API src

Found 48 results.

Related terms

Zustand der Straßenbäume (Vitalität)

Methode CIR Straßenbaum-Zustandsbericht 2020 Ursachen der Straßenbaumschäden Straßenbaum-Zustandsberichte 2020, 2015, 2010 Unsere Straßenbäume sind vielfältigen Schadfaktoren ausgesetzt, die in Kombination auftreten und sich teilweise durch Wechselwirkungen verstärken. Um Erkenntnisse über den Zustand der Straßenbäume in der Berliner Innenstadt zu erhalten, wird seit über 40 Jahren turnusmäßig alle 5 Jahre die Bewertung anhand von Colorinfrarot (CIR) – Luftbildaufnahmen von dem Berliner Senat beauftragt. Die Ergebnisse werden im „Straßenbaum-Zustandsbericht Berliner Innenstadt“ zusammengefasst. Dieser Bericht stellt den Zustand der Straßenbäume nach den untersuchten innerstädtischen Bereichen sowie nach den Baumgattungen Linde, Ahorn, Rosskastanie und Platane dar. Ferner enthält der Bericht einen Vergleich mit den Ergebnissen der vorhergehenden Auswertungen. Nun liegt die Auswertung der Befliegung im Sommer 2020 vor. Der Vergleich der Straßenbaum-Zustandsberichte von 2015 und 2020 offenbart hinsichtlich der Kronenvitalität der Innenstadt-Straßenbäume einen deutlichen Trend zur Verschlechterung. Genaue Aussagen über die Ursachen der Schädigungen und über die Verkehrssicherheit von Bäumen können mit der Methode der Color-Infrarot-Luftbildauswertung allerdings nicht gewonnen werden. Die Methode, den Zustand der Straßenbäume anhand von Colorinfrarot-Luftbildern zu erfassen und zu bewerten, basiert darauf, dass die Bilder den jeweiligen Vitalitätszustand der Kronen durch Reflexionsunterschiede abbilden. Die unterschiedlichen Reflexionen werden beispielsweise durch Laubschädigungen und Laubverluste hervorgerufen. Um die Vitalität der Bäume anhand eines Luftbildes bewerten zu können, ist der Vergleich von Laubfarbe, Blattmasse, Kronenform und Verzweigung mit sogenannten Referenzbäumen notwendig. Diese Referenzbäume werden zum Zeitpunkt der Befliegung vor Ort vom Boden aus auf ihren Kronenzustand hin untersucht und im Hinblick auf Schadenssymptome und Besonderheiten beschrieben. Dieser sogenannte Interpretationsschlüssel dient dem folgenden Abgleich des vor Ort festgestellten Erscheinungsbildes mit dem des Luftbildes. Nur mit Hilfe dieses Abgleiches kann der Vitalitätszustand der Bäume anhand des CIR-Luftbildes bewertet werden. Für die CIR- Methode werden Stichproben-Bäume der Hauptbaumgattungen Linde, Ahorn, Rosskastanie und Platane in Stichprobengebieten bewertet und die Ergebnisse anschließend auf den Gesamtbestand aller bis zum Jahr 1990 gepflanzten Straßenbäume der Berliner Innenstadt statistisch hochgerechnet. Die Bewertung des Zustands der Bäume nimmt eine Einteilung in Kronenvitalitätsstufen vor. Die untersuchten Hauptbaumgattungen bilden zusammen mehr als 3/4 des Innenstadt-Straßenbaumbestandes. Weitere Gattungen konnten aufgrund ihrer geringen