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s/saudelle/Sardelle/gi

Engraulis encrasicolus (Linnaeus, 1758) Sardelle Meeresfische und -neunaugen Ungefährdet

NORDSEE: In der Nordsee zeigt sich eine zunehmende Reproduktion der Art, z.B. seit 2001 im Hörnumtief oder von 2006 bis 2009 im Jadebusen. Die Sardelle ist vor allem im Sommer in der deutschen AWZ der Nordsee anzutreffen. OSTSEE: Für den Zeitraum von 2008 bis 2022 gibt es keine Fangmeldungen der Sardelle aus der kommerziellen Küstenfischerei von Mecklenburg-Vorpommern, da die Art nicht gesondert erfasst wird. Doch gibt es aus dem Zeitraum immer wieder Einzelnachweise aus der Berufs- und Freizeitfischerei.

Geltungsbereiche FNP Heringen (Werra)

Geltungsbereiche der Flächennutzungspläne der Stadt Heringen (Werra) im Landkreis Hersfeld - Rotenburg

700.000 Maifischlarven im Rhein ausgesetzt

Landwirtschafts- und Umweltministerin Christine Schneider beim länderübergreifenden Maifischbesatz mit Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg in Wiesbaden-Biebrich. Gemeinsam mit zwei Wiesbadener Schulklassen haben die rheinland-pfälzische Landwirtschafts- und Umweltministerin Christine Schneider, Hessens Landwirtschaftsminister Ingmar Jung, Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen und Ministerialdirektorin Isabel Kling aus Baden-Württemberg am Freitag 50.000 Maifischlarven im Rhein bei Wiesbaden-Biebrich ausgesetzt. Insgesamt werden rund um den offiziellen Termin zum Maifischbesatz sogar etwa 700.000 Larven in den Rhein entlassen. Der Maifischbesatz findet traditionell wechselnd in den Ländern statt und fördert die Wiederansiedlung des Maifischs im Rhein. Christine Schneider, Landwirtschafts- und Umweltministerin in Rheinland-Pfalz, betont: „Der Erhalt der Artenvielfalt sichert den Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Denn vielfältige Ökosysteme können sich besser anpassen. Der Maifisch zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, unsere Gewässer sauberer zu halten und vielfältige Lebensräume im und am Wasser zu schaffen. Denn pünktlich zum Welt-Wanderfischtag wurden in der Mosel einige erwachsene Maifische gesichtet. Sie sind von der Nordsee über den Rhein dorthin zum Ablaichen gewandert. Das ist eine echte Sensation - denn es zeigt, dass der Besatz mit Jungfischen Erfolg hat. Deshalb freue ich mich sehr, wenn wir hier länderübergreifend handeln, um unsere heimische Natur zu bewahren." „Hessen ist von Beginn an bei dem erfolgreichen Vorhaben dabei, den Maifisch wieder in unsere heimischen Gewässer zu bringen. Unser erneutes Zusammenkommen zeigt: Länderübergreifende Projekte funktionieren, wenn man sie möglichst unbürokratisch ausgestaltet. Mit dem Projekt machen wir auch Natur- und Umweltschutz für Schülerinnen und Schüler greifbar und vermitteln auf ganz praktische Weise, wie wichtig der Schutz unserer Gewässer und der Erhalt von Lebensräumen darin ist“, erklärt Hessens Staatsminister Jung. „Der Maifisch ist ein Symbol für die Rückkehr der biologischen Vielfalt in unsere Kulturlandschaften: Es ist erfreulich, dass diese Art nun wieder regelmäßig den Rhein hinaufwandert und sich dort erfolgreich reproduziert. Diese positive Entwicklung verdanken wir der langjährigen Arbeit im europäischen Artenschutzprojekt entlang des Rheins, in das sich Nordrhein-Westfalen von Beginn an mit großem Einsatz einbringt. Die Wiederansiedlung solcher Wanderfische ist eine generationenübergreifende Aufgabe. Daher ist es mir auch eine besondere Freude, dass Schülerinnen und Schüler tatkräftig mithelfen, für eine neue Generation von Maifischen zu sorgen“, ergänzt die Staatsministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalens, Silke Gorißen. „Baden-Württemberg unterstützt seit zehn Jahren das Maifischprojekt sowohl finanziell mit 20.000 Euro pro Jahr aus als auch mit tatkräftiger Unterstützung durch die Mitglieder des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg und der Fischereiverwaltung des Landes. Denn der Erhalt und die Erhöhung der natürlichen Flora und Fauna und der