Stickstoffempfindliche Lebensraumtypen sind Lebensraumtypen / Biotoptypen, welche sensibel auf atmosphärische Stickstoffeinträge reagieren. Die Daten stammen aus der Landschaftsinformationssammlung (LINFOS) des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) und werden direkt über den LINFOS-WFS bezogen: https://www.wfs.nrw.de/umwelt/linfos
Die WFS-Layer „stickstoffempfindliche_lrt_point“, „stickstoffempfindliche_lrt_polyline“ und „stickstoffempfindliche_lrt_polygon“ werden dabei zu einem Polygonlayer zusammengeführt; Punkt- und Linienobjekte werden dabei mit einem 5-m-Puffer in Flächen umgewandelt. Ab einem Maßstab von 1:25000 werden die Daten geometrisch leicht vereinfacht dargestellt.
Im Projekt werden Beitraege zur Erforschung der verstaerkten Verwitterung von Natursteinen, die bei Saechsischen Elbsandsteinen zur Ausbildung dunkler Gesteinsoberflaechen und anschliessender Zerstoerung des Gesteinsmaterials fuehrt, geliefert. Folgende Untersuchungen zur Zusammensetzung und zum Bildungsweg der Verwitterungsschichten werden durchgefuehrt: Bestimmung des Gehaltes verwitterungsrelevanter Elemente in verschiedenen Gesteinspartien - Nachweis der Anreicherung von Eisen in den Oberflaechen; Identifizierung von Mineralien mittels IR-Spektroskopie, Roentgendiffraktometrie und Moessbauer-Spektroskopie - Nachweis verschiedener Eisenminerale; Nachweis der mikrobiologischen Besiedlung der Sandsteine (Zellzahlen, Proteingehalte, Anfaerbung mikrobieller Schleime); Identifizierung organischer Einzelstoffe (ueber 200 Verbindungen) in den Verwitterungsschichten mittels Gaschromatographie und Massenspektrometrie - Nachweis atmosphaerischer Depositionen und mikrobieller Stoffwechselprodukte; Untersuchungen zum Transportverhalten mit Hilfe von Modellversuchen - gesteinseigenes Material und antropogene Stoffe sind an der Bildung der Verwitterungsschichten beteiligt.