Bereits im April 1785 vermeldete das Allgemeine Churtrierische Intelligenzblatt die Auftstellung eines Hydrometers bzw. Wassermessers am Rheinkran in Koblenz und veröffentlichte die Wasserstände bis zum 31.12.1793. Dieser erste Pegel verschwand jedoch in den nachfolgenden napoleonischen Kriegswirren. Die systematische Beobachtung der Wasserstände nach den Regeln der preußischen "Pegel-Instruction" begann in Koblenz 1817 mit dem Setzen eines vorläufigen Lattenpegels aus Eichenholz am Rheinkran. Am 8.1.1819 wurde der vorläufige Pegel durch einen teils gusseisernen, teils durch in Stein gehauene Marken ersetzt. Die gusseiserne Pegellatte befindet sich noch heute am Rheinkran, der mittlerweile Pegelhaus genannt wird. Ab 1.1.1872 erfolgte die Pegelbeobachtung in Meter (davor in rheinischen Fuß) auf zuvor erneuerten Pegellatten. Im Jahre 1887 wurde eine selbstanzeigende Pegeluhr errichtet, in deren Innerem ein Schreibpegel integriert war. Bei einem Luftangriff am 6.11.1944 wurde die Pegeluhr beschädigt, jedoch 1945 instandgesetzt. Für den beschädigten Schreibpegel wurde 1950 eine elektrische Fernmeldeanlage eingebaut (1958 modifiziert). Seit 1973 gibt es eine telefonische Messwertansage. Bei Hochwasser der Mosel wird der Pegel Koblenz durch Rückstau beeinflusst. Die Hauptbeobachtung des Pegels erfolgte von 1819 bis 1945 in den Mittagsstunden, zusätzliche Ablesungen für die Schifffahrt wurden um 6 Uhr und 18 Uhr ausgeführt. Ab November 1945 erfolgten die regelmäßigen Lattenpegelablesungen um 5 Uhr, 13 Uhr und 21 Uhr. Informationen zum Pegel Koblenz und zum Hochwasser des Rheins werden auch auf einer Informationstafel des Koblenzer Gewässer-Lehrpfads Rhein-Mosel direkt am Rheinufer in der Nähe des Pegels dargestellt.
Das Datenpaket enthaelt Aenderungssignale fuer Kennwerte des Hoch-, Mittel- und Niedrigwasserabflusses am Pegel Basel fuer die Zeitscheiben 2021-2050 und 2071-2100 gegenueber der Referenzperiode 1961-1990. Die Daten wurden in den Jahren 2008 bis 2010 in den Projekten KLIWAS4.01 und Rheinblick2050 durch die BfG erarbeitet. Sie basieren auf rund 20 im Jahr 2010 verfuegbaren Klimaprojektionen und erfassen somit einen wesentlichen Teil der Unsicherheiten der Modellierung. Einzelheiten zur Datenprozessierung sowie Interpretationshinweise finden sich im Bericht I-23 der Internationalen Kommission für die Hydrologie des Rheingebietes.
Veranlassung Organische Spurenstoffe bilden beim Monitoring der Gewässergüte das größte, weiterhin zunehmende Stoffspektrum. Nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie stellt sich die Frage, für welche Spurenstoffe Umweltqualitätsnormen festzusetzen sind und welche Maßnahmen an welchen Stellen die Konzentrationen in den Gewässern effektiv verringern können. Für eine sichere Trinkwasserversorgung aus Uferfiltrat bedarf es auch vor dem Hintergrund der angestrebten Resilienz gegenüber den Folgen des Klimawandels besserer Kenntnisse der Bedingungen, unter denen Grenz- oder Orientierungswerte im Rohwasser überschritten werden. Antworten auf diese Fragen werden dadurch erschwert, dass Transport- und Abbauverhalten organischer Spurenstoffe im Gewässer oft nicht oder nur unzureichend bekannt sind. Dies limitiert auch Prognosen zu Auswirkungen von Unterhaltungs- und Ausbaumaßnahmen auf den chemischen Zustand von Bundeswasserstraßen. Die Aufklärung der reaktiven Eigenschaften bestimmter Stoffe und Stoffgruppen im Fließgewässer und die entsprechend fortentwickelte Modellierung ermöglichen eine Optimierung des Gütemonitorings zum Schutz der Flüsse und der Trinkwasserressourcen. Die Ergebnisse liefern wesentliche Grundlagen, um