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Ressortforschungsplan 2024, Anwendungsorientierte Forschungsbeiträge zur Umsetzung wichtiger Beschlüsse der 5. Internationalen Konferenz zu Internationalem Chemikalienmangement für 'SAICM & SMCW beyond 2020' im Sinne der nachhaltigen Entwicklung

1) Ziel sind Forschungsbeiträge, die eine Umsetzung zentraler ICCM5-Beschlüsse im Sinne nachhaltiger Chemie und der Agenda 2023 Sustainable Development Goals befördern 2) Gezielte Beiträge u.a. - zur Bearbeitung von Issues of Concern; - zur beispielhaften Etablierung von Multi-Sektor-Multi-Stakeholder-Partnerschaften / Aktionsplänen u.ä. für spezifische Themen; - zur Fortsetzung der Indikatorenarbeit für die Fortschrittsermittlung zum von der ICCM5 beschlossenen Zielsystem (Strategic Objectives, Targets, Milestones); - zu möglichen weiteren Beschlüssen, deren Umsetzung prioritär ist und Forschungsbeiträge erfordert.

Innovationen mit nachhaltiger Chemie

In dieser Studie wurden Optionen identifiziert, mit denen Start-ups im Bereich Nachhaltiger Chemie finanziell gefördert werden können. Dafür wurden vier handlungsorientierte Strategieempfehlungen vorgeschlagen in den Bereichen marktorientierte Validierung, modulare ideelle Unterstützung, gezielte Infrastrukturförderung sowie chemiespezifische Programmlinie oder ein Branchenfonds. Ergänzend wurden vier Querschnittsmaßnahmen entwickelt, die Finanzierung, Transfer und Infrastruktur entlang des Unternehmenslebenszyklus systematisch verzahnen. Diese stärken u.a. die Gründungssensibilisierung und Qualifizierung im Wissenschaftssystem, und Messrahmen für ESG und Impact.

