Antiparasitika zur Anwendung bei Weidetieren gehören zu den Tierarzneimitteln mit der höchsten Toxizität für die Umwelt. Naturgemäß ist besonders die Diversität dungassoziierter Insekten betroffen. Auf EU-Ebene werden verschiedene Risikominderungsmaßnahmen (RMM) zur Reduzierung der Umweltrisiken vorgeschlagen. Die praktische Wirksamkeit dieser Maßnahmen hinsichtlich des Erhaltes der Insekten-Diversität wurde bisher systematisch nicht bewiesen. Ziel des Vorhabens ist, die Grundlagen hierfür zu erarbeiten, um geeignete Maßnahmen zum Schutz der Insekten zielgerichtet und erfolgreich anwenden zu können. Im ersten Teil des Vorhabens soll erarbeitet werden, welche RMM zur Verfügung stehen und anhand welcher ökologischer und populations-systematischer Kennwerte die Kontrolle eines möglichen Erfolges hinsichtlich Biodiversität und Populationserhalt bei den relevanten Insekten untersucht werden kann. Im zweiten Teil des Vorhabens sollen Freilandversuche geplant und durchgeführt werden. Es sollen unbelastete Vergleichsweiden und stark behandelte Flächen hinsichtlich Diversität der Dungfauna untersucht werden und in nachfolgenden Jahren die Auswirkungen durchgeführter RMM auf den behandelten Flächen erfasst werden. Dabei soll sich auf die klimatisch gemäßigten Bereiche Europas bezogen werden. Die im zweiten Teil des Projektes zu klärenden Detailfragen sind u.a. (aber nicht ausschließlich): Entwicklung ausgewählter dungassoziierten Insekten-Populationen im Freiland auf behandelten & unbehandelten Weiden. Auswirkungen möglicher reduzierter Dung-Insektenpopulationen (Käfer, Fliegen) auf die Nahrungsnetze. Schaffung der Datengrundlage hinsichtlich Ökologie und Biogeographie von Dungorganismen im klimatisch gemäßigten Bereich Europas. Schaffung der Grundlage für die systematische Bestimmung der Dunginsekten; hier neuere Methoden wie Meta-Barcoding oder eDNA, da klassisch-systematische entomologische Bestimmungsarbeit zukünftig nicht mehr leistbar sein wird.
Entwicklung und Bau einer Verladeeinrichtung fuer Fluessiggas einschliesslich Schnelltrennkupplung (Lieferung und Montage von Zusatzeinrichtungen fuer eine Dichtheitspruefung/Dichtheitsueberwachung beim Ladevorgang an der loesbaren Verbindung, fuer die Einbindung des Bodenventils am Strassentankwagen in das anlagenseitige Not-Aus-System und eine Ablaufsteuerung. Standort der Anlage ist bei Messer Griesheim in Dortmund.
Ausgehend von einer Bestandsaufnahme der Kleinbauernorganisationen in Chile und einer geographischen Gliederung des Agrarraumes konzentriert sich die Fragestellung auf soziale, wirtschaftliche usw. Interaktionen der Betriebe und Organisationen als Netzwerke. Die Netzwerkanalyse bewertet die Beziehungen als Stege bzw. Pfade zwischen den Knoten, die aktiviert werden, um Prioritären durchzusetzen. Daraus ergeben sich Strukturen und Konstellationen unterschiedlicher zeitlicher und räumlicher Muster mit prioritäten Zuordnungen. Die Beziehungen von Kleinbauernorganisationen (organizational networks) untereinander, zu staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen (policy networks) und vor allem die Beziehungen der Mitglieder untereinander und zu ihren Organisationen stehen im Mittelpunkt der Forschung. Als Ergebnis werden die Einflussmöglichkeiten der Organisationen beispielsweise auf die wirtschaftliche Entwicklung aufgezeigt und Handlungsstrategien zur Risikoverminderung für die Kleinbauern und zur Förderung des ländlichen Raumes in ausgewählten Regionen formuliert.
In the environmental risk assessment of plant protection products, the risk of spray drift losses to the off-field can be reduced by adding drift reduction measures. The question is how the combination of several measures affects the overall risk and, in particular, the associated uncertainty. Various statistical methods have been used to quantify both the overall risk and its uncertainty, in particular the increase in power and the width of a 95% confidence interval where the additional measures are modelled as qualitative factors. It can be concluded that for most of the scenarios considered, power is reduced or only marginally increased. I.e., adding further measures tends to increase uncertainty. This is mainly due to the fact that the power of the 'distance' factor is already very high and it is naturally difficult to increase it further. This relationship is even stronger for the confidence interval model, where it actually increases as additional factors are included in the experimental design with increasing sample size. These trends have also been confirmed empirically using selected experimental data from the SETAC DRAW database, albeit only selectively. Veröffentlicht in Texte | 144/2025.