die Belastung durch bestimmte Spurenstoffgruppen besser einzuschätzen, Belastungsschwerpunkte zu identifizieren und Minimierungsmaßnahmen gezielt planen zu können. Darüber hinaus werden durch erweitertes Prozessverständnis und Modellgrundlagen Voraussetzungen geschaffen, um die Auswirkungen des Klimawandels auf die stoffliche Belastung in Bundeswasserstraßen besser einschätzen zu können. Zur Modellierung organischer Spurenstoffe in Flüssen sind unterschiedliche Modelle im Einsatz. Explizite Gewässergütemodelle mit spezifischen Modulen zum reaktiven Transport organischer Spurenstoffe in Fließgewässern, die auch Photolyse, Sorption und Biodegradation berücksichtigen, sind bisher nur sehr wenige etabliert. Allen Modellen mangelt es an der Implementierung spezifischer Terme, die für den reaktiven Transport besonders relevanter Spurenstoffe bzw. -stoffgruppen im Fließgewässer maßgeschneidert sind. In der Regel fehlen Kenntnisse über das Abbauverhalten der Substanzen und über ihre Transformationsprodukte als Voraussetzung für die modelltechnische Umsetzung. Das Gewässergütemodell QSim der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) bietet gute Voraussetzungen für eine ergänzende Entwicklung zur gezielten Simulation des reaktiven Spurenstofftransports in Flüssen: Eine numerische Lösung für den Stofftransport liegt vor und wesentliche Eingangsgrößen für den Spurenstoffabbau sind bereits im Modell angelegt. Fragen zur wasserwirtschaftlichen und ökologischen Belastung durch organische Spurenstoffe und zu deren Modellierung bewegen auch die Wasserwirtschaftsverbände im Rheineinzugsgebiet. Mit Unterstützung der BfG hat der Ruhrverband für Lenne und Ruhr QSim-Modellinstanzen aufgebaut. Ferner wurde vom Ruhrverband ein erster Ansatz zur gezielten Simulation eines photolytisch sensitiven organischen Spurenstoffes mit QSim entwickelt. Da sich zur Aufklärung der Prozesse des reaktiven Spurenstofftransports kleinere Fließgewässer besser eignen als große Flüsse, bietet sich die Kooperation mit einem Wasserwirtschaftsverband des Rheingebietes an, um anhand eines gezielten Prozessmonitorings an einem Zufluss grundlegende Erkenntnisse für die Spurenstoffmodellierung im Rhein ableiten zu können. Da der Ruhrverband und die BfG großes Interesse daran haben, zum Transport- und Abbauverhalten von Spurenstoffen und zu deren Modellierung zusammenzuarbeiten, soll das Forschungsprojekt in Kooperation durchgeführt werden.
Leichte Wanderung auf ebenen Wegen vom Rhein über alte Pilgerwege nach Selikum und Weckhoven.Abwechslungsreiche Wanderung durch landschaftlich ansprechende Gebiete mit den Höhepunkten Kinderbauernhof und Selikumer Park, und ErftmündungAutorentippBesuch des Kinderbauernhofs, Tiergehege (Damwild) und Arboretum empfehlenswert. Angenehmer Rastplatz am Ende der Wanderung in Grimlinghausen an der Erftmündung. (Für die Neusser: Dort wo die Erft den Rhein begrüßt...)______Frische Luft atmen, Muskeln stärken, Stress abbauen: Was einst eher als überholt galt, erlebt seit einiger Zeit eine Renaissance.Ob durch den Neusser Norden, die Innenstadt und südliche Stadtteile oder entlang Neusser Gewässer: Elf Rundwanderwege mit einer Streckenlänge zwischen sechs und 21 km laden dazu ein, die grüne Seite von Neuss wandernd zu entdecken. Mittlerweile sind alle elf Wanderwege digitalisiert und auf der Internetseite der Ortsgruppe Neuss des Eifelvereins bzw. hier weiter unten als PDF-Download abrufbar. Die Online-Informationen zu den einzelnen Wanderwegen können ausgedruckt, auf GPS-Geräte übertragen oder per QR-Code auf ein Smartphone geladen werden. Sie umfassen nützliche