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Sandentnahme und Sandaufspülung am Dümmer

Die Wald und Welle GmbH beabsichtigt auf einem ehemaligen Campingplatzgelände im Bereich des Schoddenhofs in der Gemeinde Lembruch, Landkreis Diepholz, den ca. 30 ha großen Ferienpark Marissa zu errichten. Für die Herstellung eines Sandstrandes am Dümmer in diesem Bereich sind die Sandentnahme aus dem Dümmer und die Sandaufspülung im Strandbereich vorgesehen. Dabei handelt es sich um Gewässerausbaumaßnahmen nach den §§ 67 ff. WHG. Die Wald und Welle GmbH hat als Trägerin der Maßnahme gemäß § 5 Abs. 1 UVPG beantragt, durch die allgemeine Vorprüfung des Einzelfalles festzustellen, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist. Die Vorprüfung wurde durchgeführt und sie hat ergeben, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung für das o. g. Vorhaben nicht erforderlich ist. Diese Feststellung wird hiermit öffentlich bekannt gegeben. Sie ist nicht selbständig anfechtbar.

Numerische Modellentwicklung und Simulation der morphologischen Entwicklungen in einem ausgewählten Teilgebiet des SH-Wattenmeeres

Natürliche Transportprozesse sollen genutzt werden, um den Küstenschutz gegen mögliche Auswirkungen des Klimawandels nachhaltig zu stärken und so der Erosion der Küsten entgegenzuwirken. Mit Hilfe numerischer Simulationen sollen die Auswirkungen von Maßnahmen wie Sandvorspülungen auf die Morphologie untersucht werden.

Wasser an den Küsten Ostfrieslands: Maßgeschneiderte Klimaservices für die Anpassung, Teilprojekt 2: Entscheidungsrelevante Informationen für die Klimaanpassung im Insel- und Küstenvorfeld (WAKOS-2-B)

„Landesbetrieb spielt durch Küsten- und Hochwasserschutz zentrale Rolle beim Kampf gegen die Klimakrise“