heimischen Biodiversität muss auch weiterhin eines unserer zentralen Ziele über alle Ländergrenzen hinweg sein und bleiben. Gerade die gefährdeten Wanderfische in unseren großen Strömen und ihren Nebengewässern, wie dem Rheinsystem benötigen weiterhin unsere Unterstützung, damit sie wieder nachhaltig und dauerhaft bei uns heimisch werden können. Unsere bisherigen gemeinsamen länderübergreifenden Bemühungen im Rahmen des Maifischprojekts haben bereits zu ersten Erfolgen geführt, das möchten wir weiter vorantreiben“, sagte Ministerialdirektorin Isabel Kling. Projekt zur Wiederansiedlung seit 2007 Ursprünglich war der Maifisch sehr weit in Westeuropa verbreitet und galt auch als Brotfisch der Fischerei. Aufgrund von Gewässerverschmutzung, der Errichtung von Wanderhindernissen, der Beseitigung bedeutender Laichgebiete und der Überfischung starb der Maifisch Mitte des 20. Jahrhunderts in unseren Gewässern aus. Das Projekt zur Wiederansiedlung der Wanderfischart im Rhein wurde 2007 ins Leben gerufen und bereits in mehreren Phasen durchgeführt. Das Land Hessen ist von Beginn an Projektpartner und hat die aktuelle Phase von 2022 bis 2026 mit insgesamt 125.000 Euro bezuschusst. Das Gesamtbudget für die derzeitige Phase liegt bei ca. 930.000 Euro. Im Rahmen des Maifischprojektes wurden und werden verschiedene Maßnahmen zur Wiederansiedlung des Maifischs im Rhein durchgeführt. Hierzu zählen neben dem Aussetzen von Maifischlarven unterschiedliche wissenschaftliche Begleituntersuchungen die zur Messung der Bestandsentwicklung durchgeführt werden, sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Die am Freitag ausgesetzten Maifischlarven stammen aus der französischen Region Nouvelle-Aquitaine, einer Partnerregion des Landes Hessen. Nach dem Aussetzen der Maifischlarven im Rhein wandern diese im Laufe des Jahres zurück ins Meer. Im Alter von drei bis fünf Jahren wandern die adulten Maifische dann wieder vom Meer aus in die Flüsse zum Laichen hinauf. Der Fortpflanzungskreislauf beginnt von Neuem. Erste Erfolge konnten bei der Wiederansiedlung des Maifischs bereits erreicht werden. So zeigten die Monitoringuntersuchungen, dass sich die Maifische wieder natürlich im Rhein und einigen seiner Zuflüsse vermehren. Die Etablierung einer sich ausschließlich eigenständig erhaltenden Maifischpopulation im Rheinsystem ist jedoch noch nicht erreicht. Damit dies gelingt, müssen die einzelnen Projektmaßnahmen mittelfristig fortgeführt werden. Innerhalb der verschiedenen Projektphasen gab es verschiedene Projektpartner und Projektunterstützer. In der derzeitigen Phase sind am Maifischprojekt folgende Organisationen beteiligt: die Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, Landesfischereiverband Baden-Württemberg, Verband Hessischer Fischer, Sportvisserii Nederland (NL), Association MIGADO (F), Alosa-Stiftung, Rheinfischereigenossenschaft NRW und Hochschule Trier/ Umweltcampus Birkenfeld. Das Maifischprojekt wird vom Rheinischen Fischereiverband von 1880 e. V. geleitet und koordiniert. Hintergrund Der Maifisch gehört zur Familie der Heringe und erreicht Größen bis zu 70 Zentimetern bei einem Gewicht von drei bis vier Kilo. Er ernährt sich hauptsächlich von Zooplankton. Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Skandinavien bis Marokko. Auch der Rhein mit seinen Zuflüssen, wie beispielsweise Mosel, Main und Neckar, liegt innerhalb dieses Gebietes. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts sind die Maifischbestände Europas drastisch zurückgegangen. Neben einigen kleineren Populationen in Portugal findet man die letzten bedeutenden Populationen vorwiegend in den Flüssen an der Westküste Frankreichs.

Pegel Großstöbnitz/Sprotte des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz

Der Pegel Großstöbnitz befindet sich im Gewässer Sprotte.

Grundwassermessstelle GW_MST.117399 in Heringen 1E/1998

Dieser Datensatz enthält die Messdaten der Messstelle Heringen 1E/1998 in Thüringen. Leiter: Pleistozän. Grundwasserkörper: Helme-Unstrut-Aue. Messstellen-Art: Grundwassermessstelle.

