Der technische Neuheitsgrad besteht in der Kombination der in-situ-Sanierung durch Pflanzen mit anderen biologischen in-situ-Methoden. Dadurch sollen die Wirkmechanismen des Pflanzenbewuchses in einem raeumlich groesseren Umfang, als es dem eigentlichen Wurzelraum entspricht, durch das Zusammenspiel mit geeigneten Mikroorganismen und Enzymen genutzt und verstaerkt werden. Der Schwerpunkt liegt auf dem Abbau von polyzyklischen aromatischen Verbindungen (PAK) durch biologische in-situ-Verfahren. Fuer die Untersuchungen werden Lysimeter eingesetzt. Die aus den Lysimeterversuchen gewonnenen Erkenntnisse werden in einem zweiten Schritt auf Feldversuche uebertragen. Der Einsatz kombinierter biologischer in-situ-Verfahren bietet sich auf kontaminierten Flaechen an, die einer Nutzung erst mittel- oder langfristig zur Verfuegung stehen muessen. Den Schwerpunkt der Untersuchungen bildet der Nachweis, dass durch die Kombination besonders kostenguenstiger biologischer in-situ-Verfahren in vertretbaren Zeitraeumen eine Sanierung kontaminierter Boeden am Beipiel einer konkreten Altlast erfolgen kann.