Norden/Norddeich – Ein Termin, doch zwei unterschiedliche Perspektiven: Die Vorstellung des Jahresberichts 2025 des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) war einerseits eine Rückschau, gleichzeitig aber auch ein Blick in die Zukunft. Denn der NLWKN-Jahresbericht, der in diesem Jahr mehr als 100 Seiten umfasst und wichtige Themen und Projekte des Landesbetriebs in 2025 präsentiert, wurde am heutigen Montag (1. Juni 2026) an einem besonderen Ort vorgestellt: In den künftigen Räumlichkeiten des NLWKN am Standort Norddeich. – Ein Termin, doch zwei unterschiedliche Perspektiven: Die Vorstellung des Jahresberichts 2025 des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) war einerseits eine Rückschau, gleichzeitig aber auch ein Blick in die Zukunft. Denn der NLWKN-Jahresbericht, der in diesem Jahr mehr als 100 Seiten umfasst und wichtige Themen und Projekte des Landesbetriebs in 2025 präsentiert, wurde am heutigen Montag (1. Juni 2026) an einem besonderen Ort vorgestellt: In den künftigen Räumlichkeiten des NLWKN am Standort Norddeich. Mit dabei war auch Umweltminister Christian Meyer, der die Fülle an wichtigen Aufgaben des Landesbetriebs betonte. „Der Jahresbericht 2025 zeigt einmal mehr das breite Themenspektrum des NLWKN. Ich bin froh, dass wir den Landesbetrieb in den letzten Jahren mit zusätzlichen finanziellen Mitteln und über 300 zusätzlichen Dauerstellen für seine wichtigen Aufgaben ausstatten konnten. Das hat neuen Schwung gegeben. Denn die Klimarisikoanalyse für Niedersachsen 2025 zeigt: Der Schutz vor zu viel Wasser und der Schutz der Ressource Wasser gehören zusammen – beides ist eine zentrale Zukunftsaufgabe des NLWKN.“ Meyer wies darauf hin, dass Niedersachsen sich den wachsenden Herausforderungen der Klimakrise konsequent stellt: „Daher freue ich mich, dass der NLWKN mit der Steuerungseinheit Moorentwicklung und der Umsetzung des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz neue wichtige Aufgaben zur Wiederherstellung von Natur und zum Erreichen der Klimaziele bekommt. Dazu gehört auch, den Folgen des gravierenden Klimawandels vorzubeugen, durch Küsten- und Hochwasserschutz, aber auch durch die Renaturierung von Gewässern, dem Wasserrückhalt und die Umsetzung des Masterplans Wasser. Dafür bedanke ich mich herzlich und ich werde diese Aufgaben im NLWKN auch weiterhin stärken, mit neuen Gebäuden, Investitionen und politischer Rückendeckung.“ Steuerungseinheit Moorentwicklung Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz Deutlich mehr Stellen und erheblich mehr Mittel für den Natur-, Moor-, Küsten- und Hochwasserschutz Deutlich mehr Stellen und erheblich mehr Mittel für den Natur-, Moor-, Küsten- und Hochwasserschutz Seit 2023 ist die Personalausstattung im NLWKN, sowohl für den Küsten- und Hochwasserschutz als auch in den Bereichen Naturschutz, natürlicher Klimaschutz und Moorschutz, stark verbessert worden, so gab es für die Daueraufgaben des Landesamtes insgesamt rund 300 neue Stellen, inklusive der Entfristungen. Personalausstattung Gleichzeitig wurden die finanziellen Mittel für den Küsten- und Hochwasserschutz seit dem Jahr 2020 erheblich aufgestockt. Während in 2020 noch 61,6 Millionen Euro für den Küstenschutz bereitgestellt wurden und 24,85 Millionen Euro für den Hochwasserschutz im Binnenland, zusammen also 86,45 Millionen, sind es im laufenden Jahr allein rund 88 Millionen Euro für den Küstenschutz (ca. 160 Maßnahmen) und 53,7 Millionen Euro für den Hochwasserschutz im Binnenland (120 Vorhaben) (jeweils inkl. EU-Mittel). Diese deutliche Mittelerhöhung auf insgesamt also ca. 141,7 Millionen Euro macht klar: Der Küstenschutz hat für Niedersachsen eine herausragende Bedeutung. 86,45 Millionen, 141,7 Millionen Euro Auch im Moor- und Naturschutz wurden die Mittel erheblich aufgestockt und erfolgreich Projekte von Bund und EU eingeworben. Im Januar 2026 begann etwa der Startschuss für das Großprojekt „REPEAT“ – der Wiederherstellung von drei Moorkomplexen in der Region Hannover, das aus EU-LIFE-Programm mit insgesamt 34 Millionen Euro finanziert wird. Neuer Standort in Norden-Norddeich Neuer Standort in Norden-Norddeich Anne Rickmeyer stellte die Planungen des NLWKN für den neuen Standort in Norddeich, der sich aktuell noch im Bau befindet, vor. Die NLWKN-Direktorin erläuterte, dass der Landesbetrieb in dem Gebäude, das den passenden Namen „Inselsicht“ trägt, rund 1.400 Quadratmeter anmieten wird – verteilt auf 35 Büros mit 62 Arbeitsplätzen, Labor-, Lager- und zwei Besprechungsräumen. Von hier aus werden künftig unter anderem die Fachkolleginnen und Fachkollegen der Forschungsstelle Küste sowie der NLWKN-Betriebsstelle Brake-Oldenburg tätig sein. „Wir sind froh über den neuen Standort, an dem wir insbesondere auch die Vernetzung mit der Wissenschaft sowie mit den Kolleginnen und Kollegen der verschiedenen Bereiche des NLWKN voranbringen wollen. Hierfür stehen unter anderem auch Wechselarbeitsplätze zur Verfügung. Dadurch bieten wir unseren Mitarbeitenden modernste Rahmenbedingungen in einer attraktiven und lebenswerten Lage mit Bahnanschluss. Und mit einer noch schnelleren Anbindung zu unseren Schiffen“, betonte die NLWKN-Direktorin. Rickmeyer blickte aber auch nochmal auf einige wichtige Aufgaben und Projekte im Jahr 2025 zurück. Folgende Themen spielten dabei unter anderem eine zentrale Rolle: Steuerungseinheit Moorschutz und ANK-Regionalbüro Steuerungseinheit Moorschutz und ANK-Regionalbüro Nicht nur an der Küste sind die Herausforderungen durch die Klimakrise groß. Niedersachsen ist Moorland Nr. 1 in Deutschland, daher hat der Moorschutz im Land höchste Priorität für den Klimaschutz. Aus diesem Grund hat das niedersächsische Umweltministerium die Steuerungseinheit Moorschutz im NLWKN etabliert und damit Moorschutz-Kompetenzen im Land gebündelt. Minister Meyer: „Die Steuerungseinheit hat eine koordinierende, steuernde und vernetzende Funktion und soll insbesondere die Umsetzung von Maßnahmen voranbringen. Die Mitarbeitenden entwickeln auch eine strategische Gesamtplanung für den Moor- und Klimaschutz. Denn die Moore sind unsere Superhelden. Sie speichern große Mengen von CO2 und sind ein wichtiger Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten.“ Auch das Regionalbüro des Aktionsprogramms natürlicher Klimaschutz (ANK) wurde 2025 im NLWKN angesiedelt. Dieses soll Projekte voranbringen, Wissenstransfer organisieren, Akteure vernetzen und nicht zuletzt den Zugang zu Fördermitteln erleichtern. „Das Regionalbüro ANK unterstützt Kommunen, Naturschutzverbände, Flächeneigentümer und landwirtschaftliche Betriebe bei der Finanzierung und Umsetzung von Projekten, die den Klimaschutz vor Ort voranbringen“, so Meyer. „Der Bund hat 3,5 Milliarden Euro für den natürlichen Klimaschutz – durch Moore, Wälder, Auen oder Salzwiesen – bereitgestellt. Davon wollen wir große Teile in Niedersachsen insbesondere für den Moorschutz einsetzen. Für diese Mooroffensive hat der Landtag 200 Millionen Euro zur Kofinanzierung bereitgestellt. Das wird das bisher größte Moorwiederherstellungsprogramm in Niedersachsen, und wir leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der deutschen Klimaziele“, freute sich der Minister. Naturnahe Wege und neue Generalpläne für den Küstenschutz Naturnahe Wege und neue Generalpläne für den Küstenschutz Neben den Aktivitäten im Küstenschutz – wie Deichverstärkungen oder Strandaufspülungen – beschreitet der NLWKN auch zunehmend neue Wege. In zwei Forschungsprojekten widmet sich der Landesbetrieb den Themen „Salzwiesen“ und „Deichvorländer als ökosystembasierte Küstenschutzelemente“. Projektstandorte sind Vorlandflächen und Sommerpolder im Norderland sowie im Dollartraum. Dabei steht die synergetische Verknüpfung von Klima-, Küsten- und Naturschutz im Fokus. Beide Projekte werden im Aktionsprogramm natürlicher Klimaschutz gemeinsam mit der Nationalparkverwaltung umgesetzt. Zudem realisiert der NLWKN in der Krummhörn derzeit eine zukunftsweisende Maßnahme zur naturbasierten Transformation des Deichvorlands. „Auf rund 23 Hektar Gesamtfläche wird dort die Entwicklung einer von Menschen geschaffenen Fläche hin zu einer naturnahen Salzwiese als Küstenschutzelement initiiert“, erklärte Angela Eden, Leiterin des Aufgabenbereichs „Landschaftspflege, Seevogelschutz, Nationalparkwacht, Ingenieurbiologie“ im Geschäftsbereich „Planung und Bau“ in der Betriebsstelle Norden. „Salzwiesen“ und „Deichvorländer als ökosystembasierte Küstenschutzelemente“. Der NLWKN schreibt zudem die zentralen Strategiepapiere für die Klimafolgenanpassung im niedersächsischen Küstenschutz fort. „Aktuell überarbeiten wir den Generalplan Küstenschutz Festland. Darin stellen wir die Strategie dar, erfassen den aktuellen Zustand der Küstenschutzanlagen und benennen die erforderlichen