Details wie GPS-Tracking, Wegbeschreibung, Wegbeschaffenheit, Einkehrmöglichkeiten und Sehenswertes.Erleben Sie auf Ihren Wanderungen durch Neuss die landschaftliche Schönheit und kulturelle Sehenswürdigkeiten der Quirinus-Stadt!Die Ortsgruppe Neuss des Eifelvereins bietet ein umfassendes Jahresprogramm bestehend aus geführten Wanderungen, Exkursionen und mehrtägigen Wanderfahrten.Die Wanderrouten der OG Neuss sind hier zu finden: [https://regio.outdooractive.com/oar-eifelverein/de/tour/wanderung/eifelverein-og-neuss-wanderweg-a-1/106220204/](https://regio.outdooractive.com/oar-eifelverein/de/tour/wanderung/eifelverein-og-neuss-wanderweg-a-1/106220204/)
Das Projekt besteht aus zwei Teilen: a) In Mechterheim werden in einem ausschliesslich fuer Zwecke des Naturschutzes gestalteten Baggersee oekologische Erhebungen durch eine Gruppe von Biologen durchgefuehrt, um spaeter die Eignung des Gebietes fuer den Artenschutz zu beurteilen und Richtlinien zur Nachahmung in anderen Bodenentnahmestellen zu erarbeiten. In stillgelegten Mechtersheimer Tongruben (Schilfbiotop) wurde Ende der 70er Jahre ein kleines Naturschutzgebiet (ca. 12 ha) zum Schutze einer Purpurreiher-Kolonie gegruendet. Dieses Gebiet wurde durch den Ankauf eines im Anschluss gelegenen Baggersees vergroessert. Nach Gestaltungsmassnahmen erfolgt eine sukzessive Ausbreitung der Flora und Fauna aus dem alten in den neuen Teil des Naturschutzgebietes sowie Integration der beiden Teile. b) Angesichts der Tatsache, dass in der Bundesrepublik Deutschland sehr viele Baggerseen entstehen, wird durch Gelaendebereisung im Stromtal des Rheines untersucht, wie die Folgenutzungen solcher Gebiete sind und ob mehr Baggerseen durch gezielte Renaturierung fuer Zwecke des Artenschutzes genutzt werden koennten. Das unter a) genannte Thema wird aus der Sicht diverser Fachleute untersucht (Botanik, ausgewaehlte Insektengruppen, Mollusken, alle Wirbeltierklassen, abiotische Faktoren). Der Autor befasst sich mit dem Teilbereich Saeugetiere und Voegel. Besondere Beachtung wird der Purpur-Reiher-Kolonie geschenkt (3 - 10 Paare, seit zumindest 15 Jahren); es handelt sich um ein Vorkommen am noerdlichen Rand des Verbreitungsgebietes. Die gesamte Begleitforschung im NSG Mechtersheim wird vom Landesamt fuer Umweltschutz in Oppenheim koordiniert. Aus den jaehrlichen Ber...
Im Rahmen des PAGES Projektes LUCIFS sollen im Teilprojekt RheinLUCIFS für das gesamte Rheineinzugsgebiet Sediment- und Stoffflüsse modelliert werden. Im beantragten Vorhaben soll an einem Teileinzugsgebiet beispielhaft gezeigt werden, auf welchen methodischen und inhaltlichen Grundlagen eine quantitative Modellierung und Bilanzierung von Bodenabtrag, zwischengespeichertem Material und Austrag durchgeführt werden kann. Ziel ist die Modellierung des Sedimenttransfers auf der Basis bereits vorliegender Untersuchungsergebnisse und digitaler Flächendaten, die durch gezielt zu erhebende Daten ergänzt werden sollen. Es wurde ein Testgebiet ausgewählt, das als charakteristisch für den Bereich des nördlichen Oberrheins erkannt wurde. Das Projektgebiet 'Hammelshäuser Graben' weist eine für die Beckenlandschaften des nördlichen Oberrheingebietes typische physiographische Ausstattung und Kulturgeschichte auf. Nach erfolgter Modellierung soll geprüft werden, ob entsprechende Ergebnisse hinsichtlich der Zuverlässigkeit und der Fehlerbereiche auch auf der Basis der allgemein verfügbaren Daten (ohne weitere eigene Ergänzungen) erzielt werden könnten. Dies ist als Grundlage für die im LUCIFS(G)-Projekt angestrebte Modellierung groesserskaliger Einzugsgebiete anzusehen.