Die Weltchemikalienkonferenz - warum wir sie brauchen

<p> <p>Chemikalien sind eine der Hauptursachen für die globale Erwärmung, den Verlust der biologischen Vielfalt und die Umweltverschmutzung. Dringender polit. Handlungsbedarf. Die Fünfte Weltchemikalienkonferenz (ICCM5), die vom 25.- 29. Sep. 2023 in Bonn (Deutschland) stattfindet, soll einen stärkeren politischen Rahmen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Chemikalien auf globaler Ebene schaffen.</p> </p><p>Chemikalien sind eine der Hauptursachen für die globale Erwärmung, den Verlust der biologischen Vielfalt und die Umweltverschmutzung. Dringender polit. Handlungsbedarf. Die Fünfte Weltchemikalienkonferenz (ICCM5), die vom 25.- 29. Sep. 2023 in Bonn (Deutschland) stattfindet, soll einen stärkeren politischen Rahmen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Chemikalien auf globaler Ebene schaffen.</p><p> <p>Die Debatte über die Rettung des Planeten konzentriert sich oft vor allem auf die Dringlichkeit, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Die beiden anderen Aspekte der dreifachen planetaren Krise - der Verlust der biologischen Vielfalt und die Umweltverschmutzung - finden in der Öffentlichkeit und den Medien weit weniger Beachtung. Dabei sind sie ebenso dringlich und müssen gemeinsam gelöst werden. Alle drei Krisen sind auch eine Folge unseres weit verbreiteten und zum Teil unsachgemäßen Einsatzes von Chemikalien.<br>Um die Frage eines verantwortungsvollen Chemikalienmanagements anzugehen, hat das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (<a href="https://www.unep.org/">UNEP</a>) im Jahr 2006 einen politischen Rahmen, den sogenannten Strategischen Ansatz für ein internationales Chemikalienmanagement (<a href="https://www.saicm.org/">SAICM</a>), geschaffen. Da sich dieser Rahmen als nicht stark genug erwies, um die Verschmutzung zu bekämpfen, wurde 2015 ein Prozess zur Überarbeitung und Ergänzung von SAICM eingeleitet. Nach acht Jahren Vorbereitungsarbeit werden auf der Fünften Weltchemikalienkonferenz (<a href="http://www.saicm.org/About/ICCM/ICCM5/tabid/8207/Default.aspx">ICCM5</a>) vom 25. bis 29. September 2023 in Bonn Entscheidungen fallen. Es wird erwartet, dass die Vertreter von Regierungen, Industrie, Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftlern aus mehr als 100 Ländern ein neues wirkungsvolleres Rahmenwerk verabschieden.</p> <p><strong>Wo liegt das Problem?</strong></p> <p>Chemikalien sind für unser Leben unverzichtbar geworden. Sie kommen in fast allen Bereichen zum Einsatz: in Arzneimitteln, in der Landwirtschaft, in der Schädlingsbekämpfung, in Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, in Toilettenartikeln, Baumaterialien, Fahrzeugen, elektrischen und elektronischen Geräten, Textilien und Verpackungen aller Art und Form.</p> <p><br>Unsere allumfassende Abhängigkeit von Chemikalien hat ein globales Problem geschaffen:</p> <ul> <li>Die weltweite Produktion ist seit 1950 um das 50-fache gestiegen und wird sich bis 2050 im Vergleich zu 2010 voraussichtlich noch einmal verdreifachen. Damit ist die chemische Industrie weltweit die zweitgrößte verarbeitende Industrie und der drittgrößte industrielle Emittent von Kohlendioxid. Chemikalien verschmutzen also nicht nur unsere Umwelt, sondern tragen auch zur globalen Erwärmung und zur Erschöpfung der Ressourcen bei.</li> <li>Innovationen – gezielt oder zufällig - haben eine Fülle von chemischen Stoffen hervorgebracht. Schätzungsweise 350.000 chemische Stoffe und Mischungen chemischer Stoffe sind auf dem Weltmarkt erhältlich; jedes Jahr kommen Tausende neuer Chemikalien hinzu. Neben der Anzahl nimmt ihre Komplexität sowie die Komplexität ihrer Anwendungen und Einsatzbereiche stetig zu. Oft ist zudem nicht bekannt, in welchen Produkten und technischen Prozessen welche Stoffe eingesetzt werden, und wie diese Stoffe (getrennt und zusammen) auf Mensch und Umwelt wirken.</li> <li>Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Masse der vom Menschen hergestellten Materialien (wie Beton, Asphalt, Metall, Plastik, Glas, Papier) bald die gesamte lebende <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/biomasse">Biomasse</a> unseres Planeten überschreiten wird oder bereits überschritten hat. Das bedeutet, die Spezies Mensch greift tief in das planetare System ein, ohne die wachsende Menge und Anzahl von Chemikalien in der Umwelt bewerten, geschweige denn wirksam kontrollieren zu können. Dies deckt sich mit der Schlussfolgerung einiger Wissenschaftler*innen, dass die Menschheit die sichere planetare Grenze für chemische Kontamination überschritten hat.