Fachliche Beschreibung: Die EG-Richtlinie zum Hochwasserrisikomanagement hat die Reduzierung der Risiken durch Hochwasser als Ziel. Der erste von drei vorgeschriebenen Schritten zu diesem Ziel besteht in der Bewertung der Hochwasserrisiken. Als Ergebnis werden hier die Risikogebiete für Binnenhochwasser und Sturmflut veröffentlicht. Der zweite Schritt besteht in der Ermittlung und Darstellung von Gefahren- und Risikokarten in den Risikogebieten. Die Gefahren- und die Risikokarten decken jeweils drei Hochwassersereignisse ab. Für die Binnenhochwasser ist das häufige Ereignis (Kennzeichnung: H für High) ein 10-jährliches, das mittlere Ereignis (Kennzeichnung: M für Middle) ein 100-jährliches und das seltene Ereignis (Kennzeichnung: L für Low) ein 200-jährliches. Für die durch Sturmfluten gefährdeten Bereiche ist das häufige Ereignis ein 20-jährliches, das mittlere Ereignis wie beim Binnenhochwasser ein 100-jährliches und das seltene Ereignis ein Extremereignis, bei dem ein seltener, extrem hoher Wasserstand (7,30 mNN am Pegel St. Pauli) angenommen und zusätzlich die Wirkung der Hochwasserschutzanlagen außer Acht gelassen wird. Die Gefahrenkarten stellen das Ausmaß der Hochwasserereignisse in Form der Ausdehnung und der sich einstellenden Wassertiefen dar. Die Risikokarten zeigen, wie die betroffenen Flächen genutzt werden, die Lage von Industrieanlagen und Schutzgütern sowie die Anzahl der potenziell betroffenen Einwohner. Im letzten Schritt ist ein Hochwasserrisikomanagementplan zu erarbeiten. Rechtlicher Hintergrund: Die Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (2007/60/EG vom 23.10.2007) regelt die Erarbeitung und Veröffentlichung von Karten zum Hochwasserrisikomanagement. Die rechtliche Umsetzung dieser EG-Richtlinie in nationales Recht erfolgte mit der Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes vom 01.03.2010. In §74 WHG ist die Veröffentlichung der Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten für den 2. Berichtszyklus zum 22.12.2013 festgeschrieben. Die Daten für Hochwasserrisikomanagement (HWRM)-Karten des 1. Berichtszyklus (2016-2021) werden hier als WMS-Darstellungsdienst und als WFS-Downloaddienst bereitgestellt.
Die hier ausgewiesene Ressource verweist auf die Infrastrukturflächen (Versorgungsgebiete) der Thyssengas GmbH. Das deutsche Ferngasleitungsnetz zählt zur sog. kritischen Infrastruktur (KRITIS). Zur Vermeidung des Risikos einer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit wird gemäß §13 Abs. 1 INSPIRE-Richtlinie von einer Veröffentlichung des Leitungsnetzes abgesehen. Die hier angebotenen Infrastrukturflächen kennzeichnen die Einzugsgebiete der Thyssengas GmbH auf kommunaler Ebene in Form generalisierter Gemeinde-Polygone. Detaillierte Auskünfte über den Leitungsverlauf der Thyssengas GmbH können bei berechtigtem Interesse (z. B. Bauvorhaben) über das zentrale Portal für Bau- und Planungsanfragen (BIL) angefragt werden.
In the environmental risk assessment of plant protection products, the risk of spray drift losses to the off-field can be reduced by adding drift reduction measures. The question is how the combination of several measures affects the overall risk and, in particular, the associated uncertainty. Various statistical methods have been used to quantify both the overall risk and its uncertainty, in particular the increase in power and the width of a 95% confidence interval where the additional measures are modelled as qualitative factors. It can be concluded that for most of the scenarios considered, power is reduced or only marginally increased. I.e., adding further measures tends to increase uncertainty. This is mainly due to the fact that the power of the 'distance' factor is already very high and it is naturally difficult to increase it further. This relationship is even stronger for the confidence interval model, where it actually increases as additional factors are included in the experimental design with increasing sample size. These trends have also been confirmed empirically using selected experimental data from the SETAC DRAW database, albeit only selectively.
Bei der Umweltverträglichkeitsprüfung von Pflanzenschutzmitteln kann das Risiko der Abdrift von Spritzmitteln in Nichtzielflächen durch weitere technische Maßnahmen zur Verringerung der Abdrift reduziert werden. Die Frage ist, wie sich die Kombination mehrerer Maßnahmen auf das Gesamtrisiko und insbesondere auf die damit verbundene Unsicherheit auswirkt. Es wurden verschiedene statistische Methoden angewandt, um sowohl das Gesamtrisiko als auch dessen Unsicherheit zu quantifizieren, insbesondere die Zunahme der Güte eines Tests und die Breite eines 95%igen Konfidenzintervalls, wenn die zusätzlichen Maßnahmen als qualitative Faktoren modelliert werden. Es kann festgestellt werden, dass für die meisten der betrachteten Szenarien die Güte verringert oder nur geringfügig erhöht wird. D.h., die Hinzufügung weiterer Maßnahmen erhöht tendenziell die Unsicherheit. Dies ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die statistische Güte des Faktors „Abstand“ bereits sehr hoch ist und es offensichtlich schwierig ist, sie weiter zu erhöhen. Diese Beziehung ist beim Konfidenzintervallmodell sogar noch stärker ausgeprägt, da sie mit zunehmender Stichprobengröße steigt, wenn zusätzliche Faktoren in den Versuchsplan aufgenommen werden. Diese Tendenzen wurden auch empirisch anhand ausgewählter experimenteller Daten aus der SETAC DRAW-Datenbank bestätigt, wenn auch nur punktuell.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 753 |
| Europa | 48 |
| Global | 2 |
| Kommune | 5 |
| Land | 49 |
| Weitere | 24 |
| Wirtschaft | 4 |
| Wissenschaft | 211 |
| Zivilgesellschaft | 17 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 681 |
| Text | 71 |
| unbekannt | 32 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 81 |
| Offen | 703 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 711 |
| Englisch | 177 |
| andere | 2 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Dokument | 36 |
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| Unbekannt | 1 |
| Webdienst | 1 |
| Webseite | 354 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 527 |
| Lebewesen und Lebensräume | 679 |
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| Mensch und Umwelt | 785 |
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| Weitere | 785 |