Anpassungsbedarfe und Kosten. Küstenschutz der Zukunft ist eine Generationenaufgabe, die durch eine Kombination aus technischen und naturbasierten Maßnahmen ein hohes Maß an Resilienz aufweist“, so der NLWKN-Küstenschutzexperte Prof. Frank Thorenz, Leiter der Betriebsstelle Norden und des dortigen Geschäftsbereichs „Planung und Bau“. Strategiepapiere für die Klimafolgenanpassung Wegweisende Nachschlagewerke für den Naturschutz in Niedersachsen Wegweisende Nachschlagewerke für den Naturschutz in Niedersachsen Um ein funktionales Netz ökologischer Wechselbeziehungen zu schaffen, hat der NLWKN 2025 den neuen Förderratgeber Biotopverbund veröffentlicht. Ziel ist, dass Lebensräume für Tiere und Pflanzen von isolierten Inseln in der intensiv genutzten Kulturlandschaft zu verbundenen Lebensräumen zusammenwachsen können. Der Ratgeber bündelt die Informationen, stellt die zahlreichen Finanzierungsmöglichkeiten vor und dient als praktisches Handwerkszeug für die Umsetzung von Vernetzungsmaßnahmen. „Damit unterstützt er die Akteure vor Ort – Naturschutzbehörden, Landschaftspflegeverbände, Naturschutzstationen und Flächenbewirtschafter“, erläuterte Berthold Paterak, Leiter des Geschäftsbereichs „Naturschutz“ in der NLWKN-Direktion. Förderratgeber Biotopverbund Gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat der NLWKN 2025 auch einen Leitfaden zur insektengerechten Unterhaltung von Hecken, Gräben und anderen Landschaftselementen in der niedersächsischen Agrarlandschaft herausgebracht. Die Vermittlung von praxisnahen Tipps zum Schutz der Insekten ist Teil des Aktionsprogramms Insektenvielfalt des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Hintergrund ist der 2020 gegründete Niedersächsische Weg, bei dem sich verschiedenste Akteure auf größere Anstrengungen im Natur- und Artenschutz verständigt haben. „Dabei wird schnell deutlich: Weniger ist mehr. Aber ganz ohne Pflege funktioniert die Unterhaltung und Pflege von Hecken, Gräben und Co. auch nicht“, so Paterak. Es brauche einen fachkundigen und flexiblen Ansatz, um die Insektenvielfalt in der Agrarlandschaft effektiv zu fördern und dem Verlust der Biodiversität entgegenzutreten. „Mit dem Leitfaden haben wir dazu eine fachlich fundierte Grundlage geschaffen.“ Leitfaden zur insektengerechten Unterhaltung von Hecken, Gräben und anderen Landschaftselementen in der niedersächsischen Agrarlandschaft Niedersächsische Weg, NLWKN erhält Auszeichnung als attraktiver Arbeitgeber NLWKN erhält Auszeichnung als attraktiver Arbeitgeber NLWKN-Direktorin Rickmeyer verwies zudem auf weitere Themen und Projekte im Jahresbericht 2025, die einen Ausschnitt der vielfältigen Aufgaben des Landesbetriebs wiedergeben – dazu gehört etwa auch der Strahlen- und Hochwasserschutz und der Masterplan Ems . Besondere Bedeutung hatte für sie der Beitrag zum Zertifikat „audit berufundfamilie“, das den NLWKN 2025 als attraktiven Arbeitgeber mit Prädikat auszeichnete. „Das ist auf den ersten Blick keine große Sache, aber für uns von großer Bedeutung, denn um die zahlreichen zunehmenden Aufgaben erfüllen zu können, brauchen wir vor allem: gute Leute!“ Mit flexiblen Arbeitszeiten und zahlreichen Lösungen für ortsunabhängiges, mobiles Arbeiten bietet der Landesbetrieb ein umfangreiches Paket, um Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Strahlen- und Hochwasserschutz Masterplan Ems Hinweis: Details zu den vorgestellten Themen können den jeweiligen detaillierten Pressemitteilungen entnommen werden. Den Jahresbericht mit einem Überblick über wichtige, 2025 vorangetriebene Projekte und Vorhaben des NLWKN finden Sie online: www.nlwkn.niedersachsen.de/jb25 Bildmotive und Grafiken zu den vorgestellten Themen stehen über nachfolgendem Link als Download zur Verfügung: https://nlwkn.hannit-share.de/index.php/s/WsBoKwwJXeBHXZQ Passwort: NLWKNJB25 Die Fotos sind unter Angabe der Quellen zur einmaligen Veröffentlichung im Rahmen der Berichterstattung über den NLWKN freigegeben. Die Fotos sind unter Angabe der Quellen zur einmaligen Veröffentlichung im Rahmen der Berichterstattung über den NLWKN freigegeben. Bildzeile: Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer und NLWKN-Direktorin Anne Rickmeyer bei der Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung des NLWKN-Jahresberichts 2025 auf der Baustelle des neuen NLWKN-Standorts „Inselsicht“ in Norddeich. (Foto: NLWKN) Bildzeile:

Durchführung der Baggerarbeiten zur Ermöglichung des Wassertransports zum Außenhafen in Świnoujście

ID: 5453 Allgemeine Informationen Kurzbeschreibung des Vorhabens: Schaffung einer Fahrrinne im Schifffahrtsbereich mit einer Tiefe von 17,0  m, einer Zielbreite von 500 m (300 m in der ersten Phase). und einer Länge von 71,2 Km. Hauptarbeiten werden die Ausführung der Baggerarbeiten sein, welche ein geschätztes Volumen von ca. 140 Mio. m³ haben. Das gewonnenen Material wird auf eine Deponie oder eine für diesen Zweck künstlich geschaffene Insel verbracht. Es bestehen Überlegungen weiteres Material möglicherweise zur Strandaufschüttung zu verwerten. Raumbezug In- oder ausländisches Vorhaben: ausländisch Ort des Vorhabens Verfahrenstyp und Daten Eingangsdatum der Antragsunterlagen: 29.04.2026 Art des Zulassungsverfahrens: Espoo-Verfahren Swinemünde (Polen) UVP-Kategorie: Wasserwirtschaftliche Vorhaben mit Benutzung oder Ausbau eines Gewässers Zuständige Behörde Verfahrensführende Behörde: Name: Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt - Dienststelle Kiel Kiellinie 247 24106 Kiel Deutschland Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt E-Mailadresse der Kontaktperson: anne.unruh@wsv.bund.de Zuständige Organisationseinheit: Dezernat R21- Planfeststellung Küste Stellungnahmen und Einwendungen im Rahmen des Beteiligungsverfahrens sind zu richten an: Regionalna Dyrekcja Ochrony Środowiska w  Szczecinie ul. Juliusza Słowackiego 2 71-434 Szczecin Polen E-Mail: sekretariat@szczecin.rdos.gov.pl Vorhabenträger Seeamt Stettin Seeamt Stettin Plac Stefana Batorego 4 70-207 Stettin Polen Öffentlichkeitsbeteiligung Erneute Auslegung aufgrund geänderter Unterlagen Vorlage der Dokumentation der Umweltverträglichkeitsprüfung Ende der Frist zur Einreichung von Einwendungen: 17.06.2026 Beginn der Frist zur Einreichung von Einwendungen: 18.05.2026 Verfahrensinformationen und -unterlagen Verlinkung auf die externe Vorhabendetailseite www.gdws.wsv.bund.de/Planfeststellungsverfahren/Espoo_Verfahren_Swinemuende Dokumente Bekanntmachung Swinemünde vom 18. Mai 2026_clean.pdf Espoo-Bericht_Final_DE (Załącznik - RPW_7625_2026).pdf Anhang1_Wassertrübung_DE (Załącznik - RPW_7625_2026).pdf Datenschutzbestimmungen Rapot_Espoo_Niemcy_PL (Załącznik - RPW_7625_2026).pdf Swinemünde Track Zusammenfassung (pl) EIA-Bericht – Text (pl) Ökologische Bestandsaufnahme – Abschlussbericht (pl) Entscheidung der RDOŚ über den Umfang des UVP-Berichts (pl) Bewertung der Sauberkeit von Bodensedimenten (pl) Bewertung gemäß RDSM und RDW (pl) Bewertung der Auswirkung auf Natura-Gebiete (pl) Tabellarische Zusammenfassungen der Luftemissionsberechnungen 01–10 (pl) Geräuschemission: Berechnungen und Zeichnungen (tagsüber) (pl) Geräuschemission: Berechnungen und Zeichnungen (nachts) (pl) Scoping-Entscheidung (pl) Ergänzung zum Bericht über die Umweltverträglichkeitsprüfung (pl) Karte