Bestandsanteile nicht berücksichtigt werden. Als Berliner Innenstadt gilt hierbei das Gebiet innerhalb des S-Bahn-Ringes, erweitert um die geschlossenen bebauten Bereiche der Alt-Bezirke Steglitz, Weißensee, Pankow und den kompletten Alt-Bezirk Wedding. Im Ergebnis der Zustandserfassung der Befliegung des Jahres 2020 ist bei den Straßenbäumen in fast allen Berliner Bezirken eine bedeutende Zustandsverschlechterung im Vergleich zu 2015 nachzuweisen. Damit ist leider festzustellen, dass sich der schon mit dem Straßenbaum-Zustandsbericht des Jahres 2015 aufgezeigte negative Trend fortgesetzt hat. Während im Jahre 2015 insgesamt rd. 52 % der untersuchten Bäume als nicht geschädigt eingestuft wurden, sind es für 2020 noch rd. 44 %. Im Einzelnen zeigen die Linden mit einem Anteil von rund 56 % nicht geschädigter Bäume wieder die beste Kronenvitalität (2015: rd. 60 %). Die Platane folgt mit einem Anteil von 30 % nicht geschädigter Bäume (2015: rd. 50 %). Die Rosskastanie weist rd. 11 % nicht geschädigte Stichprobenbäume auf (2015: 47 %) und der Ahorn rd. 29 % (2015: rd. 38 %). Damit gibt es insbesondere bei der Rosskastanie im Vergleich zu 2015 einen sehr deutlichen Trend zur Verschlechterung. Die jeweiligen Ursachen der Straßenbaumschäden sind durch das Luftbild nicht zu ermitteln. Ferner wirken verschiedene Schadfaktoren zusammen, so dass eine eindeutige Ursache ohne eine vorherige genaue Analyse nicht festgestellt werden kann. Die Verschlechterung des Kronenzustandes der innerstädtischen Berliner Straßenbäume zeigt aber, dass zumindest die Summe der schädigenden Einflüsse zugenommen hat. Diese dürften eine Mischung sein aus den Hauptfaktoren Stadtklima mit erhöhter Hitze, Trockenheit und Strahlung, verstärkt durch die Auswirkungen des Klimawandels, mechanische Schäden durch Bauarbeiten im Wurzelbereich und durch allgemeine Bautätigkeiten, Schädigungen durch Tausalz Beeinträchtigungen durch Bodenversiegelung und -verdichtung, Schäden durch Verkehrsunfälle und Verätzungen durch Hunde-Urin. Die Wetterextreme der letzten Jahre haben insbesondere durch die trocken-heiße Witterung mit zunehmender Strahlung die Bäume sehr gestresst und die sonstigen negativen Einflüsse verstärkt. Auch das Tausalz ist ein bedeutender Schadfaktor für die Straßenbäume der Berliner Innenstadt. Zwar wird nur bei bestimmten Wetterlagen Feuchtsalz auf bestimmten Straßen ausgebracht, doch dieses lagert sich im Boden an. Auch von privater Seite wird auf Gehwegen Tausalz gestreut, obwohl dieses verboten ist. Als Folge werden in den letzten Jahren – und besonders in den Sommern seit 2010 – wieder vermehrt tausalzbedingte Blattschadens-Symptome beobachtet, auch an jüngeren Straßenbäumen. Das Tausalz entfaltet seine negative Wirkung auf die Straßenbäume insbesondere bei hohem Wassermangel im Sommer, was wiederum durch die Auswirkungen des Klimawandels verstärkt wird.