</li> </ul> <p><strong>Was sind die Folgen?</strong></p> <p>Die beschleunigte Produktion und Verwendung von Chemikalien führt weltweit zu schwerwiegenden Verschmutzungsfolgen entlang des Lebenszyklus von Chemikalien, einschließlich enormer Abfallprobleme. Boden, Luft und Wasser sind mit riesigen Mengen künstlich hergestellter Chemikalien kontaminiert, von denen einige sehr langlebig sind. So stellen beispielsweise Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/pfas">PFAS</a>) - bekannt als "forever chemicals" - eine große Herausforderung dar, da sie kaum abbaubar sind. Sie verbleiben in der Umwelt, verunreinigen unser Wasser, den Boden und die Luft und gelangen schließlich in den Körper von Menschen und Tieren. Aufgrund ihrer Antihaft- und wasserfesten Eigenschaften sind sie bei der Herstellung von Kleidung, Küchenutensilien, Verpackungen für frische Lebensmittel und Kosmetika beliebt. Die Europäische Kommission erwägt ein Verbot von PFAS, ein Prozess, der von Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten gemeinsam initiiert wurde. In den Vereinigten Staaten hat die Umweltschutzbehörde im vergangenen Jahr eine nationale Verordnung über rechtlich durchsetzbare Grenzwerte für sechs PFAS im Trinkwasser vorgeschlagen.</p> <p>Dies sind wichtige Schritte. Aber wir sind noch weit von den Regulierungsmaßnahmen entfernt, die zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt erforderlich sind. Gleichzeitig muss sich der Einsatz von Chemikalien im Sinne <a href="https://www.unep.org/explore-topics/chemicals-waste/what-we-do/policy-and-governance/green-and-sustainable-chemistry">grüner und nachhaltiger Chemie</a> viel systematischer auf innovative und zukunftssichere Lösungen für die nachhaltige Entwicklung konzentrieren.</p> <p>Es braucht also dringend Maßnahmen auf globaler Ebene - "business as usual" ist keine Option.</p> <p><strong>Was ist in Bonn zu erwarten?</strong></p> <p>Ziel der Bonner ICCM5 ist ein gestärkter globaler Rahmen für den verantwortungsvollen Umgang mit Chemikalien und Abfällen, so dass negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt minimiert werden. Seit seiner Einführung ist SAICM wegen seines umfassenden Geltungsbereichs und seines einzigartigen Sektor- und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/stakeholder">Stakeholder</a>-übergreifenden Charakters weithin anerkannt. Eine unabhängige Bewertung und UNEP’s „<a href="https://www.unep.org/explore-topics/chemicals-waste/what-we-do/policy-and-governance/global-chemicals-outlook">Global Chemicals Outlook II</a>“ haben jedoch gezeigt, dass die Ziele noch nicht erreicht wurden.</p> <p>Obwohl der verantwortungsvolle Umgang mit Chemikalien und Abfällen (<a href="https://www.unep.org/explore-topics/chemicals-waste">SMCW</a>) für eine nachhaltige Entwicklung von zentraler Bedeutung ist, erhält der Prozess bei weitem nicht die öffentliche und politische Aufmerksamkeit, die er benötigt - im Gegensatz zu dem von der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (<a href="https://unfccc.int/">UNFCCC</a>) eingeleiteten Prozess zur Bekämpfung des Klimawandels. Dieser führte 2015 zum Pariser Abkommen, einem internationalen rechtsverbindlichen Vertrag mit dem Ziel des Klimaschutzes.</p> <p>Die Erwartungen an die ICCM5 lassen sich – sehr vereinfacht - aus Sicht des Umweltbundesamts so beschreiben:</p> <ul> <li>Ziele klarer definieren,</li> <li>Erfolge messbar machen,</li> <li>mehr Verbindlichkeit unter den Teilnehmerstaaten schaffen, und</li> <li>vor allem Entwicklungsländer institutionell, fachlich und finanziell unterstützen, mehr Sicherheit und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a> im Umgang mit Chemikalien und Abfällen zu erreichen.</li> </ul> <p>Fortschritte an diesen Fronten sind die Voraussetzung dafür, im Anschluss an die Konferenz konkrete Maßnahmen entwickeln und deren Umsetzung überprüfen zu können. Die Bewältigung der globalen Chemikalienkrise wird gleichzeitig dazu beitragen, alle Ziele für nachhaltige Entwicklung (<a href="https://www.un.org/sustainabledevelopment/">Sustainable Development Goals - SDGs</a>) zu erreichen.</p> <p>Die ICCM5 ist eine Gelegenheit, die Chemikalienthematik breiter in die Öffentlichkeit zu bringen und höher auf die politische Agenda zu setzen. Die Zukunft eines nachhaltigen und sicheren Umgangs mit Chemikalien hängt von den Ergebnissen in Bonn ab!</p> </p><p>Informationen für...</p>