Die Baumarten Rotbuche (Fagus sylvatica,) Rot-Fichte (Picea abies), Weiß-Tanne (Abies alba) und Wald-Kiefer (Pinus sylvestris) besitzen für die Wälder Europas und die europäische Forst- und Holzwirtschaft große Bedeutung. Daher ist es von großem Interesse, wie sich Umweltveränderungen und insbesondere klimatische Extremereignisse (z.B. Hitze und Trockenheit) auf deren Wachstum und Produktivität auswirken. Mit Hilfe hochpräziser Messfühler, sogenannter Punkt-Dendrometer, können Dickenänderungen von Baumstämmen registriert und aufgezeichnet werden. Diese werden sowohl durch den Prozess der Jahrringbildung als auch durch den täglichen Wechsel zwischen Quellen und Schwinden der nicht-verholzten Gewebe innerhalb des Stammes verursacht. Mit den Messungen können damit nicht nur Informationen über die jahreszeitliche Dynamik des Dickenwachstums, sondern auch über den Zustand der internen Wasserspeicher der Bäume gewonnen werden. Das Institut für Waldwachstum betreibt bereits seit 1990 Freiland-Messstationen, die mit Punkt-Dendrometern und Sensoren u.a. zur Messung von meteorologischen und bodenkundlichen Parametern ausgestattet sind. Vier Messstationen in der Umgebung von Freiburg sind entlang eines Höhengradienten von der Rheinebene zu den Schwarzwaldhochlagen angeordnet. Die Analyse dieser einzigartig langen Zeitreihen trägt dazu bei, die komplexen Interaktionen verschiedener Standortsfaktoren mit der kurz-, mittel- und langfristigen Wachstumsdynamik der untersuchten Baumarten im Freiland aufzuklären. Die Analyse der Dendrometerdaten wird durch die Untersuchung weiterer Wachstumsparameter wie Jahrringbreite, Zellparameter und hochaufgelöste Dichteprofile von Stammquerschnitten ergänzt. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Analyse der Reaktion der Baumarten auf die trocken-warmen Sommer der Jahre 2003 und 2006 gelegt. Die Ergebnisse erlauben eine bessere Abschätzung der möglichen Auswirkungen des prognostizierten Klimawandels auf den saisonalen Ablauf des Baumwachstums und geben Aufschluss über die Erholungsfähigkeit der Bäume nach Belastungssituationen.
In Rees existiert mindestens seit Anfang der 1770er Jahre ein Pegel zur Wasserstandsbeobachtung. Im Jahr 1802 wurde ein Lattenpegel mit Nullpunkt in der Stromsohle und Skaleneinteilung nach rheinländischem Fuß an einem Turm der alten Stadtmauer errichtet. Im Jahr 1818, in dem auch die regelmäßige Pegelbeobachtung begann, wurde ein zweiter Pegel mit 2 Fuß tieferem Nullpunkt neben dem bestehenden Lattenpegel errichtet. Dieser zweite Pegel war ab dem 1.11.1822 maßgeblich für die Wasserstandsbeobachtung. 1872 wurde die Skala auf Metermaß umgestellt. Ab 1901 war ein Schwimmerschreibpegel installiert, der 1945 zerstört wurde. 1957 konnten ein neuer Schwimmerschreibpegel und ein Pegel mit Datenfernübertragung in Betrieb genommen werden. Änderungen der Höhe des Pegelnullpunktes über NN bzw. NHN: ab 01.01.1815: NN+ 12,355 m ab 01.11.1822: NN+ 11,727 m ab 01.12.1937: NN+ 10,73 m (Tieferlegung des Pegelnullpunktes um 1 m) ab 01.03.1938: NN+ 9,73 m (Tieferlegung des Pegelnullpunktes um 1 m) ab 1960: NN+ 9,74 m (neues System [DHHN 12]) ab 01.11.1979: NN+ 8,73 m (Tieferlegung des Pegelnullpunktes um 1 m) ab 01.11.2019: NHN+ 8,74 m (neues System [DHHN 2016]) Quellen: Centralbureau Meteorol. Hydrogr. Ghzgt. Baden (Hrsg.)(1889): Der Rheinstrom LA Gewässerkde. Hauptnivellem. (1942): Jb. Gewässerkde. Dt. Reich - 1938 LA Gewässerkde. RP (1962): DGJ - Rheingebiet - 1960 Eckoldt, M. (1971): Beitr. Rheinkunde 23: 15-23 LA Wasser Abfall NRW (1983): DGJ - Rheingebiet III - 1980 WSA Wesel (ohne Jahr): Pegelstammbuch Pegel I. Ordnung Rees