Grundwassermessstelle GW_MST.117353 in Heringen (Unterflur)

Dieser Datensatz enthält die Messdaten der Messstelle Heringen (Unterflur) in Thüringen. Leiter: Pleistozän. Grundwasserkörper: Helme-Unstrut-Aue. Messstellen-Art: Grundwassermessstelle.

Durchfuehrung und Auswertung zweier Heringslarvensurveys in der Nordsee und im Englischen Kanal

THRESHOLDS: Klimatisch bedingte Prozesse auf die Heringsrekrutierng in der Nordsee anhand physiologischer Schwellenwerte

Das fundierteste mechanistische Verständnis, wie sich klimatisch bedingte, physikalische Bottom up Prozesse auf Tiere auswirken, kann durch Untersuchung der physiologischen Grundlagen zentraler Mechanismen (Überleben, Wachstum, Reproduktion) auf Veränderungen in den Mittelwerten und Abweichungen von multiplen Schlüsselfaktoren erreicht werden. Klimatisch bedingte Veränderungen bei Fischen scheinen von einer Anzahl von Prozessen hervorgerufen zu werden, welche das Überleben der frühen Lebensstadien beeinflussen. Dieses Projekt (THRESHOLDS) nutzt drei getrennte aber zusammenagierende Ansätze um einen step change in unserem mechanistischen Verständnis darüber zu erbringen, wie Klimavariabilität die Struktur und Funktion niedriger trophischer Ebenen in marinen Systemen beeinflusst (mit Fokus auf Ichthyo und Zooplankton). THRESHOLDS untersucht die ersten Zwei Lebensmonate, während dieser, die Jahrgangsstärke des Atlantischen Herings (Clupea harengus) in der Nordsee festgelegt wird. In Laborexperimenten sollen zum einen die Auswirkungen von Beuteart und größe auf die Physiologie von Fischlarven in unterschiedlichen thermischen Umgebungen getestet und stellvertretende Messungen des Ernährungszustands auf im Feld gefangene Larven übertragen werden. Zum anderen sollen durch erstmalige Feldbeprobungen die in situ Plankton (Proto, Mikro und Mesozooplankton) und Heringslarvendynamiken während der Herbst und Winterzeit in der Nordsee gemessen werden. Diese Planktondaten werden mit bereits vorhandenen Datensätzen erweitert, um eine einzigartige, siebenjährige Zeitserie der Nordsee Heringslarven und ihrer Beute (15-2000 mym) zu erhalten. Schließlich werden mittels Generalized Additive Mixed Models und Simulationen eines physiologischen Individuen-basierten Modells Schlüsselfaktoren identifiziert, die das larvale Wachstum innerhalb der Zeitserie steuern. THRESHOLDS verbessert den state-of-the-art mit seinem ganzheitlichen Ansatz i) Auswirkungen des Klimawandels auf die Rekrutierung einer Schlüsselart, ii) den vernachlässigten Protozooplankton Ichtyoplankton Link, iii) die Theorie der Optimalen Nahrungssuche für marine Fischlarven, und iv) die Kalibrierung und Nutzung von physiologischen Proxies für Feldproben. Überwinternde Nordseeheringslarven eignen sich ideal als Fallstudie, da i) eine der längsten, räumlich abgegrenzten Zeitserien für frühe Lebensstadien einer marinen Fischart vorhanden ist, ii) erfolgreiche Vorarbeiten die physiologischen Techniken entwickelt und Feldproben gesammelt haben, die in dieser Studie verwendet werden, iii) ein physiologisch basiertes IBM mit einer nachgewiesenen Erfolgsgeschichte vorhanden ist, und iv) ein sehr starkes internationales Netzwerk besteht, welches Eigenleistungen wie Schiffszeit oder historische Proben bereitstellt und, gemeinsam mit den Projekt PIs, ein unübertroffenes Grundlagenwissen über die Ökologie des Zielorganismus bietet.

Räumliche Lösungen für eine Nachhaltigkeitstransformation der Fischerei in der Westlichen Ostsee, Vorhaben: Bewertung der Wirksamkeit und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit von Raumnutzungsszenarien

Räumliche Lösungen für eine Nachhaltigkeitstransformation der Fischerei in der Westlichen Ostsee, Vorhaben: Bewertung des Zusammenspiels von Fischereimanagement und maritimer Raumplanung als Grundlage für eine Nachhaltigkeitstransformation

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