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Zamenis longissimus (Laurenti, 1768) Äskulapnatter Reptilien Stark gefährdet

Von den etablierten Vorkommen in Deutschland schließen die bayerischen an das östliche Verbreitungsgebiet in Österreich an, während es sich bei den hessischen und baden-württembergischen Vorkommen um stark isolierte Reliktpopulationen handelt. Für diese beiden Vorposten ist Deutschland in besonderem Maße verantwortlich. Die Äskulapnatter tritt als wärmeliebende Art in Deutschland an ihrer nördlichen Arealgrenze in drei Verbreitungsgebieten mit mehreren, teilweise voneinander isolierten Populationen auf. Die Vorkommen im Rheingau-Taunus in der Umgebung von Schlangenbad (Hessen) sowie im südlichen Odenwald im Raum Hirschhorn und Eberbach (Hessen, Baden-Württemberg) sind vom geschlossenen Areal der Art getrennt (Günther & Waitzmann 1996, Gomille 2002, Waitzmann & Fritz 2007). Die Vorkommen an Donau, Inn und Salzach (Bayern) haben Anschluss an das Gesamtareal der Art. Nachweise im Alpenraum bei Berchtesgaden (Bayern) konnten seit 25 Jahren nicht mehr bestätigt werden (Aßmann & Drobny 2019). Die TK25-Q-Rasterfrequenz in Deutschland im Zeitraum von 2000 bis 2018 beträgt 0,48% und liegt damit im Bereich der Kriterienklasse „sehr selten“. Zur Beurteilung der Bestandsentwicklung liegen für die Art mit Beginn der systematischen Untersuchungen belastbare Daten erst ab den 1980er Jahren vor. Aufgrund der veränderten Landnutzung und der damit einhergehenden Verschlechterung in der Habitatqualität muss beim langfristigen Bestandstrend von einem mäßigen Rückgang ausgegangen werden. Der kurzfristige Bestandstrend wird aufgrund von wirksamen Schutzmaßnahmen in allen Vorkommen in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg aktuell. Folgende Maßnahmen sollten zum Schutz der Äskulapnatter umgesetzt werden: Erstellen und Umsetzen wirksamer Pflegepläne in Schutzgebieten mit Vorkommen der Äskulapnatter; Aufrechterhaltung einer extensiven Nutzung in Kulturlandschaftsbiotopen wie Wiesen und Streuobstwiesen als Frühjahrs- und Sommerlebensräume; zeitlich angepasste Wiesenmahd; Mahd von Böschungen und Säumen nur im Winter; Erhalt und Pflege naturnaher Laubmischwälder und strukturreicher Waldränder als Ganzjahreslebensräume und als wichtige Überwinterungshabitate; Erhalt und Pflege linearer Biotopstrukturen (Bahndämme, Straßen- und Wegränder) als Ausbreitungsachsen und Verbundsysteme zwischen Teilpopulationen; Offenhaltung und Pflege von Trockenmauern; Neuanlage, Sicherung und Pflege von Eiablageplätzen; regionale Informations- und Öffentlichkeitsarbeit.

Faunistische Dauerbeobachtung fuer Zwecke des Naturschutzes

Erster Schritt (1988): Erstellung einer Konzeptstudie durch Prof M Muehlenberg, Universitaet Wuerzburg, Lehrstuhl fuer Tieroekologie. Zweiter Schritt (1989/90): Entwicklung eines Systems der Langzeitbeobachtung von Charakterpopulationen zur Beurteilung der Lebensraeume und Habitatqualitaeten am Beispiel a) des mittleren Saaletales, b) der Auen-Systeme der Mittleren Salzach, Habitat- und Strukturanalyse des Untersuchungsgebietes, Sammlung von Artnachweisen aufgrund vorhandener Kartierungen, Auswahl repraesentativer Biotop-Komplexe, Zonations-Biozoenosen, Umweltgradienten, Festlegung zu beobachtender Charakterpopulationen und Beobachtungsmethoden, Monitoring der Charakterpopulationen, Habitat-Nutzungsanalyse, Gefaehrdungsanalyse, Bewertung Untersuchungsansatz und Pruefung Uebertragbarkeit. 1991 Weiterfuehrung.

Geomorphologisch-paläopedologische Untersuchungen im Glazial- und Periglazialraum des ehemaligen Salzachgletschergebietes

Im ehemaligen Periglazialraum des Salzachgebietes sollen Relief-, Boden-, Sediment- und Vegetationsentwicklung in einen geoökologisch-stratigraphischen Rahmen gestellt werden. Es ist geplant, die Ergebnisse mit den neuen Erkenntnissen aus dem Rheingletschergebiet und anderen Glazialgebieten des Alpenvorlandes zu vergleichen und an die mitteleuropäische Quartärstraphie anzuschließen. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt im Mittel- und Jungpleistozän. Die Vereisungsgeschichte soll chronostratigraphisch und paläogeographisch differenzierter als die bisher im Untersuchungsraum übliche Viergliederung nach PENCK & BRÜCKNER (1909) aufgelöst werden. Zu dieser Fragestellung besteht im Gebiet des ehemaligen Salzachgletschers ein großer Forschungsbedarf. Neben paläopedologischen Standardmethoden kommen auch Spezialanalysen, wie z.B. Schwermineralanalysen, mikromorphologische Analysen und moderne Arbeitsmethoden (Gesteinsmagnetik, Bohrlochgeophysik, Röntgenanalysen) in einer interdisziplinären Zusammenarbeit zum Einsatz.

Fließgewässermessstelle Burghausen, Salzach

Die Messstelle Burghausen (Messstellen-Nr: 18606000) befindet sich im Gewässer Salzach in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des Durchflusses, des Wasserstands.

Fließgewässermessstelle Laufen Siegerstetter Keller, Salzach

Die Messstelle Laufen Siegerstetter Keller (Messstellen-Nr: 18602009) befindet sich im Gewässer Salzach in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des Durchflusses, von Schwebstoffen, des Wasserstands, der Wassertemperatur.

Fließgewässermessstelle Burghausen, Salzach

Die Messstelle Burghausen (Messstellen-Nr: 18606000) befindet sich im Gewässer Salzach in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des Durchflusses, des Wasserstands.

Fließgewässermessstelle Haiming, Fkm 4, Salzach

Die Messstelle Haiming, Fkm 4 (Messstellen-Nr: 12859) befindet sich im Gewässer Salzach in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des biologischen Zustands, des chemischen Zustands.

Fließgewässermessstelle Laufen Siegerstetter Keller, Salzach

Die Messstelle Laufen Siegerstetter Keller (Messstellen-Nr: 18602009) befindet sich im Gewässer Salzach in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des Durchflusses, von Schwebstoffen, des Wasserstands, der Wassertemperatur.

Fließgewässermessstelle Laufen Messstation, Salzach

Die Messstelle Laufen Messstation (Messstellen-Nr: 12771) befindet sich im Gewässer Salzach in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des biologischen Zustands, des chemischen Zustands.

Fließgewässermessstelle Haiming, Fkm 4, Salzach

Die Messstelle Haiming, Fkm 4 (Messstellen-Nr: 12859) befindet sich im Gewässer Salzach in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des biologischen Zustands, des chemischen Zustands.

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