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Ganzheitliche Untersuchung des Reststoffproblems bei Abfallverbrennungsanlagen: Nassverfahren ohne Abwassereinleitung

Neben der Minderung von Emissionen aus Abfallverbrennungsanlagen wird der Behandlung und der Problematik von Reststoffen aus der Rauchgas- und Abwasserreinigung zukuenftig mehr Bedeutung beizumessen sein als dies bisher der Fall war. Hierzu sind die einzelnen Reinigungssysteme so aufeinander abzustimmen und zu optimieren, dass Reststoffe nach Massgabe des Bundesimmisionsschutzgesetzes und der TA-Abfall, sofern sie nicht zu vermeiden sind, so anfallen, dass sie verwertet werden koennen. Eine Deponierung dieser Reststoffe als Abfaelle sollte das letzte Glied in der Entsorgungskette sein. Menge, Behandlungs- und Verwertungsmoeglichkeiten von Reststoffen aus der Abgasreinigung werden in starkem Masse durch die angewendete Technik bestimmt. Ueber einen Vergleich bestehender Rauchgasreinigungskonzepte sollen umwelt-, kosten- und betriebsrelevante Faktoren so miteinander verknuepft werden, dass Nutzwertanalysen durchgefuehrt und Bewertung der einzelnen Konzepte bezueglich der oben erwaehnten Problematik vorgenommen werden koennen. Nasse Abgasreinigungssysteme, die sich vor allem durch hohe Abscheideleistungen von Schadstoffen und durch geringen Reststoffanfall auszeichnen, produzieren allerdings ein Abwasser, das hohe Schwermetall- und Salzgehalte aufweist. Die bei der Abwasserreinigung entstehenden Reststoffe - ueberwiegend sulfidhaltige Neutralisationsschlaemme - werden in der Regel deponiert, das chloridhaltige Abwasser wird abgeleitet. Neuanlagen sind jedoch abwasserlos zu betreiben, so dass eine Abwassereindampfung erforderlich wird. Ein moeglicher verwertbarer Reststoff waere dann Natriumchlorid, das in die Chloralkalielektrolyse zurueckgefuehrt werd...

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