Sandaufspülung Nieblum (Strand) und Goting-Kliff

Wesentlicher Inhalt des Plans ist die einmalige Aufspülung von Sand auf den Vorstrand sowie in Bereichen unter der MThw-Linie entlang der Küste vor der Gemeinde Nieblum, um Sandverlusten der Insel entgegenzuwirken. Wegen der Einzelheiten des vorgenannten Vorhabens wird auf die Planunterlagen verwiesen.

Widerstand und Klimaanpassung von Dünensystemen; Leitantrag, Vorhaben: Analyse der hydrodynamischen Randbedingungen und deren Auswirkungen auf die südwestliche Ostsee

Strandaufspülung auf Norderney startet im August

Norden / Norderney. Der Schutz der ostfriesischen Inseln vor Sturmfluten ist eine der zentralen Aufgaben des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). In Kürze nimmt der NLWKN umfassende Küstenschutzarbeiten auf der Insel Norderney vor: 260.000 Kubikmeter Sand aus der Robbenplate werden großflächig in die Buhnenfelder am Norderneyer Westkopf eingespült. Der Schutz der ostfriesischen Inseln vor Sturmfluten ist eine der zentralen Aufgaben des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). In Kürze nimmt der NLWKN umfassende Küstenschutzarbeiten auf der Insel Norderney vor: 260.000 Kubikmeter Sand aus der Robbenplate werden großflächig in die Buhnenfelder am Norderneyer Westkopf eingespült. Unter dem Schlagwort „Building with Nature“ plant und koordiniert der NLWKN die kommenden Aufspülarbeiten auf der Insel. Diese starten voraussichtlich Anfang August. Dann werden das große Baggerschiff Thor R , Spülrohre und Planierraupen am Strand zwischen Westbad und Januskopfzu sehen sein. Insgesamt zwölf Buhnenfelder zwischen den Buhnen F und H1 stehen bei den Arbeiten im Fokus. Vermessungen des NLWKN hatten hier gezeigt, dass das Strandniveau zuletzt deutlich abgenommen hatte. „Ein deutlich reduziertes Strandniveau birgt das Risiko, dass die Fußsicherungen und Einfassungen der Uferpromenade und Buhnen unterspült werden. Eine Gefährdung des gesamten Bauwerks wäre die Folge“, erklärt Prof. Frank Thorenz den dringenden Handlungsbedarf. Der Küstenschutzexperte und Leiter der NLWKN-Betriebsstelle Norden bittet angesichts der laufenden Sommersaison um Verständnis bei Insulanern und Urlaubsgästen: „Umfangreiche Küstenschutzmaßnahmen, die dem langfristigen Erhalt dieser schönen Insel dienen, sind leider nur im schmalen Zeitfenster der sturmflutfreien Zeit möglich.“ Je nach Wetterlage erwartet der Landesbetrieb, dass die erforderlichen Arbeiten etwa sechs Wochen andauern. Aus technischen und wirtschaftlichen Gründen wird im 24-Stunden-Betrieb sieben Tage in der Woche gearbeitet. Die Spülrohre werden vorbereitend voraussichtlich schon in der letzten Juli-Woche auf Norderney eintreffen. Dann wird eine rund 300 Meter lange, vormontierte Spülleitung mit Hilfe von Schleppern aus der dänischen Ostsee nach Norderney geschleppt und dort in ein Buhnenfeld eingeschwommen. Sie bildet die Verbindung des 84 Meter langen Baggerschiffs Thor R der dänischen Firma Rhode Nielsen A/S aus Kopenhagen mit dem Strandbereich. „An diese Leitung koppelt die mit einem Ladevolumen von 2.500 m³ ausgestattete Thor R im Zuge der Aufspülung an und pumpt ein Sand-Wasser-Gemisch auf den Strand. Der Sand wird so mit Unterstützung von Planierraupen gelenkt um lagert sich am Strand ab“, erklärt Prof. Thorenz den Aufspülprozess. Insgesamt soll das Strandniveau so auf einer Gesamtstrecke von zwei Kilometern nach und nach erhöht werden. Bei den großflächigen Aufspülungen des Strandes handelt es sich um ein erprobtes Verfahren: Die Premiere in Deutschland fand 1951/52 auf Norderney statt. Zuletzt war die Insel 2019 Schauplatz einer Aufspülung, die sich als naturnahe Maßnahme zum Schutz vor den Angriffen des Meeres nicht nur auf Norderney, sondern weltweit bewährt hat. Bei dem aktuellen Vorhaben gehen die Küstenschützer schrittweise vor: Beginnend am Anlandepunkt der Spülleitung wird jeweils ein Buhnenfeld aufgespült. Anschließend wird die Spülleitung mit Rohren bis zum nächsten Buhnenfeld verlängert, bis der gesamte Aufspülbereich fertiggestellt ist – ein Schauspiel auch für interessierte Inselgäste. Im Interesse der eigenen Sicherheit bittet der NLWKN darum, die Aufspülung von der Promenade aus zu beobachten und die Absperrungen sowie Hinweise an der Baustellenfläche unbedingt zu beachten. Detaillierte Hintergrundinformationen über die Maßnahme und den Inselschutz von Norderney bietet eine Informationsbroschüre, die der Landesbetrieb vor Baubeginn digital auf der Webseite sowie als Auslage an der Baustelle zur Verfügung stellt. Für die Planung und Umsetzung der aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe des Bundes und der Länder zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes finanzierten Arbeiten sind insgesamt rund 3,5 Millionen Euro eingeplant.