Presse und Fotos der Kampagne

Presse und Fotos 2025 Presse und Fotos 2024 Presse und Fotos 2023 Presse und Fotos 2022 Presse und Fotos 2021 Presse und Fotos 2020 Presse und Fotos 2012–2019 Zur Würdigung des 50-jährigen intensiven Einsatzes für die Stadtbäume – insbesondere für die Straßenbäume – des Arbeitskreises Stadtbäume (AK) der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) wurde am 20. November 2025 in der Turmstraße (vor der Hausnummer 25) in Berlin Moabit ein Feld-Ahorn (Acer campestre ‚Elsrijk‘) gepflanzt. Der AK Stadtbäume der GALK bestand im September 2025 seit 50 Jahren. Damit gehört er zu den ersten Arbeitskreisen der GALK. Inzwischen ist die Anzahl der AK-Mitglieder auf 25 angestiegen. Sie vertreten Kommunen aus den verschiedenen deutschen Regionen. Ferner gibt es Mitglieder aus Österreich, der Schweiz und Tschechien. Im Vordergrund der Arbeit des AK Stadtbäume steht die Fortschreibung der sogenannten GALK-Straßenbaumliste, die auf Grundlage der seit 1994/95 in eigener Regie durchgeführten praxisbezogenen Straßenbaumtests ständig aktualisiert wird. Die Tests werden in den im Arbeitskreis vertretenen Kommunen mit finanziellem und personellem Engagement durchgeführt. Ziel der Straßenbaumtests ist die Erhöhung der Vielfalt der in den Städten verwendeten Baumarten (= Gattungen, Arten und Sorten), um somit den ohnehin schwierigen Standortbedingungen am Straßenstandort Rechnung zu tragen, die durch die klimatischen Veränderungen noch verstärkt werden. Die aufgrund der Straßenbaumtests gewonnenen Erkenntnisse fließen in die GALK-Straßenbaumliste ein. Darüber hinaus befasst sich der AK auch mit den derzeit aktuellen Themenfeldern wie Auswirkungen des Klimawandels auf die Stadtbäume, Stand der Technik hinsichtlich Pflanzung und Pflege, Baumkontrolle, Schadorganismen und Salzschäden, Schutz von Bäumen beispielsweise im Hinblick auf die vielfältigen Ansprüche im öffentlichen Straßenraum (Ver- und Entsorgung, 2. Rettungsweg, Photovoltaikanlagen etc.). Die Arbeit des AK Stadtbäume wird über eine sehr engagierte Öffentlichkeitsarbeit bekannt gemacht, u.a. in Form von Positionspapieren zu fachspezifischen Themen. Mit Hilfe der dual Studierenden im Bauingenieurwesen der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) kann wieder ein neuer Stadtbaum wachsen und unsere Hauptstadt lebenswerter machen. Am 20. November 2025 pflanzten sie eine Säulen-Hainbuche in der Bandelstraße 4 in Berlin-Moabit. In der diesjährigen Frühjahrspflanzung 2025 wurden ca. 600 zusätzliche Straßenbäume in drei unterschiedlichen Berliner Bezirken von der Stadtbaumkampagne gepflanzt. Hier einige Spendergemeinschaften, die dazu beigetragen haben, unsere Stadt grüner und lebenswerter zu gestalten: Mit Abschluss der diesjährigen Herbstpflanzung 2024 werden fast 17.000 zusätzliche Straßenbäume von der Stadtbaumkampagne gepflanzt worden sein. Hier einige Beispiele von Pflanzungen, die dazu beigetragen haben, unsere Stadt einfach schöner und lebenswerter zu gestalten: Am 6. November 2023 wurde in Anwesenheit der Senatorin Manja Schreiner und der Stadträtin Dr. Almut Neumann ein in der Sturmnacht vom 24. auf den 25. Juli 2023 umgestürzter Baum im Rahmen der Pflanzungen der Berliner Stadtbaumkampagne ersetzt. Der Sommersturm hatte einen etwa 70 Jahre alter Silberahorn umgeworfen. Am Standort Wallstraße 52 in 10179 Berlin/Mitte – ganz in der Nähe des Dienstgebäudes der Senatsverwaltung für Umwelt – wurde nun ein Amberbaum nachgepflanzt. Die Nachpflanzung im Rahmen der Stadtbaumkampagne erfolgte als Eigenleistung des Bezirksamtes Mitte. Vielen Dank an Wolfgang Leder und an das Team des Straßen- und Grünflächenamtes Mitte. Das Kuratorium Baum des Jahres – Dr. Silvius Wodarz Stiftung hat am 27. Oktober 2023 im Dienstgebäude der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt getagt. Zuvor erfolgte die Ausrufung des Baumes des Jahres 2024 im Zusammenhang mit der Pflanzung der Echten Mehlbeere (Sorbus aria). Gepflanzt wurde im Rahmen der Stadtbaumkampagne als Eigenleistung des Bezirksamtes Mitte / Straßen- und Grünflächenamt. Vielen Dank dafür an Herrn Leder und dem engagierten Team des Amtes! Die Schirmherrschaft für den Baum des Jahres 2024 wurde von Senatorin Manja Schreiner übernommen: „Die Mehlbeere ist mit ihrer Fähigkeit, längere Trockenperioden zu ertragen, ein Stadtbaum, der für das Stadtgrün immer wichtiger wird. Es gibt nicht den einen Superbaum, der allen Anforderungen gerecht wird. Es gibt aber viele Standorte in der Stadt, für die die Mehlbeere geeignet ist. Und das ist auch die Herausforderung: für jeden Standort den passenden Baum zu finden. Stadtgrün reguliert die Temperatur, reinigt die Luft und wirkt sich damit positiv auf das Stadtklima und auf die Gesundheit aus. Es bietet Lebensraum für Flora und Fauna und unterstützt die biologische Vielfalt in der Stadt. Die Mehlbeere wird in Grün- und Parkanlagen, auf Plätzen und entlang von Straßen und Wegen gepflanzt. Die bundesweite Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) hat die Mehlbeere daher in die Liste der Zukunftsbäume für die Stadt aufgenommen. Und ich habe gern die Schirmherrschaft für diesen schönen Baum übernommen.“ Nähere Informationen zum Baum des Jahres