Innovationen mit nachhaltiger Chemie

In dieser Studie wurden Optionen identifiziert, mit denen Start-ups im Bereich Nachhaltiger Chemie finanziell gefördert werden können. Dafür wurden vier handlungsorientierte Strategieempfehlungen vorgeschlagen in den Bereichen marktorientierte Validierung, modulare ideelle Unterstützung, gezielte Infrastrukturförderung sowie chemiespezifische Programmlinie oder ein Branchenfonds. Ergänzend wurden vier Querschnittsmaßnahmen entwickelt, die Finanzierung, Transfer und Infrastruktur entlang des Unternehmenslebenszyklus systematisch verzahnen. Diese stärken u.a. die Gründungssensibilisierung und Qualifizierung im Wissenschaftssystem, und Messrahmen für ESG und Impact. Veröffentlicht in Texte | 02/2026.

Nachhaltigkeit leben! Transformation im Chemikaliensektor durch konzeptionelle Ansätze und Lebenszyklusbewertung von Chemikalien

Akteure, die Chemikalien verwenden oder managen, sollen konzeptionell stimmige Ansätze für eine Transformation ihrer Praxis zu nachhaltiger Entwicklung erhalten. Dafür soll das Vorhaben zwei synergetische Aktivitäten entfalten. 1. Die Instrumente zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Chemikalien, der UBA-Leitfaden Nachhaltige Chemikalien und das korrespondierende IT-Tool SubSelect, sollen inhaltlich weiterentwickelt und technisch in einer Webanwendung vereinigt werden. Fachlich sollen ergänzend zu bestehenden Elementen u.a. Anforderungen der Kreislaufwirtschaft stärker berücksichtigt werden. Damit erhalten Industrieunternehmen praxisorientierte Unterstützung zur Nachhaltigkeitsbewertung und Auswahl von Chemikalien und chemischen Gemischen.2. Für einen chemie-intensiven Sektor (z.B. Bauprodukte) soll eine umsetzungsorientierte Roadmap entwickelt werden. Referenzpunkte für eine solche Transformationsroadmap sind die Agenda 2030 mit Einhaltung der planetaren Grenzen und Erreichen des Gemeinwohls. Die Roadmap/s soll/en anschlussfähig sein an UNEP-Aktivitäten zu Green and Sustainable Chemistry, Aktivitäten des ISC3, Erkenntnisse und Empfehlungen des Global Chemicals Outlook II, das GEF SAICM-Projekt 'Chemicals Without Concern', sowie die Entwicklung von Indikatoren für SAICM und SMCW beyond 2020. Aus dem ausgewählten Sektor sollen Beispiele identifiziert und die verwendeten Chemikalien mit der neuen Webanwendung auf ihre Nachhaltigkeit bewertet werden.

ChemSelect: Das Bewertungskonzept

Das Bewertungskonzept beschreibt die Nachhaltigkeitsbewertung von Stoffen mit der Online-Anwendung ChemSelect des Umweltbundesamtes. Die Bewertungskriterien betreffen u.a. Human- und Umwelttoxizität, Exposition von Beschäftigten Verbraucher*innen und Umwelt, Klima- und Ozonschädlichkeit, Ressourcenverbrauch, Kreislauffähigkeit und Verantwortung in der Lieferkette. Die Hauptkriterien werden anhand von einem bis vier Unterkriterien mittels Indikatoren ermittelt. Das Konzept beschreibt außerdem die Bewertungslogik für den Vergleich mehrerer Stoffe sowie die Bewertung und den Vergleich von Gemischen. Anwendende Zielgruppen sind v.a. kleine und mittlere Unternehmen in Europa und global. Veröffentlicht in Texte | 145/2025.

Nachhaltigkeitsindikatoren für Chemikalienmanagement

Ende September 2023 hat die Weltchemikalienkonferenz (ICCM5) mit der Verabschiedung des „Global Framework on Chemicals“ (GFC) über das Folge-Rahmenwerk für SAICM entschieden. Das GFC hat den weltweiten nachhaltigen Umgang mit Chemikalien über deren gesamten Lebenszyklus inklusive daraus hergestellter Produkte und Abfälle zum Ziel. In dieser Studie wurden Indikatoren unter Nutzung des Konzepts der Nachhaltigen Chemie erarbeitet. Zu diesem Zweck wurden etablierte Indikatoren auf ihre Anwendbarkeit durchsucht und anhand Kriterien charakterisiert. Die Kriterien berücksichtigen u.a. Relevanz, Eindeutigkeit, Messbarkeit und Verfügbarkeit von Daten sowie wichtige Kriterien der Nachhaltigen Chemie.

