit einen Bezug zwischen Unterrichtsstoff und Klimaschutz und Nachhaltigkeit her. Die Verbindung des Kaufmännischen mit dem Umweltschutzgedanken schafft gute Voraussetzungen für eine zukünftige nachhaltige Wirtschaft. Einige Jahre lang hatten die Auszubildenden am Oberstufenzentrum die Möglichkeit, eine Nachhaltigkeitsqualifikation zu absolvieren. Auch wenn das Projekt im Jahr 2015 von einem globalisierten Ansatz ersetzt wurde, spielt das nachhaltige Wirtschaften noch heute eine Rolle in den integrativen Unterrichtseinheiten der Schule. Auch einfache, aber wirkungsvolle Alltagsgesten werden in der Elinor-Ostrom-Schule umgesetzt – etwa in der Abfalltrennung. Im Rahmen eines Workshops waren die Auszubildenden der Elinor-Ostrom-Schule an der Entwicklung des Energie-Spiels „Hertzschlag“ beteiligt. Das Brettspiel wurde von dem Stromnetz Berlin und Karma Games ins Leben gerufen und kann von Schulen kostenlos bestellt werden. Dazu erhalten Lehrkräfte Informationsbroschüren und Arbeitsblätter. Hertzschlag ermutigt Kinder und Jugendliche dazu, sich spielerisch mit dem Thema der Energiewende auseinander zu setzen. Das Spiel spiegelt die diversen externen Einflüsse auf das Stromnetz wider – etwa das Wetter und Betriebsstörungen. Startpunkt der Juniorfirma war die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Oberstufenzentrums. Die Anlage wurde im Jahr 2007 aufgebaut. Sie gehört allerdings nicht der Schule selbst, sondern der Mandel Solar KG. Die gewonnene Energie wird in das Stromnetz gespeist und entsprechend veräußert. Einsatz neuer Technik | Regenerative Energien | Abfalltrennung | Schulprogramm | Projekte Rund 960 Schülerinnen und Schüler werden an der Elinor-Ostrom-Schule von 100 Lehrkräften, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern unterrichtet und betreut. Die Berufsoberschule verfügt mittlerweile über drei Standorte in Prenzlauer Berg. Das Leitbild der Elinor-Ostrom-Schule folgt drei grundsätzlichen Schwerpunkten: Verantwortung, Wertschätzung und Zukunft. Ziel der Lehre am Oberstufenzentrum ist es, den anvertrauten Jugendlichen die Prinzipien der Solidarität, Professionalität und des Umweltbewusstseins mit auf den Weg in ihre berufliche Zukunft zu geben. Umweltschule in Europa 2004, 2009 und 2013 Berliner Umweltpreis 2011 Bild: davit85/Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Pankow Übersicht: Diese Pankower Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: Goodluz/Depositphotos.com Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