WIR! - DMPL - Strip Till One Pass, TP1: Ertüchtigung der Strip-Till Technologie für die Zielregion durch mehrjährige Bewirtschaftung von Testflächen mit unterschiedlichen Bodenarten

Ein chemisches Modell zur Bestimmung geeigneter Umweltbedingungen zum Schutz poroeser Materialien vor Salzschaeden

WIR! - DMPL - Strip Till One Pass

Energieeffiziente, schnelle Trocknung und Entsalzung von Gebäuden mit Wasser- und Salzschäden

Entwicklung eines effizienten P-Recyclingverfahrens mit Schwermetallabtrennung

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Das Verbundprojekt setzte auf der grundlegende Verfahrensentwicklung zu einem neuartigen P-Recyclingverfahren zur Nutzbarmachung von Phosphat aus Klärschlammaschen durch die Verbundpartner auf. Dieses Verfahren bietet - gegenüber bestehender Verfahren - erhebliche technische, wirtschaftliche und umweltökologische Vorteile. Durch das Verfahren wird Klärschlammaschen in pflanzen- und standortspezifische Standarddünger umgewandelt. Diese sind in der Düngequalität den am Markt verfügbaren Mineraldüngern vergleichbar und bieten damit eine Alternative zu konventionellen Mineraldüngern. Die Erzeugung von standardisierten Düngertypen ist möglich, da im Verfahren auch andere Nährstoffkomponenten (Stickstoff, Schwefel, Kalium etc.) nach Bedarf zu zugegeben werden können. Mit den Mehrnährstoffdüngern kann eine bedarfsgerechte und ausgewogene Düngung, abgestimmt auf die unterschiedlichen Nährstoffbedürfnisse der Pflanzen, erfolgen. Das schonte die Umwelt und sorgte für üppiges Wachstum. Gleichzeitig wurden Auswaschungsverluste und Salzschäden minimiert. Eine weitere Besonderheit des neu entwickelten Verfahrens ist die prinzipielle Möglichkeit, Schwermetalle abzuscheiden. Im Rahmen dieses Verbundprojektes sollte dazu eine geeignete Methode zur Abtrennung von Schwermetallen aus dem Prozesswasser erarbeitet, die als verfahrenstechnisches Modul in das bestehende Verfahren integriert werden konnte. Dadurch sollte es möglich werden, nicht nur die Düngequalität konventioneller Düngemittel zu erreichen, sondern auch die Schadstoffbelastung deutlich unter der von konventionellen Düngemitteln einzustellen.

Teilprojekt B^KORSO - Korrosions- und Sorptionsprozesse an Stahloberflächen bei hohen Temperaturen und Drücken im anaeroben salinaren Milieu, Teilprojekt A

Im Vorhaben KORSO steht die elektrochemische Untersuchung der unter anaeroben Bedingungen ablaufenden Korrosionsprozesse, ihrer Produkte und der Korrosionskinetik im Mittelpunkt. Dabei wird auch die Bildung stabiler Korrosionsphasen aus metastabilen Zwischenprodukten untersucht. Die Korrosionsprodukte werden mit spektroskopischen und optischen Methoden charakterisiert. An ihnen wird ferner das Sorptionsverhalten von Aktiniden untersucht. Ziel des Vorhabens ist das wesentlich verbesserte Verständnis der metallischen Korrosion der Abfallbehälter in salzhaltigen, geochemischen Milieus und der Rückhaltung von Actiniden durch die Korrosionsprodukte unter den im Nahfeld eines Endlagers für wärmeentwickelnde radioaktive Abfälle im Ton- und im Salzgestein herrschenden Temperatur- und Druckbedingungen.