Küstenschutzprojekt auf Langeoog wird fortgesetzt

Langeoog/Norden. Trotz einer vergleichsweise ruhigen Sturmflutsaison investiert Niedersachsen auch in diesem Sommer wieder in die weitgehend aus Schutzdünen bestehenden Küstenschutzanlagen der Insel Langeoog: Bei den Anfang Juni startenden Arbeiten handelt es sich um die Fortsetzung einer bereits in 2024 vorgenommenen Strandaufspülung vor dem Langeooger Pirolatal. Schlechte Witterungsbedingungen im Spätsommer und Frühherbst hatten einen Abschluss der Arbeiten im vergangenen Jahr verhindert. Trotz einer vergleichsweise ruhigen Sturmflutsaison investiert Niedersachsen auch in diesem Sommer wieder in die weitgehend aus Schutzdünen bestehenden Küstenschutzanlagen der Insel Langeoog: Bei den Anfang Juni startenden Arbeiten handelt es sich um die Fortsetzung einer bereits in 2024 vorgenommenen Strandaufspülung vor dem Langeooger Pirolatal. Schlechte Witterungsbedingungen im Spätsommer und Frühherbst hatten einen Abschluss der Arbeiten im vergangenen Jahr verhindert. „Das aktuelle Beispiel zeigt noch einmal sehr eindrücklich, wie schmal das Zeitfenster für Küstenschutzvorhaben auf den Ostfriesischen Inseln im ungünstigen Fall ist – und warum sich eine Überschneidung mit der touristischen Hauptsaison deshalb leider nicht vermeiden lässt“, erklärt Prof. Frank Thorenz, Leiter der für den Schutz der Ostfriesischen Inseln zuständigen NLWKN-Betriebsstelle Norden. Zur Erinnerung: Im Spätsommer 2024 war es trotz einer anschließend eher ruhigen Sturmflutsaison bereits Ende August und damit ungewöhnlich früh zu einem ersten leichten Sturmflutereignis gekommen. Auch die weitere Witterungslage erschwerte das Voranschreiten der Küstenschutzmaßnahme, sodass zunächst nur rund 270.000 der ursprünglich geplanten 450.000 Kubikmeter Sand vor der Langeooger Pirolatal-Düne eingebaut werden konnten. „Die Sturmflutsicherheit für den Winter 2024/2025 war damit sichergestellt – für die Sicherheit dieses Dünenabschnitts auch in Zukunft müssen wir allerdings in diesem Jahr nachlegen“, so Thorenz. Konkret plant der NLWKN den Einbau von weiteren 250.000 Kubikmetern Sand im Bereich des vor der eigentlichen Düne liegenden Sanddepots und des vorgelagerten Strandes. Das knapp zwei Kilometer lange Depot hat eine wichtige Aufgabe: Es schützt den eigentlichen Dünenkörper gegen die hier herrschenden starken Seegangs- und Strömungsbelastungen. Die Pirolataldüne selbst ist für den Schutz von Teilen der Langeooger Ortslage und des Wassergewinnungsgebiets der Insel von zentraler Bedeutung. Startschuss steht kurz bevor Startschuss steht kurz bevor Der Startschuss für die Einrichtung der Baustelle des naturbasierten Küstenschutzvorhabens soll nach NLWKN-Angaben bereits in den kommenden Tagen fallen – zunächst mit vorbereitenden Arbeiten an Land, dann mit dem Einschwimmen der knapp zwei Kilometer langen Spülleitung von See. Bei günstiger Witterung plant der Landesbetrieb den Beginn der eigentlichen Spülarbeiten bis Mitte Juni. Ein Abschluss der Arbeiten ist im Verlauf des Sommers vorgesehen. Bei der Umsetzung arbeitet der NLWKN mit der dänischen Firma Rhode Nielsen A/S zusammen. Zum Einsatz kommt das Spezialschiff „Magni R“. Es hat eine Ladekapazität von 1.570 Kubikmetern. Gefüllt wird der Laderaum der „Magni R“ mit Sand, der an der Ostseite des Seegats „Accumer Ee" zwischen Baltrum und Langeoog entnommen wird. Hier stehen ausreichende Sandmengen zur Verfügung. Die Entnahmestelle könne sich durch die dort herrschenden starken Gezeitenströmungen, ständigen Welleneinfluss und den damit verbundenen Sandtransport auf natürliche Weise schnell wieder regenerieren, heißt es beim NLWKN. Das Spezialschiff wird zwischen der Entnahmestelle und der Koppelstation der Spülleitung vor Langeoog kreuzen, um das Sand-Wasser-Gemisch Richtung Strand zu befördern, wo der sich absetzende Sand mit Planierraupen verteilt und profiliert wird. Das Verfahren hat sich nach NLWKN-Einschätzung bewährt: Langeoog ist die einzige Ostfriesische Insel, auf der bisher keine massiven Küstenschutzanlagen erforderlich waren. Unser Ziel ist es, Schutzmaßnahmen im besonders wertvollen Naturraum des Nationalparks an den natürlich ablaufenden Prozessen zu orientierten und soweit möglich den Bau massiver Küstenschutzanlagen zu vermeiden“, unterstreicht Thorenz. Komplexe Bergung als Sonderaufgabe Komplexe Bergung als Sonderaufgabe Eine Besonderheit des diesjährigen Vorhabens stelle die Bergung eines im Unterwasserbereich verbliebenen Teils einer Spülleitung aus einer der letzten Strandaufspülungen dar, so der Küstenschutzexperte: „Aufgrund einer Übersandung durch vor der Küste wandernde Sandriffe konnte dieses Segment der Leitung bisher nicht geborgen werden“. Die Bergung soll nun mit Hilfe eines Spezialgerätes gelingen: Bei dem sogenannten „Gunger R“ handelt es sich um ein 55 Meter langes und 15 Meter breiten Stelzenponton mit Großbagger, der sich mit seinen ausfahrbaren Stelzen auf dem Meeresgrund abstützen kann. Mit diesem soll die Leitung im strandnahmen Bereich freigelegt werden. Die Bergung wird im Sommer bei ruhigen Witterungs- und Wellenbedingungen erfolgen und kann deshalb noch nicht genau terminiert werden. Der Aufspülbereich selbst muss aufgrund der möglichen Gefahren während des Spülbetriebs teilweise gesperrt werden. Die Küstenschützer bitten Strandspaziergängerinnen und Strandspaziergänger, die Spüldämme und das Spülfeld aus Sicherheitsgründen nicht zu betreten. Mithilfe dieses Stelzenpontons soll die Bergung des zwischenzeitlich übersandeten Spülleitungssegments gelingen (Bild: Rhode Nielsen A/S). Inselgast aus Dänemark: Das Spezialschiff „Magni R“ wird bei der Gewinnung des für die Arbeiten benötigten Sandes zum Einsatz kommen (Bild: Rhode Nielsen A/S).