Im Jahr 1815 befand sich in Duisburg-Ruhrort ein Pegel mit Nullpunkt in der Stromsohle und einer Skala in rheinländischem Fuß. Regelmäßige Wasserstandsbeobachtungen begannen am 1. Januar 1818. Im Jahr 1818 wurde ein zweiter Pegel mit 2 Fuß tieferem Nullpunkt errichtet, an dem der Wasserstand ab dem 1.11.1822 regelmäßig beobachtet wurde. Bis 1836 befand sich der Pegel im Ruhrorter Hafen an der Nordböschung des Hafenmundes, von 1836-1912 an der Vinckebrücke. Im Januar 1872 wurde die Skala auf Metermaß umgestellt. Nach Abbruch der Vinckebrücke (1912) wurde der Pegel zunächst an die Mündung des Vinckekanals in den Hafenmund und ab dem 1.02.1928 an die Kanalbrücke im Hellinghafen verlegt. Seit dem 01.11.1954 steht der Pegel am Hafenmund neben der Schifferbörse, seine Lage wird Rhein-km 780,8 zugeordnet. 1954 wurden ein Schwimmerschreibpegel und ein Pegel mit Datenfernübertragung installiert. Änderungen der Höhe des Pegelnullpunktes über NN bzw. NHN: vor 01.11.1822: NN+ 20,828 m ab 01.11.1822: NN+ 20,200 m ab 01.01.1895: NN+ 20,135 m ab 01.11.1935: NN+ 20,145 m (neues System [DHHN 12]) ab 01.11.1950: NN+ 16,145 m (Tieferlegung des Pegelnullpunktes um 4 m) ab 01.11.1954: NN+ 16,130 m (nach Pegelverlegung liegt Nullpunkt 15 mm tiefer) ab 01.11.1977: NN+ 16,12 m (Senkung) ab 01.11.1985: NN+ 16,09 m (Senkung) ab 01.11.2019: NHN+ 16,11 m (neues System [DHHN 2016]) Quellen: Centralbureau Meteorol. Hydrogr. Ghzgt. Baden (Hrsg.)(1889): Der Rheinstrom WSA Duisburg-Rhein (ohne Jahr): Pegelstammbuch Pegel I. Ordnung Ruhrort LA Wasser Abfall NRW (1988): DGJ - Rheingebiet III - 1986
Der Lattenpegel "Unterpegel Kalkofen" wurde im Jahr 1881 mit dem Bau der Lahnschleuse errichtet. Er befand sich am linken Schleusen-Unterhaupt bei Fluss-km 105,827 und wurde ab dem 10. Juni 1881 regelmäßig beobachtet. Seit 1952 handelt es sich um einen Pegel I. Ordnung. Am 13.12.1955 wurde bei Fluss-km 106,028 am rechten Lahnufer am Auslauf des Schleusenunterkanals zusätzlich ein Schreibpegel mit Lattenpegel in Betrieb genommen. Der Pegelnullpunkt des Pegels an der Schleuse wurde beibehalten. Ab August 1969 war eine Datenfernübertragung möglich. Im Jahr 1971 wurde die Pegelanlage an den heutigen Standort bei Fluss-km 106,446 verlegt. Es wurden ein Lattenpegel, Schreibpegel, ein Pegel zur Datenfernübertragung und eine Messwertansageeinrichtung installiert. Die regelmäßige Beobachtung des Pegels "Kalkofen (neu)" begann am 1. August 1971. Beobachtungszeiten des Lattenpegels waren: 1881-31.07.1929: mittags; 1.08.1929-31.05.1936: 8 Uhr, 12 Uhr; 1.06.1936-28.02.1945: 12 Uhr; 1.03.1946-30.06.1948: 6 Uhr, 18 Uhr; 1.07.1948-9.01.1950: 12 Uhr; 10.01.1950-31.10.1952: 5 Uhr, 12 Uhr und ab 1.11.1952: 5 Uhr, 13 Uhr. Der Pegel befindet sich im Staubereich des Kraftwerks Hollerich und wird durch das Wehr Hollerich und die Kraftwerke Kalkofen und Hollerich beeinflusst. Änderungen der Höhe des Pegelnullpunktes über NN: ab 1902/03: NN+ 86,609 m ab 1951: NN+ 86,663 m (neues System [DHHN 12]) ab 1971: NN+ 86,390 m (neues System [DHHN 12]; Pegel "Kalkofen neu") ab 01.11.2019: NHN+ 86,40 m (neues System [DHHN 2016]) Quellen: WSA Diez (ohne Jahr): Pegelstammbuch Pegel I. Ordnung Unterpegel Kalkofen WSA Diez (ohne Jahr): Pegelstammbuch Pegel I. Ordnung Kalkofen (neu)
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 96 |
| Europa | 4 |
| Kommune | 3 |
| Land | 52 |
| Weitere | 32 |
| Wirtschaft | 3 |
| Wissenschaft | 36 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 23 |
| Förderprogramm | 82 |
| Text | 24 |
| Umweltprüfung | 7 |
| unbekannt | 25 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 63 |
| Offen | 91 |
| Unbekannt | 7 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 161 |
| Englisch | 8 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Bild | 2 |
| Datei | 4 |
| Dokument | 19 |
| Keine | 95 |
| Webdienst | 1 |
| Webseite | 54 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 100 |
| Lebewesen und Lebensräume | 161 |
| Luft | 92 |
| Mensch und Umwelt | 153 |
| Wasser | 108 |
| Weitere | 140 |