KORSO - Korrosions- und Sorptionsprozesse an Stahloberflächen bei hohen Temperaturen und Drücken im anaeroben salinaren Milieu, Teilprojekt B

Die chemische und mechanische Stabilität von Metallbehältern mit radioaktiven Abfällen stellt im Rahmen der Langzeitsicherheitsanalyse einen wichtigen Aspekt dar. Für eine robuste Modellierung der Behälterkorrosion unter endlagerrelevanten Bedingungen ist ein detailliertes Verständnis der Teilprozesse des korrodierenden Materials erforderlich. Informationen zur Metallkorrosion für Bedingungen eines Endlagers in Steinsalz stehen nur sehr begrenzt aus der Literatur zur Verfügung. Ziel des Vorhabens ist es das Verständnis der Metallkorrosion der Abfallbehälter im salzhaltigen Milieu unter den im Nahfeld eines Endlagers für wärmeentwickelnde Abfälle herrschende T- und P- Bedingungen wesentlich zu verbessern. Mit Hilfe elektrochemischer Methoden sollen Teilreaktionen erschlossen werden, und mit Hilfe spektroskopischer und mikroskopischer Methoden die Struktur und die Zusammensetzung der Korrosionsprodukte sowie deren Oberflächen- Morphologie charakterisiert werden. Ein weiterer Schwerpunkt des Vorhabens ist es die Rückhaltung von Radionukliden an synthetischen, gut charakterisierten Referenz- Eisenkorrosionsprodukten mittels spektroskopischer und chemischer Methoden zu untersuchen. Ziel dieser Arbeiten ist es Unsicherheiten bezüglich der Wechselwirkung dieser Sekundärphasen mit Radionukliden und der langfristigen Prognostizierbarkeit der Auswirkungen auf die Radionuklidmobilität abzubauen.

MS-Store - Flüssigsalzspeicher-Testanlage und neue Fluide (SALSA), Teilvorhaben: Testanlage und Speicherkonzepte

Im Fokus des Projektes steht der Aufbau einer Testanlage, an der Untersuchungen von Speicherkonzepten, Verfahrensabläufen und Flüssigsalz-Komponenten bis 560 C durchgeführt werden können. Im Einzelnen sollen folgende Ziele verfolgt werden: 1. Aufbau der Testanlage 2. Synthese und Analyse neuer Salze zur Schmelzpunkterniedrigung bzw. Erhöhung der Einsatztemperaturo 3. Entwicklung innovativer Speichersysteme 4. Verfahrensentwicklung für den Einsatz von Flüssigsalz als Wärmeträgermedium im Solarfeld 5. Techno-ökonomische Analyse des Einsatzes von Flüssigsalz in solarthermischen Rinnen- und Turmkraftwerken. Die Projektpartner erarbeiten damit das technische Wissen, dass zur wirtschaftlichen Planung von salzbasierten Solarsystemen erforderlich ist. Im vorliegenden Projekt wird das DLR eine Versuchsanlage zur Untersuchung von Flüssigsalzsystemen planen, errichten und betreiben. Gleichzeitig werden durch das DLR innovative Speicherkonzepte entwickelt und erste Prototypen gebaut. Das DLR untersucht verfahrenstechnische Abläufe von salzbasierten Systemen und entwickelt und untersucht innovative Salzschmelzen mit verringerten Schmelztemperaturen oder erhöhter thermischer Stabilität. Zusammen mit dem Verbundpartner Universität Stuttgart wird das Korrosionsverhalten von Konstruktionsmaterialien in Salzschmelzen untersucht. Die Wirtschaftlichkeit von solarthermischen Kraftwerken mit flüssigem Salz als Arbeits- und Speichermedium wird vom DLR durchgeführt.

1 2 3 4 5