Durchführung der Baggerarbeiten zur Ermöglichung des Wassertransports zum Außenhafen in Świnoujście

ID: 5014 Allgemeine Informationen Kurzbeschreibung des Vorhabens: Schaffung einer Fahrrinne im Schifffahrtsbereich mit einer Tiefe von 17,0  m, einer Zielbreite von 500 m (300 m in der ersten Phase). und einer Länge von 71,2 Km. Hauptarbeiten werden die Ausführung der Baggerarbeiten sein, welche ein geschätztes Volumen von ca. 140 Mio. m³ haben. Das gewonnenen Material wird auf eine Deponie oder eine für diesen Zweck künstlich geschaffene Insel verbracht. Es bestehen Überlegungen weiteres Material möglicherweise zur Strandaufschüttung zu verwerten. Raumbezug In- oder ausländisches Vorhaben: ausländisch Ort des Vorhabens Verfahrenstyp und Daten Eingangsdatum der Antragsunterlagen: 16.05.2025 Art des Zulassungsverfahrens: Grenzüberschreitende Beteiligung nach der Espoo-Konvention UVP-Kategorie: Wasserwirtschaftliche Vorhaben mit Benutzung oder Ausbau eines Gewässers Zuständige Behörde Verfahrensführende Behörde: Name: Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt - Dienststelle Kiel Kiellinie 247 24106 Kiel Deutschland Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt E-Mailadresse der Kontaktperson: anne.unruh@wsv.bund.de Zuständige Organisationseinheit: Dezernat R21- Planfeststellung Küste Stellungnahmen und Einwendungen im Rahmen des Beteiligungsverfahrens sind zu richten an: unter Angabe des Aktenzeichens: DOOŚ-WST.440.2.2025.JA Der Generaldirektor für Umweltschutz Abteilung für Umweltverträglichkeitsprüfungen Al. Jerozolimskie 136 02-305 Warschau E-Mail: sekretariat.doos@gdos.gov.pl Vorhabenträger Seeamt Stettin Seeamt Stettin Plac Stefana Batorego 4 70-207 Stettin Polen Öffentlichkeitsbeteiligung Ende der Frist zur Einreichung von Einwendungen: 16.06.2025 Beginn der Frist zur Einreichung von Einwendungen: 23.05.2025 Verfahrensinformationen und -unterlagen Verlinkung auf die externe Vorhabendetailseite www.gdws.de/Espoo-Verfahren_Swinemünde Dokumente Bekanntmachung vom 23. Mai 2025_clean_0.pdf 1_Informationskarte des Vorhabens - KIP DE_0.pdf 2_Lagekarte Vorhabenbereich - MAPA DE_0.pdf 3_Informationen über Art, Ablauf und Stand des Verfahrens zur UVP_DE_0.pdf 4_Antrag auf Erlass eines Bescheids über Umweltauflagen - Wniosek DE_0.pdf 5_Entscheidung grenzüberschreitendes Verfahren - decision_transboundary procedure EN_0.pdf 6_Allgemeine Dateschutzverordnung - RODO DE_0.pdf 1_KIP PL_0.pdf 2_MAPA_0.pdf 3_Informacja o przebiegu postepowania PL_0.pdf 4_Wniosek PL_0.pdf 5_Postanowienie transgraniczne_PL_0.pdf 6_Klauzula RODO PL_0.pdf

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