ChemSelect: Das Bewertungskonzept

Das Bewertungskonzept beschreibt die Nachhaltigkeitsbewertung von Stoffen mit der Online-Anwendung ChemSelect des Umweltbundesamtes. Die Bewertungskriterien betreffen u.a. Human- und Umwelttoxizität, Exposition von Beschäftigten Verbraucher*innen und Umwelt, Klima- und Ozonschädlichkeit, Ressourcenverbrauch, Kreislauffähigkeit und Verantwortung in der Lieferkette. Die Hauptkriterien werden anhand von einem bis vier Unterkriterien mittels Indikatoren ermittelt. Das Konzept beschreibt außerdem die Bewertungslogik für den Vergleich mehrerer Stoffe sowie die Bewertung und den Vergleich von Gemischen. Anwendende Zielgruppen sind v.a. kleine und mittlere Unternehmen in Europa und global.

Fachtagung Innenraumluft 2024 | Call for Papers

<p> <p>Vom 6. bis 8. Mai 2024 findet die Fachtagung „Innenraumluft 2024 - Messen, Bewerten und Gesundes Wohnen“ im Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau statt. Sie wird gemeinsam vom Ausschuss für Innenraumrichtwerte (AIR), der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute e. V. (AGÖF e. V.) und dem Umweltbundesamt ausgerichtet.<br> Der Call for Papers ist eröffnet!</p> </p><p>Vom 6. bis 8. Mai 2024 findet die Fachtagung „Innenraumluft 2024 - Messen, Bewerten und Gesundes Wohnen“ im Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau statt. Sie wird gemeinsam vom Ausschuss für Innenraumrichtwerte (AIR), der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute e. V. (AGÖF e. V.) und dem Umweltbundesamt ausgerichtet.<br> Der Call for Papers ist eröffnet!</p><p> <p>Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen thematische Schwerpunkte auf das Messen und Bewerten der Raumluftqualität sowie zu gesundem Wohnen gesetzt werden. Vor dem Hintergrund, dass der Mensch den überwiegenden Teil des Tages in Innenräumen verbringt, ist es erforderlich eine gute Raumluftqualität zu gewährleisten, um die Gesundheit nicht zu gefährden. Dazu sollen auf der Tagung neueste wissenschaftliche Entwicklungen auf dem Gebiet der Innenraumhygiene, Ergebnisse zu toxikologischen Fragestellungen und Wirkungsbeurteilungen, Beispiele zur Entwicklung neuer analytischer Methoden und nicht zuletzt aktuelle Fallbeispiele aus der gutachterlichen Praxis vorgestellt werden.</p> <p>Falls Sie sich mit einem Beitrag in Form eines Posters oder eines Vortrages an unserer Veranstaltung beteiligen möchten, bitten wir Sie uns bis zum 30.11.2023 einen Abstract zu zusenden.</p> <p>Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Einreichung eines Abstracts finden Sie unter <a href="https://www.umweltbundesamt.de/innenraumluft-2024#undefined">Innenraumluft 2024 | Umweltbundesamt</a> .</p> </p><p>Informationen für...</p>

Indicators for sustainable management of chemicals

At the end of September 2023, the World Conference on Chemicals (ICCM5) decided on the follow-up framework for SAICM by adopting the Global Framework on Chemicals (GFC). The GFC aims to ensure the sustainable use of chemicals worldwide throughout their entire life cycle, including the products and waste produced from them. In this study, indicators were developed using the concept of sustainable chemistry. To this end, established indicators were screened for their applicability and characterized on the basis of criteria. The criteria take into account, among other things, relevance, clarity, measurability and availability of data as well as important criteria of sustainable chemistry.

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