Ruth-Cohn-Schule

Die Ruth-Cohn-Schule, ein Oberstufenzentrum für Sozialwesen, hat den Klimaschutz und die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) fest in ihrem Leitbild und Schulalltag verankert. Als Ausbildungsstätte zukünftiger Erzieherinnen und Sozialassistenten als Multiplikatoren leistet die Schule einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen und weitläufigen Verbreitung des Umwelt- und Klimaschutzes. Schonender Ressourcenverbrauch Durch eine Reihe von Maßnahmen setzen sich Erzieherinnen, Erzieher und Lernende gemeinsam mit den Möglichkeiten auseinander, im Schulalltag möglichst ressourcenschonend zu agieren. Dazu gehört etwa die Verwendung von recyceltem Papier und nachfüllbaren Tafelstiften. Ein schulweites Müllkonzept wurde auf Initiative von Schülerinnen und Schülern ins Leben gerufen und umgesetzt. Seit 2018 ist das offene Tauschregal „Umfairteiler“ für alle zugänglich und ermuntert dazu, Bücher, Kleidung und sonstige Gegenstände nicht in den Müll zu werfen, sondern zu verschenken oder auszutauschen. Während der Ausbildung liegt nicht nur im Alltag ein besonderer Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Die angehenden Sozialpädagoginnen und Erzieher lernen in Theorie und Praxis, wie sie ihr Arbeitsumfeld klimafreundlich gestalten und ihre zukünftigen Schützlinge für das Thema sensibilisieren können. Hierzu entwickeln sie unter anderem schulspezifische Projekte, die geplant, durchgeführt und aufgefrischt werden. Im Zuge der Ausbildung werden differenzierte Herangehensweisen für Kinder im Kita- und Grundschulalter sowie für Jugendliche thematisiert. Der Garten der Ruth-Cohn-Schule stellt einen wichtigen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung dar. Die Beete werden gemeinsam mit den Kindern der Nachbarschaftskita gepflegt. Die Weiterentwicklung des Schulgartens zum grünen Klassenzimmer ist Teil des Schulprogramms 2020/21. Im Zuge dessen soll die ökologische Vielfalt des Gartens weiter gefördert werden – etwa durch Insektenhotels, Nistkästen, Vogelhäuser und Komposthaufen. Zudem sollen weitere Aufenthaltsmöglichkeiten für den Unterricht im Grünen entstehen. Auf dem Dach der Schule befindet sich eine 40kW-Photovoltaikanlage zur Gewinnung von Solarenergie. Damit die Wirksamkeit einer solchen Maßnahme allen Besucherinnern und Besuchern ebenso in Erinnerung bleibt wie den täglich Anwesenden, befindet sich eine Anzeigentafel im Eingangsbereich der Ruth-Cohn-Schule. Diese zeigt genau an, wieviel Strom und wieviel CO 2 -Emissionen durch die Anlage eingespart werden und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Einsatz neuer Technik | Regenerative Energien | Abfallvermeidung | Abfalltrennung | Umweltfreundliches Schulmaterial | Recycling | Schulgarten | Biodiversität | Schulprogramm | Projekte Über 1.200 Schülerinnen und Studenten besuchen die Ruth-Cohn-Schule in Charlottenburg, an welcher rund 90 Lehrkräfte tätig sind. Das Oberstufenzentrum für Sozialwesen umfasst drei Bildungsgänge: Fachschule für Sozialpädagogik, Fachoberschule und Berufsfachschule für sozialpädagogische Assistenz. Besonderen Wert legt die Schule auf ein Schulklima, welches sich durch Menschlichkeit, Toleranz, Diversität und Wertebewusstsein hervorhebt. Den Studentinnen und Schülern steht ein umfangreiches Beratungsangebot zur Verfügung, das sie auch bei persönlichen Problemen aufsuchen können. Zudem gehen die Lehrkräfte gezielt auf Personen mit Lernschwierigkeiten ein. In der Ausbildung liegen besondere Schwerpunkte auf der Bewegungsförderung und der Sprachentwicklung junger Kinder sowie auf musisch-kreative Lernmethoden. Die Studierenden erhalten zudem umfangreiche Praxiserfahrungen. Umweltschule in Europa seit 2016 Auszeichnung als Berliner Klimaschule seit 2012 Bild: Rawpixel.com/stock.adobe.com Weitere engagierte Schulen in Charlottenburg-Wilmersdorf Übersicht: Diese Charlottenburger und Wilmersdorfer Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: davit85/Depositphotos.com Handlungsfelder im Klimaschutz Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen um nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

Natura 2000-Gebiete und wertvolle Grünlandbiotope (AUKM-Föderkulisse)

In der Förderkulisse "Natura 2000-Gebiete und wertvolle Grünlandbiotope" soll die Förderung einer extensiven und naturschutzfachlich angepassten Grünlandnutzung auf naturschutzfachlich wertvollen Grünlandstandorten erfolgen. Zu den Zielen der Maßnahme "Naturschutzorientierte Grünlandbewirtschaftung", mit der vor allem Düngungsbeschränkungen, die Einhaltung bestimmter Nutzungstermine oder spezielle Mahnverfahren gefördert werden, gehören insbesondere die Erhaltung und die Entwicklung bzw. Wiederherstellung der biologischen Vielfalt, eine Förderung des Arten- und Biotopschutzes sowie der Schutz der natürlichen Ressourcen im Grünland.

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